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Blütenmeer von Valencia

Auf nach Valencia, eine der größten Städte Spaniens. Und zwar zu einer der besten Zeit für diese Gegend, im Mai. In dieser Zeit schlägt das Herz aller Obstfreunde ein paar Takte schneller. Über 10.000 Orangenbäume blühen im Stadtpark von Valencia und bei diesem Anblick kann man wirklich von Blütenmeer sprechen. Jetzt denkst du vielleicht an die Valencia-Orange 😉 Diese kommen aber nicht aus dem Stadtpark,  sondern aus den „Huertas“, so nennt man die Obst- und Gemüsegärten rund um die Stadt. Mit 300 Sonnentagen durchaus berechtigt. Das Gebiet umfasst von ehemals 100 qm aber nur noch 70 qm und wird mehr und mehr verdrängt, viele Felder liegen leider brach. Valencia ist eine der nur noch sehr wenigen europäischen Großstädte, die eine derart ertragsreiche Landschaft in ihrem Umfeld aufweisen.

imageDie Orangen im Stadtpark haben mich aber trotzdem beeindruckt, genauso wie das Essen. Das erste Mal, dass ich einen Karottenkuchen gegessen habe. Die Vorstellung alleine hat mir eigentlich schon gereicht. Allerdings hat das gute Stück tatsächlich alles andere als nach Karotte geschmeckt und einen Suchtfaktor. Nur ärgerlich, dass ich kein adäquates Rezept gefunden habe und nicht mehr nachvollziehen kann, was an dem Kuchen so lecker war. Naja, bleibt also eine schöne Erinnerung. Genauso, wie die Altstadt. Die Gebäude haben mich quasi genauso wie der Karottenkuchen nachhaltig beeindruckt. Außerdem gibt es ganz viele schnuckelige Gassen zum Bummeln mit vielen Geschäfte, Bars, Cafés und Souvenirläden mit valenzianischen und katalanischen Andenken und Spezialitäten. Und überall riecht es nach leckeren spanischen Gerichten, wie zum Beispiel der Paella. Und ja, auch hier ist ein Eindruck geblieben, nachdem der Küchenchef sein Handy in die Paellapfanne des Buffets hat fallen lassen.

Alles in allem war es also ein sehr erheiternder Aufenthalt mit nachhaltiger positiver Erinnerung.