Kategorie-Archiv: Reviews

Seebrücke Timmendorfer Strand

Durchatmen am Timmendorfer Strand

Wie schön, klare frische Luft und lange Spaziergänge. Es gibt natürlich viele Leute, die etwas sportlicher unterwegs sind und dort segeln und surfen. Mir reichen dort einfach nur lange Spaziergänge, bei denen ich mir die frische Meerluft um die Nase wehen lasse kann und den Kopf wieder klar kriege. Fahrradfahren war auch noch drin aber dann hört es auch schon auf. Alle weiteren sportlichen Tätigkeiten hießen essen und Leute beobachten. Grundsätzlich finde ich, dass sowohl Nord- als auch Ostsee eine ganz eigene unvergleichliche Atmosphäre haben.

Ich bin auch gerne ab und zu mal in Duhnen. Das Wattenmeer erinnert mich immer an früher und unseren Familienurlaub im  Wohnwagen an der Nordsee mit Wattwürmern und Krabben pulen.

Der Erholungseffekt ist schon nach ein paar Tagen an der See enorm und ich bin wieder gestärkt für den Trubel in der Stadt mit dem südlichsten Flair in Deutschland.

Caucasian woman practicing yoga at seashore

Sporturlaub in Soma Bay

Cluburlaub. Das erstes Mal. Ich konnte nie verstehen, wieso Leute Urlaub in einem Club machen.  Ich erkunde gerne neue Orte, gehe gerne am Hafen essen, entdecke kleine Gassen und besuche verschiedene Strände anstatt mich ausschließlich in einer Anlage aufzuhalten. Allerdings wurde mir der Club empfohlen und zugesichert, er wäre prädestiniert für mein Vorhaben: Viel Sport und viel Schnorcheln. Dazu gutes Essen und eine chillige Atmosphäre. Was will man mehr. Damit ich keinen Lagerkoller bekomme, gab es auch erst einmal die 10 anstatt der 14 Tage Version. Gesagt, getan, gebucht. Angekommen im Land der Pyramiden war der Weg zum Club jedoch nicht sehr berauschend, einmal durch die Einöde Ägyptens. Aber wer zur Oase will…muss eben durch die Wüste.

Das Erste was ich mir im Club besorgte, war der Kursplan. Meine Erwartungen waren hoch, genauso wie meine Motivation. Als ich den Plan in der Hand hielt, wusste ich allerdings nicht so wirklich ob ich jetzt begeistert oder entsetzt sein soll. Die Auswahl war perfekt, von Spinning über Yoga, Wassersportarten und Kurse in allen Formen und Variationen von morgens bis abends. Alles, was mir Spaß machte. Nur das war das Problem. Es hörte sich alles so wahnsinnig gut an und ich wollte am liebsten alles machen und zwar sofort. STRESS!!!! Ein großes Angebot ist auf jeden Fall toll, nur wenn es  zu Terminstress ausartet, ist das natürlich eher suboptimal. Luxusprobleme.

Nachdem ich dann erst einmal durchgeplant hatte, welche Kurse wann wo sind und ich wann wie wo hingehe, war mein Gemüt wieder etwas beruhigt und der Urlaub konnte beginnen.

SomaKamelIch startete meine Tage nach dem Frühstück meistens mit Spinning und schnorchelte mich danach durch die Bucht von Soma Bay. Ein Traum. Das Wasser kristallklar, warm und viele unterschiedliche farbenfrohe Fische.  Nachmittags probierte ich mich durch alle Kurse von XCO- Training, Body Pump, Yoga, BBP, Aquafit und Aquajogging oder machte Übungen an der Power Plate. Strandspaziergänge entlang der Bucht zu den benachbarten Anlagen konnte man auch gut machen. Einen Tag wagte ich auch meine erste (und letzte) Katamaranfahrt – irgendwie nicht mein Ding. Aber vielleicht lag das auch am Kapitän.

Es wurden natürlich auch Ausflüge angeboten, mir war allerdings tatsächlich nicht danach und so verbrachte ich meine Zeit weiter im Club. Ich mochte die Abwechslung von Faulenzen am Strand und sportlich aktiv sein. Dies kann man zwar meistens überall, aber die Angebote, die ich hier vorgefunden habe, waren wirklich so dermaßen abwechslungsreich, dass es immer wieder etwas Neues zu entdecken gab, selbst bei Kursen, die man von zu Hause schon kannte.  Die Kurse variierten nicht nur inhaltlich, sonder fanden mal am Strand,  mal Indoor oder mit Gasttrainern statt. Ich konnte viele neue Sachen wie zum Beispiel das XCO-Training ausprobieren, welches ich zu Hause auf jeden Fall weiter machen werde. Ich glaube ich war noch nie so platt nach einem Training;-) Die Trainer waren immer offen, hatten viele gute Ideen und setzten ihre Stunden immer wieder anders um. Zusätzliche Eventwochen mit weiteren sportlichen Herausforderungen haben das Angebot noch weiter abgerundet.

Nun zu dem Wichtigsten: Essen.  Natürlich. Die Möglichkeiten, die dort mitten in der Wüste aufgefahren wurden, waren schon verblüffend. Eine riesige Auswahl und das volle Programm. Mein basisches Herz wurde nicht enttäuscht.

Für eine Woche oder 10 Tage Strandurlaub mit Sport kann ich diesen Club auf jeden Fall 100% empfehlen. Wer im Urlaub fit bleiben oder fit werden möchte und dazu noch eine 1A Anlage mit 1A Atmosphäre sucht, ist hier definitiv richtig. So schön, so einzigartig, so Soma Bay…..mehr muss ich dazu wohl nicht sagen.

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1001 Nacht in Dubai

n1017911014_30136997_3645Dubai gehört glaube ich zu den Orten, die man entweder hasst oder liebt. Ich liebe Dubai und werde auf jeden Fall nochmal dorthin fliegen. Der Gegensatz zwischen einerseits futuristischen Gebäuden und andererseits verzaubernder 1001 Kitschatmosphäre hat mich fasziniert. Mal ganz davon abgesehen fand ich alles einfach nur abgefahren. Ob nun die Skihalle mitten in der Mall, der Prunk oder die Kosmopoliten, die von einem hot spot zum nächsten jetten. Ich finde Dubai ist optimal für eine Reise im März, wenn es bei uns noch zu kalt und dort die Hitze noch erträglich ist. Auch die Entfernung ist absolut angemessen und schlaucht nicht zu sehr.     

Für die meisten ist der Burj Khalifa (das höchste Gebäude der Welt) die Hauptattraktion. Einer Wüstenblume nachempfunden schießt das Gebäude in den Himmel. In dieser Gegend findet man auch einige Cafés und Restaurants, mit schönen Terrassen, wo es sich gut aushalten lässt. Eines der Nachteile von Dubai, kleine Gassen und flanieren, wie wir Europäer es gewohnt sind, fällt dort natürlich flach bzw. ist dies eben nur in den Anlagen möglich. Auch wenn man sich in den künstlichen teils venezianischen Anlagen vorkommt wie in Italien. Aber man kann nunmal nicht alles haben. Wie zum Beispiel die Palme mit dem Atlantis Hotel. Sowas gibt es eben nur in Dubai. Das Atlantis Hotel bietet ein paar Angebote, die sich wirklich sehen lassen können. So findet man dort zum Beispiel gleich 10 Aquarienwelten. In der berühmten Ambassador Lagoon mit 11 Millionen Litern Wasser und 10 m Tiefe sind Teufelsrochen, Zackenbarsche und viele andere Meerestiere zu sehen. Da kann auch der Kölner Zoo nicht mithalten.

Sehr viel Spaß hatte ich im Aquaventure. Ein Wasserpark mit vielen verschiedenen Rutschen und einem Haifischbecken. Ein schöner Sandstrand mit Blick auf Dubai,  Restaurants, Bars und einem angesagten Beachclub runden Ganze ab.

Besonders angetan war ich auch von der Madinat Jumeirah, eine kleine orientalische Stadt mit orientalischem Markt, künstlichen Kanälen und himmlischen 5 Sterne-Hotels. Also irgendwie doch flanieren.

Café Walden – Frankfurt

Wer in der Innenstadt in Frankfurt ein nettes Plätzchen sucht, ist hier richtig. Schon der Name ist sehr aussagekräftig. Das Cafe ist benannt nach der Essaysammlung von Henry David Thoreau, ein amerikanischer Schriftsteller  (1817-1862), der auch schon Hermann Hesse und Mahatma Gandhi inspiriert hat. Das  Werk „Walden. Oder das Leben in den Wäldern“ beschreibt das einfache Leben am See, das Thoreau zwei Jahre lang alleine am Walden-See führte.  Es ist ein poetisches und auch philosophisches Buch, das den Leser auffordert, sein Leben genauer unter die Lupe zu nehmen und authentisch zu leben. Aber das nur mal eben am Rande.

Ich kann nur über das Frühstück und die Getränke im Walden berichten, die ich super finde. Draußen in einem sonnigen Plätzchen das Treiben und die Leute beobachten, dazu ein Wasser mit Minze und Limetten. Teesorten gibt es auch reichlich. Das Personal gibt gute Empfehlungen und ist zügig bei den Bestellungen. Ich liebe Hummus –  ja auch zum Frühstück, Couscous, verschiedene getrocknete Früchte wie Datteln, Aprikosen und Feigen. Die Auswahl an gesunden Variationen ist definitiv gesichert. Dazu frisches Brot, nicht basisch aber man muss ja auch mal fünf gerade sein lassen.

Die Ausstattung ist einfach und modern, dem entsprechend auch junge Leute zwischen 20 und 40 Jahren. Insgesamt eher unter dem Motto „gesehen und gesehen werden“. Wem das gefällt, sollte hier mal vorbeischauen.

 

Kleiner Hirschgraben 7, 60311 Frankfurt am Main

 

Sattgrün – Düsseldorf

Mittlerweile findet man in jedem Restaurant auch eine Auswahl an gesunden Lebensmitteln. Daher muss es für mich bei einem Auswärtsessen nicht unbedingt ein veganes oder vegetarisches Restaurant sein. Eigentlich hatte ich hier auch eher meine Vorurteile, warum auch immer. Meinen ersten Besuch in einem vegetarischen Restaurant hatte ich während meiner ersten Basenkur. Um der Herausforderung der alten Gefahren zu widerstehen, bin ich lieber gleich in ein Restaurant gegangen, wo es grundsätzlich mal nur basisches gibt.

Somit landete ich im Sattgrün in Düsseldorf. Das Sattgrün ist für mich das vegetarische Maredo. Ein Selbstbedienungsladen, in dem man sich seine Speisen an einem Buffet zusammenstellt und dann sofort bezahlt. Das Sattgrün ist eher klein und auch rustikal, die Auswahl an Speisen ist ausreichend. Viele berufstätige kommen hier in der Mittagspause her, was ich gar nicht vermutet hätte. Es gibt alles von Suppen über Salate, Quinoagerichte, Kartoffeln, gedünstetes Gemüse, Sojamedaillons und verdammt leckere Schokoladenkuchen. Der hat zwar schon seinen Preis, aber hier schmeckt man definitiv auch den Unterschied von einem aus gesunden Zutaten gebackenen Kuchen zu anderen Exemplaren, die einem in Restaurants teilweise vorgesetzt werden. Die Portionen werden natürlich unterschiedlich gestaffelt, aber auch bei randvoll gestapelten Tellern, wird man vom Personal nicht schief angeguckt, das freundlich und hilfsbereit ist. Insgesamt hat das Sattgrün auch eher eine sehr persönliche und familiäre unkomplizierte Atmosphäre.

Wer also in der Mittagspause oder nach Feierabend auf gegrilltes Gemüse oder Tapas Hunger hat, gerne Süßkartoffel-Kokossuppen mag und Kohlrabi-Zucchinipfannen nicht abgeneigt ist, sollte dort auf jeden Fall vorbeischauen. Rein pflanzlich, selbstgemacht, bio und fair trade, besser geht es nicht.  

Young woman having oil Ayurveda spa treatment.

Ayurvedakur in Traben-Trarbach

Nach einer stressigen Phase wollte ich mich nicht nur richtig erholen, sondern meinen Körper gezielt entgiften, reinigen und stärken. Letztendlich habe ich mich für eine Ayurvedakur an der Mosel entschieden. Ich wusste nicht wirklich, was mich dort erwartet und Vorstellungen hatte ich auch keine. Eine Panchakarma-Behandlung, die ich dort bekommen sollte, versprach messbare Steigerung des Wohlbefindens und der Leistungsfähigkeit. Durch gezielte Entgiftung, vitalstoffreiche Kost und Pflanzenmedizin würde man sich nicht nur besser fühlen, sondern auch besser aussehen. Gekauft! Das Motto war eine natürliche Reinigung mit gesunder Kost, Ölmassagen oder Stirngüsse sowie eine umfangreiche Pflanzenheilkunde. Im Ayurveda sind gesundheitliche Probleme stets Folge eines durch Stress, falsche Lebensweise und Ernährung verursachten inneren Ungleichgewichts. Ziel der Behandlungen ist es daher, das Gleichgewicht wiederherzustellen und so das Immunsystem zu stärken. Das besondere an der Kur ist der individuelle Ansatz. Zu der Behandlung gehörte daher auch eine ärztliche Untersuchung eines Ayurveda Arztes.

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Als ich in Traben-Trarbach ankam, erwartete mich eine wirklich sehr ruhige und warme Atmosphäre. Gediegen aber nicht spießig. Das Personal aufmerksam und authentisch. Die Gästebetreuerin nahm sich ausgiebig Zeit, mir das Hotel und die Abläufe der nächsten Tage zu erklären. Ich fühlte mich von Anfang an aufgehoben. Was mich besonders interessierte, war die Klientel. Wer macht Ayurvedakuren? Jung oder alt? Ich stellte fest, dass das Durchschnittsalter so um die 40+ war. Allerdings gab es auch durchaus jüngere Gäste, die sich mal eine Auszeit gönnten. Viele Selbständige, Kreative sowie Geschäftsleute. 

An meinem ersten Tag sah ich mich lediglich um und machte mich mit allem vertraut. Am nächsten Tag hatte ich meine erste Massage und den Arzttermin, worauf dann mein individuelles Programm abgestimmt werden würde.

Ich war gespannt auf den Ayurveda Arzt. Nachdem ich einen ausführlichen Anamnesebogen ausgefüllt hatte, tastete er meinen Puls und erzählte mir u.a. von meinem Heißhunger auf Süßes und meinen Allergien. Also nichts Neues. Dafür aber beeindruckend, in meinem Anamnesebogen standen diese Angaben nämlich nicht. Er legte meinen Kurplan fest und es ging es los.

Woman having Ayurveda massage with herbal ball.

Während der ersten Tage wurde entgiftet. Mir ging es in dieser Zeit meistens nicht so besonders gut. Ich spürte im ganzen Körper wie die Gifte in Bewegung kamen, d.h. ich hatte leichte Kopf- und Gliederschmerzen. Ich schlief viel zwischen den Behandlungen, was ich mir auch gönnte. Der Tagesablauf war schon straff. Wobei dies auch jedem selbst überlassen ist, ob er noch an zusätzlichen Yogastunden, Meditationen oder Sporteinheiten teilnehmen möchte. Das absolute Highlight sind definitiv alle Massagen und Dampfbäder. Die Massagen sind einstündig und wirklich einzigartig. Nach ein paar Tagen merkte ich, wie meine Kräfte wieder kamen, meine Haut wirkte frischer und ich nahm ein paar Kilos ab. Trotz des richtig guten Essens. Wobei ich hier nicht unterschlagen möchte, dass ich dies erst nach den Anfangstagen richtig auskosten konnte. Während der Entgiftungsphase gleicht das Essen doch eher einer Suppenkur. Die ayurvedische Küche mit ihren Kräutern hat es mir allerdings wirklich angetan. Natürlich habe ich mich im hauseigenen Shop gleich mit einem Kochbuch und Zutaten von Ghee über Gewürzmischungen eingedeckt. Mir haben nicht nur die körperlichen Behandlungen sehr gut getan. In der doch abgeschiedenen und stillen Umgebung kommt man natürlich auch innerlich zur Besinnung, was sich zusätzlich sehr positiv bei mir ausgewirkt hat.

Abschließend kann ich sagen, es war gut am eigenen Körper zu erfahren, wie schnell und positiv sich eine gründliche Entgiftung und gesunde Ernährung auf das Wohlbefinden auswirken. Durch die Gespräche beim Arzt wurde mir erläutert, was ich an meiner Ernährung verbessern kann und tun muss, um das Ergebnis auch im Alltag zu erhalten. Mir wurden meine schlechten Angewohnheiten bewusster, ich habe neue Ideen für die Ernährung zu Hause und zur Stressbewältigung mitnehmen können. Last but not least bin ich sehr interessanten Menschen begegnet. Gesundheitsbewusst aber nicht fanatisch,  offen aber nicht aufdringlich, spirituell aber nicht abgehoben. Sehr zu empfehlen.

 

Ayurveda - Reisen zur inneren Mitte

Bauturm & Talltree- Köln

Eine kleine Oase in der Innenstadt von Köln gesucht?

Das Talltree hat mitten in der Innenstadt eine große und ruhige Außenfläche zum draußen sitzen. Ein bisschen abseits vom Trubel findet man hier ein Plätzchen für einen fair trade Kaffee und hausgemachte Speisen. Allerdings ist das Talltree ein Selbstbedienungsrestaurant, was ich zwar nicht schlimm finde aber dementsprechend ist auch die Atmosphäre. Eher kühl, nicht wirklich ruhig und gemütliche. Für eine kleine Pause beim Shoppen mal eben zwischendurch eignet sich das Talltree aber trotzdem. Wer es gemütlich haben möchte mit einer richtig guten Auswahl an außergewöhnlichen Getränken (Johannisbeer- GingerAle-Pfefferminz) und Kuchen sollte in den Bauturm, ein Biorestaurant gehen. Hier ist wirklich alles Bio, und schmeckt auch so. Das  Gemüse und Obst wird aus den Ardennen  importiert, Schweine und Rinder selbst gezüchtet und Hühner, Gänse und Rinder kommen direkt vom Hof aus artgerechter Haltung. Wo bitte gibt es das noch?? Aber keine Sorge, auch für Vegetarier ist natürlich gesorgt. Im Bauturm  finden auch Ausstellungen und kleinere Events statt sowie Lesungen und Diskussionsrunden. Das Publikum ist eher akademisch-künstlerisch angehaucht und die Location mit origineller Ausstattung dank der Anbindung zum Theater Bauturm hat absolut Charme. Immer wieder gerne.  

 

Talltree – Apellhofplatz 1, 50667 Köln

Bauturm – Aachener Straße 24-26, 50574 Köln