Tanja neu

Go green mit Blattgrün – Foodblog

Den Anfang in unserer Interviewreihe macht der tolle grüne Blog von Tanja. Tanja ist diplomierte Jugend- und Sozialpädagogin, sowie diplomierte Ernährungstrainerin (i.Ausb.), die eine schöne Leidenschaft mit uns gemeinsam hat, die Begeisterung für grüne Smoothies. In ihrem Blog Blattgrün teilt sie mit uns ihre gesunden grünen Erfahrungen und inspiriert ganz wunderbar ebenfalls bewusst, gesund und einfacher durch das Leben zu gehen. Ihre originellen und humorvollen Texte über ihre vor allen Dingen auch nachhaltige Lebensweise zaubern uns immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht und machen einfach Freude.

Mehr über Tanja erfahrt ihr in dem folgenden Interview für das sich die liebe Tanja Zeit genommen hat und worüber wir uns sehr gefreut habe. Viel Spaß beim Lesen!

 

blattgrünneuWas sind deine derzeitigen Lieblingsthemen in Sachen Gesundheit?

Neben basenüberschüssiger, cleaner Ernährung beschäftigt mich derzeit das Thema Zucker sehr stark, welches auch ausschlaggebend für meine Diplomarbeit war. Da ich keinen reinen foodblog betreibe, liegt mir auch das Thema Nachhaltigkeit sehr am Herzen. 

Wie bist du darauf gekommen, einen Blog zu machen?

Ich hab schon immer gern Ressourcen, die mich selbst glücklicher machen, mit anderen geteilt. Das Internet macht dieses Erlebnis natürlich gleich noch viel einfacher!

Wie oft pro Woche veröffentlichst du Beiträge?

Ich halte es mit dem Blog so, wie im echten Leben auch: Wenn ich etwas zu sagen habe, sage ich es einfach. Das kann sich in stressigen Wochen vielleicht ein wenig hinziehen (I’m sorry!), wenn es die Zeit dann aber wieder gut mit mir meint, können es auch drei Artikel wöchentlich sein.

TanjaWas hat sich seit deinem Blog in deinem Leben verändert?

Vor allem meine Sichtweise in Bezug auf nachhaltigen Konsum. Ich versuche bewusst einfach zu leben. Heißt: Kokosöl ist mein Allrounder im Badezimmer, saisonales Obst und Gemüse sind meine Favoriten in der Küche und mein Kleiderschrank beschränkt sich auf „dezente“ 50 Stücke, von denen viele davon aus nachhaltiger Produktion stammen. Als Lifestyle-Blogger sollst du natürlich immer die neuesten Trends ausprobieren, Dinge kaufen und darüber schreiben, sowie zwischendurch auch mal ganz viel kochen, damit du haufenweise Fotos für Rezeptartikel hast. Das kann auch schnell überfordern und dann fährt die Motivation Achterbahn. Ich habe für mich gelernt auch im kleinen Rahmen und ohne Konsumüberfluss zu leben, was meinem Körper, der Umwelt und meinem Geldbörserl sehr zugute kommt.

Außerdem habe ich durch meinen Blog andere tolle BloggerInnen und auch nachhaltige Unternehmen kennengelernt, die ich allesamt in mein Herz geschlossen habe.

Wie geht dein Umfeld mit deiner Leidenschaft um?

Durchaus positiv! Meine Freunde, meine Familie und meine Arbeitskollegen lesen gerne mit und haben selbst immer wieder Ideen für neue Einträge, was mich sehr motiviert. Auch mein Herzensmann hat sich mittlerweile daran gewöhnt, dass unser Abendessen zuerst fotografiert werden muss und dann erst gegessen werden darf.

Wie hat die gesunde Ernährung dein Leben verändert?

Bis zu meinem 17. Lebensjahr bestand mein Essen mehr oder weniger aus ungesunden Fetten und Einfachzucker. Eine typisch jugendliche Revolution gegen alles, worin sich kleinste Mengen Gemüse verstecken könnte. Klar, dass man sich mit den Jahren immer müder, schlapper und kränker fühlt. Ich habe seit Beginn des Blogs, und eigentlich auch schon davor, genau aus diesem Grund mit verschiedensten Ernährungsstilen experimentiert, mir von vielen Ernährungsweisen tolle Dinge mitgenommen und sie am Ende in mein eigenes, kleines Ernährungskonzept eingebaut.

Die positivste grüne Veränderung in deinem Leben?

Die Liebe zum gesunden Essen und mein persönlicher Minimalismus. Weniger besitzen und trotzdem mehr haben. Vor allem mehr Zeit, weil weniger geputzt werden muss, mehr Geld, weil weniger gekauft wird und natürlich auch mehr Balance, da ich mich um weniger materielle Dinge sorgen muss.

Was ist dein nächstes Projekt?

Mein nächstes großes Projekt ist auf jeden Fall der Schritt in die Selbstständigkeit als Ernährungstrainerin und natürlich auch als Bloggerin.

Was hat dich an deiner Ausbildung zum Ernährungscoach bisher besonders an Themen interessiert? 

Die biochemischen Prozesse im Körper, denn unsere Organe sind allesamt kleine Wunderwerke der Evolution. Und um diese kleinen Wunderwerk auf lange Sicht störungsfrei zu halten, braucht es eine große Menge Wissen, um Zusammenhänge zu verstehen. Egal, ob es dabei um Säuren-Basen-Haushalte, Darmgesundheit oder „einfach nur“ gesunde Ernährung geht.

Wie gehst du mit Kritikern um, die deine gesunde grüne Ader nicht nachvollziehen können?

Ganz ehrlich: Bis heute habe ich niemanden persönlich getroffen, der die Liebe zur Natur nicht nachvollziehen kann. Klar gibt es hier und da sehr interessante Diskussionen über Nachhaltigkeit und Gesundheit, doch auch aus Standpunkten, die nicht meinem eigenen entsprechen, kann ich mir wichtige Dinge mitnehmen. 

Wer hilft dir bei der Umsetzung deiner grünen Leidenschaft?

Viel Hunger, ein großes Stückchen Neugierde und ein wenig Kreativität.

Wer inspiriert dich, hast du Vorbilder? 

Ich bin irrsinnig leicht zu inspirieren, von daher ist es sehr schwierig einzelne Vorbilder zu benennen. Deshalb kann ich an dieser Stelle nur sagen: Das Leben in all seinen Facetten. 

Dein derzeitiges Lieblingsbuch aus dem Gesundheitsbereich?

Fat Chance – The Hidden Truth About Sugar, Obesity And Disease von Dr. Robert Lustig

Dein grünes Lieblingsgericht?

Derzeit: Gemüsecurry mit Bulgur und Amaranth. Schnell gekocht, sättigend und sehr lecker!

Wie gehst du mit Versuchungen um?  

Ich bin so ungefähr das Gegenteil von diszipliniert! Gerade, wenn es um Kuchen oder Schokolade geht, hüpft mein inneres Zuckermonster in freudiger Erwartung auf den nächsten Zuckerflash in alle Richtungen. Als ernährungsbewusster Mensch muss man aber nicht asketisch leben! Ein Stück Kuchen verbindet man ja auch mit Geselligkeit, Freunden und Freude. Somit kann Kuchen durchaus Soul Food sein. Aber wie es halt so schön heißt: Die Dosis macht das Gift und der beste Zucker ist immer noch wenig bis kein Zucker – Der Bauchspeicheldrüse zuliebe. 

Tanja neuWas trinkst du abends wenn du weggehst? Hast du einen gesunden Drink als Tipp?

In erster Linie trinke ich das, was zum Essen passt. Das kann Wein, Bier oder auch einfach nur Wasser sein. Wenn es Cocktails gibt, dann gerne auch mal einen Caipirinha. Mein Tipp: Zu jedem alkoholischen Getränk zumindest ein Glas Wasser trinken und Alkohol, als Genussmittel, auch dementsprechend nur in kleinen Mengen genießen.

Dein grüner gesunder Lieblingssnack?

Bliss Balls aus Datteln, Rohkakao und Haselnüssen.

Dein liebstes Superfood?

Weizengras. Und Hanfsamen. Passen beide wunderbar in grüne Smoothies. 

Hast du Tipps, sich zu motivieren gesund zu essen, sich zum Sport aufzuraffen?

Lerne deinen Körper zu lieben und dich selbst als besten Freund zu sehen. Wenn du zufrieden mit dir selbst und ausgeglichen bist, behandelst du deinen Körper auch wie deinen eigenen kleinen Tempel. Und das ist gut so, denn du hast nur diesen einen. Du achtest automatisch darauf gesünder zu essen und wenn du viele bunte Lebensmittel voller Nährstoffe zu dir nimmst, wirst du zwangsläufig etwas an dir entdecken, das du vielleicht vorher noch gar nicht so wirklich kanntest, nämlich Bewegungsdrang. Du siehst: Alles ergibt sich von selbst, du musst nur damit beginnen! 

Machst du Sport? 

Ich bin weder Bewegungsmuffel, noch Sportfanatiker. Im Sommer findest du mich im See, am Fahrrad, auf dem Berg oder in Laufschuhen, während ich mich im Winter lieber unter der Decke verkrieche, abends mal durch Wald und Wiesen spaziere oder zwischendurch mit ganz viel Neujahrsmotivation Fitnessprogramme auf youtube ausprobiere. Was ich aber seit Jahren versuche relativ konstant in den Alltag zu integrieren ist Yoga.

Hast du auch Phasen in denen du alles hinschmeißen willst und aufgeben möchtest?

Immer wieder, aber die haben wir doch alle mal. Die Kunst dabei ist sich wieder aufzuraffen und weiterzumachen oder einen Schlussstrich zu ziehen und es einfach sein zu lassen. Dabei sollte man natürlich immer hinterfragen: Energieräuber oder Energietankstelle? 

Dein langfristiges Ziel?

Weiterhin Blogartikel schreiben zu können, die das Leben ein klein wenig bunter, entspannter, gesünder und nachhaltiger machen, sowie dies auch gleichzeitig in meiner selbstständigen Tätigkeit als Ernährungscoach mit euch gemeinsam und vor allem für euch zu erreichen. Ein kleines Haus auf La Gomera wäre aber auch wunderbar. 

Welche Blogs liest du besonders gerne?

balanceakt.de, individualisten.at, healthyannafidschi.com, projekt-gesund-leben.de, elephantasticvegan.com, freiknuspern.de

Was machst du, um zu entspannen?

Kräutertee aufsetzen, ein gutes Buch lesen und mich über qualitytime mit dem Herzensmann freuen! 

Vielen Dank liebe Tanja für dieses Interview!

 

Tanjas Blog und ihre Beiträge für vegetarische und vegane Genüsse, gesunde Säfte, Omas alte Hausmittel und plastikfreie Naturkosmetik, Anspannung und Entspannung, sowie Tipps und Empfehlungen für den minimalistischen und fairen Konsum gibt es seit 2013 und auf allen Kanälen zu finden. Wo genau? Hier!

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2 Gedanken zu „Go green mit Blattgrün – Foodblog

  1. Sandra

    Hey, dein Blog gefällt mir sehr gut. Ich bin immer wieder begeistert, wie einfach es ist, sich gesund zu ernähren. Meinen Kindern schmeckt es auch.
    Danke für Deine Inspirationen!

    Antworten
    1. Imke Artikelautor

      Hallo liebe Sandra! Bald gibt es noch mehr Interviews mit Mimi Kirk, Claudelle Deckert etc damit wir uns alle gegenseitig motivieren 😉 Liebe Grüße, Imke

      Antworten

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