Kategorie-Archiv: Basenwelt

assortment of juice

Meine wichtigsten Bestandteile der basenreichen Ernährung

  1. Pflanzengranulat
  2. Wasser
  3. Vulkangestein/Heilerde
  4. Omega-3-Fettsäuren
  5. Protein  

Pflanzengranulat

Je nach dem wie basisch du dich ernährst, ist es manchmal notwendig, dass du deinem Körper zusätzlich die Möglichkeit gibst, deine Mineralstoffdepots wieder aufzufüllen und die bei einer Entgiftung wieder aufgelösten älteren Säuren und Gifte zu neutralisieren. Hierzu benötigst du zusätzliche pflanzliche Mineralstoffe, die dein Körper, im Gegensatz zu künstlichen Präparaten, aufnehmen und  verwerten kann. Tägliche anfallende Säuren und bisherige „Altlasten“ können neutralisiert und Mineralstoffdepots wieder aufgefüllt werden, so dass nicht nur für die Körperfunktionen genügend Nährstoffe zur Verfügung stehen, sondern auch für Depots in Haarboden und Fingernägel, was für viele von besonderer Bedeutung ist.   

Wasser

Flüssigkeit spielt eine besondere Bedeutung bei einer basenreichen Ernährung. Nicht irgendein Wasser, sondern stilles mineralarmes Wasser, denn es geht ja um das Entgiften und Abtransportieren. Wasser sollte mineralarm sein, da es Stoffwechselreste aufnehmen und abtransportieren soll. Quellwasser ist ebenfalls mineralarm und kann immer als Maßstab gesehen werden. Ebenso in die Kohlensäure in Wasser zu meiden, die sich kontraproduktiv auf den Säure-Basen-Haushalt im Körper auswirkt. 

Vulkangestein/Heilerde

Zur Bindung der Gifte und Säuren wird häufig besonders das Vulkangestein Zeolith empfohlen. Zeolith soll nicht nur eine enorme Bindungskraft haben, sondern zugleich Silicium enthalten, was besonders für Haut, Haare, Knochen und das Bindegewebe von Bedeutung ist. Häufig wird bei einer Ernährungsumstellung vergessen, wie wichtig es ist, den Körper bei der Entsorgung der Gifte zu unterstützen. Hier kannst du allerdings auch Algen verwenden oder Heilerde.

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In Deutschland und in der EU ist  Natur Zeolith Klinoptilolith nur als Futtermittelzusatz  und in der Aquaristik erlaubt, wenn es für das einzelne Produkt keine Zertifizierung  als Medizinprodukt gibt.
 
 

Omega-3-Fettsäuren

Gesunde Fette und Öle spielen in einer basenreichen Ernährung eine besondere Rolle. Sie wirken entzündungshemmend und sind für den Erhalt unseres Körpers unerlässlich. Omega-3-Fettsäuren kann unser Körper nicht selbständig herstellen und gehören zu den lebensnotwendigen Nährstoffen, auf die du entsprechend achten solltest. Leinsamen und Chiasamen sind eine gute Quelle, die du in deinen täglichen Speiseplan einbauen kannst. Bei mir gibt es Leinsamen und Chiasamen sehr häufig in meinem Müsli zum Frühstück.

Protein

Protein benötigt unser Körper jeden Tag in ausreichenden Mengen und besonders veganer haben Befürchtungen, nicht genügend Eiweiss aufzunehmen. Neben Grünkohl, Spinat, Hanfsamen, Nüssen, Hülsenfrüchten können zum Beispiel Reis- oder Lupinenprotein bei erhöhtem Bedarf in einen Smoothie gerührt werden. Es sollte besonders auf die Herkunft und strenge Qualitätskriterien geachtet werden, um dem  Körper mit einem künstlichen Eiweißshake nicht letztendlich mehr Schaden zu zufügen.

 

 
Detox water with watermelon and mint

Basische Lebensmitteleinteilung und Basics für Einsteiger

Als Einsteiger fragst du dich vielleicht, was saure und basische Lebensmittel sind und wie du bei den vielen Informationen den ersten Einstieg finden kannst. Hier gibt es ein paar Basics und eine zusammenfassende Richtlinie der Lebensmitteleinteilung für dich. 

Basentabellen

Wenn du dich mit der basischen Ernährung noch nicht auskennst, möchtest du dich am Anfang vielleicht an einer Basentabelle orientieren, die dir eine Übersicht der einzelnen Lebensmittel gibt.
Du wirst im Netz auf unterschiedliche Angaben und Basentabellen stoßen. Dies liegt u.a. daran, dass bei einigen Listen nur säure- und basenbildende Lebensmittel mit ihrem jeweiligen pH-Wert aufgeführt und bei anderen Tabellen zusätzlich sogenannte „gute“ und „schlechte“ Säurebildner unterschieden werden. Weiterhin geben einige Auflistungen den pH-Wert vor der Verstoffwechslung an, bei anderen beziehen sich die Angaben auf den Wert nach der Verstoffwechslung. Als Einsteiger empfehle ich die weiter unten aufgeführte Einteilung nach Peter Jentschura.

Saure und basische Lebensmittel

Sauer schmeckende Lebensmittel wie z. B. Zitrusfrüchte sind zwar „sauer“ im Geschmack, werden aber trotzdem häufig als basisch bezeichnet. Gemeint ist damit ihre basenbildende Eigenschaft. Die Zitrone z.B. schmeckt sauer, ist aber nicht säure- sondern basenbildend – und spendet unserem Körper somit wichtige Mineralstoffe.
Nicht jeder verträgt Fruchtsäuren (z.B. empfindliches Zahnfleisch) und wenn dies bei dir der Fall ist, solltest du trotz der gesunden Eigenschaft auf deinen Körper hören und dir anstatt dessen eine Obstsorte suchen, die dir bekommt.

Gute und schlechte Säurebildner

Wie bereits erwähnt, wirst du in einigen Tabellen auf „gute“ und „schlechte“ Säurebildner stoßen. „Schlechte“ Säurebildner sind zum Beispiel Chips, deren säurebildende Wirkung größer als die gesundheitliche ist. Diese Nahrungsmittel enthalten fast ausschließlich leere Kalorien und nur wenige oder keine Nährstoffe. Dadurch werden dem Körper zusätzliche basische Mineralstoffe entzogen. Sogenannte „gute“ Säurebildner wie z.B. Spinat versorgen den Körper trotz ihrer Säuren oder säurebildenden Eigenschaft mit überdurchschnittlich vielen Vitalstoffen und belasten unseren Körper nicht mit Zusatzstoffen. Gute Säurebildner gelten somit als basenüberschüssig und gesund. Zu ihnen gehören in einigen Basentabellen Soja, Rosenkohl, Nüsse, Hülsenfrüchte und Knoblauch.

Mahlzeiten im Vergleich – Frühstück

Herkömmliches Frühstück

Graubrot               S
Butter                    N
Marmelade           S
Kaffee / Kakao     S

        -> Säureüberschüssig

S = Säureüberschüssig
N = Neutral
B = Basenüberschüssig
 

Herkömmliches gesundes Frühstück

Halbfettjoghurt    S
Vollkornbrot         S
Halbfettmargarine  S
Halbfettkäse         S
Schwarzer Tee     S

  -> Säureüberschüssig

 

Basenreiches Frühstück

Chiasamenpudding              B
Fruchtsalat:
Banane, Melone, Mango     B
Kokosmus, Mandeln         N/B
Lupinenkaffee /                   B
Kaffee (mit Kardamom)     S

  -> Basenüberschüssig

Sahne und Soja

Sahne und Soja sind häufig diskutierte Themen hinsichtlich ihrer Zuordnung in den Basentabellen. Grundsätzlich kannst du dir merken, dass Nahrungsmittel mit Eiweißgehalt Säurebildner sind. Die säureliefernde Wirkung hängt von ihrem Eiweißgehalt ab. Je mehr Eiweiß, desto säurebildender wirkt es. Beim Abbau der im Eiweiß enthaltenen Purine entsteht Harnsäure. Pflanzliche Eiweiße sind leichter zu verstoffwechseln als tierisches Eiweiß und enthalten kaum Purine. Sahne hat im Verhältnis zu Milch und Joghurt viel Fett aber wenig Eiweiß. Bei einigen Fachleuten wird sie daher als basisch oder neutral bezeichnet. Sahne schadet aufgrund der geringen Säurebildung also nicht, ist aber auch nicht hilfreich bei der Entgiftung. Aus diesem Grund wird sie auch bei einigen Basenkuren häufig nicht empfohlen, da es in dieser Zeit hauptsächlich um eine Entschlackung geht. Auch das Thema Soja ist in diesem Zusammenhang häufig umstritten. Manche Eiweiße wie z. B. Sojaeiweiß werden häufig mit Lupineneiweiß gleichgesetzt, das nur in geringen Mengen Purine enthält und daher nur gering säurebildend ist (im Vergleich zu tierischen Eiweißquellen und zu an-deren Hülsenfrüchten). Daher gehört Soja bei manchen Experten zu basischen Lebensmitteln.

Lebensmitteleinteilung für Einsteiger

Hier findest du eine zusammenfassende Richtlinie der Lebensmitteleinteilung nach Peter Jentschura, die ich dir als Einsteiger empfehle. 80% deiner Lebensmittel sollten hiernach basenüberschüssig sein und 20% können aus säureüberschüssigen Produkten bestehen. Industrieprodukte sollten gemieden werden.

 

Basenüberschüssige (80%) -> Natürliche Lebensmittel

Reifes Obst, Gemüse, Kartoffeln
Kräuter, Gewürze, Salate
Keime, Sprossen
Mandeln, Kerne, Nüsse wie Haselnüsse
Avocados
Glutenfreie Pflanzen
Wasser ohne Kohlensäure
Kräutertees

Zusätzlich basenbildend
Bewegung
Frische Luft 

Säureüberschüssig (20%)

Hülsenfrüchte
Fleisch
Fisch
Milchprodukte
Honig
Kaffee
Sojaprodukte

Einige pflanzliche und tierische Lebensmittel gehören gemäß dieser Aufstellung ebenfalls zu den Säurebildnern. Fleisch und Fisch sind zwar Säurebildner, enthalten aber im Gegensatz zu den meisten reinen Industrieprodukten noch verwertbare Nährstoffe. Dies gilt ebenso für einige pflanzliche Säurebildner zu denen zum Beispiel die Hülsenfrüchte gehören und welche daher auf deinem Speiseplan stehen dürfen.

Zusätzliche Säurebildner

Stress
Körperliche Überbelastung
Umweltgifte (z.B. Abgase, Elektrosmog)
Medikamente

Säurebildner wie Abgase und Elektrosmog können wir kaum beeinflussen und gerade deswegen ist es besonders wichtig, die belastenden Stoffe, die wir selber steuern können, weitestgehend einzuschränken.

Säurearten

• Essigsäure (aus Süßwaren)
• Milchsäure (aus Sport)
• Harnsäure (aus Fleisch)
• Acetylsalizylsäure (aus Medikamenten)
• Gerbsäure (aus Kaffee)
• Salzsäure (aus Stress) 

Meide Industrieprodukte und künstliches

Fast Food, Fertiggerichte, Dosennahrung
Weißmehlprodukte
Zucker, Kochsalz
Raffinierte und gehärtete Fette (Margarine)
Synthetische Süßstoffe, Geschmacksverstärker
Kohlensäurehaltige Getränke, Kaffee, Softdrinks, Lightgetränke
Alkohol, Zigaretten 

Neutral
Hochwertige pflanzliche Öle, Butter, Sahne

 

Wenn dir eine genaue Auflistung einzelner Lebensmittel wichtig ist, kannst du dir für den Anfang einfach eine Tabelle deiner Wahl raussuchen und dich vorerst daran halten, die dort aufgeführten schlechten Säurebildner (besonders Industrieprodukte) zu meiden und dich bei Obst und Gemüse an deiner persönlichen Verträglichkeit der Lebensmittel zu orientieren. Die Mineralien und Vitamine überwiegen bei den sogenannten guten Säurebildnern und sind daher auch wichtig für deinen Körper.

 -> Integriere die guten Säurebildner aus Basentabellen auf jeden Fall in deinen Speiseplan wenn du sie verträgst und versuche im ersten Schritt die schlechten weitestgehend zu meiden.

Mit einer Reduzierung von Säuren aus der Ernährung hast du bereits einen ersten Schritt getan, um deinem Körper zu helfen sich von Giften und Säuren zu befreien. Zur weiteren Unterstützung kannst du zu Hause Entgiftungsmaßnahmen wie basische Bäder durchführen um Stoffwechselreste schneller aus deinem Körper zu transportieren. Dein Körper kann so über die Haut entgiften und Nieren sowie Leber entlasten.

vegetable woman

Basenreich einkaufen

Was kaufst du ein für eine basenreiche Ernährung? Wie fängst du an? Ganz einfach, ersetze die bisherigen künstlichen Produkte, Weizen, Süßigkeiten, Alkohol und Kaffee durch natürliche Lebensmittel. Warum? Diese Nahrungsmittel fördern eine Übersäuerung deines Körpers, weil diese bei der Verstoffwechslung zu einer Säurebildung in deinem Körper führen. Allerdings sind es nicht nur Nahrungsmittel, die zu einer Säurebildung in unserem Körper führen. Es gibt einige weitere Faktoren, die dies begünstigen:

 

1. Ernährung:Bild1

Tierische Produkte wie Fleisch, Fisch, Eier, Käse, Quark; Zusatzstoffe wie Konservierungsstoffe, Farbstoffe und z.B. Süßstoffe, industrieller Zucker, Getreide, Weißmehlprodukte; Softgetränke, Kaffee, Alkohol

2. Medikamente, Antibiotika

3. Schadstoffe, Abgase, Gifte in Kosmetika und Kleidung

4. Stress

5. Übermäßiger Sport

Besonders weil wir Faktoren wie Abgase aus der Umwelt nur wenig beeinflussen können, ist es um so wichtiger, durch die Ernährung unser Säure-Basen-Gleichgewicht zu beeinflussen und wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Eine basenreiche Ernährung ist ein guter Anfang.

Was du davon hast? Eine basenreiche Lebensweise hilft dir dabei Fett zu reduzieren, deine Energie und Ausdauer zu erhöhen, gesundheitliche Probleme zu verbessern, deinen Schlaf zu intensivieren und eine schönere Haut zu bekommen.

Zu deiner basenreichen Ernährung kannst du noch basische Körperpflege ergänzen, was deinen Körper zusätzlich unterstützt, Säuren und Gifte auszuscheiden. Auch basische Tees helfen, die eingelagerten Säuren zu lösen und aus dem Körper zu transportieren. Basische Voll- oder Fußbäder sowie basisches Duschgel in Form von Naturseifen sind besonders effektiv für eine sanfte geschmeidige Haut, frei von Schlacken und Giften. Es ist wichtiger, jeden Tag ein bisschen die Ausscheidung bzw. Reduzierung von Säuren zu unterstützen, anstatt einmal jährlich eine Kur zu machen. In dem du regelmäßig  deinen Körper bei der Entsäuerung unterstützt, lagern sich die Säuren erst gar nicht ein und werden umgehend aus deinem Körper befördert. Dies schützt auch vor unnötigem Mineralstoffmangel, denn Mineralstoffe werden für die Neutralisation von Säuren herangezogen. Sorgst du für die schnelle Entsorgung von Säuren und Giften, stehen Mineralstoffe weiterhin für deinen Körper zur Verfügung und werden nicht unnütz verbraucht, was zu Haarverlust, brüchigen Fingernägeln und anderen Folgen führen kann.

Basics für einen basenreichen Einkauf

  • Am besten kaufe so natürlich wie möglich ein. Iss, was wächst und diese Lebensmittel  möglichst in allen Farben.
  • Bevorzuge regionales Gemüse und Obst nach Saison 
  • Kaufe überwiegend frische unverarbeitete und naturbelassene Lebensmittel
  • Verzichte auf Produkte mit langen Zutatenlisten und/oder Zutaten, die du nicht kennst oder nicht aussprechen kannst

Deine basenreiche Einkaufsliste

Aus der Gemüseabteilung/Wochenmarkt/Biomarkt: 

Kürbis, Karotten, Knoblauch, Zucchini, Broccoli, Paprika, Gurke, Tomaten, Radieschen, Zwiebeln, Süßkartoffeln, Spinat, Avocado, Rucola, Blumenkohl, Rosenkohl, Sellerie, Kopfsalat, Grünkohl, Pilze, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Chicoree, Wildkräuter, Kohl, Sprossen, Rettich, Lauch
  

Obst (Bio):

Bananen, Orangen, Äpfel, Grapefruit, Birnen, Beeren, Zitronen, Mango, Granatapfel

Protein:

Hülsenfrüchte, Nüsse, (Hanf)Samen, Reisprotein, Tofu, Tempeh, Lupinen, Algen, Leinsamen

Nüsse/Samen:

Walnüsse, Walnüsse, Cashews, Mandeln, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Leinsamen, Sesam, Pinienkerne

Mehlsorten:

Mandelmehl, Kichererbsenmehl, Reismehl, Quinoamehl, Kokosmehl, Buchweizenmehl   

(Pseudo)Getreide/glutenfreie Pflanzen: 

Amaranth, Quinoa, Buchweizen, Hirse 

Pflanzliche Milchprodukte (ungesüßt/ohne Zusätze): 

Mandelmilch, Reismilch, Kokosnussmilch, Cashewmilch  

Öle/Fette:

Olivenöl, Kokosnussöl, Avocadoöl, Hanföl, Leinsamenöl, Rohmilchbutter

Getränke:

Wasser, Matcha, Ginsengtee, basischer Tee, Lupinenkaffee, Chi-Cafe bio Brottrunk, Ingwertee, goldene Milch, Kokoswasser, Birkenwasser

Süße/Zucker:

Birkenzucker, Kokosblütenzucker, Stevia

Nudeln:

Linsen Spirelli, Konjak Nudeln, Fit `n`Free – glutenfreie Nudeln

Gewürze / Kräuter:

Zimt, Vanille, Kardamom, roher Kakao, Chiliflocken, Ingwer, Kurkuma, Schnittlauch, Basilikum, Sesamsalz, Ursalz, Rosmarin, Koriander, Majoran, Thymian, Oregano, Salbei, Zitronengras  

Superfoods:

Gerstengras, Hanfsamen, Maca, Lucuma, Leinsamen, roher Kakao, Spirulina, Chiasamen, Goji Beeren, Aroniabeeren, Acai Beeren, Baobab

Aufstriche:

Vegetarische Aufstriche, Guacamole, Bio Mandelmus, Erdnussmus

Toppings (für Müsli/Obstsalate):

Erdmandelflocken, Kokosraspeln, Mandeln, Mandelmus, Kokosmus, Chiasamen, Wurzelkkraft/Pflanzengranulat, Gojibeeren, Aroniabeeren, Rosinen, getrocknete Ananas,

Ersetze:

Raffinierten Zucker, Weißmehl, Softgetränke, Fast Food, Alkohol, tierische Produkte

Der Speiseplan

Tag 1

Frühstück:
Basenreiches Müsli aus glutenfreien Pflanzen mit pflanzlicher Milch und Gewürzen  (Zimt, Vanille nach Geschmack)
Snack:
Smoothie (z.B. Banane, Apfel, Spinat)
Mittag:
Salat, Kichererbsenbratlinge, Ofengemüse
Snack:
1 Apfel mit Erdnuss- oder Mandelbutter
Abendessen:
Gemüsepfanne
Snack:
 Grünkohlchips

Mehr Übersichten für deine basenreichen Tagen bekommst du auch in der kostenlosen Kurzanleitung.  Tipps findest du auch auf Facebook, in meinen Basisch Fit Büchern  und in dem dazugehörigen Online Kurs.

 

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A beautiful surfer girl at the beach with her surfboard

Basisch Abnehmen mit Erfolg: 10 Strategien, die dir dabei helfen

Du fragst dich, ob du mit basischer Ernährung abnimmst? Auch hier gibt es, wie immer, keine pauschale Antwort. Obwohl bei den meisten ein Gewichtsverlust eintrifft, muss dies nicht grundsätzlich der Fall sein. Da unsere Ernährung heutzutage geprägt ist von Fertiggerichten und künstlichen Süßigkeiten, die leider wenig Nährstoffe dafür aber umso mehr Kalorien haben, kann schnell ein Gewichtsverlust eintreten, wenn sich dieses Verhältnis umdreht und viele nährstoffreiche Lebensmittel gegessen werden, die vergleichsweise kalorienarm sind. Aber auch bei einer nährstoffreichen Ernährung ist Völlerei nicht angesagt.

Die meisten Versuche bei einer Gewichtsabnahme beruhen auf einseitigen Änderungen, wie zum Beispiel entweder nur wenig Kalorien oder viel Sport oder low-carb oder high-carb/low-fat oder Basenfasten. Hier werden meistens auch nur einseitige Erfolge erzielt. So wird im besten Fall zwar eine Gewichtsabnahme erreicht, aber die Problemzonen bleiben, oder auch das schlechte Hautbild bleibt und verschlimmert sich womöglich noch. Auch stellt sich während der Durchführung schon immer die Frage, was mache ich danach? Werde ich das Gewicht halten können, wie lange dauert es noch, bis ich wieder zu meinen gewohnten Nahrungsmitteln greifen kann.

Im Folgenden findest du einen kleinen Leitfaden, der dir nicht nur zum Abnehmen, sondern auch zu einem nachhaltigen gesunden Lebensstil zur Erhaltung deiner Figur dienen kann. Wenn du abnehmen möchtest und dich nach ein paar Wochen wieder auf dieselbe Weise ernährst, wie du es bisher getan hast, wirst du zu deinem Ausgangspunkt zurückkehren. Die Nahrungsmittel, die dich zu diesem Punkt gebracht haben, werden dich immer wieder dorthin führen. Nur wenn du deine Lebensweise – und Einstellung – veränderst, kannst du auch deine Figur ändern.

1. Iss, was wächst

Dein Körper gibt dir nicht umsonst Zeichen wie Süßhunger oder schnelles Frieren oder Energiemangel. Dein Körper macht dich darauf aufmerksam, dass er Mineralien und Vitamine benötigt, um seine Körperfunktionen weiter ausführen zu können. In Weißbrot mit Schokocreme findest du diese Nährstoffe vergeblich. Dein Körper wird weiterhin diese Signale senden und zwar unermüdlich.

Ersetze künstlich hergestellte und raffinierte Produkte, verpackte Nahrungsmittel mit langen Zutatenlisten durch Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, Kartoffeln, Samen, Sprossen und Nüssen. In der Kombination mit gesunden Fetten wie Kokosöl, Mandelmus kannst du deine Speisen anreichern, so dass du auf jeden Fall satt wirst. Dein Körper wird sich nachdem er seinen Mineralienhaushalt wieder gedeckt hat mit weniger Heißhungerattacken bedanken und du wirst merken, wie dein natürliches Sättigungsgefühl wieder eintritt. Ja, das weißt du vielleicht alles schon, warum tust du es dann nicht?! Oder verzichtest du bereits auf Fertigprodukte, Weißmehl, Süßigkeiten, Alkohol, Kaffee, Fleisch und Käse?

Wenn du in der Theorie sehr gut bist, aber weniger in der Praxis und dich darüber wunderst, kann ich dir aber auch ein Stück entgegenkommen, denn unser Willen kann noch so stark sein, die Industrie ist sehr clever es uns verdammt schwer zu machen. Mit Geschmacksverstärkern, Zuckerzusätzen und verführerischen Düften wird dafür gesorgt, dass wir immer mehr Hunger bekommen und süchtig nach leeren Kalorien werden. Dies soll dir nun nicht als Ausrede dienen, aber wir müssen uns auch im Klaren darüber sein, dass mit allen Tricks daran gearbeitet wird, unser Verlangen nach künstlichen Produkten zu erhalten und du daher mit dir auch nicht zu streng ins Gericht gehen solltest, wenn du nach einem anstrengenden Tag wie ferngesteuert dem Duft einer Bäckerei folgst. Letztendlich bleibt dir aber nichts übrig, dir dessen bewusst zu werden und zu lernen, hier vorzubeugen um immer öfter den Versuchungen widerstehen zu können und dein Verlangen einzudämmen. Vergiss nicht, einfach kann jeder! Es wird dir also Geduld, Disziplin und Durchhaltevermögen abverlangen, was dir aber leichter fällt, wenn du verstehst, was du dadurch gewinnst und dass du nicht verzichtest, sondern diese ungesunden Nahrungsmittel durch gesunde Lebensmittel ersetzen kannst.  Damit deckst du den Nährstoffmangel deines Körpers, verhinderst Insulinschwankungen und wirst nicht nur einen besseren Körper und ein besseres Hautbild, sondern auch eine bessere Gemütsverfassung bekommen. Glaubst du nicht? Hast du denn schon einmal den Satz „ich bin sauer“, „ich fühle mich ausgelaugt“ benutzt?! Dies ist aber ein anderes Thema.

ice cream with slices of banana in ceramic bowl

2. Start your day healthy

Wenn gerne lieber länger schläfst, sieht dein Frühstück wahrscheinlich eher spärlich aus oder findet quasi nicht statt. Wenn du dich dann immer wieder dabei ertappst, dass du morgens ungesunde Snacks isst, solltest du dir überlegen, ob du entweder morgens nicht schnell eine Banane isst und dir abends ein gesundes Frühstück in Form von zum Beispiel Overnight Oats vorbereitest. Versuche morgens gesund zu starten, es muss ja nicht ein feudales ausgiebiges Frühstück sein, aber sorge für eine solide Basis damit du den Weg ins Büro überstehst wo du dir dann gegen 10 oder 11 deine Overnight Oats zurecht machen kannst oder deinen Chiasamenpudding oder Obstsalat oder Reiswaffeln mit Mandelmus oder ein warmes Basenmüsli oder deinen mitgebrachten Smoothie oder oder oder….auch dies ist ein anderes Thema. Sorge zu Hause zunächst für eine kleine gesunde Basis.

3. Ersetzen anstatt Verzichten

Wenn ich mir vornehme ab morgen keine Schokolade mehr zu essen, kein Brot, kein Fleisch, kein Zucker und kein alles was mir bisher geschmeckt hat, ist das eine sehr deprimierende Aussicht. Wenn ich aber den Kompromiss mache, mir anstatt Süßigkeiten, ein leckeres basisches Eis zu machen oder anstatt Pizza, selbstgemachte basische Pommes mit Guacamole zu essen und dazu soviel Gemüse, wie ich möchte (Gemüse – nicht Mandeln, Trockenfrüchte, Nüsse!!), kann ich damit ganz gut leben. Wenn du deine bisherige Portion Nudeln durch dieselbe Menge Kartoffeln ersetzt, wirst du nicht nur Kalorien einsparen, sondern dich gleichzeitig noch besser fühlen und deinem Körper wichtige Nährstoffe zuführen. Du wirst an Gemüsesorten und Obstsorten, die viel Wasser und wenig Kohlenhydrate haben volumenmäßig eine riesige Menge essen können und trotzdem keine Angst vor zu vielen Kalorien haben müssen.

Drehe das bisherige Verhältnis um und iss mehr wasserhaltige Lebensmittel und die „dichten“ Nahrungsmittel wie Fleisch oder basisches Brot als Beilage. Verdränge die ungünstigen Nahrungsmittel einfach durch die guten! Stoße sie quasi vom Teller!

4. Wasser

Auch dies weißt du bereits und auch dies stimmt. Wir verwechseln oftmals Durst mit Hunger. Bei Anzeichen von Hunger oder Appetit also besser erst einmal ein Glas stilles mineralarmes Wasser trinken. Dann können wir immer noch weitersehen. Damit du das trinken nicht vergisst, gewöhne dir an, immer zu jeder vollen Stunde oder nach jedem Telefonat ein Glas oder ein halbes Glas zu trinken. Damit beugst du auch Kopfschmerzen und Konzentrationsschwächen vor. Eine ausreichende Wasserzufuhr unterstützt deine Organe, optimal zu arbeiten. Dadurch erhöht sich dein Stoffwechsel und du kannst mehr Fett verbrennen. Manchmal ist das Trinken von genügend Wasser der Initialzünder für einen Gewichtsverlust. Nein, ausschließlich zusätzlich mehr Wasser trinken reicht nicht um abzunehmen! Und am Abend schnell nochmal eben zwei Liter trinken ist damit auch nicht gemeint. Regelmäßig über den Tag verteilt, 30 ml pro kg Körpergewicht wenn du abnehmen möchtest. Ein paar Zitronenspritzer oder etwas Ingwer peppen dein Wasser auf und bringen etwas Abwechslung, wenn du magst.

5. Suchtmittel Zucker 

Wenn du dir die Mühe machst und im Supermarkt oder einfach zu Hause bei dir im Schrank die Zutatenlisten der Produkte zu lesen, wirst du schnell feststellen, dass so gut wie alle Produkte mit Zucker versetzt sind. Zucker erhöht nicht nur deinen Insulinspiegel und hemmt deinen Fettabbau, Zucker raubt deinem Körper Mineralstoffe, fördert Entzündungsprozesse und macht süchtig. Unser Zuckerbedarf sollte eigentlich durch Obstverzehr ausreichend gedeckt sein. Zugesetzter und nachträgliches Zuckern ist völlig überflüssig und hier solltest du bewusst drauf achten und deinen Körper nicht mit zusätzlichem Zucker belasten. Wenn du gesunden Zuckerersatz suchst, süße – wenn du gar nicht anders kannst, mit Birkenzucker oder Kokosblütenzucker.

vegetable salad

6. Fett macht fett

Fett macht schlank und schön – wenn du gesundes Fett in Maßen einsetzt. Dein Körper benötigt nicht nur Kohlenhydrate und Eiweiß, sondern auch Fett. Gesunde Fette sind wichtig für die Versorgung deines Gehirns, erhöhen deine Energie machen satt. Gesunde Fette sind zum Beispiel Nüsse, Oliven, Kokosöl und Avocados.

7. Rituale vor dem Essen

Bist du ein Stressesser? Gerne essen wir nach, vor oder auch während stressigen Situationen. Essen beruhigt. Überliste dein Unterbewusstsein, indem du vor dem Essen einfach bewusst 3-5 Mal tief einatmest und deinem Unterbewusstsein signalisierst, dass du geistig und körperlich entspannt bist. Du selbst kannst dich vor unüberlegten Snacks kurz sammeln und benötigst vielleicht gar kein Essen mehr oder kannst in Ruhe mit Genuss essen anstatt aus Frust resultierend.

8. Snackkultur

Dir gefällt sicherlich die Variante 3 Hauptmahlzeiten am Tag zu essen und zwei Snacks zwischendurch. Brauchst du diese Snacks wirklich? Es ist gut regelmäßig zu essen und nicht den ganzen Tag zu Hungern um abends die verpassten Mahlzeiten nachzuholen, was deinen Körper nur belastet und alles andere als gesund ist.  Jedoch essen wir die Sacks oft einfach nur, weil es schmeckt, um eine Pause zu machen, um zu genießen. Wenn du keinen Hunger hast und abnehmen willst, gönne deinem Körper eine Verdauungspause und sorge nicht für Nahrungsnachschub, nur weil es dir gefällt.

9. Regelmäßigkeit

Wenn du deine Ernährung umstellst und erste Erfolge siehst, lasse dir diese neuen Verhaltensweisen zur Gewohnheit werden. Höre nicht auf Sport zu machen, nachdem du dein Wunschgewicht erreicht hast, fang nicht wieder mit zusätzlichen Snacks an und ersetze auch weiterhin Süßigkeiten durch gesunde Snacks, wenn es dir gut bekommen ist. Warum wieder die ungesunden Muster einführen, wenn sie dir doch nicht guttun? Nur weil du jetzt wieder „darfst“? Anstatt wieder in alte Gewohnheiten zu fallen, baue deine neuen Verhaltensweisen aus. Probiere neue Sportarten, probiere weitere neue Rezepte aus, trinke öfter grüne Smoothies, beginne dich auch mit weiteren gesunden Themen auseinanderzusetzen. Wie kannst du deinen Körper im Alltag weiter unterstützen, was kannst du deine Haut Gutes tun. Gesundheit ist ein Lebensthema. Wir können versuchen unsere Gesundheit zu unterstützen und vorzubeugen und zwar mit Freude, weil es etwas für uns selbst ist und wir damit unsere Lebensqualität verbessern.

10. Abnehmbooster

imageWenn du deine Ernährung umstellst und weitestgehend auf industrielle Nahrungsmittel verzichtest, tust du deinem Körper schon einen riesigen Gefalle. Um nun aber die jahrelang angesammelten Gifte und Schlacken an Hüften, Oberschenkeln und anderen Problemzonen loszuwerden, kannst du mit zusätzlichen Entgiftungsmaßnahmen den Abnehmprozess noch beschleunigen. Basischer Tee hilft dabei, die an Problemzonen festsitzenden neutralisierten Säuren, auch Schlacken genannt, wieder zu lösen, damit sie abtransportiert werden können.

Zusätzliche basische Bäder befreien deinen Körper von Säuren und helfen dir nicht nur Problemzonen abzubauen, sondern auch dein Hautbild zu verbessern. Dies sind Maßnahmen, die du ganz leicht zu Hause durchführen kannst und einen enorm hohen Effekt auf deinen Körper haben.

Wenn du mehr Tipps und ausführlichere Anregungen suchst, findest du diese regelmäßig bei facebook und auch in unserem Einsteigerbuch.

 

2.2 Basisch Fit Muffins

Warum funktioniert eine basenreiche Ernährung?

Wenn du dich basenreich ernährst:

  • Erhöhst du den Anteil an nährstoffreichen Lebensmitteln in deiner Ernährung 
  • Ersetzt du raffinierten weißen Zucker in deinem Speiseplan
  • Ersetzt du industrielle Produkte 
  • Reduzierst oder ersetzt du tierische Produkte 
  • Ersetzt du Transfette und andere ungesunde Fette 
  • Ersetzt du überzüchtete Getreidearten 
  • Unterstützt du deinen Körper bei der Ausscheidung von Giften

Was nicht zu einer basenreichen Ernährung gehört: 

  • Ständiges Kalorienzählen
  • Lebensmittel durch Light-Produkte ersetzen
  • Ständiges Hungern und sich unausgeglichen und gereizt fühlen
  • Überessen durch das Gefühl des nicht Sattwerdens 

Bei einer basenreichen Ernährung bekommt dein Körper, was er braucht – basenreiche und damit mineralreiche Lebensmittel, die dein Körper für die Erhaltung seiner Körperfunktionen und für die Auffüllung seiner Mineralstoffdepots benötigt. 

Basenreich bedeutet:

1. Du nährst deinen Körper

Anstatt Nahrungsmitteln mit vielen Kalorien und wenig Nährstoffen, drehst du das Verhältnis um und dein Körper bekommt keine leeren Kalorien, sondern Lebensmittel mit einem hohen Anteil an Mineralstoffen und weniger Kalorien. Dies ist der Schlüssel zu dem Beginn der Veränderung! Dein Körper wird deine Fettdepots loslassen und nicht nur deine Figur kann sich verbessern, auch dein Hautbild profitiert von den zahlreichen Vitaminen und Mineralien, die dein Bindegewebe reinigen und deine Mineralstoffdepots füllen, die für kräftiges Haar und straffe Haut verantwortlich sind.

2. Leere Kalorien waren gestern

Indem du verarbeitete Produkte meidest und vermehrt Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse und Obst in deinen Speiseplan integrierst, wirst du dich nicht mehr erschöpft und energielos fühlen, sondern an Kraft und  Ausdauer gewinnen. Dein Körper benötigt sowohl Eiweiße, Fette als auch Kohlenhydrate. Allerdings sprechen wir hier von gesunden Kohlenhydraten wie Kartoffeln und gesunden Fetten wie Kokosöl, die dein Körper hervorragend verwerten kann.

3. Reduziere Säuren anstatt Kalorien

Wenn du auf deinen Körper hörst und dich an einen basenreichen Speiseplan hältst, wirst du keine Kalorein mehr zählen müssen. Gemüse und Obst enthalten im Vergleich sehr viel weniger Kalorien, durch einen verantwortungsvollen Einsatz mit Fetten und Ölen, kannst du deinen Speisen anreichern und wirst dich ausreichend gesättigt fühlen ohne anschließende Hungerattacken.  Indem du gesunde Kalorien zu dir nimmst, reduzierst du automatisch ungesunde Nahrungsmittel mit hoher Kalorienzahl.    

4. Natürlich natürlich

In den meisten Produkten, die du aus dem Supermarkt kennst, sind Geschmacksverstärker und zusätzlicher Zucker enthalten. Dein Verlangen nach diesen Produkten wird durch diese Zusatzstoffe stetig gefördert. Diesem Teufelskreislauf entkommst du nun, indem du natürliche Lebensmittel zu dir nimmst, die dir nach einer Umstellungsphase dein natürliches Sättigungsgefühl wiedergeben.

5. Im Gleichgewicht

Durch deine gesunden reichhaltigen Mahlzeiten wird dein Körper wieder Kalorien verbrennen, ohne an Fettpölsterchen festzuhalten, deine Muskeln bei ausreichender Bewegung aufbauen und dir auch zu einem inneren Gleichgewicht verhelfen. 

6. Einfach und alltagstauglich

Obst ist das beste fastfood, das es gibt. Wer sich nicht von Anfang an gegen eine Veränderung wehrt und sich mit gesunden Alternativen auseinandersetzt, wird sehr schnell überrascht sein, wie lecker und wie schnell zubereitet gesunde Speisen und Snacks sein können. Es bedarf einer Umsetllung und am Anfang ist es sicherlich etwas unbequem, aber auch hier ist es wie bei allen anderen Dingen. Nach und nach tritt eine Gewohnheit und ein Automatismus ein, so dass die gesunde Ernährung ein Teil deines Lebens wird – ganz einfach. Just do it and keep going on!!!

Wenn du Tipps für den Einstieg brauchst, dafür habe ich einen Onlinekurs zusammengestellt.

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Vorteile einer basenreichen Ernährung und warum sich unbedingt ein Versuch lohnt

Es ist Zeit für Veränderungen und du bist dir aber noch nicht sicher, ob eine basenreiche Ernährung das Richtige für dich ist? Die Durchführung dieses Lifestyles bietet dir vielfältige Vorteile. Einige davon führen wir dir im Folgenden auf.

  1. Du verlierst Depotfett und Problemzonen
  2. Du wirst ein besseres Hautbild bekommen
  3. Heißhungerattacken bleiben aus
  4. Du gleichst Mangelerscheinungen aus
  5. Deine Energie und Leistungsfähigkeit wird verbessert
  6. Dein Umfeld wird dich anders wahrnehmen
  7. Du wirst dich geistig wacher fühlen

Dank basenreicher Ernährung verlierst du lästige Fettpölsterchen an den richtigen Stellen

Bei einer Übersäuerung des Körpers bindet dein Körper Gifte und Säuren an Fett und Wasser. Daher treten zum Beispiel auch häufig Wasseransammlungen auf. Problemzonen sind Zeichen der neutralisierten Säuren, die im Bindegewebe eingelagert werden. Bekommt dein Körper genügend Mineralstoffe und kann sein Säure-Basen-Gleichgewicht wiederherstellen, besteht keine Notwendigkeit mehr, an Fett und Wasser festzuhalten und dein Körper lässt los. Durch die basenreiche Kost werden Schlacken abgebaut und Problemzonen können reduziert werden.

Du wirst ein besseres Hautbild bekommen

Nicht nur, dass durch eine basenreiche Ernährung die Fettpölsterchen und Problemzonen reduziert werden könne, auch das Hautbild verbessert sich. Während kalorienarme Diäten lediglich zu einen Gewichtsverlust führen, wird das Bindegewebe bei einer basenreichen Ernährung gestrafft und gereinigt. Die Haut wird zusätzlich durch eine basische Körperpflege unterstützt und zu einer natürlichen Selbstfettung angeregt, weswegen zusätzliches Eincremen nicht mehr notwendig sein muss.

Heißhungerattacken bleiben aus

Bei der basenreichen Ernährung geht es nicht um Verzicht, sondern darum, gesunde Alternativen zu finden. Der Körper erhält alles, was er benötigt und erzeugt weder Heißhungerattacken noch ein Heißhungergefühl.  

Du gleichst Mangelerscheinungen aus

Während bei Diäten oder einseitigen Ernährungsweisen häufig Mangelerscheinungen auftreten, hat der Körper bei einem basischen Lifestyle die Möglichkeit, sich wieder zu erholen und seine Depots aufzufüllen. Nicht nur die Körperfunktionen werden wieder optimal unterstützt, sondern auch das äußere Erscheinungsbild profitiert hiervon.

Deine Energie und Leistung wird verbessert

Bei künstlichen und denaturierten Produkten wird dein Körper nicht nur mit zu wenigen Mineralien versorgt, es werden ihm sogar noch Nährstoffe entzogen. Basische Ernährung steigert deine Energie und versorgt dich mit den notwendigen Vitaminen und Mineralien, die du für einen stressigen Alltag und in einem fordernden Leben benötigst. 

Dein Umfeld wird dich anders wahrnehmen

Das wirklich beachtliche bei einem basischen Lifestyle ist neben einer körperlichen Veränderung die innere Ausgeglichenheit und Belastbarkeit. Neben einem straffen Körper, strahlender Haut und klarer Ausstrahlung wirst du auch gelassener mit Stress umgehen können.

Du wirst dich geistig wacher fühlen

Nachdem dein Körper sich von künstlichen Produkten entwöhnt hat, wirst du dich geistig fitter und klarer fühlen. Sogenannter brain smog, ein vernebeltes Gefühl im Kopf und träges Denken gehören der Vergangenheit an.

Fazit

Behältst du alles in deinem Leben bei, wird sich auch an deinem Zustand nichts ändern. Mit leckeren gesunden Alternativen kannst du sehr viel für deine Gesundheit, dein Erscheinungsbild und auch dein inneres Gleichgewicht erreichen. Hierbei geht es nicht um eine radikale Veränderung deiner Lebensgewohnheiten, sondern eine Schritt für Schritt Umstellung mit gesunden Lebensmitteln um deine Ziele langanhaltend zu erreichen. Wie? 21 Tage begleite ich dich mit meinem neuen Onlineprogramm Schritt für Schritt in eine basischere Lebensweise. Es macht Spaß! Ich bin seit 10 Jahren dabei und gerne teile ich meine Erfahrungen mit dir. Liebe Grüße, Imke    

 

 

 

2.2 Basisch Fit Muffins

Basisch Fit – Deine Kurzanleitung

Ein basenreicher Lifestyle unterscheidet sich zu anderen Ernährungsweisen indem nicht nur Säurequellen reduziert und Mineralstoffdepots aufgefüllt werden, sondern durch besondere basische Tees und basische Maßnahmen die Entgiftung des Körpers unterstützt wird. Altlasten des Körpers können gezielt entsorgt und sowohl Gesundheit, Körper und Hautbild  somit verbessert werden. Innere und äußere Zufriedenheit ist das Ergebnis. Mit unserer Kurzanleitung bekommst du einen ersten Blick in einen basenreichen Lifestyle! Wir freuen uns, dir bei deinem Einstieg zu helfen. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.

Basisch Fit – Kurzanleitung

 

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2.2 Basisch Fit Muffins

5 Fehler während einer gesunden Ernährung

1. Du schwankst zwischen zwei Extremen

Es ist ein neuer Versuch, dieses Mal schaffst du es zumindest für die nächsten Wochen, dich wirklich gesund zu ernähren. Das Problem ist, du schwenkst von einem Extrem (der ungesunden Ernährung oder zu wenig Bewegung) in das nächste über – ab heute ausschließlich gesund oder auf jeden Fall 5 Mal pro Woche Sport. Was du dabei übersiehst sind – Rückschläge. Du willst möglich alles schnell und so perfekt wie möglich. Aber das Leben ist nicht perfekt und wer langsam geht, kommt auch ans Ziel. Du kannst dir sicher sein, dass wenn du dir vorgenommen hast, regelmäßig viel Sport zu machen, du eine Erkältung bekommst, du zu viel Stress im Beruf hast, so dass du es zeitlich nicht hinbekommst oder auf einmal eine Essenseinladung nach der nächsten eintrifft.  Baue dir einen Puffer ein, so dass du gelassen trotzdem weitermachen kannst, wenn dich ein Stolperstein zum Fallen bringt anstatt frustriert alles hinzuwerfen, weil du es bis zum anvisierten Termin nun sowieso nicht mehr hinbekommst. Wenn du weißt, dass du Diäten, Basenfasten, Saftfasten usw. nicht durchhältst, hör auf damit und beginne Schritt für Schritt mit kleinen Veränderungen dich an eine gesunde Ernährung zu gewöhnen.

2. Zu viel

Was ist gesund? Gesund bedeutet auch bei einer natürlichen Ernährungsweise in Maßen zu essen und nicht zügellos Obst, Nüsse oder Mandeln zu konsumieren. Oftmals wird gesunde Ernährung als ein Freibrief aufgefasst nun in großen Mengen natürliche Lebensmittel zu essen. Bei wasserhaltigen und natürlichen Lebensmitteln insgesamt wirst du zwar verhältnismäßig große Mengen essen und Kalorien einsparen können, aber auch bei natürlichen Lebensmitteln gibt es Ausnahmen. Trockenobst, Nüsse und Mandeln oder auch leckere Fette wie Kokos- oder Mandelmus können schnell über den Hunger hinaus ebenso zu einem Übermaß führen, welches sich bei zu wenig Bewegung nicht in Luft auflösen wird.

3. Sport alleine reicht aus um die Gesundheit zu erhalten und abzunehmen

Du machst jetzt viel Sport und deswegen kannst du essen, was du willst? Um deinen Körper gesund zu halten und sowohl deine Figur als auch dein Hautbild zu verbessern wirst du nur mit der Erhöhung deiner Sporteinheiten nicht sehr weit kommen. Der Faktor Ernährung hat hier einen Einfluss von ca. 80%, Sport ist definitiv sehr wichtig aber schlägt lediglich mit 20% ins Gewicht. Deine Ernährung bestimmt dein Energielevel, ob dein Körper an den richtigen Stellen abnimmt und ob du trotz Sport Muskeln auf- und Kalorien abbaust.

4. Versteckte Säuren

Du ernährst dich gesund, fühlst dich aber trotzdem schwach und erschöpft? Oftmals werden zu Gemüse, Salat und anderen natürlichen Lebensmitteln „gesunde“ Fertigsoßen, künstliche Croutons und verarbeitete Fleischprodukte kombiniert. Wenn gesunde Speise zusammengestellt werden, finden sich hier leider häufig „gesunde“ Zutaten, die alles andere als für unseren Körper verwertbar sind und in unserem Körper zu Säuren verstoffwechselt werden.

5. Verbote

Das Vorhaben nie wieder ein bestimmtes Nahrungsmittel zu essen, mag durchaus sinnvoll sein, allerdings schwer durchführbar. Um sich hier die Praxis etwas zu erleichtern ist es wichtig für Ersatz zu sorgen. Anstatt  einen künstlichen Schokoriegel zu kaufen, sich ein basisches Eis oder eine Schoko-Avocado-Creme zu erlauben, ist ein alltagstauglicher Kompromiss, welcher nicht das Gefühl vermittelt, auf Süßes verzichten zu müssen.