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Guideline – Dein Leitfaden

Hier die wichtigsten do`s und don´ts für dich

Do`s

1. Gräser, Sprossen, Hülsenfrüchte, Gemüse und Obst

Langweilig? Keinesfalls. Es gibt sie, die vielen leckeren gesunden Varianten aus natürlichen Lebensmitteln. Wann immer du kannst, entscheide dich für die höchste Qualität an Obst und Gemüse (saisonal, regional). Empfehlenswert ist natürlich BIO-Qualität. Nimm vor allem dunkles Blattgemüse. Dieses gibt dir wichtige Mikronährstoffe und Ballaststoffe. Die beste Wahl sind frisches, reifes, rohes, Bio Obst und Gemüse, auch Tiefkühl-Obst/Gemüse und auch Trockenobst kannst du nehmen (aus Datteln kannst du leckeren Dattelsirup machen und leckere Desserts!).

 

 

2. Pseudogetreide

Was sind Pseudogetreide? Darunter fallen glutenfreie Pflanzen wie Hirse, Quinoa, Amarant und Buchweizen. Dies sind sogenannte gute Säurebildner und können als Alternative zu Weizenprodukten genommen werden. Was gute Säurebildner sind, ob du unbedingt Basentabellen benötigst und welche, erkläre ich dir in meinem Buch und Kurs.

3. Fette

Fett steht täglich auf meinem Speiseplan. Bei dir auch? Dann achte auf wirklich gesunde Fette wie Kokosöl, oder Fette aus Avocado, Mandeln oder Nüssen. Transfette und alles industrielle Fett und Margarine aus dem Supermarkt sollten vermieden werden. Anstatt Butter aus dem Supermarkt kannst du Bio Rohmilchbutter verwenden.

4. Getränke 

Wasser steht ganz oben auf der Liste, gerne mit Geschmack aus Minze oder Früchten, selbstgemacht. Stilles mineralarmes Wasser ist am empfehlenswertesten. Warum? Kurz gesagt, dein Wasser soll „mitnehmen“ (Säuren, Schlacken) und nicht mitbringen (z.B. Mineralien, diese werden aus der Ernährung im Verbund besser aufgenommen). Basische Tees und Fruchtsäfte kannst du ebenfalls trinken.Dazu gibt es Kokoswasser, Birkenwasser oder ab und zu eine „goldene“ Milch. Als Alternative zu tierischer Milch gibt es sehr viele pflanzliche Milchsorten wie z.B. Mandelmilch, Haselnussmilch oder Kokosmilch. Warum nicht mal Matcha Latte anstatt Kaffee Latte?

5.  Move!

move.ohnejpgAtmest du tief, werden Säuren in Form von Kohlendioxid besser aus der Lunge abgeatmet. Bewege dich regelmäßig, aber angemessen. Was das heißt? Du sollst zwar ins Schwitzen kommen, aber übertriebener Sport bewirkt das Gegenteil und führt zu einer hohen Säurebelastung (Milchsäure entsteht). Ausdauersport kombiniert mit Muskeltraining mehrmals die Woche ist ideal. Such dir einen Sport, der dir wirklich Spaß macht.

6. Iss ausreichend!

Kalorienreduktion? Zähle lieber die Säurebildner in deiner Ernährung und nicht die Kalorien. Du wirst trotzdem abnehmen und deine Haut wird wieder straff und gesund aussehen. Iss genug und schränke dich in deiner Kalorien-Zufuhr nicht ein. Dein Körper soll aktiv, stark, voller Kraft und Energie sein. Dein Körper braucht Nährstoffe! Iss bis du satt bist. Aber auch nicht mehr. Völlerei ist nicht angesagt, auch nicht wenn du gesunde Lebensmittel zu dir nimmst. Mit natürlichen Lebensmitteln wirst du dich allerdings auch nicht so leicht überessen, da hier ein natürliches Sättigungsgefühl eintritt. 

7. Supplements

Bei Bedarf kannst du zusätzliche Nährstoffe in natürlicher Form zu dir nehmen. Superfoods geben dir ebenfalls eine extra Portion Nährstoffe. Dies ist aber in der basenreichen Ernährung kein Muss. Wer mich schon länger begleitet, kennt meine Lieblinge 😉

8. Raus mit den Säuren

Wir sind nicht nur durch unsere Ernährung durch Säuren belastet, auch durch Stress und zu viel Sport. Hinzu kommen Gifte aus Kosmetik, Umwelt und Kleidung. Wenn du der Meinung bist, unsere Entgiftungsorgane sollten sich hierum kümmern, liegst du zwar einerseits richtig, diese haben aber leider nur eine begrenzte Ausscheidungskapazität. Daher ist es sinnvoll, unseren Körper jeden Tag mit nur ganz kleinen Maßnahmen bei der Entgiftung zu unterstützen, damit unsere Entgiftungsorgane entlastet werden und es uns besser geht.   Ob es zusätzlich Bitterstoffe sind, Ölziehen, basische Körperpflege oder Basische Bäder sind, die Auswahl ist groß.   

Don`ts

1. Fisch & Fleisch    

Nahrungsmittel tierischer Herkunft solltest du versuchen zu vermeiden oder einzuschränken. Hierzu gehören Fleisch, Geflügel, Fisch, Schaltentiere und Milchprodukte wie Käse und Quark. Tierische Produkte sind sehr starke Säurebildner und daher ist es immer besser, diese auf jeden Fall mit Basenbildnern zu kombinieren (80:20) und zu reduzieren. Letztendlich geht es immer um die Menge und wenn du einmal Fisch in der Woche mit viel Gemüse kombinierst, ist dies in einer basenreichen Ernährung ok.  

2. Salz

Salz wie du es aus dem Supermarkt kennst, lagert unnötig Wasser im Körper ein. Der Körper benötigt nicht Salz (Natriumchlorid), sondern Natrium, welches du in Obst und Gemüse findest. Sellerie eignet sich zum Beispiel sehr gut als würzige Beilage oder auch in selbstgemachten Salatsoßen.

3. Weizenmehl / Getreide an sich

Brot, Kuchen und andere Produkte aus Weizenmehl wie z.B. Nudeln gehören mit zu den stärksten Säurebildnern.  Hier kannst du auf Amarant und Buchweizen ausweichen (80:20), die nur sehr schwach säurebildend sind, dir aber zusätzlich weitere gesunde Nährstoffe liefern und somit basenüberschüssig sind. Getreide insgesamt ist ein Thema für sich, welches ich auch in meinem Kurs daher nochmal extra erkläre und auf basisches Brot eingehe.

4. Kaffee, Alkohol & Co.

Je gesünder du dich ernährst, je weniger Verlangen hast du nach Kaffee und Alkohol oder anderen ungesunden Dingen. Deine Zellen werden ideal mit allem was sie benötigen versorgt und haben kein Bedürfnis mehr nach Schadstoffen. Du wirst dich mit zunehmender basischer Ernährung wacher und fitter fühlen, so dass du wahrscheinlich überhaupt keinen Kaffee mehr brauchen wirst. Es gibt auch durchaus leckere Alternativen wie z.B. Matcha Latte.

5. Süßigkeiten

Aus künstlichem Zucker bildet der Körper ebenfalls Säuren. Du kannst mit Steviablättern, Kokosblütenzucker oder Xylit süßen, wenn du nicht auf Süße verzichten kannst. Aber auch aus Avocado, getrockneten Datteln und Feigen, Kokosraspeln oder Mandelmus lassen sich ganz tolle Süßspeisen herstellen. Von Eis bis zu Schokocremes gibt es basenreiche Varianten. 

6. Fastfood, Fertig- und Mikrowellengerichte empfehlen sich ebenfalls nicht, wenn du deinem Körper etwas Gutes tun möchtest. Aber das ist ja eigentlich klar 😉

Wie steigst du ein? ich habe dir alles in meinem Kurs zusammengefasst und für Einsteiger gibt es die Neuauflage des ebooks „Basisch Fit für Einsteiger“ mit einem Vorwort von Rüdiger Dahlke noch dazu. Ich wünsche dir Freude damit. 

Wie schnell kommt die Veränderung? 

Wahrscheinlich hast du dich über viele Jahre hin ungesund ernährt, hattest vielleicht überdurchschnittlich hohe körperliche oder psychische Belastungen und deinen Körper dadurch strapaziert. Seinen Körper wieder in die richtige Spur zu bringen und Heilungsprozesse in Gang zu bringen, braucht Zeit. In einer Kombination von basenreicher Ernährung und Körperpflege geht dies meistens verhältnismäßig schnell, jedoch kommt dies natürlich auch auf die Ausgangslage an.

Vielleicht wirst du in der Umstellungsphase unangenehme Begleiterscheinungen bemerken, wie eine Verschlechterung deiner Haut oder Kopfschmerzen. Dies ist jedoch nur anfänglich und wird sich geben –  wenn du deinen Weg weiter gehst. Ich gebe dir einen Überblick über die durchschnittliche Entgiftungszeit, die ein Körper ungefähr zur Reinigung benötigt, so dass du eine Orientierung hast um durchzuhalten. Allerdings lass dich nicht abschrecken, ich habe schon nach sehr kurzer Zeit tolle Veränderungen festgestellt, die ich so nicht erwartet habe. Über die Erfahrung mit basischer Ernährung gibt es auch einen ganz tollen Gastbeitrag, den du hier findest. 

Entgiftungszeiten:
< 20 Jahre alt: 0,5-1 Jahr Heilungsphase
< 30 Jahre alt: 1-2 Jahre Heilungsphase
< 40 Jahre alt: 3-4 Jahre Heilungsphase
< 50 Jahre alt: 5-7 Jahre Heilungsphase
  

Auf Facebook und Instagram bekommst du weitere Tipps, die dir für den Einstieg und eine langfristige basische Ernährung und Lebensweise helfen.

2 Gedanken zu „Guideline – Dein Leitfaden

  1. Bärbel

    Hallo, habe Interesse an dem 4 Wochen Plan. Leider wird mir als Zahlungsmöglichkeit nur Visakarte angezeigt. Ich besitze keine. Welche Möglichkeiten gibt es noch?

    Antworten
    1. BasischFit

      Hallo Bärbel,

      willkommen im Basenuniversum und vielen Dank für dein Interesse, freut uns sehr. Neben der Kreditkartenabrechnung, ist auch Paypal möglich. Dies haben wir eben noch hinzugefügt. Falls dies auch nicht in Frage kommt, kannst du das Geld auch gerne überweisen. Gerne schicken wir dir die Bankdaten dann an deine genannte Emailadresse.

      Liebe Grüße, dein Basisch Fit Team

      Antworten

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