Buchweizen – gekeimt oder ungekeimt?

Buchweizen enthält zwar das Wort „Weizen“ hat aber mit dem herkömmlichen Weizen nichts zu tun, denn er gehört zu den Knöterichgewächsen und ist damit auch glutenfrei. Allerdings kann Buchweizen wie Getreide verwendet werden und man nennt Buchweizen daher auch gerne Pseudogetreide. Buchweizen enthält sehr viele Nährstoffe, weswegen ich mich dazu entschieden habe, mal ein wenig damit herumzuexperimentieren. Besonders hervorzuheben sind Magnesium, Kalium aber auch Lezithin, welches die Entgiftungsfunktion der Leber unterstützt.  Wird Buchweizen gekeimt, so erhöht sich der Mineralstoffgehalt, weswegen ich dir auch gekeimten Buchweizen empfehle, welcher durch seinen hohen Nährstoffgehalt basisch ist.

Der gekeimte Buchweizen enthält das Co-Enzym Q10, welches u.a. entzündungshemmend wirkt und das Immunsystem stärkt.  Hinzu kommt, dass Buchweizen alle essenziellen Aminosäuren enthält.

Du kannst dir aus Buchweizenmehl leckeres Brot und leckere Pancakes backen oder gekeimten Buchweizen zum Frühstück in deinem basischen Müsli essen. Wenn du gekeimten Buchweizen essen möchtest, kannst du ca.100 g Buchweizen zunächst 30 – 60 Minuten in ausreichend Wasser einweichen und spülst ihn danach gut ab. Je länger er eingeweicht wird, desto weniger wird er keimfähig sein. Den abgespülten Buchweizen gibst du in ein Keimglas und lässt ihn 1 – 2 Tage keimen. In diesem Zeitraum muss er jeden Tag 2 – 3 Mal abgespült werden. Ist der Buchweizen gekeimt, einfach nochmal abspülen und abtropfen lassen. Du kannst ihn dann direkt essen oder aber auch trocknen. Dazu verteilst du den Buchweizen in einer dünnen Schicht auf einem Backblech oder einer Dörrfolie und trocknest ihn zum Beispiel über der Heizung, im Dörrgerät oder Backofen bei niedrigster Stufe und spaltweit geöffnet. Die Buchweizen-Kerne werden schön knusprig und eignen sich super auf Obstsalaten und in Müsli. Du kannst die getrockneten Keimlinge auch in einem Mixer zu einem Mehl verarbeiten und dann in etwas Wasser quellen lassen, so wird es ein Brei, der sich lecker mit zum Beispiel unterschiedlichen Zutaten wie Obst, Dattelsirup, Cashewmus, Vanille u.s.w. nach Geschmack vermischen lässt. 

 

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