Welche Zusatzstoffe solltest du meiden?

Aus unserem Buch „Basisch Fit“, weißt du, dass du Nahrungsmittel mit einer langen Zutatenliste am besten meiden solltest. Iss, wofür keine Werbung gemacht wird und Produkte, die bestenfalls keine Zutatenliste haben.  

Viele Zusatzstoffe sind völlig überflüssig und können leider auch gesundheitliche Folgen haben. So kann der Verzehr von Geschmacksverstärkern zum Beispiel dazu führen, dass unsere Geschmacksnerven degeneriert werden. Vielleicht kennst du das Gefühl, immer mehr das Verlangen nach mehr Salz oder grundsätzlich mehr Gewürzen zu haben und einfaches Obst und Gemüse als zu wenig geschmacksintensiv zu empfinden. Eine der Folgen unserer künstlichen Produktwelt. 

Zusatzstoffe werden Nahrungsmitteln zugesetzt, um sie entweder geschmacksintensiver zu machen, besser aussehen zu lassen oder länger haltbar zu machen. Mit einem Zusatzstoff werden also zusätzliche Eigenschaften erzielt, das Endprodukt bleibt erhalten. Wird der Nährwert, der Geschmack oder der Geruch verändert, sprechen wir nicht von einem Zusatzstoff, sondern von einer Zutat. Zusatzstoffe werden durch E-Nummern gekennzeichnet. Diese Zusatzstoffe können einen tierischen Ursprung haben, ohne als solcher erkennnbar zu sein. Als E-Nummer aufgeführt, können sich hier leichte vegane Fallen finden. Bienenwachs ist zum Beispiel unter der Nummer E 901 aufgeführt. 

Stoffe, die keine Wirkung auf das Produkt haben, wie zum Beispiel Trägerstoffe, sind offiziell keine Zusatzstoffe und müssen daher nicht auf der Packung angegeben werden. 

Zusatzstoffe unterliegen natürlich einer Kontrolle um eine gesundheitliche Schädigung auszuschließen. Handelt es sich jedoch nur um einen Verdacht der Schädigung, sind die Stoffe nicht verboten und finden sich trotzdem in unterschiedlichen Produkten. Daher schadet es also grundsätzlich nicht, Produkte mit Zusatzstoffen zu meiden. Ein weiterer Punkt ist neben der gesundheitlichen Schädigung, die Schädigung der Umwelt. Für die Gewinnung von Palmöl zum Beispiel werden riesige Flächen Regenwald gerodet um Palmölplantagen anzubauen. 

Von den über 300 zugelassenen Zusatzstoffen sind auch 47 in Bio-Lebensmittel erlaubt. Farbstoffe, Süßungsmittel, Geschmacksverstärker und Stabilisatoren sind in Bio-Lebensmitteln jedoch zumindest völlig verboten. 

Ohne Konservierungsmittel und ohne Geschmacksverstärker ist ein häufiger Hinweis auf Produkten. Wenn die Zutatenliste trotzdem sehr lang ist, sollte dich das stutzig machen. Es wird in diesem Fall häufig auf

andere Aromastoffe ausgewichen, die rechtlich nicht als künstlich gelten, aber trotzdem überwiegend im Labor hergestellt werden. 

Folgende Nummern, die unter gesundheitsschädlichen Verdacht stehen, solltest du auf jeden Fall versuchen zu meiden:

E 210 Benzoesäure (Konserven)

E 127 Erythrosin

E 220 Natriumnitrit (Fleisch, Wurstwaren)

E 280 Propionsäure (Kuchen/Backwaren – verhindert Schimmelbildung)

E 320 Butylhydroxyanisol (BHA) (Chips, Saucen)

E 338 Phosphate, Phosphorsäure (Softgetränken)

Aspartam 951

Glutamat E 620

Hier findest du eine Liste aller E-Nummern.

 

Quelle: https://bonsum.de/magazin/9-dinge-die-du-ueber-zusatzstoffe-wissen-solltest / http://gruenersaft.de/giftige-zusatzstoffe/