Voll verzuckert und dick durch weniger Kalorien

Das Thema Zucker beschäftigt mich schon seit Jahren. Immer wieder bemerke ich die negativen Auswirkungen und frage mich trotzdem immer wieder, ob ich mir diese nur einbilde oder sie wirklich so gravierend sind. Dummerweise falle ich trotz der Auswirkungen gerne immer wieder darauf rein. Die Abstände werden zwar immer größer aber so gut ich Weizen, tierischen Produkten und anderen Säurebildner in meinem Speiseplan ersetzt habe, umso schwieriger fällt es mir bei dem Thema Zucker. Jeder hat eben sein eigenes Laster.  Nun habe ich den Film „Voll verzuckert“ gesehen und auch wenn ich sehr gut über dieses Thema informiert bin, hat er mir wieder neue Impulse gegeben und mir den Rücken gestärkt.

Der Film zeigt einen Selbstversuch, in dem 60 Tage lang Produkte mit insgesamt 40 Teelöffel Zucker gegessen werden. Unrealistisch?

Es wird die Zuckermenge gegessen, die ein Australier durchschnittlich aus Supermarktprodukten zu sich nimmt – 40 Teelöffel. Und damit ist nicht die Zuckermenge aus Eiscreme oder anderen offensichtlich zuckerhaltigen Produkten gemeint, sondern der zugesetzte Zucker in vermeintlich gesunden Produkten wie Müsli und Joghurt. Bei einem heutzutage gesunden Frühstück aus u.a. Cornflakes und Saft können schon beim Frühstück schnell 20 Teelöffel zusammenkommen.

Zwischen Euphorie und Antriebslosigkeit

Die Veränderungen durch den Zuckerkonsum des Darstellers sind nicht nur körperlich, was mich in meiner Erfahrung bestätigt, dass Zucker einen erheblich negativen Einfluss auf unsere Stimmung haben kann.

Die Versuchsperson zeigte schon nach 12 Tagen 3,5 Kilogramm mehr auf der Waage und das nur durch „gesunde“ Produkte mit versteckten Zuckern. Daneben war ein gravierender Einfluss auf die Laune festzustellen. Stimmungsschwankungen machten sich breit und auf eine gute Laune folgte Lustlosigkeit und Antriebslosigkeit, bis zuckerhaltige Produkte die Stimmung wieder nach oben puschten. Zwischen Euphorie und Stimmungstief.  Ganz klar wird in diesem Film der Zusammenhang von Zucker auf psychische Störungen auch ausgesprochen und darauf hingewiesen, dass hier durchaus ein Zusammenhang bestehen kann.

Interessant fand ich den Hinweis, dass früher 10 % der Produkte im Supermarkt zugesetzten Zucker enthielt, jetzt ganze 90%. Würde man die zuckerhaltigen Produkte entfernen, wären die Regale quasi leer. Früher war die natürliche Ernährung vorrangig und industrielle Produkte Ausnahmen, heute ist es umgekehrt.

Der Film macht auch ganz klar deutlich, dass es nicht um den Fruchtzucker in Obst geht, sondern den raffinierten Zucker und die zugesetzte isolierte Fructose in den Produkten. In Obst wird uns Zucker zusammen mit Ballaststoffen und Mineralien geliefert, ein richtiges (Kraft)Paket. Die Ballaststoffe sind sättigend und unser Körper wird mit Nährstoffen versorgt. Unser natürliches Sättigungsgefühl setzt ein. Bei isolierter Fructose, künstlichen Snacks werden wir dazu verleitet, schnell neue Snacks zu uns zu nehmen und das Verlangen nach mehr hält uns immer auf Trab, wie einen Junkie auf Drogen.  Die schnelle Energie tut uns kurz gut und setzt Endorphine frei. Es werden die gleichen Belohnungszentren wie zum Beispiel bei Nikotin bedient. Leider aber nur ein kurzer „Rausch“. Es kann zu einer Art Zwang führen und der Drang zur Sucht werden.

In dem Film wird auch nochmal über die Tricks der Zuckerindustrie berichtet, wie unsere genetischen Veranlagungen nach dem süßen Geschmack ausgenutzt werden und es gibt viele Hintergrundinfos über Herkunft, Produktion, Wirkung von Zucker und andere interessante Dinge.    

Auch wird nochmal verdeutlicht, dass uns der Verzehr ungesunder Snacks zwischendurch von klein auf antrainiert wird. In der Werbung gibt es um halb zehn das „gesunde“ Frühstückchen oder die „extra Portion Milch“ (Milchzucker) in Schulpausen.   In meiner Generation waren das wohl die „gesunden“ Fruchtzwerge.  Aber bei uns gab es damals Süßes nur als Ausnahmen und nicht als reguläre Zwischenmahlzeit. Kein Wunder, dass Mütter zu Hause gegen Windmühlen kämpfen, wenn Kindern diese zuckerhaltigen Produkte durch Werbung und in der Schule als Normalität vermittelt werden.

Dick durch weniger Kalorien – Kalorien sind nicht gleich Kalorien

Am besten fand ich, dass bei dem Experiment herauskam, was ich an mir selbst festgestellt habe. Dieselbe Menge an Kalorien in einer anderen Zusammensetzung kann zu Gewichtsverlust und einer festeren Körperstruktur führen. Der Zuckerkonsument in dem Video hat vorher drei Jahre zuckerfrei gelebt und ca. 2300 Kalorien am Tag zu sich genommen. Während des Experiments hat sich die Kalorienmenge nicht erhöht, teilweise sogar verringert. Verändert hat sich also nur die Herkunft der Kalorien. Anstatt Zucker aus Obst und Gemüse, gesunden Fetten und Ölen, Fleisch, Fett und Avocados setzten sich die Kalorien 60 Tage aus zuckerhaltigen Nahrungsmitteln zusammen und der Darsteller nahm trotz gleicher oder geringerer Kalorienmenge fünf Kilo zu. Seine Stimmung veränderte sich negativ und auch seine sportliche Leistung nahm ab. Weniger Kalorien aber dafür eine Fettleber, mehr Hunger und Trägheit. Toller Tausch!

Somit: Die Kalorienherkunft ist entscheidend und die Zusammensetzung zählt! 2000 Kalorien aus unterschiedlichen Nahrungsmitteln wirken auch unterschiedlich.   

Völlig legal auf Droge

Natürlich geht es letztendlich um ein Übermaß an Zucker und kein Nahrungsmittel ist im Übermaß gesund. Aber durch das Angebot heutzutage merken wir gar nicht mehr, dass wir durch Müsliriegel und Snacks das Übermaß sehr schnell erreicht haben, ohne dass es uns bewusst ist. Niemand isst freiwillig 20 Zuckerwürfel und trotzdem nehmen viele von uns diese letztendlich unbewusst zu sich und fragen sich, warum sie ständig müde und abgeschlagen sind, obwohl sie sich gesund ernähren. Das Fatale daran, unser Körper gewöhnt sich schnell an den hohen Zuckerkonsum und wir funktionieren in dem Teufelskreislauf. Es wird als gegeben akzeptiert und wir denken, dies ist der Normalzustand.

Unser Geist ist benebelt und unsere Gesellschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten angepasst und schleichend verändert. Heutzutage gehören zuckerhaltige Getränke bei jeder Party dazu. Zucker ist legitim und nur die wenigsten wollen und können noch darauf verzichten.    

Kalter Entzug

Aber wie kommen wir nun aus dieser Zuckerfalle wieder raus? Und was passiert nach einem Verzicht auf zugesetzten Zucker?

Der Darsteller verzichtet nach dem Experiment wieder ganz auf industriellen Zucker und zeigt in der ersten Woche des Entzugs sowohl Kopfschmerzen, Gereiztheit als auch Schlafschwierigkeiten. Ebenfalls hat er mit Heißhunger auf Zucker zu kämpfen. Nach zwei bis vier Wochen ist sein Verlangen nach Zucker aber endlich verschwunden und nach zwei Monaten auch seine Lebensfreude zurück. Seine Laune ist wieder besser und der Kopf wieder klar.

Reversible Schäden

Sehr faszinierend ist die Tatsache, dass die durch den Zuckerkonsum entstandene Fettleber des Darstellers wieder verschwand und sich der Körper wieder erholte.  

Es dauert also, bis wir uns wieder an ungesüßte Gerichte gewöhnen und jeder muss für sich selbst rausfinden, ob er seinen Zuckerkonsum reglementieren kann und will oder ein konsequenter Verzicht sinnvoller für ihn ist.  Warum ganz verzichten? Das Leben ist doch so viel besser, wenn man nicht ständig auf der Jagd ist!

Fazit: Im Supermarkt auf die Obst- und Gemüseabteilung zusteuern, alles was dazwischen ist übergehen. Statt Zucker gesunde Fette und Öle wählen und nicht auf „gesunden“ Fruchtzucker in Produkten reinfallen. Nicht natürlicher Fruchtzucker, sondern raffinierter Zucker und extra Fruchtzucker in isolierter Form verschlechtern unsere Gesundheit.

Hier gibt es Tipps und dazu eine online Anleitung, wie du langfristig dein Leben zuckerfrei und basischer gestalten kannst. Raus aus dem Hamsterrad und frei von dem ständigen Verlangen nach mehr!

Nicht vergessen: Vergeude deine Zeit nicht mit Kalorien zählen! 

Lohnt sich der Film?

Wenn man sich vorher schon mit dieser Thematik auseinandergesetzt hat, ist dieser Film vielleicht nichts Neues und auch die Ergebnisse nicht überraschend. Ich finde er bestätigt, was der ein oder andere vielleicht selbst an seinem eigenen Körper erfahren hat, aber nicht glauben konnte. Wie kann es sein, dass Zucker so einen gravierenden Einfluss auf Körper und Psyche haben kann, aber es einem keiner sagt und dazu noch in fast allen Nahrungsmitteln steckt.

Viele denken, sie würden sich gesund ernähren, kommen aber ungewollt in einen Teufelskreis, der sie öfter als nötig essen lässt und in das Verlangen nach mehr hineinzieht.  Zucker ist heutzutage in Nahrungsmitteln enthalten, die nicht mit zugesetzten Zuckern in Verbindung gebracht werden (Lachs, Gemüse im Glas). Wenn man bedenkt, dass sich der Darsteller zwei Monate lang genau von diesen vermeintlich gesunden (aber industriell verarbeiteten) Lebensmitteln ernährt (und nicht von eindeutigen Zuckerbomben wie Süßigkeiten und Croissants), so macht das sehr nachdenklich.

Der Film ist keine 37 Grad Doku, aber für Leute, die sich um das Thema Zucker noch nie große Gedanken gemacht haben, ist er informativ und sensibilisiert, vermehrt bewusst einzukaufen.  

Es gibt noch einen ähnlichen Film, Fed Up – Du bist, was du isst, den ich mir als nächstes anschauen werde.

Bei den Büchern handelt es sich um Partnerlinks und du verlässt diese Seite.

Green superfood.

Basisch durch Pflanzenkraft

Neurodermitis, Allergien, Gewichtsprobleme und Abgeschlagenheit sind alles Schlagwörter unserer heutigen modernen Zeit mit Fertigprodukten, die aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken sind. Schnell nehmen die Säuren in unserem Körper überhand und es kann zu kleineren oder größeren Problemen kommen. Wie kannst du Defizite wieder ausgleichen und deine vielleicht schon vorhandenen Erkrankungen jetzt begegnen? Welche Möglichkeiten gibt es, dein Immunsystem wieder zu aktivieren und zu unterstützen? Wie können wir die Heilmittel, die wir brauchen selbst herstellen?

Je mehr denaturierte Nahrungsmittel, je mehr Zusätze und künstliche Produkte deinen Körper belasten, desto schwächer wird dein Gefühl dafür, was dir gut tut und was nicht. Das Gift in deinem Körper verlangt ständig nach neuem Gift. Du denkst deine Ernährung beeinflusst vielleicht nur deinen Körper aber auch auf deine Psyche hat deine Ernährung einen ganz starken Einfluss.

Pflanzenkraft clever genutzt

Mit Kräutern kannst du deinem Körper bei Störungen helfen, Krankheiten vorbeugen, dein Immunsystem wieder aufbauen und vor allen Dingen deine Entgiftungsorgane bei der Ausleitung von Säuren und Giften unterstützen. Und das ganz nebenbei in deinem Alltag.

Healthy green smoothie with spinach in a jar mug against a wood background

Nutze die Heilkraft der Pflanzen in deinem Garten oder auf Wiesen und in Parks. Du kannst aus so vielen Pflanzen wählen und diese als Gewürz für Gemüsegerichte und Salate verwenden oder in deine Smoothies mixen. Ihre vielen Nährstoffe und besonders auch der meistens hohe Chlorophyllgehalt bringt dein Säure-Basen-Gleichgewicht wieder ins Lot. Chlorophyll unterstützt die Bildung neuer Blutzellen und je gesünder dein Blut, je gesünder dein Körper.

Es ist sinnvoller, wirkungsvolle Kräuter regelmäßig und langfristig in deinen Alltag einzubauen anstatt kurzfristig einmal eine Fasten- oder Entschlackungskur zu machen.

Welche Pflanzen / Kräuter kannst du verwenden um deinen Körper zu unterstützen?

Koriander

Koriander eignet sich hervorragend zum Entgiften. Hier besonders auch zur gezielten Lösung von starker Quecksilbervergiftung im Körper. Bei gezielter Entgiftung einer starken Belastung ist es aber immer besser, dies unter Begleitung eines Heilpraktikers zu machen. Es können bei einer starken Vergiftung sehr große Mengen von Giftstoffe mobilisiert werden und es ist in diesem Fall wichtig, ganz besonders darauf zu achten, gleichzeitig die Ausleitung zu unterstützen. Hier müssten also begleitende Maßnahmen unbedingt zusätzlich durchgeführt werden (z.B. Einnahme von Algen, Zeolith). Wenn die Giftstoffe gelöst werden, ist es wichtig, dass diese im Anschluss auch gebunden und aus deinem Körper geleitet werden.
Geht es lediglich um alltägliche Schwermetallbelastungen kannst du Koriander als Gewürz in deine Speisen (Salate, Suppen) integrieren um diese zu lösen. Wichtig ist immer eine ausreichende Zufuhr von 1 -2 Liter Wasser (still, mineralarm).

Brennnessel

Ebenfalls eine sehr gute entgiftende Wirkung hat die Brennnessel. Brennnessel regt deine Nierenfunktion an und damit wird mehr Wasser und auch ein größerer Teil an Giftstoffen und Säuren ausgeschieden.

Du kannst Brennnesseltee trinken oder Brennnessel auch mal anstatt von Spinat oder Mangold verwenden für Suppen, Gemüsegerichte oder Aufläufe. Es gibt auch Brennnesselpulver, welches du in deinen Smoothie geben kannst.

Sammelzeit: März bis September

Mariendistel

Mariendistel ist der Mercedes unter den leberunterstützenden Pflanzen. Wenn du häufig müde und abgeschlagen bist, lohnt es sich, deine Leber ein wenig zu entlasten. Mariendistel wird bei Leberschäden durch Umweltgifte, Alkohol oder auch durch manche Medikamente eingesetzt.

Löwenzahn

Löwenzahn bekommen meistens nur unsere Kaninchen und wir lassen diese heilsame Pflanze meistens achtlos links liegen. Dabei eignet sich Löwenzahn hervorragend zur Verbesserung unserer Leber- und Gallenfunktion.

Sammelzeit: Frühjahr bis Herbst
Orte: Wiesen, Wegesrand, Waldrand, Lichtungen.

Probiere doch mal deinen Smoothie mit Löwenzahn.

Mixe:
1 Banane, 100 g Erdbeeren, 100 g Himbeeren, 5 Blätter Löwenzahn, 500 ml Wasser

Effekte der Pflanzenkraft

In dem du mit diesen Kräutern deinen Körper bei der Entgiftung unterstützt, reduzierst du die vielen ungesunden Säuren in deinem Organismus und gleichzeitig nährst du deinen Körper durch die vielen Nährstoffe der Heilkräuter (Antioxidantien, Eisen, Calcium etc.) – dein Säure-Basen-Gleichgewicht kann sich wieder einpendeln.

Es reicht, wenn du eine oder zwei dieser Pflanzen bzw Gewürze zu deinen Speisen integrierst oder in Form von Tee trinkst. So wird dein Körper kontinuierlich bei der Entgiftung unterstützt. Täglich anfallende Gifte können somit leichter umgehend wieder aus deinem Körper ausgeleitet werden und lagern sich somit erst gar nicht ein.

Heutzutage ist die Säurelast und Giftproduktion leider so stark, dass trotz einer gesunden Ernährung unser Körper die anfallenden Stoffe nicht mehr ausreichen entsorgen kann. Denn warum sonst haben wir alle zunehmend ein Problemchen.

Weitere entgiftende Wirkung haben zum Beispiel Knoblauch, Bärlauch oder Artischocke.

 
 
A beautiful surfer girl at the beach with her surfboard

Basisch Abnehmen mit Erfolg: 10 Strategien, die dir dabei helfen

Du fragst dich, ob du mit basischer Ernährung abnimmst? Auch hier gibt es, wie immer, keine pauschale Antwort. Obwohl bei den meisten ein Gewichtsverlust eintrifft, muss dies nicht grundsätzlich der Fall sein. Da unsere Ernährung heutzutage geprägt ist von Fertiggerichten und künstlichen Süßigkeiten, die leider wenig Nährstoffe dafür aber umso mehr Kalorien haben, kann schnell ein Gewichtsverlust eintreten, wenn sich dieses Verhältnis umdreht und viele nährstoffreiche Lebensmittel gegessen werden, die vergleichsweise kalorienarm sind. Aber auch bei einer nährstoffreichen Ernährung ist Völlerei nicht angesagt.

Die meisten Versuche bei einer Gewichtsabnahme beruhen auf einseitigen Änderungen, wie zum Beispiel entweder nur wenig Kalorien oder viel Sport oder low-carb oder high-carb/low-fat oder Basenfasten. Hier werden meistens auch nur einseitige Erfolge erzielt. So wird im besten Fall zwar eine Gewichtsabnahme erreicht, aber die Problemzonen bleiben, oder auch das schlechte Hautbild bleibt und verschlimmert sich womöglich noch. Auch stellt sich während der Durchführung schon immer die Frage, was mache ich danach? Werde ich das Gewicht halten können, wie lange dauert es noch, bis ich wieder zu meinen gewohnten Nahrungsmitteln greifen kann.

Im Folgenden findest du einen kleinen Leitfaden, der dir nicht nur zum Abnehmen, sondern auch zu einem nachhaltigen gesunden Lebensstil zur Erhaltung deiner Figur dienen kann. Wenn du abnehmen möchtest und dich nach ein paar Wochen wieder auf dieselbe Weise ernährst, wie du es bisher getan hast, wirst du zu deinem Ausgangspunkt zurückkehren. Die Nahrungsmittel, die dich zu diesem Punkt gebracht haben, werden dich immer wieder dorthin führen. Nur wenn du deine Lebensweise – und Einstellung – veränderst, kannst du auch deine Figur ändern.

1. Iss, was wächst

Dein Körper gibt dir nicht umsonst Zeichen wie Süßhunger oder schnelles Frieren oder Energiemangel. Dein Körper macht dich darauf aufmerksam, dass er Mineralien und Vitamine benötigt, um seine Körperfunktionen weiter ausführen zu können. In Weißbrot mit Schokocreme findest du diese Nährstoffe vergeblich. Dein Körper wird weiterhin diese Signale senden und zwar unermüdlich.

Ersetze künstlich hergestellte und raffinierte Produkte, verpackte Nahrungsmittel mit langen Zutatenlisten durch Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, Kartoffeln, Samen, Sprossen und Nüssen. In der Kombination mit gesunden Fetten wie Kokosöl, Mandelmus kannst du deine Speisen anreichern, so dass du auf jeden Fall satt wirst. Dein Körper wird sich nachdem er seinen Mineralienhaushalt wieder gedeckt hat mit weniger Heißhungerattacken bedanken und du wirst merken, wie dein natürliches Sättigungsgefühl wieder eintritt. Ja, das weißt du vielleicht alles schon, warum tust du es dann nicht?! Oder verzichtest du bereits auf Fertigprodukte, Weißmehl, Süßigkeiten, Alkohol, Kaffee, Fleisch und Käse?

Wenn du in der Theorie sehr gut bist, aber weniger in der Praxis und dich darüber wunderst, kann ich dir aber auch ein Stück entgegenkommen, denn unser Willen kann noch so stark sein, die Industrie ist sehr clever es uns verdammt schwer zu machen. Mit Geschmacksverstärkern, Zuckerzusätzen und verführerischen Düften wird dafür gesorgt, dass wir immer mehr Hunger bekommen und süchtig nach leeren Kalorien werden. Dies soll dir nun nicht als Ausrede dienen, aber wir müssen uns auch im Klaren darüber sein, dass mit allen Tricks daran gearbeitet wird, unser Verlangen nach künstlichen Produkten zu erhalten und du daher mit dir auch nicht zu streng ins Gericht gehen solltest, wenn du nach einem anstrengenden Tag wie ferngesteuert dem Duft einer Bäckerei folgst. Letztendlich bleibt dir aber nichts übrig, dir dessen bewusst zu werden und zu lernen, hier vorzubeugen um immer öfter den Versuchungen widerstehen zu können und dein Verlangen einzudämmen. Vergiss nicht, einfach kann jeder! Es wird dir also Geduld, Disziplin und Durchhaltevermögen abverlangen, was dir aber leichter fällt, wenn du verstehst, was du dadurch gewinnst und dass du nicht verzichtest, sondern diese ungesunden Nahrungsmittel durch gesunde Lebensmittel ersetzen kannst.  Damit deckst du den Nährstoffmangel deines Körpers, verhinderst Insulinschwankungen und wirst nicht nur einen besseren Körper und ein besseres Hautbild, sondern auch eine bessere Gemütsverfassung bekommen. Glaubst du nicht? Hast du denn schon einmal den Satz „ich bin sauer“, „ich fühle mich ausgelaugt“ benutzt?! Dies ist aber ein anderes Thema.

ice cream with slices of banana in ceramic bowl

2. Start your day healthy

Wenn gerne lieber länger schläfst, sieht dein Frühstück wahrscheinlich eher spärlich aus oder findet quasi nicht statt. Wenn du dich dann immer wieder dabei ertappst, dass du morgens ungesunde Snacks isst, solltest du dir überlegen, ob du entweder morgens nicht schnell eine Banane isst und dir abends ein gesundes Frühstück in Form von zum Beispiel Overnight Oats vorbereitest. Versuche morgens gesund zu starten, es muss ja nicht ein feudales ausgiebiges Frühstück sein, aber sorge für eine solide Basis damit du den Weg ins Büro überstehst wo du dir dann gegen 10 oder 11 deine Overnight Oats zurecht machen kannst oder deinen Chiasamenpudding oder Obstsalat oder Reiswaffeln mit Mandelmus oder ein warmes Basenmüsli oder deinen mitgebrachten Smoothie oder oder oder….auch dies ist ein anderes Thema. Sorge zu Hause zunächst für eine kleine gesunde Basis.

3. Ersetzen anstatt Verzichten

Wenn ich mir vornehme ab morgen keine Schokolade mehr zu essen, kein Brot, kein Fleisch, kein Zucker und kein alles was mir bisher geschmeckt hat, ist das eine sehr deprimierende Aussicht. Wenn ich aber den Kompromiss mache, mir anstatt Süßigkeiten, ein leckeres basisches Eis zu machen oder anstatt Pizza, selbstgemachte basische Pommes mit Guacamole zu essen und dazu soviel Gemüse, wie ich möchte (Gemüse – nicht Mandeln, Trockenfrüchte, Nüsse!!), kann ich damit ganz gut leben. Wenn du deine bisherige Portion Nudeln durch dieselbe Menge Kartoffeln ersetzt, wirst du nicht nur Kalorien einsparen, sondern dich gleichzeitig noch besser fühlen und deinem Körper wichtige Nährstoffe zuführen. Du wirst an Gemüsesorten und Obstsorten, die viel Wasser und wenig Kohlenhydrate haben volumenmäßig eine riesige Menge essen können und trotzdem keine Angst vor zu vielen Kalorien haben müssen.

Drehe das bisherige Verhältnis um und iss mehr wasserhaltige Lebensmittel und die „dichten“ Nahrungsmittel wie Fleisch oder basisches Brot als Beilage. Verdränge die ungünstigen Nahrungsmittel einfach durch die guten! Stoße sie quasi vom Teller!

4. Wasser

Auch dies weißt du bereits und auch dies stimmt. Wir verwechseln oftmals Durst mit Hunger. Bei Anzeichen von Hunger oder Appetit also besser erst einmal ein Glas stilles mineralarmes Wasser trinken. Dann können wir immer noch weitersehen. Damit du das trinken nicht vergisst, gewöhne dir an, immer zu jeder vollen Stunde oder nach jedem Telefonat ein Glas oder ein halbes Glas zu trinken. Damit beugst du auch Kopfschmerzen und Konzentrationsschwächen vor. Eine ausreichende Wasserzufuhr unterstützt deine Organe, optimal zu arbeiten. Dadurch erhöht sich dein Stoffwechsel und du kannst mehr Fett verbrennen. Manchmal ist das Trinken von genügend Wasser der Initialzünder für einen Gewichtsverlust. Nein, ausschließlich zusätzlich mehr Wasser trinken reicht nicht um abzunehmen! Und am Abend schnell nochmal eben zwei Liter trinken ist damit auch nicht gemeint. Regelmäßig über den Tag verteilt, 30 ml pro kg Körpergewicht wenn du abnehmen möchtest. Ein paar Zitronenspritzer oder etwas Ingwer peppen dein Wasser auf und bringen etwas Abwechslung, wenn du magst.

5. Suchtmittel Zucker 

Wenn du dir die Mühe machst und im Supermarkt oder einfach zu Hause bei dir im Schrank die Zutatenlisten der Produkte zu lesen, wirst du schnell feststellen, dass so gut wie alle Produkte mit Zucker versetzt sind. Zucker erhöht nicht nur deinen Insulinspiegel und hemmt deinen Fettabbau, Zucker raubt deinem Körper Mineralstoffe, fördert Entzündungsprozesse und macht süchtig. Unser Zuckerbedarf sollte eigentlich durch Obstverzehr ausreichend gedeckt sein. Zugesetzter und nachträgliches Zuckern ist völlig überflüssig und hier solltest du bewusst drauf achten und deinen Körper nicht mit zusätzlichem Zucker belasten. Wenn du gesunden Zuckerersatz suchst, süße – wenn du gar nicht anders kannst, mit Birkenzucker oder Kokosblütenzucker. Wenn du dich basenreich ernährst, bedeutet dies auch automatisch frei von industriellem Zucker.  Die basenreiche Ernährung versorgt dich mit allen Nährstoffen, so dass du Heißhungerattacken vorbeugst. Damit du der Schritt nicht zu radikal wird und dich die möglichen Entzugserscheinungen nicht gleich wieder rückfällig werden lassen, empfiehlt sich eine langsame aber kontinuierliche Umstellung. In meinem „Zuckerfrei-Onlinekurs“ zeige ich dir, wie das geht, und ein paar tolle Tipps bei Nahrungsmittelsüchten.  

vegetable salad

6. Fett macht fett

Fett macht schlank und schön – wenn du gesundes Fett in Maßen einsetzt. Dein Körper benötigt nicht nur Kohlenhydrate und Eiweiß, sondern auch Fett. Gesunde Fette sind wichtig für die Versorgung deines Gehirns, erhöhen deine Energie machen satt. Gesunde Fette sind zum Beispiel Nüsse, Oliven, Kokosöl und Avocados.

7. Rituale vor dem Essen

Bist du ein Stressesser? Gerne essen wir nach, vor oder auch während stressigen Situationen. Essen beruhigt. Überliste dein Unterbewusstsein, indem du vor dem Essen einfach bewusst 3-5 Mal tief einatmest und deinem Unterbewusstsein signalisierst, dass du geistig und körperlich entspannt bist. Du selbst kannst dich vor unüberlegten Snacks kurz sammeln und benötigst vielleicht gar kein Essen mehr oder kannst in Ruhe mit Genuss essen anstatt aus Frust resultierend.

8. Snackkultur

Dir gefällt sicherlich die Variante 3 Hauptmahlzeiten am Tag zu essen und zwei Snacks zwischendurch. Brauchst du diese Snacks wirklich? Es ist gut regelmäßig zu essen und nicht den ganzen Tag zu Hungern um abends die verpassten Mahlzeiten nachzuholen, was deinen Körper nur belastet und alles andere als gesund ist.  Jedoch essen wir die Sacks oft einfach nur, weil es schmeckt, um eine Pause zu machen, um zu genießen. Wenn du keinen Hunger hast und abnehmen willst, gönne deinem Körper eine Verdauungspause und sorge nicht für Nahrungsnachschub, nur weil es dir gefällt.

9. Regelmäßigkeit

Wenn du deine Ernährung umstellst und erste Erfolge siehst, lasse dir diese neuen Verhaltensweisen zur Gewohnheit werden. Höre nicht auf Sport zu machen, nachdem du dein Wunschgewicht erreicht hast, fang nicht wieder mit zusätzlichen Snacks an und ersetze auch weiterhin Süßigkeiten durch gesunde Snacks, wenn es dir gut bekommen ist. Warum wieder die ungesunden Muster einführen, wenn sie dir doch nicht guttun? Nur weil du jetzt wieder „darfst“? Anstatt wieder in alte Gewohnheiten zu fallen, baue deine neuen Verhaltensweisen aus. Probiere neue Sportarten, probiere weitere neue Rezepte aus, trinke öfter grüne Smoothies, beginne dich auch mit weiteren gesunden Themen auseinanderzusetzen. Wie kannst du deinen Körper im Alltag weiter unterstützen, was kannst du deine Haut Gutes tun. Gesundheit ist ein Lebensthema. Wir können versuchen unsere Gesundheit zu unterstützen und vorzubeugen und zwar mit Freude, weil es etwas für uns selbst ist und wir damit unsere Lebensqualität verbessern.

10. Abnehmbooster

imageWenn du deine Ernährung umstellst und weitestgehend auf industrielle Nahrungsmittel verzichtest, tust du deinem Körper schon einen riesigen Gefalle. Um nun aber die jahrelang angesammelten Gifte und Schlacken an Hüften, Oberschenkeln und anderen Problemzonen loszuwerden, kannst du mit zusätzlichen Entgiftungsmaßnahmen den Abnehmprozess noch beschleunigen. Basischer Tee hilft dabei, die an Problemzonen festsitzenden neutralisierten Säuren, auch Schlacken genannt, wieder zu lösen, damit sie abtransportiert werden können.

Zusätzliche basische Bäder befreien deinen Körper von Säuren und helfen dir nicht nur Problemzonen abzubauen, sondern auch dein Hautbild zu verbessern. Dies sind Maßnahmen, die du ganz leicht zu Hause durchführen kannst und einen enorm hohen Effekt auf deinen Körper haben.

Wenn du mehr Tipps und ausführlichere Anregungen suchst, findest du diese regelmäßig bei facebook und auf Instagram.

 

Selection of colourful smoothies on rustic wood background, copy space

Smoothies zum Einheizen

Vielleicht ist dir im Winter gar nicht nach Smoothies, sondern eher nach warmen Getränken. Dabei gibt es tolle leckere basische Wintersmoothies, die dich wärmen und dir richtig Power geben, um durch die kalte Zeit zu kommen!

Versuche es doch mal mit folgender Variation:

Flüssigkeit: Frisch gepresster O-Saft (2 Orangen), etwas Wasser
Zutaten: 1 Banane, 1/2 Mango, 4 getrocknete Feigen (ungeschwefelt), 1/2 Tl Lebkuchengewürz, 1/2 Handvolll Spinat, 2 EL Mandelmus, kleines Stückchen Chili oder kleine Prise Chilipulver.

Was die Mango angeht, natürlich ist es immer besser, regional und saisonal einzukaufen. Wenn du aber auf tropische Früchte nicht verzichten möchtest, achte auf gute Qualität. Hierfür gibt es spezielle Versandhändler wie Orkos, Tropenkost oder Passion4fruit. Allerdings etwas teurer.

Eine weitere Variation, die du ausprobieren kannst ist ein klassischer Wintersmoothie: Birne, Apfel, Grünkohl, 1 Tl Honig (kaltgeschleudert), 1 Stückchen Ingwer, Wasser.

Zur kalten Jahreszeit bietet sich für deinen Smoothie besonders Grünkohl an. Grünkohl hat eine geringe Kalorienanzahl dafür aber umso mehr Vitamine und einen hohen Eisengehalt, wirkt entzündungshemmend und stärkt durch seine Antioxidantien dein Immunsystem. Aber auch Brombeerblätter, Gundermann und Vogelmiere aus dem eigenen Garten, die du auch im Winter finden wirst, kannst zum Beispiel gut in deinen Smoothie ergänzen.

Wenn dir dies zu viel Aufwand mit dem Blattgrün ist, mixe dir doch einfach grünes Smoothiepulver in dein Getränk. Es gibt extra Detoxmischungen oder zum Beispiel Brennesselpulver und verschiedene Wildkräutervariationen.

Wärmende Gewürze

Bei frostigen Temperaturen kannst du deinen Smoothie dann mit wärmenden Gewürzen wie Kardamom, Zimt, Chili oder Ingwer pimpen und dir ordentlich einheizen. Diese Gewürze bieten die sogar noch viele weitere Vorteile:

Kardamom hat einen leicht würzigen Geschmack und heizt dir nicht nur ein, sondern vereint noch viele weitere positive Eigenschaften. So wirkt Kardamom stoffwechselanregend, hilft besonders Sportlern durch seine krampflösende Wirkung und gilt als kleines Wundermittel nach einem Kater.

Zimt ist nicht nur ein natürlicher Wärmer sondern wirkt auch antibakteriell und wird bei Magenverstimmungen eingesetzt. Auch ist das Gewürz eine große Quelle für Kalzium, Eisen und Mangan. Beim Kauf solltest du jedoch besonders auf die Herkunft der Zimtsorte achten, da die günstigen Sorten wie Cassia-Zimt einen höheren Anteil des ungesunden Cumarin enthalten während die Sorten wie Ceylon-Zimt diesen Stoff nur in vergleichsweise geringen, unbedenklichen Mengen aufweisen.

Chili enthält einen bis zu 3-fach höheren Vitamin C-Gehalt als Zitrusfrüchte und das Capsaicin, ein aktiver Wirkstoff der Chilischote, zeigte in Studien (Nottingham University, 2007) krebshemmendes Potenzial auf. Der Inhaltsstoff Capsaicin soll den Hunger dämpfen und den Energieverbrauch ankurbeln.

Ingwer eignet sich besonders zur Abwehr von Erkältungen und lindert die dazugehörigen Symptome. Die in der Ingwerknolle enthaltenen ätherischen Öle und Vitamine weisen eine antivirale Wirkung auf was sich besonders positiv auf die Genesung bei bei Halsschmerzen und auch Nasennebenhöhlenentzündungen auswirken kann.

Smoothie oder Saft?

Natürlich wäre ein frischer Gemüsesaft bzw. Obstsaft auch im Winter eine Alternative zum Smoothie, um eine Extraportion Vitamine zu tanken. Für den Saft nutzt du anstatt des Mixers einen Entsafter und trennst somit die festen von den flüssigen Pflanzenteilen. Für den Saft benötigst du einiges mehr an Obst und Gemüse. Die frischen Säfte eignen sich aufgrund des geringen Ballaststoffanteils besonders zum Entgiften. Durch die fehlenden Ballaststoffe wird deinem Verdauungsapparat mal eine Pause gegönnt. Beliebt ist auch das Saftfasten, bei dem für einige Tage nur frisch gepresste Säfte zu sich genommen werden. Sabine und Christiane von leckeresinvegan.de haben auf ihrem Blog einen Bericht über eine Saftfastenwoche. Ihren tollen Bericht findest du hier.

Um etwas Abwechslung in den Alltag zu bringen, können natürlich sowohl Säfte als auch Smoothies in Kombination getrunken werden. So bietet sich für einen gesunden Start in den Morgen an dem einen Tag ein bunter Saft an und den nächsten Tag ein grüner Smoothie. Ein Smoothie, bei dem das komplette Obst und Gemüse verwendet wird, bedeutet weniger Arbeitsaufwand und ist auch etwas sättigender durch den enthaltenen Ballaststoffanteil. Somit haben beide Varianten ihre Vor- und auch Nachteile:

Entsaften:

– Entlastet den Verdauungsapparat
– Leicht und ohne großen Energieaufwand vom Körper zu verwerten
– Ballaststoffarm
– Hoher Anteil an Vitaminen und Nährstoffen

– Weniger sättigend
– Durch das Fehlen der Ballaststoffe wird der Fruchtzucker schneller aufgenommen was sich nachteilig auf den Blutzuckerspiegel auswirkt
– Höherer Arbeitsaufwand

Smoothies:

– Sättigend durch Ballaststoffanteil
– Verdauung kostet mehr Energie
– Blutzuckerspiegel steigt nicht so schnell in die Höhe wie bei Säften
– Schnell zubereitet

Was trinkst du lieber? Einen cremigen Smoothie oder einen leichten Saft? Verrate uns deine Wintersmoothies – und Säfte!

8 Tipps für dein Basenbad!

Du hast schon öfter von einem Basenbad gehört, weißt aber nicht, wie du es richtig machst? Besonders wenn du abnehmen möchtest, Probleme mit deiner Haut hast oder einfach nur mal wieder entspannen willst, empfiehlt sich ein osmotisches Bad. Bei einem Basenbad tritt das Osmosepronzip ein und Säuren aus deinem Körper werden in das basische Wasser abgegeben. Damit du die osmotische Wirkung auch wirklich effektiv nutzen kannst und das Bad entspannend wird, helfen dir folgende Tipps:

1. Test it

Übertreib es am Anfang nicht und teste erst aus, wie du das Bad verträgst. Ein Bad soll zwar mindestens 40 Minuten dauern, wenn du aber Anfänger bist, kannst du mit 20 Minuten anfangen und die Dauer die weiteren Male nach Befinden steigern. Nachdem du dich an das Baden gewöhnt hast, halte die Dauer von mindestens 40 Minuten, besser 1- 2 Stunden ein, um auch wirklich in den Genuss der osmotischen Wirkung zu kommen.

2. Chemische Stoffe und Zusätze

Damit die Entsäuerung nicht gehemmt wird, entferne vorher alle Pflegeprodukte von deinem Körper. Auch solltest du neben deinem Basensalz keine künstlichen Zusätze ins Wasser geben. Fehlt dir ein angenehmer Duft zum Entspannen, stelle dir eine Aromalampe auf aber verzichte auf ätherische und synthetische Duftöle im Wasser. In dein Badewasser gehört bei einem Basenbad ausschließlich Basensalz.

3. Getränke & Co.

Eventuell wirst du Durst bekommen und somit nimm dir eine Flasche stilles Wasser oder einen Basentee mit an die Badewanne.

4. Langeweile

Dein Bad nimmt etwas Zeit in Anspruch und damit du dich nicht langweilst, beuge vor und nimm dir Zeitschriften oder ein Buch mit an die Wanne. Auch kannst du in der Zeit einen Film ansehen oder Musik hören.

5. Hot water

Achte darauf, dass du dein Wasser nicht zu heiß einlässt, die ideale Temperatur für ein Basenbad liegt zwischen 35-38 Grad.

6. Dosierung

Dein Wasser sollte einen pH-Wert von 8,3 – 9,3 pH erreichen und dein Basensalz kannst du dementsprechend dosieren. Mit pH-Streifen kannst du die Werte messen.

7. Luft

Lass die Badezimmertür einen Spalt auf, damit es während des Badens nicht zu stickig wird. Auch ist eine unverschlossene Tür wichtig, falls du Kreislaufbeschwerden bekommst und Hilfe benötigst.

6. Basensalz

Um ein richtiges Basenbad durchzuführen, ist die Zusammensetzung der Salze von großer Bedeutung. Leider weisen einige Basensalze qualitativ minderwertige Inhaltsstoffe auf. Neben den hochwertigen Carbonaten, die für die Bindung der ausgeschiedenen Salze wichtig sind, sind Mineralien wie Magnesium zur Remineralisierung von Bedeutung. Die richtige Zusammensetzung der Inhaltsstoffe spielt eine wesentliche Rolle, damit die osmotische Wirkung in Kraft tritt. Verwende ein hochwertiges Basenbad einer Firma, der du vertraust und spare nicht am falschen Ende. Natürlich kannst du auch die günstige Variante mit Natron wählen, die entsäuernde Wirkung ist jedoch geringer als bei einem hochwertig gut gemischten Basenbad.

Woman having Ayurveda massage with herbal ball.7. Massagen

Durch Bürsten in Ausscheidungsrichtung unterstützt du die Entgiftung. In regelmäßigen Abständen kannst du mit einem Waschlappen oder Schwamm deinen Körper leicht bürsten.

8. Remineralisierung

Besonders beim Entgiften und nach einem Basenbad ist es wichtig, ausreichend zusätzliche Mineralien zuzuführen, die deinen Körper ausreichend in seiner Arbeit unterstützen.

Mehr Tipps für dein Basenbad findest du in unserem Ratgeber „Basisch Fit für Einsteiger“ und in dem dazugehörigen Bereich auf dieser Homepage für Mitglieder. Viel Freude!

 

F & A Frage & Antwort

Gesundheitsmythen Teil I – Es gibt keine Schlacken! Oder doch?

Es gibt einige sogenannte Mythen, die im Zusammenhang mit der basenreichen Ernährung oft aufkommen und ganz leicht beantwortet werden können.  

1. Es gibt keine Schlacken

Schlacken sind im Zusammenhang mit der basenreichen Ernährung nichts anderes als neutralisierte Säuren. Produziert dein Körper durch eine ungesunde Ernährung und / oder Lebensweise zu viele Säuren, muss er diese einlagern. Allerdings kann dein Körper Säuren nicht einfach so einlagern, schließlich handelt es sich hier um aggressive Flüssigkeiten. Daher werden diese Säuren zunächst unschädlich gemacht indem sie mit Hilfe von basischen Mineralien zu Salzen neutralisiert werden. Diese Salze werden dann an Fett und Wasser gebunden und als Schlacken bezeichnet, die in deinem Fett- und Bindegewebe eingelagert werden.  

2. Es gibt keine Übersäuerung

Stimmt, je nachdem, wie du Übersäuerung definierst. Wird zur Definition der pH-Wert des Blutes herangezogen, wird es schwierig bei einem gesunden Menschen eine Übersäuerung zu diagnostizieren, da der pH-Wert des Blutes immer im basischen Bereich sein muss. Schwankt der pH-Wert so befinden wir uns in einer lebensbdedrohlichen Situation. Ähnlich wie deine Körpertemperatur immer konstant sein muss, gilt das ebenso für den pH-Wert des Blutes. Allerdings ist diese Definition nicht die einzige. Wenn dein Körper mit zu vielen Säuren konfrontiert wird, diese einlagert und daraus Folgen entstehen wie zum Beispiel Haarausfall und brüchige Fingernägel (zur Neutralisation der Säuren werden Mineralien benötigt, die dann nicht mehr für ihre eigentlichen Aufgaben zur Verfügung stehen und somit kann es durch Mineralstoffmangel zu Haarausfall etc kommen), sprechen Naturheilkundler bereits von einer Übersäuerung. Daher entstehen häufig Verwirrungen, weil Naturheilkundler bereits bei den ersten möglichen Folgen von zu vielen Säuren von einer Übersäuerung sprechen und Ärzte lediglich den pH-Wert des Blutes betrachten. Bei Folgen wie brüchigen Fingernägeln oder Celulite ist dein Blut aber immer noch basisch und ein Arzt würde hier sagen, es besteht keine Übersäuerung während ein Naturheilkundler hier bereits von zu vielen Säuren sprechen würde.  

3. Cellulite ist genetisch bedingt

In der heutigen Zeit ernähren wir uns von sehr vielen Säurebildnern wie zum Beispiel tierischen Produkten, Weißmehl und Fertiggerichten. Diese Ernährung kann dazu führen, dass sich zunehmend Neutralsalze in unserem Bindegewebe ablagern, die als Cellulite sichtbar werden. Daher sind auch oft kalorienreduzierte Diäten oder exzessive Sporteinheiten erfolglos, da eine säurebedingte Cellulite und säurebedingte Problemzonen nur schwer abgehungert oder abtrainiert werden können. zu viel Sport hingegen kann sogar die Cellulite noch begünstigen. Bei zu viel Sport, also einer Überbeanspruchung des Körpers, wird Milchsäureproduziert, die eine Entmineralisierung und somit auch eine Bildung von Schlacken begünstigt. Hochleistungssportlerinnen zum Bespiel sind zwar schlank, aber nicht unbedingt cellulitefrei (Milchsäurecelllulite). Eine gezielte Entschlackung dagegen kann

1. Umfang an Bauch, Hüften, Po und Oberschenkeln begünstigen
2. Das Hautbild verbessern, Cellulite mindern
3. Den Stoffwechsel optimieren  

4. Nicht ohne Frühstück aus dem Haus

Müsli mit Milch - Fitness-FrühstückViele kennen diesen Spruch und sorgen daher für eine ordentliche Grundlage mit Eiern, Speck und deftigen Nahrungsmitteln, um für den Tag gerüstet zu sein. Was den wenigsten bekannt ist, unser Körper befindet sich morgens in der Entgiftungsphase und deftige Mahlzeiten hemmen diesen Prozess. Über Nacht neutralisiert dein Körper Säuren und diese stehen morgens zur Ausscheidung bereit. Leichte Speisen wie Obst und Smoothies so wie viel Wasser am morgen unterstützen deinen Körper, die über Nacht angefallenen Säuren zu verdünnen und auszuscheiden. Nimmst du Weißmehlprodukte, Kaffee oder Fertigprodukte zu dir erhöhst nur noch zusätzlich die am Morgen ohnehin schon große Säuremenge in deinem Körper anstatt die über Nacht abgebauten Säuren auszuscheiden. Wenn dir daher nicht nach einem großen deftigen Frühstück ist, nimm dir etwas Obst auf die Hand, mach dir einen leichten Smoothie und iss etwas später ein basenriecheiches Frühstück wie zum Beispiel einen gemischten Obstsalat oder ein Müsli aus glutenfreien Pflanzen.  
   

5. Ohne tierische Produkte ist es schwierig seinen Eiweißbedarf zu decken

Je mehr Eiweiß du zu dir nimmst, desto höher ist die Säureproduktion in deinem Körper. Pflanzliche Produkte enthalten sehr viel weniger Purine als tierische Produkte, welche zu Harnsäure verstoffwechselt werden, und sind daher in einer basenreichen Ernährung vorzuziehen. Auch entgehst du bei einer pflanzlichen Ernährung natürlich zusätzlichen Belastungen durch Hormone oder Medikamente, die in Fleisch und Fisch enthalten sein können.

Als pflanzliche Eiweißquellen bieten sich eine Menge Alternativen an wie zum Beispiel Hanfsamen, Amarant, Quinoa, Lupinen, Leinsamen, Mandeln, Nüsse, Algen, Grünkohl oder Hülsenfrüchte. Auch kannst du zusätzlich bei erhöhtem Eiweißbedarf zum Beispiel einen Proteindrink aus Reispulver, Lupinenprotein, Erbsenprotein oder Hanfprotein zu dir nehmen.    

Im nächsten Teil:

1. Milch ist gesund
2. Vollkornbrot ist gesund
3. Haarausfall ist genetisch bedingt
4. Gewichtsabnahme funktioniert nur durch Kalorienreduktion
5. Fruchtzucker ist ungesund

Smoothies

Mehr Energie und Leichtigkeit!

Mehr Power, weniger Müdigkeit, mehr Motivation, weniger Antriebslosigkeit, nebenbei auch ein paar Pfunde weniger und mehr Leichtigkeit! Dies sind meine Ergebnisse einer basenreichen Ernährung und basischen Lebensweise.  Was bedeutet dies genau? Eine basenreiche Ernährung bedeutet mit Hilfe der Ernährung und Lebensweise ein Übermaß an Säuren zu reduzieren. Dies kann nachhaltig nicht nur unsere Gesundheit, sondern auch unser Äußeres und unser Wohlbefinden beeinflussen. Zu viele Säuren können von Problemzonen, Haarausfall, brüchigen Fingernägeln bis hin zu chronischen Krankheiten und Abgeschlagenheit führen. Besonders Müdigkeit kommt sehr häufig in unserer heutigen Gesellschaft vor, was in alltägliche Sätze wie „Ich bin ausgelaugt“ oder ich bin sauer“ zum Ausdruck kommt und in engem Zusammenhang mit unserem Säure-Basen-Haushalt stehen kann.

Was können die positiven Begleiterscheinungen einer basenreichen Ernährung sein?

  1. Reduzierung von Depotfett und Problemzonen

Zu viele Säuren in unserem Körper können dazu führen, dass der Körper an Fett und Wasser festhält, um Säuren zu binden und zu verdünnen. Ein Gewichtsstillstand kann die Folge sein sowie ausgeprägte Problemzonen. Cellulite und Reiterhosen sind oftmals das Resultat neutralisierter Säuren, die sich in Fett- und Bindegewebe einlagern. Ernähren wir uns basenreich und bringen wir unseren Säure-Basenhaushalt wieder ins Gleichgewicht, kann unser Körper Fett und Wasser loslassen und Problemzonen und eingelagerte Säuren können abgebaut werden.

  1. Verbesserung unseres Hautbilds

Während kalorienreduzierte Diäten und Ernährungsweisen unser Hautbild leiden lassen und fahle oder schlaffe Haut die Folge sein können, hilft eine basenreiche Ernährung das Hautbild zu stärken und basische Anwendungen wirken unterstützend um die Haut zu straffen. Durch die Versorgung mit Mineralien und Vitaminen wird die Haut genährt, kann sich erholen und wieder beginnen zu strahlen. Basische Anwendungen reinigen das Bindegewebe und unterstützen die Selbstfettung unserer Haut.

3. Minderung von Heißhungerattacken

Durch eine basenreiche Ernährung bekommt unser Körper, wonach er verlangt. Nähr- und Vitalstoffe. Unser Körper wird mit gesunden Kohlenhydraten, Eiweißen und Fetten versorgt, die ihn nicht belasten, sondern welche er durch die natürliche Form verarbeiten und verwerten kann. Dadurch, dass ungesunde durch gesunde Lebensmittel ersetzt werden entsteht nicht das Gefühl des Verzichts und Heißhungerattacken bleiben aus.

  1. Vorbeugung von Mineralstoffmangel

Einseitige Diäten führen häufig zu einem Mineralstoffverlust und Folgen wie möglicherweise Haarausfall. Eine basenreiche Ernährung ist eine langfristige Umstellung, die sogar unsere Mineralstoffdepots wieder auffüllen kann und somit nicht nur unsere Körperfunktionen unterstützt, sondern auch gleichzeitig durch die Vielzahl an Mineralstoffen Haut, Haare und Nägel kräftigt und sich somit auch positiv auf unser Äußeres auswirken kann.

  1. laufenSteigerung der Energie und der Leistungsfähigkeit

Industrieprodukte liefern nicht nur zu wenig Mineralien, diese führen sogar dazu, dass unserem Körper noch zusätzlich Mineralien entzogen werden. Wir fühlen uns leer und ausgelaugt. eine basenreiche Ernährung mit ihren zahlreichen Lebensmitteln reich an einer hohen Nährstoffdichte versorgt uns mit Energie und sorgt dafür, dass wir uns wieder leistungsfähiger fühlen können.

  1. Innere Ausgeglichenheit

Nicht nur der Körper und das Hautbild können sich durch eine basenreiche Ernährung zum Positiven verändern. Auch auf das Wohlbefinden kann sich ein basenreiche Ernährung positiv auswirken. Positive Nebeneffekte einer basenreichen Ernährung sind eine innere Ausgeglichenheit und eine bessere Stressresistenz.

  1. Klarer Kopf

Schon einmal den Begriff brain smog gehört? Wenn sich der Kopf vernebelt anfühlt, wir nur langsam und schwer denken können, spricht man auch von brain smog. Nach ein paar Wochen Entwöhnung von Industrieprodukten wird sich der Kopf wieder viel klarer und freier anfühlen. Schnelleres und besseres Denken sind einige Beobachtungen, die sich bei vielen Leuten nach einigen Wochen basenreicher Ernährung einstellen.

Die basenreiche Ernährung kann also einige positive Auswirkungen auf unseren Körper bewirken und ist durchaus einen Versuch wert. Es handelt sich hier um eine langfristige Umstellung und nicht um eine kurzfristige Diät. Die Umstellung kann Schritt für Schritt erfolgen, so dass nach und nach Säurebildner durch gesunde Alternativen ersetzt werden können.

ice cream with slices of banana in ceramic bowl

2-Zutaten Sommer-Eiscreme

Ich hoffe, jeder weiß mittlerweile, dass gefrorene Bananen die beste Grundlage für unglaublich leckeres Eis sind. Du kannst alle Formen von Früchten, die du magst hinzugeben und mit Kakaonibs oder Mandelsplittern ergänzen. Eine extra cremige und süße Eiscreme entsteht, indem du reife Nektarinen dazu mixt. Diese Kombination ist unschlagbar lecker und die zusätzlichen Nektarinen machen das Mixen im Blender leichter sowie die Mischung sehr soft.

Peach Banana Sommer – Eiscreme

Zutaten:

  • 4 Bananen
  • 4 Nektarinen oder Pfirsiche

Zubereitung:

  • Teile die Bananen in kleine Stückchen und friere sie in Eisbeuteln über Nacht ein.
  • Lasse die Bananen vor Verwendung in deinem Mixer ca. 10 Minuten antauen.
  • Schneide in dieser Zeit deine Nektarinen/Pfirsiche in kleine Teile. Verwende möglichst reife Nektarinen, die sich mit dem Daumen bereits leicht eindrücken lassen.
  • Gib die Zutaten in deinen Mixer und beginne mit der langsamsten Stufe die Bananen und Nektarinen zu mixen. Du kannst zu Beginn 1-2 El Wasser hinzugeben, wenn dein Mixer die Lebensmittel nicht sofort erfasst. Steigere nun langsam die Geschwindigkeit, bis ein cremiges Eis entsteht. Wenn dumagst, gib noch ein paar Mandelsplitter hinzu. Enjoy!
 
 
 
 
 
 
 
2-Zutaten Sommer-Eiscreme
Leckeres Sommereis mit nur zwei Zutaten. Vegan, einfach, schnell, lecker & gesund. Alles was du benötigst ist ein leistungsstarker Mixer.
Portionen Vorbereitung
2 1-2 Minuten
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Portionen:
Rezept Hinweise

Sofort verzehren. Nicht zum Einfrieren geeignet da das Eis dann seine Cremigkeit verliert.

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assortment of juice

Meine wichtigsten Bestandteile der basenreichen Ernährung

  1. Pflanzengranulat
  2. Wasser
  3. Vulkangestein/Heilerde
  4. Omega-3-Fettsäuren
  5. Protein  

Pflanzengranulat

Je nach dem wie basisch du dich ernährst, ist es manchmal notwendig, dass du deinem Körper zusätzlich die Möglichkeit gibst, deine Mineralstoffdepots wieder aufzufüllen und die bei einer Entgiftung wieder aufgelösten älteren Säuren und Gifte zu neutralisieren. Hierzu benötigst du zusätzliche pflanzliche Mineralstoffe, die dein Körper, im Gegensatz zu künstlichen Präparaten, aufnehmen und  verwerten kann. Tägliche anfallende Säuren und bisherige „Altlasten“ können neutralisiert und Mineralstoffdepots wieder aufgefüllt werden, so dass nicht nur für die Körperfunktionen genügend Nährstoffe zur Verfügung stehen, sondern auch für Depots in Haarboden und Fingernägel, was für viele von besonderer Bedeutung ist.   

Wasser

Flüssigkeit spielt eine besondere Bedeutung bei einer basenreichen Ernährung. Nicht irgendein Wasser, sondern stilles mineralarmes Wasser, denn es geht ja um das Entgiften und Abtransportieren. Wasser sollte mineralarm sein, da es Stoffwechselreste aufnehmen und abtransportieren soll. Quellwasser ist ebenfalls mineralarm und kann immer als Maßstab gesehen werden. Ebenso in die Kohlensäure in Wasser zu meiden, die sich kontraproduktiv auf den Säure-Basen-Haushalt im Körper auswirkt. 

Vulkangestein/Heilerde

Zur Bindung der Gifte und Säuren wird häufig besonders das Vulkangestein Zeolith empfohlen. Zeolith soll nicht nur eine enorme Bindungskraft haben, sondern zugleich Silicium enthalten, was besonders für Haut, Haare, Knochen und das Bindegewebe von Bedeutung ist. Häufig wird bei einer Ernährungsumstellung vergessen, wie wichtig es ist, den Körper bei der Entsorgung der Gifte zu unterstützen. Hier kannst du allerdings auch Algen verwenden oder Heilerde.

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In Deutschland und in der EU ist  Natur Zeolith Klinoptilolith nur als Futtermittelzusatz  und in der Aquaristik erlaubt, wenn es für das einzelne Produkt keine Zertifizierung  als Medizinprodukt gibt.
 
 

Omega-3-Fettsäuren

Gesunde Fette und Öle spielen in einer basenreichen Ernährung eine besondere Rolle. Sie wirken entzündungshemmend und sind für den Erhalt unseres Körpers unerlässlich. Omega-3-Fettsäuren kann unser Körper nicht selbständig herstellen und gehören zu den lebensnotwendigen Nährstoffen, auf die du entsprechend achten solltest. Leinsamen und Chiasamen sind eine gute Quelle, die du in deinen täglichen Speiseplan einbauen kannst. Bei mir gibt es Leinsamen und Chiasamen sehr häufig in meinem Müsli zum Frühstück.

Protein

Protein benötigt unser Körper jeden Tag in ausreichenden Mengen und besonders veganer haben Befürchtungen, nicht genügend Eiweiss aufzunehmen. Neben Grünkohl, Spinat, Hanfsamen, Nüssen, Hülsenfrüchten können zum Beispiel Reis- oder Lupinenprotein bei erhöhtem Bedarf in einen Smoothie gerührt werden. Es sollte besonders auf die Herkunft und strenge Qualitätskriterien geachtet werden, um dem  Körper mit einem künstlichen Eiweißshake nicht letztendlich mehr Schaden zu zufügen.

 

 
Variety of healthy appetizer: toasts and salads with fresh vegetables

Tipps für einen basischeren Tag

Ernährst Du Dich basenreich, unterstützt Du Deinen Körper automatisch mit sehr vitalstoffreichen Lebensmitteln, womit Du Deine Körperdepots wieder auffüllen kannst. Gleichzeitig reduzierst Du dadurch Säuren. Unser Körper produziert jedoch permanent Stoffwechselreste, Säuren und Gifte, was Du besonders morgens beim Aufwachen bemerkst, wenn Dein Körper über Nacht entgiftet hat. Um Deinen Körper bei der Aus- scheidung dieser Gifte am Vormittag zu entlasten, kannst Du ihn folgenderweise unterstützen:

  1. Über Nacht haben sich Säuren und andere Stoffe in Deinem Mund gesammelt. Damit diese nun nicht sofort wieder mit dem Essen und Trinken in den Magen und Darm gelangen und somit zurück in Deinen Körper, ist es zu empfehlen, dass Du noch vor dem Frühstück Deine Zähne und Deinen Mundraum reinigst, zum Beispiel durch Ölziehen.
  2. Nach der Zahnreinigung unterstützt Du den Entgiftungsprozess durch das Trinken von 1–2 Gläsern Wasser (still, mineralarm). Dadurch verdünnst Du die Säuren, die Dein Körper über Nacht zur Ausscheidung bereitgestellt hat, und reinigst Deinen Körper von innen. Das Wasser unterstützt Deine Nieren bei der Entgiftung und regt zusätzlich Deinen Darm und Stoffwechsel an.
  3. Trockenbürstungen regen Deine Lymphe und damit den Abtransport von Säuren an. Zusätzlich wird Dein Bindegewebe durch die Behandlung mit Bürstungen durchblutet und gestrafft.
  4. Starte bestenfalls mit Obstsalaten oder Smoothies in den Tag, um Deinen Körper bei der Entgiftung zu unterstützen.
  5. Unterstütze Deinen Körper durch reichlich stilles (Detox-)Wasser (siehe Rezepte) und Obst.
  6. Salate und Gemüse sowie Beilagen aus Hülsenfrüchten helfen Dir zu viel Energie über den Tag. Ergänze Deine Salate und Gemüse mit Kräutern wie Koriander, Rosmarin oder achte besonders auf Bitterstoffe. Diese sind z.B. in Chiroée oder Rucola enthalten und eignen sich wun- derbar, um Deine Entgiftungsorgane zu unterstützen. Auch wirken diese appetitbremsend.

Gönne Dir ab und zu ruhig ein basisches Eis oder einen Chiapudding (mit Chia sind die Samen der mexikanischen Chiapflanze gemeint, welche Du im Reformhaus kaufen kannst).

Um Deinen Körper mit zusätzlichen wichtigen Nährstoffen zu versorgen, ob nun zur Vorbeugung oder bei Problemen wie Haarausfall, brüchigen Fingernägeln oder bei Abgeschlagenheit, bieten sich tagsüber zusätzliche pflanzliche Ergänzungen wie zum Beispiel Gerstengras an. Gerstengras kann ich Dir besonders empfehlen, da hier neben lebenswichtigen Vitaminen wie B1, B2, B12, C, E auch lebenswichtige Mineralien (Calcium, Eisen, Zink und Natrium) sowie u.a. alle essentiellen Aminosäuren zu finden sind. Die hohe Vitalstoffdichte versorgt Deinen Körper mit lebenswichtigen Nährstoffen in einer natürlichen für Deinen Körper gut verwertbaren Form. Synthetisch erzeugte Vi- talstoffe kann unser Körper nur beding aufnehmen im Gegensatz zu diesen natürlichen pflanzlichen Nährstoffen. Gerstengras bitte nicht in heiße Getränke einrühren, weil sonst die Inhaltsstoffe zerstört werden.

Wenn Du mittags keine warme Mahlzeit hattest, kannst Du diese auch am Abend nachholen. Lediglich mit Rohkost solltest Du vorsichtig sein. Bereite Dir Ofengemüse zu oder Pfannengemüse, leckere Suppen oder Kartoffeln mit Quinoa, Hirse oder Hülsenfrüchten. Auch Gemüsebratlinge kannst Du essen.

Was gibt es noch?

  • Vor dem Schlafengehen kannst Du noch einen beruhigenden basischen Abendtee trinken.
  • Sogenannte Basenpuffer in Form von 1–2 TL Pflanzengranulat helfen Deinem Körper die in der Nacht anfallenden Säuren besser zu neutralisieren.
  • Wenn Du morgens oft schwere Beine hast, kannst Du über Nacht basische Strümpfe tragen, die Deinen Körper ebenfalls bei der Ent- giftung über Nacht unterstützen.
  • Ebenso ist es empfehlenswert, am Abend noch etwas natürliches Vitamin C zum Beispiel aus Sanddorn zu sich zu nehmen. Am Abend unterstützt Vitamin C die Zellgeneration und somit auch den Schlackenabbau über Nacht.

Trinke morgens 1- Gläser stilles mineralarmes Wasser, Basentees oder auch mal eine Tasse Matcha (Latte) oder goldene Milch (ein Getränk aus Pflanzenmilch und Kurkuma). Auch kannst Du Deinem Wasser mit Früchten ein wenig Geschmack verleihen (sog. Detoxwasser) oder etwas Wasser mit Brottrunk mischen. Birkenwasser oder Kokoswasser sind ebenfalls noch abwechslungsreiche Alternativen. Diese Getränke bekommst Du im Reformhaus oder auch im Drogeriemarkt. Gemüsesäfte kannst Du ebenfalls in Deinen Tagesplan integrieren, genauso wie in Maßen ein Glas frisch gepressten Obstsaft.

Somit hast Du nun einen Überblick, wie Du Deinen Tag etwas basischer machen kannt. Damit Du auch die passenden Speisen dazu hast, habe ich dir über 100 Rezepte vom Frühstück über Alternativen zu Nudeln, Pizza bis hin zu Grillrezepten in meinem Booklet zusammengestellt. Dies kannst du einzeln oder im Jubiläumspaket zusammen mit meinem Online Programm bestellen. 

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Lebensmitteleinteilung für Einsteiger

Wenn Du Dich mit der basischen Ernährung noch nicht auskennst, möchtest Du Dich am Anfang vielleicht an einer Basentabelle orientieren, die Dir eine Übersicht der einzelnen Lebensmittel gibt. Du wirst im Netz auf unterschiedliche Angaben und Basentabellen stoßen. Dies liegt u.a. daran, dass bei einigen Listen einzig und alleine säure- und basenbildende Lebensmittel mit ihrem jeweiligen pH-Wert aufgeführt und bei anderen auch zum Beispiel sogenannte „gute“ und „schlechte“ Säurebildner unterschieden werden. Weiterhin geben einige Tabellen den pH-Wert vor der Verstoffwechslung der Lebensmittel an, bei anderen beziehen sich die Angaben auf den Wert nach der Verstoffwechslung.


Gute und schlechte Säurebildner

Wie erwähnt, wirst Du in einigen Tabellen auf gute und schlechte Säurebildner stoßen. Schlechte Säurebildner sind zum Beispiel Chips, deren säurebildende Wirkung größer als die gesundheitliche ist. Diese Nahrungsmittel enthalten fast ausschließlich leere Kalorien und nur wenige oder keine Nährstoffe. Dadurch werden dem Körper zusätzliche basische Mineralien entzogen. Sogenannte gute Säurebildner, wie zum Beispiel Spinat, versorgen den Körper trotz ihrer enthaltenen Säuren oder säurebildenden Eigenschaft mit überdurchschnittlich vielen Vitalstoffen und belasten unseren Körper nicht mit Zusatzstoffen. Gute Säurebildner gelten somit als gesund. Zu ihnen gehören in einigen Basentabellen Soja, Rosenkohl, Nüsse, Hülsenfrüchte und Knoblauch. Wenn Dir eine genaue Auflistung einzelner Lebensmittel wichtig ist, kannst Du Dir für den Anfang einfach eine Tabelle Deiner Wahl raussuchen und Dich vorerst daranhalten, die dort aufgeführten schlechten Säurebildner (besonders Industrieprodukte) zu meiden, und Dich bei Obst und Gemüse an Deiner persönlichen Verträglichkeit der Lebensmittel orientieren. Bei den sogenannten guten Säurebildner überwiegen die Mineralien und Vitamine und daher sind diese auch wichtig für Deinen Körper. Integriere also die guten Säurebildner aus Basentabellen auf jeden Fall in Deinen Speiseplan, wenn Du sie verträgst, und versuche im ersten Schritt die schlechten weitestgehend zu meiden.

Es geht bei der basenreichen Ernährung um einen bewussten Einsatz säurebildender Lebensmittel in Maßen, so dass unser Körper diese noch verarbeiten kann. Es geht nicht darum, Säurebildung kategorisch zu vermeiden.

Grundsätzlich kannst Du Dir merken, dass Nahrungsmittel mit Eiweißgehalt Säurebildner sind. Die säureliefernde Wirkung hängt von der Höhe ihres Eiweißgehalts ab. Je mehr Eiweiß, desto säurebildender die Wirkung. Beim Abbau der im Eiweiß enthaltenen Purine entsteht Harnsäure. Pflanzliche Eiweiße sind dabei leichter zu verstoffwechseln als tierisches Eiweiß und enthalten weniger Purin. In diesem Zusammenhang sind besonders Sahne und Soja häufig diskutierte Themen hinsichtlich ihrer Zuordnung in den Basentabellen. Sahne hat im Verhältnis zu Milch und Joghurt viel Fett aber wenig Eiweiß. Bei einigen Fachleuten wird sie daher als basisch oder neutral bezeichnet. Sahne schadet aufgrund der geringen Säurebildung also nicht, ist aber auch nicht hilfreich bei der Entgiftung. Aus diesem Grund wird sie auch bei einigen Basenkuren meistens nicht empfohlen, da es in dieser Zeit hauptsächlich um eine Entschlackung geht. Auch das Thema Soja ist in diesem Zusammenhang umstritten. Manche Eiweiße wie z. B. Sojaeiweiß werden oft mit Lupineneiweiß gleichgesetzt, das nur in geringen Mengen Purine enthält und daher kaum säurebildend ist (im Vergleich zu tierischen Eiweißquellen). Daher gehört Soja bei manchen Experten zu basischen Lebensmitteln.

Lebensmitteleinteilung für Einsteiger

Um Dir Deinen Einstieg zu erleichtern, möchte ich Dir die Einteilung zeigen, wie ich sie für mich im Alltag lebe. 80 % meiner Lebensmittel sind basenüberschüssig und 20 % können aus säurebildenden Produkten bestehen. Dies sind allerdings Säurebildner, die nur wenig Säuren bilden und noch eine überwiegend gesundheitliche Wirkung haben. Kombiniert werden können hierzu neutrale Lebensmittel, die weder säurebildend noch basisch wirken. Industrieprodukte versuche ich vollständig zu vermeiden.   

Hier die Einteilung im Überblick:

Neutrale Lebensmittel

Hochwertige Fette und Öle: z.B. Kokosöl, Leinöl, Hanföl, Olivenöl, Rohmilchbutter, Sahne 

Basenreiche Lebensmittel 80%

Obst, Gemüse, Salate, Keimlinge, Sprossen, Mandeln, Trockenfrüchte, Kartoffeln, Avocados, Kräuter, Gewürze        

Zusätzlich zur Unterstützung des Säure-Basen-Gleichgewichts:

Bewegung, frische Luft

Getränke in einer basenreichen Ernährung

Grüne Smoothies (selbst gemacht), Kräutertees, stilles mineralarmes Wasser (z.B. mit Zitrone oder Minze) 

Säurebildner 20%

Nüsse, Samen, Ölsaaten, Lupineneiweiß, Konjak, – oder Buchweizen- Nudeln, Ur-Getreide, Haferflocken, Hirse, Quinoa, Amarant, Buchweizen, Hülsenfrüchte, Roher Kakao, Mais, Pflanzliche Proteinpulver, Honig, Fisch, Fleisch

Wie Du siehst, gehören einige pflanzliche Lebensmittel zu den Säurebildnern. Diese enthalten aber im Gegensatz zu reinen Industrieprodukten noch für den Körper wichtige Nährstoffe. Tierische Produkte sind grundsätzlich ein umstrittenes Thema, nicht nur wegen ihrer säurebildenden Eigenschaft. Daher ist es empfehlenswert, diese weitestgehend zu reduzieren oder möglichst ganz zu ersetzen. Ich ersetze alle tierischen Milchprodukte durch pflanzliche und nachdem ich zunächst Fisch und Fleisch langsam reduziert habe, esse ich fast gar kein Fleisch mehr (1 – 2 Mal im Jahr).  

Zusätzliche Säurebildner und Gifte sind: Stress,  körperliche Überbelastung, Umweltgifte (z.B. Abgase, Elektrosmog) und Medikamente.

Säurebildner und Gifte aus der Umwelt können wir nur schwer beeinflussen und gerade deswegen ist es besonders wichtig, die belastenden Stoffe, die wir selbst steuern können (Ernährung), weitestgehend einzuschränken. 

Getränke in Maßen bei einer basenreichen Ernährung 20 %

Matcha-Tee, Kakao aus pflanzlicher Mandelmilch Rohkost-Kakao, Pflanzliche Drinks (Reisdrink, Haferdrink – ohne Zusatzstoffe), Lupinenkaffee

Meiden solltest Du

Tierische Milchprodukte (Quark, Joghurt, Käse), Fertigprodukte (Fast-Food, Industrieprodukte, Dosengerichte), konventionelle Getreideprodukte, Weizen (u.a. in Rahmspinat, Soßen), Zucker, Kochsalz, synthetische Süßstoffe, Zusatzstoffe (Geschmacksverstärker), raffinierte und gehärtete Fette, Alkohol, Softgetränke, Kaffee, Mineralwasser 

Diese Produkte werden überwiegend zu Säuren in Deinem Körper verstoffwechselt ohne viele Nährstoffe zu liefern und wirken daher eher nachteilig auf Deinen Körper.  

Was bedeutet dies in der Umsetzung?

Dies bedeutet an erster Stelle, iss was wächst. Also naturbelassen und unverarbeitet.  Für uns ist es mittlerweile normal Fertigmüsli, Mikrowellengerichte und coffee to go in unserem Alltag zu finden. Auch steht Getreide oft ganz oben auf unserem Speiseplan. Aber hierbei handelt es sich überwiegend längst nicht mehr um Ur-Getreide in seiner unveränderten Form, sondern um gezüchtete Sorten.

Grob gesagt, empfehle ich dir die folgenden Säurebildner Schritt für Schritt ausschleichen zu lassen:

  1. Zucker
  2. Weizen (Achtung, auch in Soßen, Rahmspinat enthalten)/konventionelles Getreide
  3. Tierische Produkte (Milch, Joghurt, Käse, Fleisch, Fisch)
  4. Kaffee, Softgetränke
  5. Künstliche Produkte mit Zusatzstoffen 
  1. Zucker

Meiden solltest du auf jeden Fall raffinierte Kohlenhydrate, herkömmliche Süßigkeiten und Produkte mit zugesetzten industriellen Zuckern.  Zucker ist ein starker Säurebildner und führt nicht nur zu schlechten Zähnen, sondern kann durch seine säurebildende Wirkung auch den Mineralstoffverlust unterstützen. 

  1. Weizen, konventionelles Getreide

Glutenhaltige Lebensmittel finden sich ebenfalls nicht in einer basenreichen Ernährung. Die einzige Ausnahme ist gekeimtes Getreide, denn durch den Keimprozess wird das Getreide basisch. Anstatt Getreide kannst Du Pseudogetreide verzehren.

  1. Tierische Produkte

Tierische Produkte enthalten sowohl Purine, die zu Harnsäure verstoffwechselt werden, als auch schwefelhaltige Aminosäuren, die zu Schwefelsäure in unserem Körper führen. Somit gehören tierische Produkte zu der Gruppe der Säurebildner. Meine Handhabung mit tierischen Produkte führe ich Dir an anderer Stelle auf.

  1. Kaffee und Softgetränke

Kaffee und insbesondere Softgetränke, die oftmals nicht nur viel Zucker, sondern auch Phosphatverbindungen enthalten, die zu Phosphorsäure verstoffwechselt wird, zählen zu den Säurebildnern, die Du besser meiden solltest.

  1. Künstliche Produkte mit Zusatzstoffen

Vermeide Produkte die Zusatzstoffe wie zum Beispiel Konservierungsmittel, Farbstoffe und Aromen enthalten. Sie entsprechen keiner natürlichen basenreichen Ernährung. 

Desweiteren rate ich Dir, industriell verarbeitete Fette und Öle weitgehend zu vermeiden. Als Alternative kannst du kleine Mengen kaltgepresster Öle zu Deinen Mahlzeiten integrieren. Diese zählen zu den neutralen Lebensmitteln, da sie weder basisch noch säurebildend verstoffwechselt werden. Hast Du weiteren Fettbedarf, kannst du diesen in Maßen durch Nüsse oder Avocados stillen.

Dieser Überblick mag für dich nun auf den ersten Blick unmöglich erscheinen, jedoch nur, weil dir wahrscheinlich die Alternativen hierzu noch nicht so vertraut sind.

Mit gesunden Alternativen wird dein Speiseplan nicht leerer werden, sondern einfach nur etwas anders aussehen. Du wirst jedoch feststellen, dass du einige Säurebildner leicht ersetzen kannst, andere wiederum wirst du vielleicht nur schwer loslassen können. Besonders Käse, Weizen und Zucker beinhalten Stoffe, die unser Verlangen danach unterstützen und den Verzicht daher erschweren. Ich habe mich oft für zu schwach gehalten, wenn ich die Finger nicht von bestimmten Produkten lassen konnte, bis ich verstanden habe, dass ich auf einige Stoffe mehr reagiere als andere. Damit meine ich, dass ich zum Beispiel kein Problem habe, auf Chips zu verzichten, dafür aber sehr stark auf Zucker reagiere und hier nicht von heute verzichten kann, sondern wirklich über eine Art Methadonprogramm (basische Süßigkeiten) den Ausstieg gefunden habe. Manche Produkte erfordern nach einer gewissen Zeit gar keinen Ersatz mehr, andere schon. Auch unsere Konditionierung spielt mit in unser Essverhalten und vieles mehr. Damit möchte ich dir keinen Freibrief geben, dich weiterhin ungesund zu ernähren, aber dir verständlich machen, dass es gewisse Hindernisse gibt, die uns bei einer gesunden Ernährung herausfordern. Und das immer wieder. Meine Schwäche für Zucker ist bis heute vorhanden und ich habe gelernt, damit umzugehen. Industriellen Zucker ersetze ich zum Beispiel durch Dattelsirup, Agavendicksaft oder Kokosblütenzucker.

Und wie sieht nun deine neue Ernährungsweise aus?

Basenreich bedeutet also überwiegend pflanzlich mit vielen Ballaststoffe, die wichtig für einen gesunden Ernährungsplan sind. Hinzu kommen Pseudogetreide (Amarant, Hirse, Quinoa, Buchweizen), Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Nüsse, Samen, Obst und Gemüse, gesunde kaltgepresste Öle und Fette. Hülsenfrüchte zählen in vielen Tabellen zu den gesunden Säurebildnern, was bedeutet, dass diese Lebensmittel zwar Säuren bilden aber trotzdem die gesundheitliche Wirkung durch die enthaltenen Nährstoffe überwiegt. Hülsenfrüchte gehören daher zu den 20 Prozent, die ich in Maßen integriere.

Fisch und Fleisch aus der Gruppe der tierischen Produkte zählen in einigen Tabellen zu den schlechten, in anderen noch zu den guten Säurebildner. Ich habe beide zu Beginn meiner Ernährungsumstellung noch 1-2 Mal pro Woche in den Speisplan integriert. Es kommt letztendlich(immer) auf die Verhältnismäßigkeit von Fleisch und Gemüse (basischen Lebensmitteln) an und diese gesund zu regulieren.  Oft essen wir viel Fleisch mit Gemüse als Beilage mehrmals die Woche. Bei einer basenreichen Ernährung essen wir stattdessen viel Gemüse mit Fleisch als Beilage und zwar nur maximal zweimal in der Woche. Wenn schon Fleisch, dann wähle hochwertiges Bio-Fleisch aus biologischer, nachhaltiger und artgerechter Haltung. Mittlerweile esse ich schon aus ethischen Gesichtspunkten fast gar kein Fleisch mehr (max. einmal oder zweimal im Jahr) und habe mich sowohl von Fisch als auch von Fleisch durch eine kontinuierliche Reduzierung entwöhnt. Von Milch oder Milchprodukte rate ich dir aus mehreren Gründen ganz ab. Zum einen gilt Milch als sehr schleimbildend, was dazu führen kann, dass in Deinem Darm eine Schleimschicht entsteht und Nährstoffe nicht mehr aufgenommen werden können. Zum anderen können durch den Erhitzungsprozess Nährstoffe verloren gehen, so dass Deine Milch durch das enthaltene Eiweiß nicht nur ein Säurebildner ist, sondern es auch noch fragwürdig ist, inwiefern Milch noch für Deinen Körper verwertbare Stoffe enthält.

Insgesamt bedeutet dies also:

Überwiegend vegetarische Lebensmittel, Obst, Gemüse, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Pseudogetreide oder gekeimtes Getreide, Nüsse, Samen, Keimlinge in Kombination mit kaltgepressten Ölen sind die Hauptbestandteile einer basenreichen Ernährung.

Durch den hohen Anteil natürlicher Lebensmittel führt diese basenreiche Ernährung Deinem Körper alle notwendige Vitamine, Mineralien, Ballaststoffe und Spurenelemente zu. Über die gesunden Fette erhält Dein Organismus die lebensnotwendigen Fettsäuren. Letztendlich verzichtet diese Ernährungsweise auf krankmachende oder belastende Stoffe und Nahrungsmittel wie Zucker, Industrie- und Milchprodukte, die verstärkt Säuren bilden. Beachte dabei immer Deine persönliche Verträglichkeit der einzelnen Lebensmittel.

Alles in allem also eine richtig gute Ausgangsbasis um Dich fit zu halten und vielleicht ganz nebenbei noch ein paar überflüssige Pfunde zu verlieren. Ganz einfach, oder?

Falls Dir jetzt auf Anhieb keine Alternativen zu Süßigkeiten, Eis und Pizza einfallen, dann kann ich Dich beruhigen, denn auch hierfür gibt es gesunde basenüberschüssige Möglichkeiten.  Und keine Sorge, sie schmecken! Was du an einem basenreichen Tag essen kannst und alle weiteren Hintergrundinformationen erzähle ich dir in meinen Videos, die es ab März zu sehen gibt. Was genau du dort erfährst, siehst du in den Vorschauvideos. Anmelden kannst du dich jetzt schon unter info@basischfit.de.

Basische Tipps für den Alltag

Koffein, Weizen, Zucker und Stress verursachen ein Übermaß an Säuren in unserem Körper. Wir werden anfälliger für Krankheiten, fühlen uns müde und schlapp. Um die vielen Säuren zu reduzieren und unseren Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen, hier ein paar Tipps für deinen Alltag.

  1. Bitterstoffe

Wir lieben es süß und in 80% der Produkte im Supermarkt findest du mittlerweile zugesetzten Zucker. Selbst den Äpfeln werden die ursprünglichen Bitterstoffe rausgezüchtet weil die Verbraucher süße Früchte bevorzugen. Bitterstoffe braucht unser Körper allerdings um unsere Organe zu stärken und unseren Körper bei der Entgiftung zu unterstützen. Einfach mal wieder bewusst einen Salat mit Chicoree essen, einen Tee aus Bitterstoffen trinken oder auch eine Messerspitze Bitterstoffbasenpulver  in den Tag einbauen. Dein Stoffwechsel kommt wieder in Schwung und deine Gesundheit unterstützt.

  1. Wasser

Wasser reinigt deine Zellen, transportiert Nährstoffe und hilft, überschüssige Giftstoffe abzutransportieren. Je nach Körpergröße empfehlen sich 2 – 3 Liter pro Tag. Besonders morgens haben sich viele Säuren und Stoffwechselreste in deinem Körper angesammelt und mit Wasser gleich früh morgens verdünnst du diese Säuren und hilfst deinem Körper, diese zu entsorgen. Stilles mineralarmes Wasser sollte auf deinem Tagesplan bei einer basenreichen Ernährung auf jeden Fall auf der Liste stehen.  Gerne mit einem Schuss Zitrone, etwas Minze oder Ingwer.

  1. Lymphaktivierung

Ebenso, wie Wasser deinem Körper bei der Entgiftung hilft, kannst du zusätzlich deine Lymphe tagsüber unterstützen, die quasi die Müllabfuhr deines Körpers ist und für den Abtransport der Abfallprodukte sorgt. Leider aktiviert sich die Lymphe nicht von alleine. Trampolinspringen, Lymphdrainagen oder Treppensteigen aktivieren dein Lymphsystem und damit den Abtransport von zu vielen Säuren, die deinen Körper belasten.  

  1. Zucker und Weizen ersetzten

Zucker und Weizen sind starke Säurebildner und indem du tagsüber einfach mal auf zuckerhaltige Snacks verzichtest und stattdessen basische Süßigkeiten isst und dein Brot durch glutenfreie Pflanzen ersetzt, senkst du deinen Säurepegel erheblich. Entlaste deinen Körper indem du Säurebildner ersetzt.  

  1. Gerstengras

Eine extra Portion grünes Gemüse liefert dir viele Nährstoffe und bringt dein Säure-Basen Haushalt wieder ins Gleichgewicht. Gerstengraspulver gibt dir eine extra Portion Chlorophyll und kann morgens in einem Glas Wasser in besonders hohen Belastungszeiten oder nach einer längeren ungesunden Ernährungsweise kurweise genommen werden, um die Basenspeicher wieder aufzufüllen.

  1. Ölziehen

Gleich morgens vor dem Zähneputzen kannst du das Ölziehen durchführen. Mit Sesamöl ziehst du das Öl 10 – 15 Minuten durch den Mund und reinigst so deinen Mundraum effektiver als mit der Zahnbürste. Das Immunsystem soll dadurch entlastet werden, Kopfschmerzen gelindert und auch die Zähne sollen wieder weißer werden. Die Zähne und das Zahnfleisch sind leicht das Zuhause vieler Bakterien und Viren, die Krankheiten verursachen können.   

  1. Tief atmen

Ganz easy in den Alltag einzubauen und doch vergessen wir das bewusste Atmen leider viel zu oft. Über die Atmung werden Säuren abgeatmet und je tiefer du atmest, desto besser. Einfach mal wieder öfter im Büro das Fenster aufmachen, nicht nur um eine kleine Pause einzubauen, sondern um gezielt Säuren abzuatmen.

  1. Füße in die Wanne

Abends nach der Arbeit vor den Fernseher oder Emails am PC checken? Skypen mit Freunden oder einfach mal durch Internet surfen?  Aus nur mal eben kurz wird schnell am eine Stunde und in dieser Stunde kannst du deine Füße auch in ein basisches Fußbad stellen. Über die besonders vielen Schweißdrüsen an den Füßen entgiftest du extrem stark und kannst ganz nebenbei Säuren aus deinem Körper leiten.  

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Alternativen zu Shampoo – Wascherde

WERBUNG Vor einigen Wochen war es soweit. Nachdem ich schon meine Körperlotionen und Gesichtscremes sowie Zahnpasta durch natürliche Kosmetik ersetzt habe, wollte ich einen weiteren Versuch starten. Mein Shampoo bereitete mir schon länger kein gutes Gefühl mehr mit den viele chemischen Stoffen, die auf der Rückseite gelistet sind. Glücklicherweise habe ich dann die Wascherde bei der Firma Regenbogenkreis entdeckt. Ich beziehe bei Regenbogenkreis schon länger Zeolith (Vulkangestein) und Sangokoralle (Mineralien) und durfte die Wascherde kostenlos testen. Die Wascherde (lavare = waschen) wird in Nordafrika bereits seit Jahrhunderten ein natürliches Mittel zur Pflege von Haut und Haaren. Das besondere an der
WaschWascherde ist, dass sie mit Verbindung in Wasser aufquillt und eine gelige Konsistenz gebildet wird. Die feinen Partikel haben die Fähigkeit, Schmutz und überschüssiges Fett aus dem Haar aufzusaugen. Das kannst du dir ähnlich wie bei einem Löschblatt vorstellen. Das Schöne daran, deine Haare und Haut werden nicht vollständig entfettet, wie oftmals bei einigen industriellen Shampoos.  In der Packungsbeilage werden die Vorteile der Lavarerde folgendermaßen beschrieben:
 reizfrei und sehr hautverträglich, glänzendes und geschmeidiges Haar, seltener gewaschenes Haar, absolut umweltverträglich, frei von synthetischen Duft-, Farb-und Konservierungsstoffen. Wie kannst du dir die Wascherde nun vorstellen? 

Wer unbedingt auf Schaum für die Haarwäsche und einen starken Duft besteht, der wird womöglich enttäuscht werden. Denn Wascherde ergibt ein lehmige Masse, die mich an unsere Schlammschlachten im Wattenmeer als Kinder erinnert. Die Wascherde ist auch nicht fertig aus der Packung anzuwenden, sondern wird erst vorher mit etwas Wasser vermischt und angerührt. Wie bin ich genau vorgegangen?

erdeIch habe 3 – 5 Esslöffel Wascherde mit etwas Wasser angerührt, so dass eine lehmige Konsistenz raus kam. Hier muss eventuell ein bisschen herumexperimentiert werden, jedenfalls war es bei mir so. Die Mischung habe ich etwas quellen lassen. In dieser Zeit habe ich dann noch etwas anderes gemacht. Dann habe ich die Wascherde auf meine Kopfhaut und Haaransatz massiert. Diese Matschepampe auf dem Kopf zu haben, ist gewöhnungsbedürftig, aber mich hat das alles amüsiert und das ich nicht zig Chemikalien in meinen Körper massiere, gibt mir ein viel besseres Gefühl als mit meinem herkömmlichen Shampoo. Nach einer kurzen Einwirkzeit habe ich alles vorsichtig wieder ausgewaschen, was überhaupt kein Problem war. Meine Haare fühlten sich nach dem Ausspülen sofort weich und auch gut an. Die Duschwände haben allerdings nach der Prozedur einen extra Schauer benötigt… 

Ich habe erst überlegt, nach der Wäsche meine Haare noch mit Zitronenwasser abzuspülen (saure Rinse), was aber gar nicht nötig war. Ich bin absolut zufrieden mit meiner neuen Alternative. Das Haar ließ sich gut kämmen und war griffig. Das Anrühren ist zwar ein bisschen gewöhnungsbedürftig aber kostet nicht wirklich viel Zeit. Ich wasche inzwischen seit ca. 2-3 Wochen mit Wascherde und habe mich an das Anrühren und die Konsistenz gewöhnt. Die Haare sind glänzend und weich. Ich nehme nicht mehr als 4 Esslöffel pro Wäsche, somit hält sich auch der Verbrauch in Grenzen.  Die Umstellung wird  sicherlich noch etwas Zeit in Anspruch nehmen, denn auch wenn die Haare sauber und kämmbar sind, fühlen sie sich noch nicht so an, wie ich es gewohnt bin, was ich aber schon öfter gelesen hatte und somit darauf vorbereitet war. Wer übrigens trockenes Haar hat, kann 1 – 2 Tropfen Öl dazugeben. 

Vielen Dank für das zur Verfügungstellen von Regenbogenkreis. Ich durfte die Wascherde kostenlos testen. Dies beeinflusst meine Meinung aber nicht im geringsten.

Mehr zum Thema basische Körperpflege spreche ich auch in meinem 21 Tage Programm zur basischen Ernährung an.

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Gastbeitrag von Hans-Jürgen Lahann

11018858_546225708853178_7144190175255095347_nIch habe über viele Jahre einige Erfahrungen mit der basischen Ernährung gemacht und freue mich immer über Berichte von anderen, mit ähnlichen Erfahrungen. In diesem Artikel schildert Hans-Jürgen Lahann,  was ihn zu einer gesünderen Ernährungsweise bewegt hat und wie es ihm damit erging. 

Die heilende Wirkung basenreicher Ernährung

„Euer Essen sollte Eure Medizin sein.“ Hippokrates

„Lassen Sie ihr Gemüse etwa immer anbrennen?“ fragte der Kinderarzt meine Mutter mit gespielter Entrüstung. Nein, angebrannt war das Gemüse, das meine Mutter immer mittags auf den Tisch brachte nicht. Ich verweigerte trotzdem regelmäßig diese Gemüsebeilagen, was meine Mutter schließlich dazu brachte, beim Kinderarzt um Unterstützung zu bitten. Sie machte sich halt Sorgen um meine Gesundheit. In der Folge wurde ich gemartert mit allem, was die damalige Industrie zum Thema Vitaminsubstituierung zu bieten hatte: Rotbäckchensaft, Vitaminpillen, Bonbons, und am „beliebtesten“ war der Esslöffel „Multisanostol“, direkt aus der Tube in den Mund. Mich schüttelt es heute noch. Und immer mit der Drohung: „Wenn Du das nicht isst, muss der Arzt Dir Vitaminspritzen geben!“

Im Grunde waren die Bedenken meine Mutter aber gar nicht so unbegründet, wie ich heute weiß. Auch wenn sie es damals aus Unwissenheit falsch angegangen ist und auch wenn nicht die Vitamine das Hauptproblem waren, sondern die Mineralstoffe.

Die wirklich gesunde und heilende Wirkung pflanzlicher Nahrung habe ich erst 40 Jahre später kennen gelernt, und das auch erst nach einer längeren Leidensgeschichte.

Gesundheitliche Probleme 

Gesundheitliche Probleme hatte ich schon immer, auch wenn sie nicht sehr dramatisch waren. Immer mal wieder Magenschmerzen mit dem typischen Nüchternschmerz, was den Kinderarzt aber nicht auf den Verdacht einer Magen-Schleim-Haut-Entzündung brachte. So etwas hat man als Jugendlicher ja nicht, in dem Alter!

In der Pubertät kam dann aus heiterem Himmel eine Pollenallergie dazu. Bei einem Klassenausflug ins Grüne konnte ich vor juckenden Augen und laufender Nase kaum an den pädagogischen „Angeboten“ teilnehmen. Die treffende Diagnose einer Mitschülerin, die auch betroffen war: „Du hast Heuschnupfen, ganz klar!“ „Was? Damit hatte ich noch nie was zu tun und meine Eltern auch nicht!“ Half aber nichts, war so und wurde ärztlich bestätigt In den nächsten Jahren habe ich dann alles mitgemacht, was die Medizin und Naturheilkunde gegen Heuschnupfen so zu bieten hat Von Cortisonspray, Antihistaminika und Desensibilisierung, es hatte alles kein Erfolg. Die Ernährung hinterfragte leider niemand kritisch. 

Später kamen sogenannte Spannungskopfschmerzen bei Stressbelastung dazu. Und aus den Magenschmerzen entwickelte sich tatsächlich ein handfestes Zwölffingerdarm-Geschwür. Nicht witzig. 

Arthrose 

2012 bekam ich dann aber eine Diagnose, mit der ich überhaupt nicht gerechnet hatte (aber wer rechnet schon mit Diagnosen?). Immer wieder kehrende Schmerzen in meinem rechten Knie brachten mich schließlich zu einem bekannten Sportorthopäden. Nach einem kurzen Tastbefund und einem Röntgenbild war es dann klar: Arthrose Stufe 3-4 im rechten Knie. Im Alter von Ende 40…..WAS? Wieso das? Wo kommt das denn her?! Achselzucken… Genetische Disposition, Schiefstellung der Beine (ich habe leider O-Beine…), besondere Belastung… solche Erklärungen bekam ich! 

Bei der Therapie sah es nicht besser aus. Der Doc sagte was von „Gelenkersatz möglichst spät, Einlagen probieren, Kniebandage, eventuell Hyaluron-Spritzen oder eine Begradigung des Beines mit einer großen OP “ . Entscheiden sollte ich das bitte selbst, das wäre schließlich nur eine Frage des Leidensdruckes… Aha…

Bandage und Einlagen ging ja noch ohne großen Aufwand. Aber schon bei den Spritzen habe ich zurück geschreckt. Spritzen direkt in das Gelenk und bei einer Infektion muss das Gelenk versteift werden, dann kann es unter Umständen nicht mal mehr ersetzt werden… ne, danke. Heilung gab es dadurch auch nicht, nur eine momentane Besserung… das musste doch auch anders gehen? 

Ich habe dann versucht mich schlau zu machen und bin schließlich über einen Erklärungsansatz für Arthrose gestolpert, der die Arthrose nicht als „normalen“ Verschleiß des Knorpels ansieht, sondern ganz klar formuliert, dass Arthrose eine Stoffwechselerkrankung ist. Hervor gerufen durch einen übermäßigen Verzehr von tierischem Eiweiß, Kohlehydraten und durch das Essen zu falschen Zeiten. Kurz, durch Übersäuerung. Und nicht nur die Arthrose, auch viele andere „Zivilisationskrankheiten“ seien dadurch erklärbar. 

Mein Basen-Weg 

Ich habe mich dann lange dagegen gewehrt, diese basenreichen Ernährungsempfehlungen umzusetzen. Obwohl ich aus ethischen Gründen schon länger mit der veganen Ernährung geliebäugelt hatte, wollte ich sie nicht konkret umsetzen. Der Verzicht auf Käse, mein geliebtes Sonntags-Frühstücks-Ei und das leckere Eis beim Italiener wog einfach zu schwer. 

Überzeugt hat mich dann das Argument in einem Buch, es für sechs Wochen auszuprobieren. Danach könne man beurteilen, ob sich dadurch Verbesserungen einstellen oder nicht. Wenn ja, kann man gut dabeibleiben, wenn nicht, kann man wieder seine alten Gewohnheiten annehmen und hat nix verloren. Das war ein „Deal“. Wenn ich ehrlich bin, wollte ich den Beweis antreten, dass das eh nix bringt, damit ich in Ruhe weiter das essen konnte, was ich wollte. 

Ich hatte mich sowas von getäuscht Ich muss dazu sagen, ich bin konsequent. Mir war klar, dass ich keine Ausnahmen machen wollte. Einmal eine Ausnahme gemacht, dann muss ich innerlich alles diskutieren… „Komm, das letzte Mal war es ja auch nicht schlimm… Das kleine Stück… Und gestern warst Du ganz konsequent…“ usw… das wollte ich nicht. Also radikal alles eingehalten und von heute auf morgen weggelassen bzw. umgestellt… Nach 3 Wochen hielt ich allerdings den Verzicht auf Süßigkeiten nicht mehr aus und sündigte hier und dort wieder etwas… Ohne Zucker geht es leider heute auch noch nicht. Aber wenn dann immer ohne tierisches Eiweiß, das blieb konsequent so. 

Gesund gegessen… 

Das Ergebnis nach 4 Wochen hat selbst mich total überrascht: 

  • Mein Knie war absolut Schmerz frei; die Kniebandage, die ich bis dahin immer beim Gassi-Gehen getragen hatte, konnte zuhause bleiben
  • Ich habe noch nie einen so robusten Magen gehabt, Geschwüre oder Magenschleimhautentzündung gehörten der Vergangenheit an
  • Kopfschmerzen habe ich kaum noch, und wenn dann wesentlich weniger stark
  • Seit der Ernährungsumstellung ist der Heuschnupfen verschwunden! Nach über 30 Jahren jeden Sommer nur mit Medikamenten überstanden und jetzt… weg… seit der Umstellung und nicht wieder gekommen. 

Nachdem ich mir diese Ergebnisse mal richtig vor Augen geführt hatte, war mir klar, dass ich diese Form der Ernährung nicht mehr ändern wollte, sondern sie weiter beibehalten und verstetigen wollte. 

Ich wollte noch mehr Menschen damit begeistern und davon überzeugen, wie einfach es ist, gesund zu werden, wenn man die richtigen Entscheidungen trifft. Deshalb habe ich angefangen, einen Internet Blog zu schreiben, auf dem ich über meine Erfahrungen berichte und Informationen und Tipps weitergebe. Du erreichst ihn unter https://schmerzfrei-durch-ernaehrung.de/blog 

Anders essen, anders Leben 

Seit der Zeit meiner Ernährungsumstellung merke ich auch, wie sich meine Essgewohnheiten und auch Vorlieben verändert haben. Fastfood, Fleisch, Käse usw. ruft bei mir noch keinen Ekel hervor, aber ich kann gut darauf verzichten. Und während ich früher die Obst und Gemüse Abteilung im Supermarkt immer schnell durchquert habe, läuft mir jetzt dort immer das Wasser im Munde zusammen und der Einkaufswagen ist schon voll, wenn ich da durch bin. Obwohl ich inzwischen am allerliebsten bei meinem Hofladen um die Ecke leckeres Bio-Gemüse und Obst kaufe. Das tut nochmal so gut. 

Heute hätte es meine Mutter leichter mit mir und müsste keine teuren Präparate kaufen und sich der Kritik des Kinderarztes aussetzen. Heute würde sie sich Sorgen machen, weil ich kein Fleisch esse. Dabei bin ich gesünder, wie je zuvor!

Vielen lieben Dank Hans-Jürgen-Lahann!!!!

 

 

 

ik-buchkleinHier geht es zum Basisch Fit Online Programm. Alles zur basischen Ernährung und Tipps zum Einstieg und zur Durchführung im Alltag.

Buchweizen – gekeimt oder ungekeimt?

Buchweizen enthält zwar das Wort „Weizen“ hat aber mit dem herkömmlichen Weizen nichts zu tun, denn er gehört zu den Knöterichgewächsen und ist damit auch glutenfrei. Allerdings kann Buchweizen wie Getreide verwendet werden und man nennt Buchweizen auch gerne Pseudogetreide. Buchweizen enthält sehr viele Nährstoffe, weswegen ich mich dazu entschieden habe, mal ein wenig damit herumzuexperimentieren. Besonders hervorzuheben sind Magnesium, Kalium aber auch Lezithin, welches die Entgiftungsfunktion der Leber unterstützt.  Wird Buchweizen gekeimt, so erhöht sich der Mineralstoffgehalt, weswegen ich dir auch gekeimten Buchweizen empfehle, welcher durch seinen hohen Nährstoffgehalt basisch ist.  

Der gekeimte Buchweizen enthält das Co-Enzym Q10, welches u.a. entzündungshemmend wirkt und das Immunsystem stärkt.  Hinzu kommt, dass Buchweizen alle essenziellen Aminosäuren enthält.

Du kannst dir aus Buchweizenmehl leckeres Brot und leckere Pancakes backen oder gekeimten Buchweizen zum Frühstück in deinem basischen Müsli essen. Wenn du gekeimten Buchweizen essen möchtest, kannst du ca.100 g Buchweizen zunächst 30 – 60 Minuten in ausreichend Wasser ein und spülst ihn danach gut ab. Je länger er eingeweicht wird, desto weniger wird er keimfähig sein. Den abgespülten Buchweizen gibst du in ein Keimglas und lässt ihn 1 – 2 Tage keimen. In diesem Zeitraum muss er jeden Tag 2 – 3 Mal abgespült werden. Ist der Buchweizen gekeimt, einfach nochmal abspülen und abtropfen lassen. Du kannst ihn dann direkt essen oder aber auch trocknen.

Datteln – gesünder als du denkst

Seitdem ich alternative Süßungsmittel nutze, ist die Dattel aus meiner Küche nicht mehr wegzudenken. Manchmal esse ich zwei bis drei Datteln einfach so, manchmal mische ich sie mit etwas Wasser zu einem Dattelsirup (für Smoothies, auf Pancakes (aus Buchweizenmehl), in Eis zusammen mit gefrorenen Bananen etc), mixe sie in Energieriegel oder in meinem Bananenshake. Allerdings alles nur in Maßen.

Ich kaufe meine Datteln im Reformhaus ohne zusätzlichen Zuckerzusatz und in Bioqualität, um das Risiko von chemischen Düngemitteln zu reduzieren.  Die Datteln enthalten viel Eisen, sind Kaliumlieferant, enthalten Kalzium, Proteine und Ballaststoffe. Sogar die Vitamine A, B und C findest du in der Dattel. Der hohe Eisengehalt in der Dattel hilft bei Konzentrationsschwierigkeiten und kalten Händen und Füßen.  Neben dem o.g. Kaliumgehalt ist in Datteln ebenfalls Magnesium enthalten, empfehlenswert zum Beispiel um Anspannungen zu reduzieren. Die enthaltenen Vitamine, wie das Vitamin A unterstützen zum Beispiel die Sehkraft und die Regeneration der Hornhaut des Auges. Besonders interessant fand ich, dass Datteln entzündungshemmend wirken und somit helfen, Schmerzen in Gelenken zu lindern.

Und wo kommt sie her, die Dattel? Heimisch ist die Dattelpalme im Persischen Golf, kultiviert wird sie heute von Nordafrika bis Pakistan. Die Datteln, die du bei uns zu kaufen bekommst, sind häufig aus Tunesien. Also, keine Angst vor der süßen Dattel. Wenn du Süßhunger hast, ist es wichtig, dass du dir keine Verbote setzt, sondern nach gesunden Alternativen ausschau hältst. Im Gegensatz zu herkömmlichen Süßigkeiten, enthalten die basischen eben viele Vitamine und Mineralien während es sich bei industriellen Produkten lediglich um „leere“ Kalorien handelt. Diese werden sogar noch zu Säuren verstoffwechselt, was dazu führen kann, dass zur Neutralisation dieser deinem Körper sogar wichtige Mineralien entzogen werden. Somit fühlen wir uns auch irgendwann ebenfalls „leer“.   

Mit diesem Onlinekurs kannst du in eine basenreiche Ernährung einsteigen:

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Schnelle gesunde Snacks

Du hast Hunger und es muss schnell gehen? Versuche es doch mal mit den folgenden Tipps. Aus Bananen, Salat, Avocados und ein paar Gewürzen zauberst du dir ganz schnell deine kleinen Snacks. Schnell & einfach.

1. Fingerfood  

Salatherzen mit etwas Mandelmus bestreichen und mit Banane belegen.

2. Eiscream

1 gefrorene Banane, 250 g gefrorene Heidelbeeren & 1 Tl Matcha in den Mixer, fertig. Im Winter kannst du noch Zimt hinzugeben.

3. Kokoskugeln

Kokosraspeln, getrocknete (ungeschwefelte) Datteln, geraspelte Mandeln, etwas Vanillepulver in einen Mixer geben. Die Masse zu kleinen Kugeln formen und im Kühlschrank fest werden lassen. 

4. Zimtpudding

1-2 El Chiasamen mit 250 ml Kokosmilch mischen, 2 Tl Zimt dazu und 5 Minuten quellen lassen.

frühschoko5. Schokocreme

1 Avocado, 1 Banane, 4 Tl rohen Kakao in den Mixer, fertig

6. Leinsamencracker

20 g Leinsamen geschrotet, 20 g Chiasamen, 1 Tl Flohsamenschalen, 1 Prise Salz, Pfeffer, Kräuter, Delikata, Knoblauch. Alles mit etwas Wasser vermischen und auf der Fensterbank trocknen lassen.

7. Chiamarmelade

20 g Chiasamen, 50 g Heidelbeeren, 1 Tl Xylit mit etwas Wasser mischen und verquirlen, aufkochen, abkühlen.

8. Avocado Snack

frühavocado3001 Avocado halbieren & Kern entfernen. Innenraum nun mit Bohnen, Paprika, Hanfsamen, Salz & Pfeffer füllen.  

Abstract fantastic background - dark blue sky, smooth serene sea, full moon and stars in space. Elements of this image furnished by NASA

Monkey Mind – Stoppe dein Gedankenkarussell

„Monkey Mind“, oder einfach „Gedankenkarussell“. Wir alle kennen das, wenn unsere Gedanken unruhig sind und sich im Kreis drehen bzw. wir springen von einem Gedanken zum nächsten, wie ein Affe von einem Baum zum anderen. Unsere Gedanken machen sich selbständig und das Kopfkino läuft auf Hochtouren. Wir können nicht einschlafen und liegen grübelnd wach ohne zu einem konstruktiven Ergebnis zu kommen.

Die meisten unserer Fehlentscheidungen kommen zustande, wenn wir über eine Entscheidung zu viel nachdenken. Denken ist sicherlich sinnvoll und wichtig. Aber je nachdem, worum es geht, kann das Denken auch hinderlich sein. So zum Beispiel, wenn  es um den eigenen Lebensweg geht. Man sollte zwar nicht leichtfertig seine Entscheidungen treffen, aber manchmal muss man sich einfach auf sein Bauchgefühl verlassen und sich nicht so viele Gedanken über das „Wie“ machen.

Der Verstand ist ein Teil von uns, und er möchte gerne (wie alle anderen Anteile von uns) wahrgenommen werden. Statt gegen ihn zu kämpfen, können wir ihn als Berater betrachten. Er durchdenkt Optionen, Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten, die vielleicht nie eintreten werden. 

Wie können wir unsere Gedanken abstellen?

Wir können jedoch die Horrorszenarien in unserem Kopf ganz leicht selbst entschärfen und ihnen Einhalt gewähren. Die Technik “The Work” von Byron Katie gibt hier eine Hilfestellung. In diesem Selbstcoaching gibt es insgesamt vier Fragen, die  darauf abzielen, das Gedankengebäude des Verstandes zu hinterfragen. Wir fragen uns dabei: Stimmt der Gedanke wirklich? Ist das wirklich wahr? Und die Erfahrung zeigt: Wenn man sich diese Fragen ehrlich beantwortet und die Aussagen des Verstandes auf Herz und Nieren prüft, wissen wir, dass wir gerne zu Übertreibungen neigen. Bei der Arbeit mit Byron Katie geht es allerdings nicht darum, eigene Gedanken als Geplapper abzutun, sondern lediglich wieder Ordnung in seine Gedanken, Ausschweifungen und Theorien zu bekommen.

Verstand und innere Stimme geben uns Ideen, Inspirationen und Einsichten. Daraus eine Entscheidung zu treffen ist die Kunst. Das ist ein bisschen so wie beim Kochen. Manchmal brauche ich die Schärfe des Verstandes und etwas Süßes und Warmes von meinem Herzen um alles abzurunden. Eine bisschen von jedem anstatt von einem zu viel oder zu wenig.

Oftmals wehren wir uns gegen die Gedankenflut und wünschen uns nichts mehr als den Knopf zum Abschalten. Gegen das Gedankenkarussel anzukämpfen macht die Situation jedoch meistens noch viel schlimmer. Manchmal hilft es schon, den Wahnsinn der Gedanken zu akzeptieren und aus einer Art Vogelperspektive dieses Durcheinander einfach zu betrachten – ohne Bewertung.

Bewertung ist häufig der Schlüssel, denn wenn wir plötzlich nicht mehr urteilen, kann innerlich Ruhe eintreten. Der Kampf hört plötzlich auf.

Green superfood.

Meine grünen Lieblings-Smoothies

Es gibt die süßen Shakes mit Honig und Kokos und die scharfen mit Ingwer und Chili. Sie sind schnell zu bereitet und ohne Ende zu variieren. Richtig gute Rezepte und ganz tolle Tipps zu diesem Thema findest du auch bei Koch & Küche . Hier zeige ich dir meine Favoriten.

Grüner Smoothie 1
1 Banane, 1 Handvoll Spinat, 1 Apfel, 1 Tasse Wasser

Grüner Smoothie 2
2 Handvoll Feldsalat, 1 Handvoll Spinat, 1/2 Gurke, 1 Apfel, 1 Stückchen Ingwer, ½ Zitrone (ohne Schale), 1 EL Chiasamen, 1 Tasse Wasser

Grüner Smoothie 3
1 Handvoll Spinat, 1/2 Bund Petersilie, 1 Gurke, 3 Stängel Stangensellerie, 1 Apfel, 1 Banane, 1/2 Zitrone, 1 Tasse Wasser 

Grüner Smoothie 4
2 Birnen, 1 Handvoll Spinat, 1 TL Gerstengraspulver, 1 Stück Ingwer, ½ Avocado, 1 El Hanfsamen, 1 Tasse Wasser

Wenn du grundsätzlich gesunde Rezepte suchst und Tipps für mehr Energie und Power, mach mit in unserem Onlinekurs

findetox

Ein basenreicher Tag im Überblick

Hier bekommst du einen Einblick, wie ein basenreicher Tag aussehen kann.

Hinweis: Wenn Du bisher wenig Obst und Gemüse gegessen hast, solltest Du Obst zunächst nur morgens, mittags Salate und ab 17 Uhr nur noch gedünstetes Gemüse oder Suppen essen. Auch ist es besser, in der Anfangsphase maximal 3 Obst- bzw. Gemüsesorten zu mischen.

Morgens 

Ernährst Du Dich basenreich, wirst Du Deinen Körper mit sehr vitalstoffreichen Lebensmitteln unterstützen, womit Du Deine Körperdepots wieder auffüllen kannst. Gleichzeitig reduzierst Du dadurch auch Säuren. Unser Körper produziert jedoch trotzdem weiterhin permanent Stoffwechselreste und Säuren, was Du besonders morgens beim Aufwachen bemerkst, wenn Dein Körper über Nacht entgiftet hat. Um Deinen Körper bei der Ausscheidung dieser Gifte am Vormittag zu entlasten, kannst Du ihn folgenderweise unterstützen:

  1. Über Nacht können sich Säuren und andere Stoffe u.a. in Deinem Mund gesammelt haben. Damit diese nun nicht sofort wieder mit dem Essen und Trinken in den Magen und Darm gelangen und somit zurück in Deinen Körper, ist es zu empfehlen, dass Du noch vor dem Frühstück Deine Zähne und Deinen Mundraum reinigst (z.B. Ölziehen).
  1. Nach der Zahnreinigung unterstützt Du den Entgiftungsprozess durch das Trinken von 1–2 Gläsern Wasser (still, mineralarm). Dadurch verdünnst Du die Säuren, die Dein Körper über Nacht zur Ausscheidung bereitgestellt hat, und reinigst Deinen Körper von innen. Das Wasser unterstützt Deine Nieren bei der Entgiftung und regt zusätzlich Deinen Darm und Stoffwechsel an.
  1. Trockenbürstungen mit z.B. einer Klosterbürste regen Deine Lymphe und damit den Abtransport von Säuren an. Zusätzlich wird Dein Bindegewebe durch die Behandlung mit Bürstungen durchblutet und gestrafft.
  1. Starte bestenfalls mit Obstsalaten oder Smoothies in den Tag um Deinen Körper zu entlasten. Etwas später kannst Du etwas basisches Brot oder Müsli aus glutenfreien Pflanzen essen.

Vormittags

Unterstütze Deinen Körper durch stilles Wasser. .

Mittags

Salate und Gemüse sowie Beilagen aus Hülsenfrüchten, Hirse und Avocado helfen Dir zu viel Energie für den Tag. Ergänze Deine Salate und Gemüse mit Kräutern wie Koriander, Rosmarin oder achte besonders auf Bitterstoffe.  Diese sind z.B. in Chiroée oder Rucola enthalten und eignen sich wunderbar, um Deine Entgiftungsorgane zu unterstützen. Auch wirken diese appetitbremsend.

Nachmittags 

Gönne Dir ab und zu ruhig ein basisches Eis, 1–2 oder einen Chiapudding (Mit Chia sind die Samen der mexikanischen Chiapflanze gemeint, welche Du im Reformhaus kaufen kannst). 

Um Deinen Körper mit zusätzlichen wichtigen Nährstoffen zu versorgen, ob nun zur Vorbeugung oder bei Problemen wie Haarausfall, brüchigen Fingernägeln oder bei Abgeschlagenheit, bieten sich tagsüber zusätzliche pflanzliche Ergänzungen wie zum Beispiel Gerstengras an. Gerstengras kann ich Dir besonders empfehlen, da hier neben lebenswichtigen Vitaminen wie B1, B2, B12, C, E auch lebenswichtige Mineralien (Calcium, Eisen, Zink und Natrium) sowie u.a. alle essentiellen Aminosäuren zu finden sind. Die hohe Vitalstoffdichte versorgt Deinen Körper mit lebenswichtigen Nährstoffen in einer natürlichen für Deinen Körper gut verwertbaren Form. Bei synthetisch erzeugten Vitalstoffen ist fraglich, inwiefern unser Körper diese aufnehmen kann. Gerstengras bitte nicht in heiße Getränke einrühren, weil sonst die Inhaltsstoffe zerstört werden könnten.

Abends

Wenn Du mittags keine warme Mahlzeit hattest, kannst Du diese auch am Abend nachholen. Lediglich mit Rohkost solltest Du abends vorsichtiger sein (evtl. Verdauungsprobleme). Bereite Dir Ofengemüse zu oder Pfannengemüse, leckere Suppen oder Kartoffeln mit Quinoa, Hirse oder Hülsenfrüchten. Auch Gemüsebratlinge kannst Du essen.

  • Vor dem Schlafengehen kannst Du noch einen beruhigenden basischen Abendtee trinken.
  • Sogenannte Basenpuffer in Form von 1–2 TL Pflanzengranulat helfen Deinem Körper die in der Nacht anfallenden Säuren besser zu neutralisieren
  • Wenn Du morgens oft schwere Beine hast, kannst Du über Nacht basische Strümpfe tragen, die Deinen Körper ebenfalls bei der Entgiftung über Nacht unterstützen.
  • Ebenso ist es empfehlenswert, am Abend noch etwas natürliches Vitamin C zum Beispiel aus Sanddorn zu sich zu nehmen. Vitamin C unterstützt u.a. die Zellgeneration. 
  • Ab und zu kannst Du ein basisches Bad oder Fußbad machen, um Säuren zusätzlich aus Deinem Körper zu leiten

Getränke 

Trinke morgens 1 – 2 Gläser stilles mineralarmes Wasser, Basentees oder auch mal eine Tasse Matcha (Latte) oder goldene Milch (ein Getränk aus Pflanzenmilch und Kurkuma). Auch kannst Du Deinem Wasser mit Früchten ein wenig Geschmack verleihen (sog. Detoxwasser) oder etwas Wasser mit Brottrunk mischen. Birkenwasser oder Kokoswasser sind ebenfalls noch abwechslungsreiche Alternativen. Diese Getränke bekommst Du im Reformhaus oder auch im Drogeriemarkt. Gemüsesäfte kannst Du ebenfalls in Deinen Tagesplan integrieren, genauso wie in Maßen ein Glas frisch gepressten Obstsaft.

 

Somit hast Du nun einen Überblick, wie Dein basenreicher Tag aussehen kann. Dies sind alles Möglichkeiten und Du musst nicht alles gleichzeitig umsetzen, sondern kannst Stück für Stück Deinen Alltag anpassen.