Kategorie-Archiv: Ernährung

Selection of colourful smoothies on rustic wood background, copy space

Smoothies zum Einheizen

Vielleicht ist dir im Winter gar nicht nach Smoothies, sondern eher nach warmen Getränken. Dabei gibt es tolle leckere basische Wintersmoothies, die dich wärmen und dir richtig Power geben, um durch die kalte Zeit zu kommen!

Versuche es doch mal mit folgender Variation:

Flüssigkeit: Frisch gepresster O-Saft (2 Orangen), etwas Wasser
Zutaten: 1 Banane, 1/2 Mango, 4 getrocknete Feigen (ungeschwefelt), 1/2 Tl Lebkuchengewürz, 1/2 Handvolll Spinat, 2 EL Mandelmus, kleines Stückchen Chili oder kleine Prise Chilipulver.

Was die Mango angeht, natürlich ist es immer besser, regional und saisonal einzukaufen. Wenn du aber auf tropische Früchte nicht verzichten möchtest, achte auf gute Qualität. Hierfür gibt es spezielle Versandhändler wie Orkos, Tropenkost oder Passion4fruit. Allerdings etwas teurer.

Eine weitere Variation, die du ausprobieren kannst ist ein klassischer Wintersmoothie: Birne, Apfel, Grünkohl, 1 Tl Honig (kaltgeschleudert), 1 Stückchen Ingwer, Wasser.

Zur kalten Jahreszeit bietet sich für deinen Smoothie besonders Grünkohl an. Grünkohl hat eine geringe Kalorienanzahl dafür aber umso mehr Vitamine und einen hohen Eisengehalt, wirkt entzündungshemmend und stärkt durch seine Antioxidantien dein Immunsystem. Aber auch Brombeerblätter, Gundermann und Vogelmiere aus dem eigenen Garten, die du auch im Winter finden wirst, kannst zum Beispiel gut in deinen Smoothie ergänzen.

Wenn dir dies zu viel Aufwand mit dem Blattgrün ist, mixe dir doch einfach grünes Smoothiepulver in dein Getränk. Es gibt extra Detoxmischungen oder zum Beispiel Brennesselpulver und verschiedene Wildkräutervariationen.

Wärmende Gewürze

Bei frostigen Temperaturen kannst du deinen Smoothie dann mit wärmenden Gewürzen wie Kardamom, Zimt, Chili oder Ingwer pimpen und dir ordentlich einheizen. Diese Gewürze bieten die sogar noch viele weitere Vorteile:

Kardamom hat einen leicht würzigen Geschmack und heizt dir nicht nur ein, sondern vereint noch viele weitere positive Eigenschaften. So wirkt Kardamom stoffwechselanregend, hilft besonders Sportlern durch seine krampflösende Wirkung und gilt als kleines Wundermittel nach einem Kater.

Zimt ist nicht nur ein natürlicher Wärmer sondern wirkt auch antibakteriell und wird bei Magenverstimmungen eingesetzt. Auch ist das Gewürz eine große Quelle für Kalzium, Eisen und Mangan. Beim Kauf solltest du jedoch besonders auf die Herkunft der Zimtsorte achten, da die günstigen Sorten wie Cassia-Zimt einen höheren Anteil des ungesunden Cumarin enthalten während die Sorten wie Ceylon-Zimt diesen Stoff nur in vergleichsweise geringen, unbedenklichen Mengen aufweisen.

Chili enthält einen bis zu 3-fach höheren Vitamin C-Gehalt als Zitrusfrüchte und das Capsaicin, ein aktiver Wirkstoff der Chilischote, zeigte in Studien (Nottingham University, 2007) krebshemmendes Potenzial auf. Der Inhaltsstoff Capsaicin soll den Hunger dämpfen und den Energieverbrauch ankurbeln.

Ingwer eignet sich besonders zur Abwehr von Erkältungen und lindert die dazugehörigen Symptome. Die in der Ingwerknolle enthaltenen ätherischen Öle und Vitamine weisen eine antivirale Wirkung auf was sich besonders positiv auf die Genesung bei bei Halsschmerzen und auch Nasennebenhöhlenentzündungen auswirken kann.

Smoothie oder Saft?

Natürlich wäre ein frischer Gemüsesaft bzw. Obstsaft auch im Winter eine Alternative zum Smoothie, um eine Extraportion Vitamine zu tanken. Für den Saft nutzt du anstatt des Mixers einen Entsafter und trennst somit die festen von den flüssigen Pflanzenteilen. Für den Saft benötigst du einiges mehr an Obst und Gemüse. Die frischen Säfte eignen sich aufgrund des geringen Ballaststoffanteils besonders zum Entgiften. Durch die fehlenden Ballaststoffe wird deinem Verdauungsapparat mal eine Pause gegönnt. Beliebt ist auch das Saftfasten, bei dem für einige Tage nur frisch gepresste Säfte zu sich genommen werden. Sabine und Christiane von leckeresinvegan.de haben auf ihrem Blog einen Bericht über eine Saftfastenwoche. Ihren tollen Bericht findest du hier.

Um etwas Abwechslung in den Alltag zu bringen, können natürlich sowohl Säfte als auch Smoothies in Kombination getrunken werden. So bietet sich für einen gesunden Start in den Morgen an dem einen Tag ein bunter Saft an und den nächsten Tag ein grüner Smoothie. Ein Smoothie, bei dem das komplette Obst und Gemüse verwendet wird, bedeutet weniger Arbeitsaufwand und ist auch etwas sättigender durch den enthaltenen Ballaststoffanteil. Somit haben beide Varianten ihre Vor- und auch Nachteile:

Entsaften:

– Entlastet den Verdauungsapparat
– Leicht und ohne großen Energieaufwand vom Körper zu verwerten
– Ballaststoffarm
– Hoher Anteil an Vitaminen und Nährstoffen

– Weniger sättigend
– Durch das Fehlen der Ballaststoffe wird der Fruchtzucker schneller aufgenommen was sich nachteilig auf den Blutzuckerspiegel auswirkt
– Höherer Arbeitsaufwand

Smoothies:

– Sättigend durch Ballaststoffanteil
– Verdauung kostet mehr Energie
– Blutzuckerspiegel steigt nicht so schnell in die Höhe wie bei Säften
– Schnell zubereitet

Was trinkst du lieber? Einen cremigen Smoothie oder einen leichten Saft? Verrate uns deine Wintersmoothies – und Säfte!

8 Tipps für dein Basenbad!

Du hast schon öfter von einem Basenbad gehört, weißt aber nicht, wie du es richtig machst? Besonders wenn du abnehmen möchtest, Probleme mit deiner Haut hast oder einfach nur mal wieder entspannen willst, empfiehlt sich ein osmotisches Bad. Bei einem Basenbad tritt das Osmosepronzip ein und Säuren aus deinem Körper werden in das basische Wasser abgegeben. Damit du die osmotische Wirkung auch wirklich effektiv nutzen kannst und das Bad entspannend wird, helfen dir folgende Tipps:

1. Test it

Übertreib es am Anfang nicht und teste erst aus, wie du das Bad verträgst. Ein Bad soll zwar mindestens 40 Minuten dauern, wenn du aber Anfänger bist, kannst du mit 20 Minuten anfangen und die Dauer die weiteren Male nach Befinden steigern. Nachdem du dich an das Baden gewöhnt hast, halte die Dauer von mindestens 40 Minuten, besser 1- 2 Stunden ein, um auch wirklich in den Genuss der osmotischen Wirkung zu kommen.

2. Chemische Stoffe und Zusätze

Damit die Entsäuerung nicht gehemmt wird, entferne vorher alle Pflegeprodukte von deinem Körper. Auch solltest du neben deinem Basensalz keine künstlichen Zusätze ins Wasser geben. Fehlt dir ein angenehmer Duft zum Entspannen, stelle dir eine Aromalampe auf aber verzichte auf ätherische und synthetische Duftöle im Wasser. In dein Badewasser gehört bei einem Basenbad ausschließlich Basensalz.

3. Getränke & Co.

Eventuell wirst du Durst bekommen und somit nimm dir eine Flasche stilles Wasser oder einen Basentee mit an die Badewanne.

4. Langeweile

Dein Bad nimmt etwas Zeit in Anspruch und damit du dich nicht langweilst, beuge vor und nimm dir Zeitschriften oder ein Buch mit an die Wanne. Auch kannst du in der Zeit einen Film ansehen oder Musik hören.

5. Hot water

Achte darauf, dass du dein Wasser nicht zu heiß einlässt, die ideale Temperatur für ein Basenbad liegt zwischen 35-38 Grad.

6. Dosierung

Dein Wasser sollte einen pH-Wert von 8,3 – 9,3 pH erreichen und dein Basensalz kannst du dementsprechend dosieren. Mit pH-Streifen kannst du die Werte messen.

7. Luft

Lass die Badezimmertür einen Spalt auf, damit es während des Badens nicht zu stickig wird. Auch ist eine unverschlossene Tür wichtig, falls du Kreislaufbeschwerden bekommst und Hilfe benötigst.

6. Basensalz

Um ein richtiges Basenbad durchzuführen, ist die Zusammensetzung der Salze von großer Bedeutung. Leider weisen einige Basensalze qualitativ minderwertige Inhaltsstoffe auf. Neben den hochwertigen Carbonaten, die für die Bindung der ausgeschiedenen Salze wichtig sind, sind Mineralien wie Magnesium zur Remineralisierung von Bedeutung. Die richtige Zusammensetzung der Inhaltsstoffe spielt eine wesentliche Rolle, damit die osmotische Wirkung in Kraft tritt. Verwende ein hochwertiges Basenbad einer Firma, der du vertraust und spare nicht am falschen Ende. Natürlich kannst du auch die günstige Variante mit Natron wählen, die entsäuernde Wirkung ist jedoch geringer als bei einem hochwertig gut gemischten Basenbad.

Woman having Ayurveda massage with herbal ball.7. Massagen

Durch Bürsten in Ausscheidungsrichtung unterstützt du die Entgiftung. In regelmäßigen Abständen kannst du mit einem Waschlappen oder Schwamm deinen Körper leicht bürsten.

8. Remineralisierung

Besonders beim Entgiften und nach einem Basenbad ist es wichtig, ausreichend zusätzliche Mineralien zuzuführen, die deinen Körper ausreichend in seiner Arbeit unterstützen.

Mehr Tipps für dein Basenbad findest du in meinem Onlinekurs und in dem dazugehörigen Bereich auf dieser Homepage für Mitglieder. Viel Freude!