Gift auf unserer Haut

Über 168 verschiedene Chemikalien tagtäglich – Mein Versuch mit Wascherde

Sich um seine Ernährung Gedanken zu machen, nimmt ja schon so einige Zeit in Anspruch. Wir denken, damit haben wir die größte Baustelle abgedeckt aber im Jahr 2017 müssen wir uns langsam mal klar darüber werden, das wir uns zwar nicht verrückt machen sollten, aber bewusst sein, dass unser Körper ein paar mehr Giften ausgesetzt ist , als noch vor 20 Jahren.

Basische Ernährung hilft Säurebildner zu reduzieren, aber es gibt ja noch ein paar Säurebildner und Belastungen mehr. Einer der größten Säurebildner ist zum Beispiel Stress. Hinzukommt eine Säurebildung bei sehr viel Sport, unser Körper wird weiterhin durch Abgase und durch Elektrosmog belastet – Handys haben wir unterwegs dabei und das WLAN -Netz glüht  zu Hause. Außerdem chemische Stoffe in Teppichen, Möbeln und Kleidung. Ich finde das ist schon allerhand was wir unserem Körper antun. Unglücklicherweise können wir diese Dinge nur schwer beeinflussen. Was wir aber neben der Ernährung beeinflussen können, sind die Giftstoffe, die wir uns jeden Tag wie selbstverständlich mit Kosmetikprodukten auf die Haut schmieren. 

Wir versuchen einerseits durch eine gesunde Ernährung  Säurebildner zu reduzieren aber auf der anderen Seite belasten wir unseren Körper wieder mit chemischen Stoffen. Irgendwie kontraproduktiv.  Ich bin nicht der Meinung wir sollten nun panisch alle Produkte in den Müll schmeißen, aber vielleicht mal darüber nachdenken, ob es wirklich Sinn macht, was wir uns alles kaufen und ob man nicht das ein oder andere Produkt durch ein gesünderes ersetzen kann. Brauchen wir alle diese Produkte? Brauchen wir Duschgel? Viele arbeiten weder draußen im Freien, noch werden sie beim Arbeiten dreckig. Oft sitzen wir im geschlossenen Büro und ein bisschen Schweiß ist mit Wasser oder einer gut riechenden Naturseife schnell abgewaschen anstatt mit einem chemischen Produkt, welches der Haut oft noch Feuchtigkeit entzieht und uns somit dazu zwingt uns gleich nach den Duschen kräftig einzucremen. Leicht vermeidbar, denn durch eine basische Körperpflege wird unsere Haut wieder zur Selbstfettung angeregt. Sie wird weich und zart auch ohne eincremen. Was ist mit Shampoo, Conditioner, Kur, Spülung? Brauchen wir zig Produkte für die Haare? Dann kommt das Haarspray, für unser Gesicht Wimperntusche, Lippenstifte, Rasierschaum, Gel und was weiß ich. Das Problem, jedes dieser Produkte enthält zig Stoffe, nicht nur ein oder zwei, nein  bis zu 20 Stoffe schmieren wir uns manchmal mit nur einem Produkt auf unsere Haut. Unsere Haut ist einerseits Ausscheidungsorgan aber sie nimmt auch auf und die vielen chemischen Stoffen hemmen mitunter  den Entgiftungsprozess, welchen wir eigentlich unterstützen sollten.  Wir belasten unseren Körper immens mit jedem zusätzlichen industriellen Produkt.

Ich habe schon lange kein Duschgel mehr, sondern benutze Naturseifen. Eincremen fällt flach oder es kommt Kokosöl bzw. Sheabutter (ohne jegliche Zusatzstoffe) zum Einsatz. Bei meiner Zahnpasta habe ich mich zu einer Solecreme durchgerungen – gut, das war eine Umstellung aber meinen Zähnen geht es gut wie nie. Mein Problem war allerdings immer das Shampoo. Natron habe ich als Ersatz ausprobiert und Zitronenwasser als Spülung. Mein Shampoo konnte es aber nicht ersetzen. Dabei hat mich nicht gestört, dass es nicht geschäumt hat, aber die Umstellungsphase war zu heftig. Meine Haare waren schwer und ließen sich nicht kämmen. Von Wascherde hatte ich oft gehört, aber mich nicht rangetraut. Nun habe ich aber auch hier den ersten Schritt gemacht und mein Shampoo durch Wascherde ersetzt. Hier findest du einen Bericht über meine Erfahrung mit Wascherde

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