homemade healthy cookie with seeds on cooling tray

Brot und basenreichen Ernährung – Warum ich kein Brot mehr esse

Brot ist gesund? Warum haben dann sehr viele Menschen Probleme, wenn sie Brot essen? Die Brotsorten, die wir heutzutage kaufen, haben leider meistens nicht mehr viel mit gesund zu tun, sondern machen uns lediglich krank. Du isst Vollkornbrot und deswegen bist du auf der sicheren Seite? Leider stammt auch das Vollkornbrot oft aus gezüchteten Brotsorten und trägt damit nicht zu deiner Gesundheit bei.

Optimierte Brotsorten

LeinsamenGrundsätzlich ist Brot nicht ungesund. Brot ist ungesund, wenn du es als Hauptnahrungsmittel verwendest, wenn du veränderte Brote (damit meine ich optimierte Brotsorten) isst oder gerne Weißmehl bevorzugst. Du kannst davon ausgehen, dass so gut wie alle Brotsorten im Handel optimiert sind um den Ertrag zu steigern und damit enthalten diese Sorten nicht nur einen überhöhten Glutengehalt, sondern auch eine veränderte Glutenstruktur. Gluten ist ein Klebereiweiss und notwendig, um das Brot besser für die Herstellung von kommerziellen Backwaren zu nutzen. Je mehr Gluten, desto besser – für den Ertrag. Aber auch für unseren Körper? Vor vielen Jahren betrug der Glutengehalt von Brot noch 5 %, heute sind es bis zu 50%. Aber nicht nur der Gehalt, sondern besonders die veränderte Struktur scheint unserem Körper zu schaffen zu machen. Denn die Ur-Getreidesorten, welche noch ihre ursprüngliche Form haben, jedoch trotzdem Gluten enthalten, werden meistens trotzdem vertragen.

Brot macht süchtig

Gluten wird auch das Opium des Weizens genannt weil der Abbau des im Gluten enthaltenen Gliadens Stoffe freisetzt, die appetitanregend wirken. Und genau deswegen esse ich kein Brot mehr. Ich habe danach immer das Verlangen nach mehr und ich bekommen Appetit auf andere ungesunde Nahrungsmittel. Auch kann ich bei regelmäßigem Verzehr von Weizen regelrecht zusehen, wie meine Haut schlechter und meine Hüften breiter werden. Sicherlich reagiert jeder Mensch unterschiedlich aber da ich hier meine Schwachstelle habe, gibt es bei mir nur alle paar Wochen noch eine Ausnahme. Und diese bleibt auch eine Ausnahme, um nicht wieder in den Teufelskreis nach mehr zu geraten. Wenn ich Brot essen möchte, dann esse ich in Maßen Ur-Getreide wie zum Beispiel Einkorn oder Ur-Dinkel.  Auch glutenfreie Pflanzen sind eine Alternative. Ich habe mich allerdings weitestgehend daran gewöhnt, mich überwiegend von Gemüse, Obst, Kartoffeln, Sprossen und Keimlingen zu ernähren und vermisse Backwaren kaum noch. Ich mache mir Leinsamencracker selbst, backe Pfannkuchen aus Buchweizenmehl oder ab und zu mal Muffins aus Kokosmehl. Morgens gibt es anstatt Nutellabrötchen Obst mit Cashewcreme oder Smoothies. Du findest das ist kein Ersatz? Es ist sicherlich eine Umstellung, aber mir schmeckt diese Umstellung und vor allen Dingen tut sie mir gut.

3 Gedanken zu „Brot und basenreichen Ernährung – Warum ich kein Brot mehr esse

  1. Manuela

    Ich hatte es schon eine Zeit lang geschafft, auf Brot zu verzichten und Alternativen gefunden. Doch irgendwie hab ich dann wieder zu Brot gegriffen. Und ich merke auch, dass ich trotzdem ich gerade ein belegtes Brot gegessen habe, wieder Hunger kriege und Heißhunger kriege. Es ist wirklich wie eine Sucht. Zurzeit versuche ich wieder, Brot zu ersetzen oder wegzulassen, denn ich habe beim Verzicht gemerkt, dass es mir ohne Getreideprodukte eindeutig besser geht.

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    1. Imke Artikelautor

      Hi Manuela,

      mir geht es genauso, es geht mir besser ohne auch wenn ich es gerne esse 😉 Aber ich mache mir jetzt ab und zu Bananenbrot oder Brote aus Buchweizenmehl bzw Leinsamencracker, für ein guter Ersatz und es geht mir damit super 😉 lg, Imke

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