Caucasian woman practicing yoga at seashore

Spiritualität

Gestresst?! Genervt?! Müde und erschöpft?! Wer ist das heutzutage nicht. Der Verstand kommt nicht zur Ruhe und das Kopfkino ist 24 Stunden aktiv. Während körperliche Ausgeglichenheit relativ schnell erreicht werden kann, ist es um einiges schwieriger, seinen Verstand zu einer Auszeit zu zwingen, das Gedankenkarussell zu stoppen und innere Konflikte zu lösen. In diesem Zusammenhang gibt es unzählige Möglichkeiten und Themen, die ich besonders in meinem Blog und auf facebook vorstelle. Langfristig führen Persönlichkeitsentwicklung und die Lösung innerer Konflikte zu sich selbst und in die eigene Mitte, was Entspannung und Gelassenheit schlechthin ist. Es geht z.B. um Gedankenkontrolle, Motivation, Achtsamkeitsmethoden, Familienstellen, Reiki und Meditation, kurz gesagt um alleswas mit  Spiritualität zu tun hat. 

Auch über das „Positive Denken“ möchte ich berichten. Oft wir hierüber gerne gelächelt.  Zurecht. Nur „denken“ ändert in der Tat nichts, ist aber die Grundlage für unser Handeln. Denken ist das Gerüst, das mit unserem Handeln gefestigt und manifestiert wird.

„Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden zu Worten.

 Achte auf Deine Worte, denn sie werden zu Handlungen.

 Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden zu Gewohnheiten.

 Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.

 Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.“

Chinesisches Sprichwort 

Spiritualität

Was ist Spiritualität? „Spiritualität umfasst alles, was das emotionale  Erfahrungsspektrum erweitert“. 

Menschen entwickeln sich bewusst oder unbewusst durch Ereignisse, die sie erfahren. Aufgrund ungewollter Veränderungen habe ich vor ein paar Jahren angefangen, mich mit Bewusstseinsentwicklung, Channelling, nonverbaler Kommunikation, Intuition und den Hermetischen Gesetzen zu beschäftigen. Themen, die mein Verstand nicht begreifen kann und für die es keine wissenschaftlichen Erklärungen gibt, die mich jedoch faszinieren und mir in meinem Alltag weiter helfen.  Es geht um Selbstreflexion, Achtsamkeit und um die Auseinandersetzung mit eigenen Ängsten.  Ich sehe es als Experiment, Unbegreifliches dafür zu nutzen, mein Leben, meine Mitmenschen und Situationen besser zu vestehen.

Yoga at Beach

Vergangenheitsbewältigung vs. Gegenwart

Ich halte nichts davon, seine Vergangenheit bis ins kleinste Detail zu analysieren und ständig tiefgreifende Themen zu wälzen. Sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und daraus zu lernen ist das eine. Sich jedoch in den Spekulationen, Annahmen und Wurzeln der Entstehungen von Problemen zu verlieren das andere. Der Schwerpunkt ist für mich, Spiritualität in den Alltag zu integrieren und diese für das JETZT zu nutzen.

Ursachenforschung ist sicherlich in einzelnen Fällen hilfreich. Im Endeffekt geht es mir aber nicht um das „warum“, sondern um das „wie“ : 

Wie reagiere ich auf Situationen, wie hilft mir meine Denkweise meine Ziele zu erreichen, wie kann ich mich motivieren, jeden Tag bewusst zu leben und so zu gestalten, dass ich glücklich lebe und meinen individuellen persönlichen Lebensweg gehen kann. 

In diesem Zusammenhang stellt sich früher oder später auch die Frage:

Wer bin ich eigentlich?

„ Was, wenn man beim Lesen eines philosophischen Textes etwas im Internet recherchieren muss, beim Hochfahren des PC am Schwedischkurs vorbeikommt, dort schnell ein paar Lektionen macht, sich dann daran erinnert, dass auch das Quantenphysikprogramm schon länger vor sich hinstaubt, da kurz hineinschaut, auf dem Weg zum Ladekabel des PCs, der Akku ist natürlich mittlerweile fast leer, am Klavier vorbeikommt sich erinnert, das da noch ein paar tolle Noten bereit liegen. Bei einem Blick auf die Uhr diese in Hinblick auf die Nachtruhe der Nachbarn aber liegen lässt. Da unter den Noten aber das Astronomiebuch lag, liest man halt da schnell ein paar Seiten, unterbrochen durch ein dringendes Bedürfnis kommt man auf dem Rückweg an der Küche vorbei, wo aufgeschlagen das neue vegane Kochbuch liegt. Nun kann man der Versuchung einen selbstgemachten Cashewkäse zuzubereiten doch nicht wiederstehen….“

Mein Problem war schon immer, dass ich mich gleichzeitig für vielen Themen auf einmal interessierte und nicht beständig für ein einzelnes. Hals über Kopf will ich mich am liebsten mit all meinen Ideen sofort und gleichzeitig beschäftigen. Oft wollte ich dann noch alles perfektionistisch umsetzen, so dass sich alles angefangene eher insuffizient anfühlte.  Ich hatte immer das Gefühl, andere wissen genau, was sie wollen, sind spezialisiert und gehen zielsicher ihren Weg. Mein Interesse an verschiedensten Themen setzten andere und auch ich selbst mit Sprunghaftigkeit oder Oberflächlichkeit gleich.

Heute weiß ich  

 „Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast“ – Barbara Sher.

Ich lernte mich und meine unterschiedlichen Interessen zu schätzen und wie ich sie in zeitlicher Abfolge in mein Leben integriere. Ich erlaube mir jetzt, meine Ideen lang- oder kurzfristig auszuleben und wenn ich entscheide, sie zu beenden, dann ist das so.

Monkey Mind vs. Intuition

Eines meiner Lieblingsthemen in Verbindung mit Spiritualität (und wohl auch eine meiner größten Herausforderungen) ist der Widerspruch zwischen Verstand und Gefühl. Ich war immer schon ein Kopfmensch. Dachte ich. Alles wurde von meinem Verstand ausgiebig analysiert unter dem Motto warum einfach, wenn es doch auch kompliziert geht. Mein Verstand war 24 Stunden aktiv und hatte grundsätzlich Recht, auch wenn mir mein Gefühl etwas anderes sagte. Ich tat das, was mein Verstand mir vorgab richtig zu sein und nicht das, was sich richtig anfühlte.

Oft fehlte mir der Mut, meinem Herzen zu folgen und das zu tun, was ich eigentlich wollte. Aus Angst andere zu enttäuschen. Das tat ich allerdings trotzdem, weil die Unzufriedenheit und das unterschwellige Unwohlsein auf Dauer nicht zu verbergen waren.

Ich möchte andere ermutigen, mehr auf die eigene innere Stimme zu hören und auch mal gegen den Strom zu schwimmen. Denn…

                     „Nur wer gegen den Strom schwimmt, kommt zur Quelle“

                                                              Lao Tse

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