Fruit smoothies with black currant, strawberry, kiwi, orange and banana isolated on white background

Grüne Smoothies – Darum sind sie so wichtig

Wo kommen die grünen Smoothies her?

Victoria Boutenko wird als Entdeckerin der grünen Smoothies genannt. Ihre Familie litt an verschiedenen Gesundheitsbeschwerden und sie machte sich auf die Suche nach einer Lösung, die sie letztendlich in den grünen Blättern fand.

Im Rahmen einer Forschung beobachtete sie Gorillas und fand heraus, dass diese etwa 50 Prozent Blätter fressen und extrem vital waren. Um sich aber den bitteren Geschmack zu versüßen, umwickeln sie Obst mit den Blättern. Sie beschloss dieses Prinzip zu übernehmen und ihr Obst und Gemüse im Mixer zu pürieren. Sie war nicht nur begeistert über den Geschmack, sondern auch über die Wirkung. Sie brauchte weniger Schlaf, war energiegeladener und geistig fitter. Seitdem fing sie an, grüne Smoothies publik zu machen.

Ist grün gleich grün? 

Zu beachten ist, dass nicht einfach Eisbergsalat in den Mixer gegeben wird. Bei den Salatblättern gibt es große Unterschiede an Inhaltsstoffen und der Eisbergsalat liegt ganz weit hinten. Zu den Blattsalaten mit hohem Mikronährstoffgehalt gehören z.B. Wildgemüse und Kräuter. Diese enthalten sehr viele sekundäre Pflanzenstoffe und können u.a. antibakterielle, antitumorale, antivirale, immunsystemstimulierende, blutverdünnende und leberschützende Wirkungen haben. Nicht zu vergessen sind die vielen unlöslichen Ballaststoffe. Durch ihre Unlöslichkeit werden sie nicht verdaut, sondern verlassen unverändert unseren Körper was einer Reinigung gleichkommt. Oft gibt es im Supermarkt einen Mix an Wildkräuter abgepackt.

Was macht grüne Smoothies so besonders?

Der hohe Chlorophyllgehalt macht die grünen Blätter so wertvoll.

Chlorophyll ist ein hervorragender Blutbildner. Es ist fast identisch mit unserem roten Blutfarbstoff und sorgt daher für reines und gesundes Blut. Je gesünder unser Blut ist, umso gesünder ist auch unser Körper.

Die wichtigsten Fakten über Chlorophyll:

  • wichtig für eine gesunde Darmflora
  • verbessert das Blutbild
  • sorgt für ein basisches Milieu
  • reinigt die Leber
  • beseitigt Körpergeruch
  • hilft bei Zahnfleischproblemen
  • fördert die Wundheilung

Der Vorteil an dem Blattgemüse im Mixer ist, dass durch das Mixen die Zellwände  aufbrechen und Vital- und Ballaststoffe vom menschlichen Organismus bestens verwertet werden können.

Was kommt rein in einen Smoothie?

Grundsätzlich besteht ein grüner Smoothie aus grünem Blattgemüse, Früchten und Wasser. Wurzel- und Knollengemüse, Gemüse wie Brokkoli und Blumenkohl sollte man nicht dazu geben. Wurzelgemüse enthält viel Stärke, was für die Verdauung nicht gut ist.

Der Salat wird mit 1-2 Tassen Wasser in einen Mixer gegeben und für ein paar Sekunden püriert, bevor eine Handvoll Früchte dazu kommen. Je nachdem, wie dick oder dünn der Smoothie werden soll, wird weiteres Wasser hinzugegeben. Anstatt Wasser kann auch gepresster Orangensaft genommen werden. Etwas sättigender wird es mit Kokosöl, Mandelmus oder Sesammus. Kardamom, Zimt, Vanille, Chili, Ingwer, Minze, geriebene Zitronenschale, Goji-Beeren (entzündungshemmend), Hanfsamen, Chiasamen sind nur einige weitere Zugaben für den Smoothie.

In seinem Buch „Befreite Ernährung“ beschreibt Christian Opitz einen speziellen Smoothie, den„Lubrikator“. Eine Mischung, die den Körper mit hochwertigen Fetten und Proteinen versorgt und für langanhaltende Sättigung sorgt. Der Lubrikator liefert Vital- und Nährstoffe ohne, wie auch bei grünen Smoothies, müde zu machen.

In dem Lubrikator sind vielleicht ein paar Zutaten enthalten, die dem ein oder anderen außergewöhnlich vorkommen. Hierzu gehören z.B. rohe Eier. Rohe Eier, so erklärt Christian Opitz, liefern Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren in einem für uns sehr günstigen Verhältnis. Sie haben sich als besonders wertvolle Kraftquelle bei kranken Menschen herausgestellt und zu erstaunlicher Heilung geführt.

Der Lubrikator besteht aus:

2 rohen Eiern, Saft einer Zitrone, 3EL Kokosmus oder Rohmilchbutter, 1 EL Honig (Rohkostqualität, nicht über Bienenstocktemperatur erwärmt). Alles pürieren und trinken.

Natürlich kann der Lubrikator ergänzt werden mit z.B. Birne, Banane, Mango etc.

Die rohen Eier können zunächst eine Entgiftungsreaktion hervorrufen und man sollte daher mit einem Ei anfangen.

Wer sollte grüne Smoothies trinken?

Smoothies sind für jeden geeignet und ganz besonders für Menschen, die einen erhöhten Bedarf an Antioxidantien und Vitalstoffen haben.

Fazit

Grüne Smoothies sind eine gute Möglichkeit sich mit wenig Aufwand etwas Gutes zu tun. Sie halten gekühlt bis zu drei Tagen und passen somit wunderbar in die gesunde Mittagspause oder als Snack zwischendurch.

Selbst wenn man seine Ernährung ansonsten überhaupt nicht verändert, zeigen die zusätzlichen Nährstoffe, die Vitaminen, Mineralien und Spurenelemente ihre Wirkung. Das Verlangen nach Junkfood hört nach ein paar Wochen auf und man fühlt sich ausgeglichener.

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