Kategorie-Archiv: Reviews

LOGRONO, SPAIN - JUNE 28, 2014: Showcase of alcohol store in Logrono. City is centre trade in Rioja wine, for which the area is noted

La Barra – Köln

Du sehnst dich nach spanischer Sonne und Tapas? Zumindest die Tapas sind in der Cava Bar sehr originalgetreu, die Sonne musst du dir in Köln meistens dazu denken. Bei Kölner Sonnenschein gibt es zwar auch Außenplätze, aber ein ruhiges sonniges Plätzchen ist etwas Anderes. Sagen wir so, wer es lebhaft mag, wird nicht enttäuscht werden – so gesehen typisch spanisch. Nach barcelonischem Vorbild kannst du in der Barra wirklich leckere authentische Tapas bekommen und anstatt Schaumwein auch spanisches Bier aus der Flasche trinken. Der Service ist nett und schnell und die Preise angemessen. Wie in Spanien herrscht hier abends gerne mal Trubel und an Karneval ist die Cava Bar in Köln ein echter Geheimtipp. Auf jeden Fall vorbeischauen, auch ohne Karneval!

Traditional Spanish tapas: chorizo al cava, ham and olives

 

Balance your life

Büchertipps – Spiritualität

Gerne gebe ich euch ein paar Tipps für Bücher, die mich motivieren und mir immer wieder den Weg weisen. Es gibt mittlerweile grundsätzlich wirklich eine sehr große Auswahl an spiritueller Literatur, so dass für jeden etwas dabei ist. Einiges davon ist tatsächlich lediglich Schönmalerei und trifft nicht wirklich den Kern. Wer sich davon aber nicht abschrecken lässt und tiefer in die Materie einsteigt, wird sicherlich gute Impulse aus Büchern dieser Art ziehen können

 

Gespräche mit Gott

Neale Donald Walsch

Mit diesem Buch fing alles an. Der erste Band hat mich in seinen Bann gezogen mit Antworten zu Fragen, auf die es keine Antworten gibt.

Das Geheimnis des Loslassen

Master Han Shan

Das Loslassen ist wohl eine der schwierigsten Aufgaben. Dieses Buch hat mir gezeigt, wie ich über die Achtsamkeit Gedanken und Altes ziehen lassen kann.

Im Einklang mit der göttlichen Matrix

Gregg Braden

Meine erste Bekanntschaft mit dem Universum.

Fühlen ist klüger als Denken

Kurt Zyprian Hörmann

Das Buch zeigte mir meine Intuition zu stärken und darauf zu vertrauen.

Meditation für AnEsoterikbücherfänger

Jack Kornfeld

Die für mich wohl beste Einführung in die Meditation.

Körper und Seele

Louise L. Hay

Hierbei handelt es sich zwar nicht um ein Buch, aber diese kleinen stimmige Affirmationen in jeder Lebenslage wollte ich euch nicht vorenthalten.

Wahre Liebe lässt frei

Robert Betz

Das Buch bestätigte und lehrte mich, dass Liebe und Freiheit kein Widerspruch sind.

Jetzt! Die Kraft der Gegenwart

Eckhart Tolle 

Holt mich immer wieder in die Gegenwart zurück.

Das Buch vom Ego

Osho

Immer präsent, nicht immer hilfreich. Unser Ego. Das Buch ist wirklich kein Schmöker und kann die eigenen Vorstellungen schonmal gut durcheinander bringen. Im positiven Sinne. 

Noch ein paar weitere Tipps findest du in meinem Shop.

Welche Bücher liest du? Ich freue mich über deine Empfehlungen.

one woman swimming bathing in Dead Sea Jordan

Relaxen in Marbella

Zeit für Entspannung. Nicht für Gefühle! Einfach nur mal nichts tun, kein sightseeing, kein Sport, nur ein paar Tage am Strand liegen und sich die Sonne auf den Pelz scheinen lassen.

Leider habe ich etwas außerhalb gewohnt, mit dem Auto war ich aber in wenigen Minuten in Marbella oder Puerto Banus. Ich glaube, das Bild, das man von Marbella hat, besteht nur noch bedingt. Natürlich ist es immer noch kosmopolitisch und hat den Ruf der Reichen und Berühmten aber letztendlich hat sich dies auch normalisiert. Es gibt zahlreiche Flugverbindungen von den Hauptstädten und regionalen Flughäfen aus und man kann schon für 100 Euro nach Malaga und zurück fliegen und auch bezahlbare Unterkünfte finden. Der Lebensstandard ist aber im Vergleich trotzdem noch hoch. Dementsprechend findet man internationale Geschäfte,  trendige Boutiquen, internationale Schulen, Theater, Museen und ein großes Kulturangebot. Mir hat der Strand als Kulturprogramm allerdings gereicht. Ruhige Strandatmosphäre war ja auch das, was ich wollte und die Sonnenuntergänge hatten es in sich. Marbella hat wirklich insgesamt ein außergewöhnliches Licht, was zu nicht ganz ungewöhnlichen Sonnenuntergängen führt.5029_1171569002222_1017911014_30535491_3449328_n

Einer meiner Lieblingsbeschäftigungen konnte ich in Marbella besonders nachkommen, essen gehen. Marbella bietet eine Riesenauswahl an ganz tollen Restaurants. Lange ausschlafen, ein bisschen flanieren gehen, nichts tun, lesen, in den Tag hinein leben und es sich einfach mal gut gehen lassen. Nicht spektakulär aber darf auch mal sein. Es war schön, Marbella gesehen zu haben (also den Strand) aber ich kann jetzt nicht behaupten, dass Champagner aus der Flasche im Beachclub besser ist als Sangria aus Eimern am Strand. Es ist nicht alle Gold, was glänzt.

bearb

Blütenmeer von Valencia

Auf nach Valencia, eine der größten Städte Spaniens. Und zwar zu einer der besten Zeit für diese Gegend, im Mai. In dieser Zeit schlägt das Herz aller Obstfreunde ein paar Takte schneller. Über 10.000 Orangenbäume blühen im Stadtpark von Valencia und bei diesem Anblick kann man wirklich von Blütenmeer sprechen. Jetzt denkst du vielleicht an die Valencia-Orange 😉 Diese kommen aber nicht aus dem Stadtpark,  sondern aus den „Huertas“, so nennt man die Obst- und Gemüsegärten rund um die Stadt. Mit 300 Sonnentagen durchaus berechtigt. Das Gebiet umfasst von ehemals 100 qm aber nur noch 70 qm und wird mehr und mehr verdrängt, viele Felder liegen leider brach. Valencia ist eine der nur noch sehr wenigen europäischen Großstädte, die eine derart ertragsreiche Landschaft in ihrem Umfeld aufweisen.

imageDie Orangen im Stadtpark haben mich aber trotzdem beeindruckt, genauso wie das Essen. Das erste Mal, dass ich einen Karottenkuchen gegessen habe. Die Vorstellung alleine hat mir eigentlich schon gereicht. Allerdings hat das gute Stück tatsächlich alles andere als nach Karotte geschmeckt und einen Suchtfaktor. Nur ärgerlich, dass ich kein adäquates Rezept gefunden habe und nicht mehr nachvollziehen kann, was an dem Kuchen so lecker war. Naja, bleibt also eine schöne Erinnerung. Genauso, wie die Altstadt. Die Gebäude haben mich quasi genauso wie der Karottenkuchen nachhaltig beeindruckt. Außerdem gibt es ganz viele schnuckelige Gassen zum Bummeln mit vielen Geschäfte, Bars, Cafés und Souvenirläden mit valenzianischen und katalanischen Andenken und Spezialitäten. Und überall riecht es nach leckeren spanischen Gerichten, wie zum Beispiel der Paella. Und ja, auch hier ist ein Eindruck geblieben, nachdem der Küchenchef sein Handy in die Paellapfanne des Buffets hat fallen lassen.

Alles in allem war es also ein sehr erheiternder Aufenthalt mit nachhaltiger positiver Erinnerung.