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Ganz schön bitter!  Gewichtsverlust und Zuckerlust ….die unterschätzte Wirkung von Bitterstoffen

frühavocado300Bist du schon auf den Geschmack gekommen? Von dem süßen Kram bekommen wir meistens nicht genug aber sobald es um Bitterstoffe geht, vergeht uns schnell der Appetit! Und das ist auch gut so! Denn Bitterstoffe wirken wie ein natürlicher Appetitzügler wodurch wir automatischer weniger Kalorien zu uns nehmen. Darüber hinaus kann die oft so lästige Süßlust durch den intensiven bitteren Geschmack von Bitterstoffen gebremst werden. Verhält es sich doch bei Süßigkeiten genau anders herum, wir wollen immer mehr und nach einem kurzen Gefühl der Zufriedenheit geht die Jagd wieder los. 

Auch sorgen die Bitterstoffe aus Kräutern und Gemüsen dafür, dass Nahrungsfette direkt zur Fettverbrennung gelangen anstatt in die Fettspeicher, was uns bei einer Gewichtsregulierung zu Gute kommen kann. Aber damit nicht genug, zu den weiteren Pluspunkten zählen, dass Bitterstoffe die Cholesterinwerte sinken lassen sollen und auch unsere Stimmung positiv beeinflusst werden kann.  
Bitterstoffe kommen in Kräutern, Gewürzen, Wildpflanzen, Ost und Gemüse vor.   Den höchsten Anteil an Bitterstoffen besitzt die Enzianwurzel. Aber keine Sorge, auch Rosenkohl, Endiviensalat, Chicoree, Rucola oder Grapefruit sind tolle Lieferanten von Bitterstoffen. Tiere nutzen übrigens ganz instinktiv die Bitterstoffe, wie zum Beispiel Affen, die bei Bauchschmerzen die bitteren Pflanzen der des Mjonso-Baumes kauen oder Schafe, die bei Magen-Darm-Beschwerde bitteres Schafgarbenkraut fressen, um Beschwerden zu lindern.

Und wie kannst du die Bitterstoffe in deinen Alltag integrieren?

Du kannst zum Beispiel 1/2 Grapefruit zum Frühstück oder als Snack essen oder auch einem Salat als Salatsoße hinzufügen. Wenn du Tee trinkst, wähle doch mal einen Tee aus bitteren Kräutern, wie Schafgarbe, Baldrian, Beifuß oder Hopfen. Du benötigst übrigens keine großen Mengen an Btterstoffen. Im Reformhaus gibt es auch ein Basen Bitterpulver, wovon bereits eine Messerspitze ausreichend ist, um deinem Körper etwas gutes zu tun.