F & A Frage & Antwort

Gesundheitsmythen Teil II

1. Milch ist gesund

Tierische Milch gehört zu den Nahrungsmitteln, die am meisten Schleim bilden. Dies kann zu Atemwegserkrankungen führen. Auch kann eine Schleimbildung in deinem Darm eine Folge sein, wodurch Nährstoffe nicht mehr richtig aufgenommen werden und ein Mineralstoffmangel daraus entstehen könnte. Bei der Erhitzung der Milch gehen viele Vitamine und Enzyme verloren, was auch nicht unbedingt für den Gesundheitsfaktor von tierischer Milch spricht. Dafür können sich jedoch Hormone und Medikamentenrückstände in deiner Milch befinden, kein guter Ersatz meiner Meinung. Aber dafür enthält die Milch ja viel Kalzium. Stimmt. Das Problem ist jedoch, dass für die Kalziumaufnahmen ein bestimmtes Verhältnis von Magnesium und Kalzium vorliegen muss, was bei Milch leider nicht der Fall ist. Die Kalziumaufnahme aus Milch beträgt somit nur 30% während die Kalziumaufnahme aus grünem Gemüse bei 40 – 60% liegt. Hinzu kommt, dass durch das enthaltene Milcheiweiß Säuren in unserem Körper entstehen, die mit Hilfe von basischen Mineralien neutralisiert werden müssen. Somit kann es sogar noch zu einem zusätzlichen Verlust von Kalzium kommen, wenn dein Körper zur Neutralisation von Säuren aus deinen Mineralstoffdepots das basische Kalzium benötigt. Tierische Milch kann sehr gut durch pflanzliche Milch ersetzt werden, wie Mandelmilch, Dinkelmilch oder Kokosmilch. Die pflanzliche Milch kannst du dir ganz leicht selbst herstellen oder natürlich auch kaufen.

2. Vollkornbrot ist gesund

Brot ist heutzutage nicht mehr das Brot wie vor vielen Jahren. Die Sorten sind meistens überzüchtet und oft mit Chemikalien angebaut.

Grundsätzlich ist Getreide keinesfalls ungesund, Getreide ist ungesund wenn:

1. es sich um gezüchtete Sorten handelt
2. du Getreide als Hauptnahrungsmittel verwendest
3. es sich um Auszugsmehle handelt  

Unser Getreide enthält heutzutage einen überhöhten Glutengehalt und eine veränderte Glutenstruktur, was sich auf unsere Gesundheit negativ auswirken kann. Gluten ist ein Klebereiweiß und je mehr Gluten die Produkte enthalten, desto besser lassen sich kommerzielle Backwaren herstellen. Gluten wird auch das Opium des Weizens genannt, da bei der Verstoffwechslung Stoffe entstehen, die appetitanregend wirken und dein Verlangen nach mehr Brot verstärken. Bei den Getreidesorten ist Weizen die Getreidesorte, die am meisten verändert ist. Daher rate ich dir, Weizen grundsätzlich zu meiden. Sowohl Weißmehlprodukte, bei denen es sich lediglich um ein isoliertes Produkt handelt, ohne jeglichen Nährwert, als auch Vollkornprodukte. Denn auch die Vollkornprodukte können einen überhöhten optimierten Proteinanteil enthalten, der sich negativ auf deine Gesundheit auswirken kann. Wenn du zu Getreide greifen möchtest, dann zu Vollkornprodukten aus Ur-Getreide wie zum Beispiel Einkorn oder Emmer oder Ur-Dinkel wie zum Beispiel Schwabenkorn. Auch diese enthalten Gluten, allerdings noch in ihrer Ursprungsform, welche für unseren Körper besser verträglich ist. Leider haben wir uns unseren Körper allerdings schon dermaßen ruiniert, dass wir meistens überhaupt kein Gluten mehr vertragen. Somit bietet sich an, auf glutenfreie Pflanzen wie Hirse, Quinoa, Buchweizen oder Amarant umzusteigen.  

3. Haarausfall ist genetisch bedingt.

Ernähren wir uns überwiegend mit Nahrungsmitteln, die stark säurebildend sind, führt dies schnell zu einer Überbelastung unserer Entgiftungsorgane. Unsere Entgiftungsorgane haben nur eine begrenzte Ausscheidungskapazität und ist diese ausgereizt, müssen Säuren vorerst in unserem Körper eingelagert werden. Hierfür werden die Säuren mit Hilfe von basischen Mineralien neutralisiert und in unserem Bindegewebe oder Fettgewebe eingelagert. Die dafür benötigten Mineralien sollten wir eigentlich über unsere Ernährung zuführen. Leider ernähren wir uns aber mineralstoffarm und säurebildend, weswegen unserem Körper nichts anderes übrig bleibt, als die benötigten Mineralien aus seinen körpereigenen Mineralstoffdepots zu nehmen. Mineralstoffdepots sind zum Beispiel Fingernägel, Knochen, Sehnen. Bänder und auch Haare. Somit kann ein Haarausfall auch auf einen Mineralstoffmangel zurückzuführen sein.

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4.  Gewichtsabnahme funktioniert nur durch Kalorienreduktion  

Vielleicht hast du schon öfter versucht durch Kalorienreduktion abzunehmen, aber trotzdem mit einem Gewichtsstillstand zu kämpfen gehabt. Bei einem Übermaß an Säuren bindet unser Körper Säuren an Fett und verdünnt diese mit Wasser. Ernähren wir uns basenreich und bringen wir unseren Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht, hat unser Körper keinen Grund mehr an Fett und Wasser festzuhalten und neben Säuren und Giften lässt unser Körper auch Fett und Wasser los. Eine basenreiche Ernährung basiert auf pflanzlichen Lebensmitteln wodurch automatisch Fett und Kalorien reduziert werden und eine Gewichtsabnahme unterstützt wird. Werden nun noch gezielt Schlacken abgebaut und ausgeleitet (mit Hilfe von basischen Tees und basischen Anwendungen), können auch die Problemzonen reduziert werden und der Umfang an Bauch, Hüften und Po reduziert sich.

5. Fruchtzucker ist ungesund

Industriezucker solltest du meiden und deinen Süßhunger bestmöglich aus Obst decken. Oft wird hier aber der Obstzucker auf eine Ebene mit dem Industriezucker gestellt und genauso verteufelt. Fruchtzucker ist jedoch kein isoliertes künstliches Produkt (im Gegensatz zu Fructose in Fertigprodukten) und kommt im Verbund mit Mineralstoffen, Vitaminen und Ballaststoffen. Dein Körper verwertet Obstzucker somit ganz anders als Industriezucker oder die zugesetzte Fructose in Industrieprodukten. Obst in Maßen solltest und darfst du, abhängig natürlich von deinem gesundheitlichen Zustand, auf jeden Fall in deine basenreiche Ernährung integrieren und ohne schlechtes Gewissen genießen.              

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