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Was sind Basen und Säuren

Ob ein Lebensmittel sauer oder süß schmeckt, sagt nichts über die Verstoffwechslung im Körper aus. Zitrone schmeckt sauer, wird aber basisch verstoffwechselt, was bedeutet, dass das Stofffwechselendprodukt unseren Körper unterstützt und erhält. Essen wir Obst, so stehen unserem Körper nach der Verstoffwechslung wichtige Vitamine und Nährstoffe zur Verfügung. Essen wir Säurebildner wie zu viel Fleisch und einfache Kohlenhydrate, so entstehen hier bei der Verstoffwechslung keine oder nur sehr weinge für den Körper verwertbaren Mineralstoffe und um so mehr belastende Säuren.

Basische Mineralien mit einem hohen ph-Wert sind u.a. Kalium, Kalzium, Natrium, Magnesium und Eisen.

Basen

unterstützen unser Immunsystem
verschlacken nicht
enthalten Stoffe, die den Körper stärken
 

Saure Mineralien mit einem niedrigen ph-Wert sind z.B. Phosphor, Chlor, Schwefel und Jod. 

Lebensmittel mit Mineralien wie Phosphor und Jod bilden bei der Verstoffwechslung Säuren wie z.B. Schwefel- und Phosphorsäure. Man  spricht daher von säurebildenden Lebensmitteln. Bleiben überwiegend Basen übrig, wird von basenbildenden Mineralien gesprochen. Bei einer stark säurelastigen Ernährung wird der Körper nach und nach zunehmend sauer.  

Es gilt nun aber nicht, die sauren Mineralien zu meiden, denn unser Körper benötigt für ein gesundes Leben alle diese Mineralien. Basisches Calcium und saures Phosphor beispielsweise bauen zusammen Knochen und Zähne auf. Die Dosis macht das Gift!

Eine rein basische Ernährung besteht zu 100 Prozent aus basischen Lebensmitteln. Sie ist ideal dazu geeignet, eine Entgiftung oder eine Kur zur Gewichtsreduktion durchzuführen.

Diese Form der basische Ernährung wird daher meistens nur vorübergehend durchgeführt und wird Basenfasten genannt.

Bei einer basenüberschüssigen Ernährung werden 80 Prozent basische und 20 Prozent säurebildende Lebensmittel verwendet.

Gute und schlechte Säurebildner

Es gibt gute und es gibt schlechten Säurebildner. Bei den schlechten Säurebildnern wie z.B. Chips ist die säurebildende Wirkung größer als die gesundheitliche. Dadurch werden dem Körper zusätzliche basische Mineralstoffe entzogen. Gute Säurebildner wie Spinat bilden nur ganz wenige Säuren. Zudem versorgen sie deinen Körper mit überdurchschnittlich vielen Vitalstoffen und belasten ihn nicht mit Zusatzstoffen. Gute Säurebildner sind somit basenüberschüssig aber nicht rein basisch. Zu ihnen gehören Soja, Rosenkohl, Nüsse, Hülsenfrüchte und Knoblauch. Die guten Säurebildner solltest du daher auf jeden Fall in deinen Speiseplan integrieren und die schlechten weitestgehend meiden und durch gute ersetzen.

Ich komme mit dieser Ernährungsweise sehr gut zurecht, auch wenn meine Ernährung mittlerweile bis zu 90% basisch ist. Grundsätzlich ist eine basenüberschüssige Ernährung sehr gut dauerhaft in deinen Alltag intergrierbar, ob nun zu Hause, bei Einladungen oder unterwegs. 

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