Kategorie-Archiv: Spiritualität

Abstract fantastic background - dark blue sky, smooth serene sea, full moon and stars in space. Elements of this image furnished by NASA

Monkey Mind – Stoppe dein Gedankenkarussell

„Monkey Mind“, oder einfach „Gedankenkarussell“. Wir alle kennen das, wenn unsere Gedanken unruhig sind und sich im Kreis drehen bzw. wir springen von einem Gedanken zum nächsten, wie ein Affe von einem Baum zum anderen. Unsere Gedanken machen sich selbständig und das Kopfkino läuft auf Hochtouren. Wir können nicht einschlafen und liegen grübelnd wach ohne zu einem konstruktiven Ergebnis zu kommen.

Die meisten unserer Fehlentscheidungen kommen zustande, wenn wir über eine Entscheidung zu viel nachdenken. Denken ist sicherlich sinnvoll und wichtig. Aber je nachdem, worum es geht, kann das Denken auch hinderlich sein. So zum Beispiel, wenn  es um den eigenen Lebensweg geht. Man sollte zwar nicht leichtfertig seine Entscheidungen treffen, aber manchmal muss man sich einfach auf sein Bauchgefühl verlassen und sich nicht so viele Gedanken über das „Wie“ machen.

Der Verstand ist ein Teil von uns, und er möchte gerne (wie alle anderen Anteile von uns) wahrgenommen werden. Statt gegen ihn zu kämpfen, können wir ihn als Berater betrachten. Er durchdenkt Optionen, Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten, die vielleicht nie eintreten werden. 

Wie können wir unsere Gedanken abstellen?

Wir können jedoch die Horrorszenarien in unserem Kopf ganz leicht selbst entschärfen und ihnen Einhalt gewähren. Die Technik “The Work” von Byron Katie gibt hier eine Hilfestellung. In diesem Selbstcoaching gibt es insgesamt vier Fragen, die  darauf abzielen, das Gedankengebäude des Verstandes zu hinterfragen. Wir fragen uns dabei: Stimmt der Gedanke wirklich? Ist das wirklich wahr? Und die Erfahrung zeigt: Wenn man sich diese Fragen ehrlich beantwortet und die Aussagen des Verstandes auf Herz und Nieren prüft, wissen wir, dass wir gerne zu Übertreibungen neigen. Bei der Arbeit mit Byron Katie geht es allerdings nicht darum, eigene Gedanken als Geplapper abzutun, sondern lediglich wieder Ordnung in seine Gedanken, Ausschweifungen und Theorien zu bekommen.

Verstand und innere Stimme geben uns Ideen, Inspirationen und Einsichten. Daraus eine Entscheidung zu treffen ist die Kunst. Das ist ein bisschen so wie beim Kochen. Manchmal brauche ich die Schärfe des Verstandes und etwas Süßes und Warmes von meinem Herzen um alles abzurunden. Eine bisschen von jedem anstatt von einem zu viel oder zu wenig.

Oftmals wehren wir uns gegen die Gedankenflut und wünschen uns nichts mehr als den Knopf zum Abschalten. Gegen das Gedankenkarussel anzukämpfen macht die Situation jedoch meistens noch viel schlimmer. Manchmal hilft es schon, den Wahnsinn der Gedanken zu akzeptieren und aus einer Art Vogelperspektive dieses Durcheinander einfach zu betrachten – ohne Bewertung.

Bewertung ist häufig der Schlüssel, denn wenn wir plötzlich nicht mehr urteilen, kann innerlich Ruhe eintreten. Der Kampf hört plötzlich auf.

CHANCE->CHANGE

Welche Motivation treibt dich wirklich an?

Welche Motivation steht hinter deinem Handeln? Hinter deinen Entscheidungen?

Was ist hier überhaupt mit Motivation gemeint? Der Begriff leitet sich vom lateinischen movere = bewegen ab. Damit ist die Kraft, die Körper und Geist in Bewegung setzt gemeint.

Entscheidend ist nicht, welche Wahl du triffst, sondern warum du sie triffst.

Wie viel von dem, was du tust, bist wirklich du? Wo drückst du dich selbst aus? Wo stecken hinter deinem Handeln konditionierte Programme anstatt bewusster Entscheidungen? Handelst du nach den Erwartungen anderer? Wo steckt hinter deinem Handeln eine Absicht? Und warum?

Achtsamkeit und aufmerksame Selbstbeobachtung sind zur Beantwortung dieser Frage hilfreich und zeigen deine leise innere Stimme. Hier geht es darum, was du fühlst und ob du deine Wahrheit fühlst. Bei verstärkter Aufmerksamkeit stellen wir vielleicht fest, wie selten wir bei unserem Handeln mit unserer eigenen Motivation in Kontakt sind.  Aus welcher Motivation heraus bist du freundlich? Aus Freude oder Bedürftigkeit? Warum und wie sagen wir bestimmte Dinge zu anderen Menschen? Woher genau kommt der Impuls zu handeln oder zu sprechen? Warum tun wir das? Ist es ein Ausdruck unserer Wahrheit oder verbinden wir die Absicht damit etwas von Außen zu erlangen?

Was ist die eigene Wahrheit fragst du dich?   

Die eigene Wahrheit ist ein spontan entstehender ehrlicher Impuls aus dem Moment heraus. Eine klare Linie ohne Spielchen und Lügen und Beschönigungen. Mut zur Ehrlichkeit sich selbst gegenüber und anderen. Ehrlichkeit warum ich etwas wirklich tue. Dieser Mut kostet vielleicht Überwindung, dafür aber keine Energie und wirkt befreiend und erleichternd. Zu sich und seiner eigenen Wahrheit und Motivation zu stehen stärkt, während alles andere Energie raubt und schwächt.  

Wahr mit uns selbst und unseren Motivationen zu sein heißt aber auch, Äußeres  und damit die Sichtweisen anderer in Frage zu stellen.

Tue die Dinge, die du tust weil du sie bewusst wählst und weil sie ausdrücken, wer du bist. 

meditation bdl sternenhimmel

Morphisches Feldlesen

Morphische Felder waren für mich eher ein Fremdwort. Noch nie gehört und ich wusste auch nicht, was ich davon halten soll. Eigentlich weiß ich es immer noch nicht. Aber das etwas dran ist, weiß ich. Der Begriff hat seinen Ursprung in der Biologie basierend auf dem Wissen von Rupert Sheldrake, einem britischen Wissenschaftler. Weitere Verfechter der Feldtheorie sind u.a. der Quantenphysiker Burkhard Heim oder Astrophysiker Ilobrand von Ludwiger.

Morphische Felder sind Informatiosfelder, in denen alle Informationen unserer Umwelt gespeichert sind. Was auch immer Lebewesen denken und machen – alles ist dort enthalten. Familienaufstellungen und systemisch-therapeutische Arbeit machen sich dieses Phänomen zum Beispiel zu nutze. Denn alles steht miteinander in Verbindung über Zeit und Raum hinweg, so dass auch Informationen unserer Vorfahren zugänglich sind. Und jeder von uns hat Zugang, über sein Gefühl – die Intuition. So lässt sich erklären, warum manche Menschen wissen, wofür welches Kraut gegen welches Leiden hilft, woher Mütter wissen, wie es ihren Kindern geht oder woher ich manchmal weiß, wer mich gerade anruft. Ich habe es im Gefühl. Es gibt also einen Informationsaustausch ohne normale sinnliche Mittel. Diese Bindung und wechselseitige Verknüpfung lässt sich nach Rupert Sheldrake mit dem morphischen Feld erklären.

Wir alle sind Teil dieses großen Feldes und haben darin unser eigenes morphisches Feld. 

Informationen werden innerhalb dieser  Matrix weiter gegeben womit z.B. erklärt wird, dass Tiere bevor ein Naturereignis eintritt dieses bereits spüren. Die Intuition leitet uns und gibt uns die Impulse. Zur Umsetzung braucht es dann aber auch den Verstand, der uns bei unserer eigenen Wahrnehmung nur allzu oft im Weg steht. Diese beiden Instanzen nun in Einklang zu bringen, ist die Herausforderung.

Vielleicht kennst du Sätze wie „Ich habe es doch gewusst“. Dein erster Impuls hat dich nicht getäuscht. Um dieses Vertrauen zu schulen und die ersten Eindrucke richtig wahrzunehmen, werden unterschiedliche Seminare angeboten. Explizit auf das Morphische Feld bezogen, gibt die Möglichkeit das „Morphische Feldlesen“ zu lernen. Hier wird in kleinen Gruppen neben meditativen Übungen der Zugang zum Feld erklärt und das Lesen bei anderen Teilnehmern geübt. Hier geht es nicht nur um das Lesen lernen, sondern auch um eigene Lebensthemen besser zu verstehen, über die man in den einzelnen Sitzungen Informationen abfragen kann. Es können Fragen aus allen Lebensbereichen abgefragt werden. Über berufliche Entscheidungen, persönliche Weiterentwicklungen oder Alltagsfragen wie „Was könnte ich meiner Schwiegermutter zum Geburtstag schenken“. Die Themen, die hier behandelt werden, sind jedoch meist tiefgreifender und bedürfen natürlich eines gegenseitigen Vertrauens und Verständnisses aller Beteiligten. Letztendlich stärken diese Kurse das Vertrauen der Teilnehmer in ihre eigene Wahrnehmung und geben Hilfestellung bei häufig ungelösten Konflikten.

meditation bdl sternenhimmel

Wie Innere Führung & Intuition dir den Weg weisen

Eigentlich ist es ganz einfach. Indem ich das tue, was sich stimmig anfühlt, bin ich im Einklang mit mir selbst und tue das richtige. Alles was anstrengend ist und Energie kostet  dagegen zeigt uns, dass etwas falsch ist. Wir alle haben sie, unsere Intutition. Der eine mehr, der andere weniger ausgeprägt. Wir spüren, dass etwas nicht stimmt. Wir haben eine Vorahnung, aber keine Erklärung dafür. Was wir fühlen, ist meistens richtig aber letztendlich vertrauen wir doch lieber unserem Verstand – oder anderen. Das erste, was beim Fühlen kommt, ist die für uns wahre Antwort. Was danach auf diesen meist nur ganz feinen Impuls folgt, ist alles bereits Kopfkino.

Das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung fällt uns häufig nicht sehr leicht. Wie oft hörst du eher auf andere Menschen als auf deine innere Stimme? Lassen wir uns hauptsächlich von der Sichtweise anderer Menschen beeinflussen und leiten, stellen wir vielleicht eines Tages fest, dass wir ein ganz anderes Leben führen, als wir eventuell wollen. Hierbei spielt auch zusätzlich der Vergleich mit unseren Mitmenschen eine Rolle. Muss ich studieren, weil meine Freunde studieren? Muss ich Karriere machen, weil in meinem Umkreis alle erfolgreich sind? Muss ich eine Familie gründen, weil alle Kinder haben? Vielleicht möchtest du studieren oder eine Familie gründen, aber eben zu einem anderen Zeitpunkt. Jeder Mensch hat seine eigenen Entwicklungsprozesse und seinen eigenen Zeitplan.

Man spricht bei innerer Führung auch von der Stimme des Herzens, die sich in einer Form von Gewissheit zeigt, das Richtige zu tun oder das Falsche nicht zu tun. Sie zeigt mir meinen Weg, auch wenn ich diesen nicht immer verstehe und er Schmerzen mit sich bringen kann. Vielleicht kennst du diesen Impuls, dieses Gefühl, irgendetwas unbedingt tun zu müssen, weil es einfach richtig ist. Indem ich dieser inneren Stimme folge, fühle ich mich gut auf diesem Weg, unabhängig davon, wohin er mich führen wird.

Wenn wir unserer inneren Führung vertrauen, können wir gar nichts falsch machen.

Entscheide intuitiv und handle instinktiv!

 

die Fragezeichen Papier Bunt Transparent

Bist du eine Scannerpersönlichkeit?

Wie reagiere ich auf Situationen, wie hilft mir meine Denkweise meine Ziele zu erreichen, wie kann ich mich motivieren, jeden Tag bewusst zu leben und so zu gestalten, dass ich glücklich lebe und meinen individuellen persönlichen Lebensweg gehen kann.  Einmal mit diesen Themen aus den Bereichen Psychologie & Spiritualität infiziert, lassen sie mich nicht mehr los. 

Eine durchaus hilfreiche Funktion der Psychologie ist es, menschliches Verhalten verständlich zu machen. Wie? Indem Personen Kategorien zugewiesen werden und erklärt wird, warum wer auf welche Art handelt und nicht anders. Dies gibt uns vermeindliche Sicherheit im Umgang mit unserem Gegenüber. Wir können Mitmenschen – und auch uns selbst – einer Gruppe zuordnen und besser einschätzen. 
 
Eine mir bislang unbekannte Spezie ist die „Scannerpersönlichkeit“. Aber wie schön, dass auch ich mich nun einer Schublade zugehörig fühlen kann. 
 
Alles oder Nichts
 
Mein Problem war schon immer, dass ich eine ausgeprägte Neugier an vielen Themen hatte, die keine Logik dahinter erkennen ließen. Hals über Kopf will ich mich am liebsten mit all meinen Ideen sofort und gleichzeitig beschäftigen. Leider weiß ich dann aufgrund dieser Vielfalt an Möglichkeiten schnell nicht mehr, wann, wo, wie und wozu ich diese überhaupt realisieren soll. Ich hatte immer das Gefühl, andere wissen genau, was sie wollen, sind spezialisiert und gehen zielsicher ihren Weg. Mein Interesse an verschiedensten Themen setzten andere und auch ich selbst mit Sprunghaftigkeit oder Oberflächlichkeit gleich. Wankelmut ist auch ein schöner Begriff 😉
 
Barbara Sher ordnet diese Mentalität der Scanner Persönlichkeit zu. Weltoffene lernwillige Menschen, die ständig neue Dinge ausprobieren  jedoch meistens nicht kontinuierlich bei einer Sache bleiben.
 
Der Weg ist tatsächlich das Ziel
 
Ich setzte mich selbst unter Druck, beständig an einem Thema interessiert sein zu müssen und nach DEM Ziel zu suchen unter dem Motto nur wer sein Ziel kennt, kann auch ankommen.
Manchmal wusste ich selbst nicht mehr,  wo oben und unten ist. Tausend zur Verfügung stehende Möglichkeiten brachten mich zum Verzweifeln, weil mir nicht klar war, wohin sie mich führen könnten. Freude & Interesse ganz ohne Funktion?!
Alles Neue war besonders interessant und die Versuchung ständig noch etwas Weiteres zu beginnen groß.  Oft wollte ich dann noch alles perfektionistisch umsetzen, so dass sich meine Taten eher unvollkommen und insuffizient anfühlten. Vielfältigkeit kann auch zu Verzettelungen führen, das ist klar. Und diese Verzettelung kann dann oft eine Ohnmacht hervorrufen, weil einem einiges über den Kopf wächst und es schwer fällt, Prioritäten zu setzen.
 
Folgendes Beispiel kommt mir sehr bekannt vor:
 
„Was, wenn man beim Lesen eines philosophischen Textes etwas im Internet recherchieren muss, beim Hochfahren des PC am Schwedischkurs vorbeikommt, dort schnell ein paar Lektionen macht, sich dann daran erinnert, dass auch das Quantenphysikprogramm schon länger vor sich hinstaubt, da kurz hineinschaut, auf dem Weg zum Ladekabel des PCs, der Akku ist natürlich mittlerweile fast leer, am Klavier vorbeikommt sich erinnert, das da noch ein paar tolle Noten bereit liegen. Bei einem Blick auf die Uhr diese in Hinblick auf die Nachtruhe der Nachbarn aber liegen lässt. Da unter den Noten aber das Astronomiebuch lag, liest man halt da schnell ein paar Seiten, unterbrochen durch ein dringendes Bedürfnis kommt man auf dem Rückweg an der Küche vorbei, wo aufgeschlagen das neue vegane Kochbuch liegt. Nun kann man der Versuchung einen selbstgemachten Cashewkäse zuzubereiten doch nicht widerstehen….“ * 
 
Die Erkenntnis
 
Es dauerte etwas, bis ich meine unterschiedlichen Interessen nicht mehr negativ beurteilte, sondern den Nutzen daraus ziehen konnte. Ich erlaube mir jetzt, meine Interessen nur für mich auszuleben und wenn ich entscheide, sie zu beenden, dann ist das so. Ich weiß jetzt, warum ich etwas lang- oder kurzfristig mache und das es ok ist so zu sein.
 
Ich setze mir Tagesaufgaben, die erledigt werden und danach nehme ich mir Zeit, für die vielen kleinen anderen Dinge. Quasi als Belohnung für erledigten Pflichten.
Ich versuche mir bewusst zu machen, was in naher Zukunft die wichtigsten Dinge sind, die ich umsetzen möchte, um in meinem eigenem Leben effektiv und nachhaltig vorwärts zu kommen.
 
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, sich zwischendurch aus allem raus zu nehmen und mal gar nichts zu tun. Einfach nur die Gedanken – sein monkey mind – ziehen lassen.  Dann kann sich der Kopf erholen und der irgendwann wieder eintreffende chaotische Tatendrang systematischer eingesetzt werden.
 
 
 
* Quelle:www.open-mind-academy.de
Mex4

Trust the Process – Der Weg zu deinen Zielen

Wir alle haben Ziele, Wünsche und Träume. Je nachdem, um welches Ergebnis es sich handelt, kann es manchmal sehr lange dauern und der Weg anders aussehen, als wir ihn uns vorgestellt haben. Es heißt, alles hat seinen Grund und seine Bestimmung, auch wenn das gewünschte Resultat nicht eintritt oder auf sich warten lässt.

Warum etwas nicht sofort passiert, kann viele Gründe haben. Vielleicht haben wir eine festgefahrene Vorstellung davon, wie wir unseren Traum erfüllen. Wenn diese Vorstellung nicht funktioniert, heißt das nicht, dass wir unser Ziel verwerfen müssen, sondern dass wir vielleicht lediglich einen anderen Weg ausprobieren sollten. Oftmals ist es auch so, dass ein Ereignis, welches wir uns sehnlichst wünschen, nicht eintrifft, weil es nicht gut für uns ist. Dies erkennen wir natürlich immer erst hinterher und im jeweiligen Moment des Verzichts überwiegen Zweifel und Wut über das nicht erreichte Ziel. Vielleicht waren wir aber auch nicht wirklich mit ganzem Herzen dabei.  Mir ist es jedoch nicht selten schon passiert, dass tatsächlich etwas Besseres gewartet hat. Uns allen begegnet bei der Verfolgung unserer Ziele die Herausforderung der Geduld. In etwas (einen Prozess) zu vertrauen, was wir nicht verstehen und beeinflussen können.  Aber diese Geduld macht unser Ziel umso schöner, wenn wir es trotz aller Umstände und vermeindlicher Niederlagen nicht aus den Augen verloren haben und es dann als natürliche Konsequenz erreichen. Früher oder später. Und meistens auf eine ganz andere Art und Weise, wie wir es uns vorgestellt haben. 

Three cream stone pillars, sea and sky in background, shallow dof

Die Hermetischen Gesetze

Wie Innen so Außen. Sicherlich hast du diesen Satz schon öfter gehört oder selber benutzt. Hiermit ist gemeint, dass Alles mit Allem verbunden ist. In diesem Zusammenhang gibt es einige geistige Gesetzmäßigkeiten, die auf die Hermetischen Schriften zurückgehen, welche nach dem Verfasser Hermes Trismegistos benannt sind.

Geistige Gesetze

Das Prinzip von Ursache und Wirkung (Karma) 

Dieses Gesetz besagt, dass durch jede Aktion eine bestimmte Energie erzeugt wird, die zum Erzeuger als Ausgangspunkt zurückkehrt. 

Das Prinzip der Entsprechung oder Analogien 

Wie oben, so unten- wie unten, so oben. Wie innen, so außen – wie außen, so innen. Wie im Großen, so im Kleinen. Dieses Prinzip machen sich zum Beispiel Kartenleger zu nutze. Das Muster der Karten weist Ähnlichkeiten zur tatsächlichen Realität auf woran der Kartenleger Lebenssituationen ablesen kann. 

Das Prinzip der Resonanz 

Gleiches zieht Gleiches an und wird durch Gleiches verstärkt. Ungleiches stößt einander ab.

Das Gesetz der Anziehung ist das Gesetz der Bestätigung. Was du glaubst, wird dir auch bestätigt. Glaubst du, dass alle Menschen schlecht sind, wirst du in Situationen geraten, die dir dies immer wieder spiegeln. Unsere Erfahrungen zeigen uns unsere inneren Überzeugungen und können uns helfen, diese zu erkennen.

Das Prinzip des Ausgleichs 

Alles strebt zur Harmonie, zum Ausgleich. Das Stärkere bestimmt das Schwächere und gleicht sich an. 
Bereits in physikalischen Gesetzmäßigkeiten taucht dieses Prinzip auf:  
 

Bringt man ein positiv und ein negativ geladenes Teilchen zusammen, so gleichen sich ihre Ladungen aus. Bis sich diese Ladungen ausgeglichen haben, ziehen sich diese Teilchen quasi magnetisch an, denn sie streben nach Ausgleich. 

Das Prinzip von Rhythmus und Schwingung 

Alles fließt hinein und wieder hinaus. Alles besitzt seine Gezeiten, steigt und fällt, ist in Schwingung. 

Dieses Gesetz weist auf den kosmischen Rhythmus wie zum Beispiel Ebbe und Flut hin. Alles bewegt sich in Zyklen. Auf einen Aufschwung folgt immer eine ruhigere Phase der Erholung worauf dann wieder eine neue Phase des Aufschwungs manifestiert wird. Dieses Gesetz hilft uns, mit Phasen, in denen scheinbar alles still steht besser umzugehen und sie zu einer neuen Schöpfung zu nutzen.

Das Prinzip der Polarität und der Geschlechtlichkeit 

Alles besitzt Pole und somit ein Paar von Gegensätzen. Die Gegensätze sind zusammen Eins können nur im Zusammenhang des anderen wahrgenommen werden. Licht kann nur im Kontext der Dunkelheit erfahren werden und umgekehrt.

 

Yoga at Beach

Familienstellen – Was läuft schief in deinem Leben?

„Kennst Du das? Dein Leben ist eigentlich ganz in Ordnung, aber es gibt immer wieder die gleichen Streitigkeiten mit Partner, Kindern oder im Beruf. Es geschehen immer wieder ähnliche Konflikte und ungute Situationen. Unglückliche Beziehungen, beruflicher Misserfolg oder persönliches Leid werden meist unbewusst erzeugt. Auch seelische und körperliche Krank­heiten können von verinnerlichten Bildern beeinflusst werden.

Das Familienstellen ist eine anerkannte, kraftvolle Methode Probleme des täg­lichen Lebens, Blockaden und Ängste bewusst zu machen und aufzulösen. Mit Aufstellungen ist es möglich, verborge­ne Dynamiken eines Beziehungssystems sichtbar zu machen. Oft übernehmen wir unbewusst das Schicksal unserer Vorfahren.“ *

Vor einigen Jahren bin ich über das Familienstellen gestolpert. Ich habe darüber gelesen, konnte aber nicht wirklich etwas damit anfangen. Ich glaube, dass wir mit Allem verbunden sind und das sich unterschwellig mehr abspielt, als wir mit unserem Verstand fassen können. Ich stehe daher diesen Themen definitiv offen gegenüber, schwanke aber trotzdem manchmal noch zwischen Faszination und Zweifel. Letztendlich wird es immer ungelöste Themen und Konflikte geben, die sich nicht nur dadurch lösen, dass man in der Vergangenheit sucht und Familienkonflikte durchleuchtet. Den Mittelweg hierbei muss am Ende jeder selbst für sich finden.

Was ist Familienstellen und wie läuft eine Aufstellung ab?

Hier  gibt es weitere Informationen in Ergänzung zu dem obigen Textauszug und einen Film um sich ein Bild zu machen: