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Brennnesselsuppe

Regionale Superfoods – Die Queen

Sie ist nicht so wirklich beliebt wenn man ihr öfter mal näher gekommen ist, aber dafür umso wertvoller für unsere Gesundheit. Die Brennessel – als sehr wirksame Heilpflanze bekannt und geschätzt.

Wir haben so nährstoffreiche Pflanzen in unserer Umgebung, da es ist nicht wirklich notwendig teure superfoods zu kaufen. Auch ich kaufe zwar gerne internationale superfoods, weil es mir gefällt, neue Zutaten auszuprobieren und ich einfach grundsätzlich eine Schwäche für superfoods habe. Mir ist es aber auch wichtig, darauf hinzuweisen, dass die Pflanzen, die in unserer Heimat wachsen, ebenso wertvoll sind.

Detoxing

Die Entgiftung und Unterstützung unserer Leber mit Pflanzen wie zum Beispiel der Brennessel ist besonders wichtig, denn durch die vielen Säurebildner und täglichen Gifte tut es unserem Körper gut, Hilfe bei der Entsorgung zu bekommen. Die Brennessel soll allerdings nicht nur die Leber unterstützen, sondern auch gegen Arthritis helfen und Blasen- sowie Nierensteinen vorbeugen. Mal ganz zu schweigen von der Stärkung unserer Abwehrkräfte durch ihre Inhaltsstoffe wie Vitamin C, A und D sowie Eisen, Magnesium und Kalzium. Was viele nicht wissen, die Brennessel ist tatsächlich auch eine wertvolle Eiweißquelle für Veganer.

Verwendung der Brennessel in der eigenen Küche

Superfoods spelt using a large selection of fruits and vegetables

Du fragst dich, wie du bitte Brennesseln verzehren sollst? Es gibt einmal Brennessel – Saft im Reformhaus, wenn du es ganz bequem möchtest und du kannst die frische Brennessel mit Gummihandschuhen pflücken und für Suppen, Smoothies oder sogar Salate verwenden. Für letztere rohe Verwendung ist es wichtig, die Brennhaare der Pflanze zu entfernen, indem du zum Beispiel mit einem Nudelholz ein paar Male über die Brennessel rollst. Für einen Smoothie kannst du zum Beispiel Birne, Apfel, Banane und eine Handvoll Brennessel mit etwas Wasser zu einer cremigen grünen Konsistenz vermischen. Für einen Tee einfach eine Handvoll Brennesseln mit 1 Liter heißem Wasser übergießen, einige Minuten ziehen lassen und abseihen. Eine Teekur mit Brennessel wirkt blutreinigend und blutbildend heißt es.

Damit du zu jeder Jahreszeit etwas von dieser wertvollen Pflanze hast, kannst du sie zwischen Frühjahr und Herbst sammeln und nach dem Trocknen daraus dein eigenes superfood Pulver herstellen. Einfach die getrockneten Brennesseln in deinem Mixer zermahlen und in ein Glas abfüllen.

Das Pulver kannst du mit Wasser vermischen, über Salate oder in deinen Smoothie geben.

F & A Frage & Antwort

Gesundheitsmythen Teil II

1. Milch ist gesund

Tierische Milch gehört zu den Nahrungsmitteln, die am meisten Schleim bilden. Dies kann zu Atemwegserkrankungen führen. Auch kann eine Schleimbildung in deinem Darm eine Folge sein, wodurch Nährstoffe nicht mehr richtig aufgenommen werden und ein Mineralstoffmangel daraus entstehen könnte. Bei der Erhitzung der Milch gehen viele Vitamine und Enzyme verloren, was auch nicht unbedingt für den Gesundheitsfaktor von tierischer Milch spricht. Dafür können sich jedoch Hormone und Medikamentenrückstände in deiner Milch befinden, kein guter Ersatz meiner Meinung. Aber dafür enthält die Milch ja viel Kalzium. Stimmt. Das Problem ist jedoch, dass für die Kalziumaufnahmen ein bestimmtes Verhältnis von Magnesium und Kalzium vorliegen muss, was bei Milch leider nicht der Fall ist. Die Kalziumaufnahme aus Milch beträgt somit nur 30% während die Kalziumaufnahme aus grünem Gemüse bei 40 – 60% liegt. Hinzu kommt, dass durch das enthaltene Milcheiweiß Säuren in unserem Körper entstehen, die mit Hilfe von basischen Mineralien neutralisiert werden müssen. Somit kann es sogar noch zu einem zusätzlichen Verlust von Kalzium kommen, wenn dein Körper zur Neutralisation von Säuren aus deinen Mineralstoffdepots das basische Kalzium benötigt. Tierische Milch kann sehr gut durch pflanzliche Milch ersetzt werden, wie Mandelmilch, Dinkelmilch oder Kokosmilch. Die pflanzliche Milch kannst du dir ganz leicht selbst herstellen oder natürlich auch kaufen.

2. Vollkornbrot ist gesund

Brot ist heutzutage nicht mehr das Brot wie vor vielen Jahren. Die Sorten sind meistens überzüchtet und oft mit Chemikalien angebaut.

Grundsätzlich ist Getreide keinesfalls ungesund, Getreide ist ungesund wenn:

1. es sich um gezüchtete Sorten handelt
2. du Getreide als Hauptnahrungsmittel verwendest
3. es sich um Auszugsmehle handelt  

Unser Getreide enthält heutzutage einen überhöhten Glutengehalt und eine veränderte Glutenstruktur, was sich auf unsere Gesundheit negativ auswirken kann. Gluten ist ein Klebereiweiß und je mehr Gluten die Produkte enthalten, desto besser lassen sich kommerzielle Backwaren herstellen. Gluten wird auch das Opium des Weizens genannt, da bei der Verstoffwechslung Stoffe entstehen, die appetitanregend wirken und dein Verlangen nach mehr Brot verstärken. Bei den Getreidesorten ist Weizen die Getreidesorte, die am meisten verändert ist. Daher rate ich dir, Weizen grundsätzlich zu meiden. Sowohl Weißmehlprodukte, bei denen es sich lediglich um ein isoliertes Produkt handelt, ohne jeglichen Nährwert, als auch Vollkornprodukte. Denn auch die Vollkornprodukte können einen überhöhten optimierten Proteinanteil enthalten, der sich negativ auf deine Gesundheit auswirken kann. Wenn du zu Getreide greifen möchtest, dann zu Vollkornprodukten aus Ur-Getreide wie zum Beispiel Einkorn oder Emmer oder Ur-Dinkel wie zum Beispiel Schwabenkorn. Auch diese enthalten Gluten, allerdings noch in ihrer Ursprungsform, welche für unseren Körper besser verträglich ist. Leider haben wir uns unseren Körper allerdings schon dermaßen ruiniert, dass wir meistens überhaupt kein Gluten mehr vertragen. Somit bietet sich an, auf glutenfreie Pflanzen wie Hirse, Quinoa, Buchweizen oder Amarant umzusteigen.  

3. Haarausfall ist genetisch bedingt.

Ernähren wir uns überwiegend mit Nahrungsmitteln, die stark säurebildend sind, führt dies schnell zu einer Überbelastung unserer Entgiftungsorgane. Unsere Entgiftungsorgane haben nur eine begrenzte Ausscheidungskapazität und ist diese ausgereizt, müssen Säuren vorerst in unserem Körper eingelagert werden. Hierfür werden die Säuren mit Hilfe von basischen Mineralien neutralisiert und in unserem Bindegewebe oder Fettgewebe eingelagert. Die dafür benötigten Mineralien sollten wir eigentlich über unsere Ernährung zuführen. Leider ernähren wir uns aber mineralstoffarm und säurebildend, weswegen unserem Körper nichts anderes übrig bleibt, als die benötigten Mineralien aus seinen körpereigenen Mineralstoffdepots zu nehmen. Mineralstoffdepots sind zum Beispiel Fingernägel, Knochen, Sehnen. Bänder und auch Haare. Somit kann ein Haarausfall auch auf einen Mineralstoffmangel zurückzuführen sein.

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4.  Gewichtsabnahme funktioniert nur durch Kalorienreduktion  

Vielleicht hast du schon öfter versucht durch Kalorienreduktion abzunehmen, aber trotzdem mit einem Gewichtsstillstand zu kämpfen gehabt. Bei einem Übermaß an Säuren bindet unser Körper Säuren an Fett und verdünnt diese mit Wasser. Ernähren wir uns basenreich und bringen wir unseren Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht, hat unser Körper keinen Grund mehr an Fett und Wasser festzuhalten und neben Säuren und Giften lässt unser Körper auch Fett und Wasser los. Eine basenreiche Ernährung basiert auf pflanzlichen Lebensmitteln wodurch automatisch Fett und Kalorien reduziert werden und eine Gewichtsabnahme unterstützt wird. Werden nun noch gezielt Schlacken abgebaut und ausgeleitet (mit Hilfe von basischen Tees und basischen Anwendungen), können auch die Problemzonen reduziert werden und der Umfang an Bauch, Hüften und Po reduziert sich.

5. Fruchtzucker ist ungesund

Industriezucker solltest du meiden und deinen Süßhunger bestmöglich aus Obst decken. Oft wird hier aber der Obstzucker auf eine Ebene mit dem Industriezucker gestellt und genauso verteufelt. Fruchtzucker ist jedoch kein isoliertes künstliches Produkt (im Gegensatz zu Fructose in Fertigprodukten) und kommt im Verbund mit Mineralstoffen, Vitaminen und Ballaststoffen. Dein Körper verwertet Obstzucker somit ganz anders als Industriezucker oder die zugesetzte Fructose in Industrieprodukten. Obst in Maßen solltest und darfst du, abhängig natürlich von deinem gesundheitlichen Zustand, auf jeden Fall in deine basenreiche Ernährung integrieren und ohne schlechtes Gewissen genießen.              

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Wie entgiftest du richtig?

Du hast das Bedürfnis, deinen Körper mal wieder zu reinigen? Deine Haut könnte besser sein? Du fühlst dich müde? Von Zeit zu Zeit wollen wir unseren Körper entlasten und unsere Gesundheit mal wieder bewusst unterstützen. Bei Entgiftung denken wir dann an eine Entgiftungskur, an ein Entschlackungswochenende oder einen reinigenden Obsttag. Dies ist sicherlich eine gute Idee aber letztendlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Warum? Dein Körper ist 24 Stunden dabei, Stoffwechselrest abzubauen und zu entgiften. Besonders in der Nacht ist die Leber, dein zentrales Entgiftungsorgan, hochaktiv und Säuren werden neutralisiert und zur Ausscheidung bereit gestellt. Somit wäre es also sinnvoller, deinen Körper nicht nur einmalig und zeitlich begrenzt bei seinem Entgiftungsprozess zu unterstützen, sondern regelmäßig. Und zwar jeden Tag. Wenn du deinem Körper täglich hilfst, Säuren zu reduzieren und auszuscheiden, müssen weder Mineralien aus deinen Mineralstoffdepots zur Neutralisation der Säuren verwendet werden, noch müssen neutralisierte Säuren in Form von Schlacken eingelagert werden. Wenn du dafür sorgst, dass Säuren und Gifte umgehend aus deinem Körper entsorgt werden, wirst du dich durchgehend besser, fitter und gesünder fühlen. Her geht es nur um kleine Maßnahmen, wie zum Beispiel Kräuter und Gewürze in deinen Alltag zu integrieren, die den Entgiftungsprozess unterstützen, oder mal eine Ölziehkur, oder ab und zu ein basisches Bad oder moderate Bewegung. Lieber immer kleine Schritte und dafür regelmäßig und eine umgehende Entlastung deines Körpers anstatt alles ansammeln und dann krampfhaft innerhalb von 7 Tagen in einer Entschlackungskur alle angesammelten Säuren und Gifte auf Biegen und Brechen versuchen loszuwerden.

Wie gehst du vor?

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1. Reduziere dauerhaft Säurebildung durch eine basenreiche Ernährung und eine ausgeglichene Lebensweise.

Solange du dich weiter von Weißmehlprodukten, Softgetränken und vielen tierischen Produkten ernährst, wird dein Körper sich immer nur um die neu eintreffenden Säuren kümmern. Erst wenn deine Entgiftungsorgane genügend Kapazitäten frei haben, können sie sich um die „Altlasten“ kümmern, deine Problemzonen und das Auffüllen von Mineralstoffdepots. Reduziere daher Säurebildner wie Industriezucker, Weißmehlprodukte, Fertiggerichte, tierische Produkte, Softgetränke und Alkohol. Auch ist es wichtig, Stress zu reduzieren, da Stress zur Ausschüttung von Stresshormonen führt, welche die Stoffwechselaktivitäten in unserem Körper aktivieren, die für die Säureproduktion verantwortlich sind.

2. Löse eingelagerte Schlacken (neutralisierte Säuren) und fülle deine Mineralstoffdepots wieder auf.

Die eingelagerten Säuren in deinem Körper müssen nun, nachdem dein Körper durch eine basenreiche Ernährung wieder Kapazitäten frei hat, erst wieder gelöst und dann aus deinem Körper geleitet werden. Dies kannst du mit Hilfe von basischen Tees, Gemüsesäften und Wasser (still, mineralarm) erreichen. Basischer Tee bricht die Neutralsalze (neutralisierte Säuren/Schlacken) in deinem Körper wieder auf und die „alten“ Säuren werden wieder frei. Es ist wichtig, die doppelte Menge Wasser zu trinken, damit die frei gewordenen Säuren ausreichend aus dem Körper geleitet werden. Ebenso wichtig ist es, auf zusätzliche Mineralstoffe zu achten. Frei gewordenen Säuren müssen gepuffert werden und unsere Entgiftungsorgane brauchen Unterstützung. Die Mineralstoffe helfen nicht nur Säuren zu puffern und neutralisieren, auch können deine Mineralstoffdepots wieder aufgefüllt werden, die über Jahre hinweg geplündert wurden, um das zu viel an Säuren zu neutralisieren. Hier kannst du extra Pflanzengranulate zu dir nehmen, oder verstärkt superfoods wie Wildpflanzen, Bitterstoffe, Avocado, Samen, Sprossen, Keimlinge, zusätzlich Algen oder Gerstengras in deine Speisen integrieren.

3. Effektive Ausleitung von Säuren über die Haut.

Natürlich unterstützt du deinen Körper durch das Trinken von Wasser bereits bei der Ausleitung von Säuren. Meistens ist dies jedoch nicht ausreichend. Unsere Haut ist unser größtes Entgiftungsorgan und dies können wir uns zu Nutze machen. Mit basischen Anwendungen wie basischen Bädern oder Fußbädern, Saunagängen mit Basenpuffern (basisches Peeling vor dem Saunagang), unterstützen wir aktiv die Ausleitung von Säuren über die Haut. Wenn du zum Beispiel nach einer sehr intensiven Sporteinheit oder einem stressigen Tag ein Basenbad machst, können neu entstandenen Säuren sofort über die Haut ausgeschieden werden. Somit entzieht dein Körper deinen Depots keine Nährstoffe um die Säuren zu neutralisieren und beugst effektiv einem Strukturverfall vor (Falten, Haarausfall etc.). Besonders wenn du die unter Punkt eins und zwei aufgeführten Maßnahmen durchführst, ist eine zusätzliche Entgiftung deines Körpers über die Haut zu empfehlen, um deinen Körper nicht wieder durch die vielen frei gewordenen Säuren zusätzlich zu belasten.

Zusammengefasst bedeutet dies, dass du durch eine basenreiche Ernährung kontinuierlich einer Übersäuerung vorbeugst, durch basische Tees Schlacken lösen kannst und durch die zusätzliche Aufnahme von pflanzlichen Mineralstoffen, deinen Körper bei der Entgiftung und Auffüllung seiner Mineralstoffdepots unterstützt. Regelmäßig durchgeführte basische Anwendungen sorgen dafür neu eintreffende Säuren umgehend zu entsorgen und alte wieder freigesetzte Säuren schnellstmöglich aus dem Körper zu befördern. Entgiftung ist ein regelmäßiger Prozess deines Körpers, der daher am besten auch regelmäßig unterstützt werden sollte und nicht einmalig oder sporadisch.  

vegetables vegetarian with wild rice

Basenreich leben – So esse ich heute

Bei einer Ernährungsumstellung wird oft davon ausgegangen, dass die Speisen ab sofort nur noch aus Obst und Gemüse bestehen. Ich muss allerdings sagen, dass die Vielfalt an saisonalen Obst- und Gemüsesorten nicht wirklich klein ist und es zusätzlich tolle Möglichkeit gibt, diese mit verschiedensten Kräutern und gesunden Ölen oder glutenfreien Pflanzen zu ergänzen. Viele möchten ihre Ernährung umstellen, vergessen aber, dass hierfür die Bereitschaft etwas an den bisherigen Gewohnheiten zu ändern eine Voraussetzung ist. Es ist schwierig, mit vielen tierischen Produkten, Weizenmehl und Softdrinks eine basenreiche Ernährung durchzuführen. Ich esse auch noch ab und zu mal ein Nutellabrötchen oder esse ein paar Chips. Allerdings kommt dies einmal im Quartal vor und danach wird bei mir wieder basenreich gegessen und diese Ausnahme nicht fortgesetzt. Früher war es bei mir umgekehrt, ich habe mich von viel Weizenprodukten, Milchkaffee, Süßigkeiten und Nudeln ernährt und alle paar Monate gab es mal einen Obsttag.

Meine Ernährung heute

Ich esse gerne Gemüse und Salate und auch habe ich nicht das Gefühl von Verzicht, wenn ich mich überwiegend basenreich ernähre. Was hat sich bei mir geändert? Welche Nahrungsmittel ersetze ich?

1. Ich trinke keine tierische Milch mehr. Milch ist das letzte, was mir fehlt. Milch ist nicht nur ein großer Schleimbildner, was zu Atemwegserkrankungen führen kann, Milch enthält auch keine Nährstoffe, die ich nicht auch anderweitig decken könnte. Anstatt tierischer Milch mache ich mir Mandelmilch selbst, trinke zum Beispiel Kokos-Reismilch oder auch mal andere pflanzliche Milchsorten. Du bist der Meinung du brauchst Milch, um deinen Kalziumbedarf zu decken? Damit das Kalzium von deinem Körper richtig aufgenommen wird, benötigt dein Körper Magnesium. Allerdings ist das Verhältnis von Magnesium zu Kalzium ist der Milch sehr ungünstig, so das nur etwa 30 % aufgenommen werden können. Im Vergleich, bei grünem Gemüse liegt die Kalziumaufnahme zwischen  40 und 60 %. Hinzu kommt, dass die Verstoffwechslung des Milcheiweißes zu einer Säurebildung in deinem Körper führen kann, was sogar noch einen Kalziumverlust begünstigen kann. Zur Neutralisation der entstandenen Säuren benötigt dein Körper nämlich basische Mineralien, welche sich dein Organismus aus seinen körpereigenen Mineralstoffdepots zieht. Mit Kokosmilch mache ich mir Eiscreme, mit Mandelmilch backe ich, Dinkelmilch oder Kokos-Reismilch mische ich mir in meinen Matchatee, der meinen Kaffee ersetzt.

Matcha2. Ich trinke keinen Kaffee mehr. Morgens gab es bei mir immer Milchkaffee – to go. Vormittags noch einen weiteren Latte Macchiato und nachmittags dann nochmal einen Milchkaffee mit Vanille. Von diesem Trip bin ich ganz runter. Ich habe diese Gewohnheit ganz ausschleichen lassen. Ich habe allerdings nicht sofort vollständig auf Kaffee verzichtet, sondern mir Milchkaffee nur noch gekauft, wenn ich mich nachmittags oder am Wochenende verabredet hatte. Also nicht mehr jeden Tag morgens mittags und abends. Ich habe ausprobiert, was mir morgens anstatt dessen schmeckt. Ich habe Lupinenkaffee ausprobiert, unterschiedliche basische Tees, mal Ingwerwasser getrunken, dann Ginsengtee getestet, welcher ebenfalls eine anregende Wirkung hat und schließlich bin ich auf Matcha Tee gestoßen. Matcha Tee ist ein Tee aus gemahlenem Grünteepulver und hat im Gegensatz zu Kaffee eine langsam ansteigende Wirkung und zusätzlich noch viele Antioxidantien. Ich trinke Matcha Tee mit Kokosreismilch oder Dinkelmilch. Den Tee schäume ich mit meinem Matchabesen auf und habe so einen guten Ersatz für meinen bisherigen Kaffee Latte.

3. Ich esse kein Brot mehr. Brot macht mich süchtig. Ich habe immer viel Brot, Croissants, Kekse usw. gegessen und weil ich schnell das Verlangen nach mehr habe, versuche ich möglichst ganz darauf zu verzichten. Ab und zu gibt es nochmal eine Ausnahme, wie das oben erwähnte Nutellabrötchen, aber hier bleibt es dann auch dabei. Heutzutage sind die Brotsorten leider meistens überzüchtet und selbst die Vollkornprodukte können einen überhöhten Eiweißanteil enthalten, der unserem Körper schaden kann. Ich esse morgens im Winter ab und zu Müsli aus glutenfreien Pflanzen, wie zum Beispiel das Morgenstund Müsli von Jentschura, oder ich mache mir Leinsamencracker selbst. Dazu gibt es dann zum Beispiel Avocadopaste und Tomaten, Paprika etc oder ich kaufe mir ab und an das Essener Brot. Dies ist Brot aus gekeimtem Getreide. Weder Urgetreide noch Brote aus glutenfreien Pflanzen sind basisch, was nicht heißt, dass diese nicht gesund sind und eine basenreiche Ernährung sehr gut ergänzen können. Nur Brot aus gekeimten Getreidesorten ist basisch und hierzu gehört zum Beispiel das Essener Brot. Aber auch dies kommt bei mir sehr sehr selten vor. Bei mir gibt es meistens Obst oder Smoothies zum Frühstück- Die Smoothies können sehr gehaltvoll sein und manchmal mache ich mir diese auch zu einer Art Kaltschorle zum Löffeln. Ich gebe noch ein paar Toppings wie Granatapfel oder Pflanzengranulate darüber und danach bin ich satt.  

4. Ich esse grundsätzlich keine Weizenprodukte mehr. Pizza und Nudeln standen bei mir an der Tagesordnung. Heute esse ich viel lieber Gemüsepfannen, Pilzpfannen, Kartoffelauflauf, selbstgemachte Pommes, Hirseauflauf oder Gemüsebratlinge. Wenn mir wirklich nach Nudeln oder Pizza ist, dann gibt es die gesunde Variante. Ich habe Linsenspirelli als Nudelersatz und ab und zu esse ich diese mit selbst gemachtem Pesto oder mische diese mit einem selbst gemachten Gemüse Ratatouille.      

5. Ich esse kein Fleisch, kein Fisch und keine Eier mehr. Fisch und Fleisch sind in einer basenreichen Ernährung im Verhältnis 80/20 integrierbar und daher gibt es auch hier die ein oder andere Ausnahme und einmal in sechs Monaten landet Fisch oder Fleisch auf meinem Teller. Eier habe ich allerdings seit Jahren nicht gegessen. Du fragst dich wie ich backe? Es gibt heutzutage wirklich für fast alles einen gesunden Ersatz und für Eier kannst du, je nachdem was ersetzt werden soll, Chiasamen, Kichererbsenmehl oder Pfeilwurzelstärke nehmen. Dies sind nur drei mögliche Alternativen von vielen anderen.

An Beilagen esse ich Hülsenfrüchte oder mal Sojamedaillons. Auch brate ich mir gerne Austernpilze als Zutat für meinen Salat an und finde diese schmecken ähnlich wie Putenbrust. Mit dieser Ansicht stehe ich allerdings bisher alleine da. Ich vermisse weder Fleisch noch Fisch großartig, daher habe ich mich auch nie um einen adäquaten Ersatz bemüht. Allerdings kannst du ja mal Lupinenfleisch ausprobieren, was eine Möglichkeit sein soll. Hier habe ich aber keinen eigenen Erfahrungswert.

Detox water cocktail

6. Ich trinke keine Softgetränke. Softgetränke standen sowieso kaum auf meinem Tagesplan, aber davon lasse ich nun rigoros die Finger. Die Phosphorsäure in Cola zum Beispiel eignet sich hervorragend, um Moos an der Hausfassade zu entfernen, in meinem Körper hat diese Art von Reiniger nichts zu suchen. Ich habe auch kein Problem darauf zu verzichten, im Gegenteil, ich bekomme diese Getränke gar nicht mehr runter. Ich trinke stilles mineralarmes Wasser und mische mir hier frische Früchte hinzu, mache mir viele unterschiedliche Tees oder mixe mir mal einen leichten Smoothie mit Kokoswasser oder Birkenwasser.

Dies sind nur einige Beispiele, wie ich bei einer basenreichen Ernährung meine bisherigen Nahrungsmittel ersetze. Als nächstes werde ich mir Nutella selbst herstellen, um auch hier  einen gesunden Ersatz zu haben, wenn die alten Muster wieder durchkommen  😉  

homemade healthy cookie with seeds on cooling tray

Brot und basenreichen Ernährung – Warum ich kein Brot mehr esse

Brot ist gesund? Warum haben dann sehr viele Menschen Probleme, wenn sie Brot essen? Die Brotsorten, die wir heutzutage kaufen, haben leider meistens nicht mehr viel mit gesund zu tun, sondern machen uns lediglich krank. Du isst Vollkornbrot und deswegen bist du auf der sicheren Seite? Leider stammt auch das Vollkornbrot oft aus gezüchteten Brotsorten und trägt damit nicht zu deiner Gesundheit bei.

Optimierte Brotsorten

LeinsamenGrundsätzlich ist Brot nicht ungesund. Brot ist ungesund, wenn du es als Hauptnahrungsmittel verwendest, wenn du veränderte Brote (damit meine ich optimierte Brotsorten) isst oder gerne Weißmehl bevorzugst. Du kannst davon ausgehen, dass so gut wie alle Brotsorten im Handel optimiert sind um den Ertrag zu steigern und damit enthalten diese Sorten nicht nur einen überhöhten Glutengehalt, sondern auch eine veränderte Glutenstruktur. Gluten ist ein Klebereiweiss und notwendig, um das Brot besser für die Herstellung von kommerziellen Backwaren zu nutzen. Je mehr Gluten, desto besser – für den Ertrag. Aber auch für unseren Körper? Vor vielen Jahren betrug der Glutengehalt von Brot noch 5 %, heute sind es bis zu 50%. Aber nicht nur der Gehalt, sondern besonders die veränderte Struktur scheint unserem Körper zu schaffen zu machen. Denn die Ur-Getreidesorten, welche noch ihre ursprüngliche Form haben, jedoch trotzdem Gluten enthalten, werden meistens trotzdem vertragen.

Brot macht süchtig

Gluten wird auch das Opium des Weizens genannt weil der Abbau des im Gluten enthaltenen Gliadens Stoffe freisetzt, die appetitanregend wirken. Und genau deswegen esse ich kein Brot mehr. Ich habe danach immer das Verlangen nach mehr und ich bekommen Appetit auf andere ungesunde Nahrungsmittel. Auch kann ich bei regelmäßigem Verzehr von Weizen regelrecht zusehen, wie meine Haut schlechter und meine Hüften breiter werden. Sicherlich reagiert jeder Mensch unterschiedlich aber da ich hier meine Schwachstelle habe, gibt es bei mir nur alle paar Wochen noch eine Ausnahme. Und diese bleibt auch eine Ausnahme, um nicht wieder in den Teufelskreis nach mehr zu geraten. Wenn ich Brot essen möchte, dann esse ich in Maßen Ur-Getreide wie zum Beispiel Einkorn oder Ur-Dinkel.  Auch glutenfreie Pflanzen sind eine Alternative. Ich habe mich allerdings weitestgehend daran gewöhnt, mich überwiegend von Gemüse, Obst, Kartoffeln, Sprossen und Keimlingen zu ernähren und vermisse Backwaren kaum noch. Ich mache mir Leinsamencracker selbst, backe Pfannkuchen aus Buchweizenmehl oder ab und zu mal Muffins aus Kokosmehl. Morgens gibt es anstatt Nutellabrötchen Obst mit Cashewcreme oder Smoothies. Du findest das ist kein Ersatz? Es ist sicherlich eine Umstellung, aber mir schmeckt diese Umstellung und vor allen Dingen tut sie mir gut.

Echinacea purpurea. Cup of echinacea  tea on wooden table

Darum mache ich keine Entgiftungskur

Bei einer basischen Lebensweise geht es nicht nur darum, durch eine basenreiche Ernährung täglich anfallende Säuren zu reduzieren, sondern auch unseren Körper bei der Entgiftung zu unterstützen. Warum mache ich dann keine Entgiftungskur? 

Körper

Cellulite und Problemzonen reduzieren

Wenn wir uns ungesund ernähren und sehr viel Stress haben, kann dies zu einem Übermaß an Säuren in unserem Körper führen. Unsere Entgiftungsorgane haben nur eine begrenzte Ausscheidungskapazität und zu viele Säuren muss unser Körper neutralisieren und die daraus entstandenen Salze zwangsläufig zwischen parken. Eine unschöne Begleiterscheinung dieser Ablagerung kann zum Beispiel die Cellulite sein. Oftmals wird versucht durch Kalorienreduktion und viel Sport abzunehmen, die Haut zu straffen und Cellulite zu mindern. Gewichtsverlust kann durch diese Maßnahmen schnell erreicht werden, jedoch meistens nicht an den berüchtigten säurebedingten Problemzonen. Diese sind sehr oft sehr hartnäckig und auch das Hautbild zeigt sich oftmals von viel Sport unbeeindruckt. Im Gegenteil, denn bei einer Überbeanspruchung unserer Muskeln produziert unser Körper wiederum zusätzlich Säuren. Es entsteht Milchsäure, die den Säurepegel in unserem Körper zusätzlich ansteigen lässt und nicht zur einem Mineralstoffmangel führen kann, sondern sogar unsere Haut noch weiter leiden lässt. Zur Neutralisation der Säuren werden unserem Körper Mineralien entzogen und die neutralisierten Säuren werden, wie bereits beschrieben, in unserem Bindegewebe eingelagert. Dies erklärt auch, warum selbst Hochleistungssportlerinnen Cellulite haben können. Hier sprechen wir von der sogenannten Milchsäurecellulite. Da Reiterhosen und Celluite also oftmals säurebedingt sind, ist es schwierig, diese einfach ab zu hungern oder ab zu trainieren. Eine basenreiche Ernährung, moderate Bewegung und eine gezielte Entgiftung kann in diesem Fall helfen, Problemzonen zu reduzieren. Umfang kann an Hüften, Po und Oberschenkeln reduziert, das Hautbild verbessert und die Cellulite gemindert werden.

Erste Maßnahmen

Warum ich keine Kalorien mehr zähle

Kalorien zählen macht Sinn, wenn du dich lange ungesund ernährt hast und vielleicht kein Gefühl mehr hast, wann du satt bist. Unser Sättigungsgefühl funktioniert meistens nicht mehr, wir essen aus Langeweile, weil es schmeckt und sind eigentlich die meiste Zeit sowieso satt und essen nach der Uhrzeit anstatt nach Hungergefühl. Bei ungesunden Nahrungsmitteln sind sehr oft Zusatzstoffe enthalten, die unser Verlangen nach mehr erhöhen. Geschmacksverstärker lassen uns natürliche Süße als fad vorkommen und unsere Geschmacksnerven brauchen einen immer intensiveren Geschmack, um uns ein gutes Gefühl geben zu können. Wenn ich mich von Industrieriegeln ernähre, Weizenprodukte esse, verliere ich schnell den Überblick bzw. das Gefühl, ob ich eigentlich gerade meinen Hunger stille oder nur das Verlangen. Die Sucht. Ein Teufelskreis beginnt und ich bin immer auf der Suche. Nach dem nächsten Keks, dem nächsten Brot, dem nächsten Kaffee. Schonmal durch die Wohnung gerannt und die Schränke verzweifelt nach Äpfeln durchsucht? Ich nicht.

Der Unterschied

Bei natürlichen Lebensmitteln tritt mein Sättigungsgefühl wieder ein. Ich spüre, wie meine Zellen befriedigt werden, wie mein Körper genährt wird und nicht, wie ich meine Sucht gestillt wird, um gleich wieder aufs Neue zu erwachen. Ich zähle keine Kalorien mehr, weil mir mein Körper sagt, wann genug ist. Als ich mit der basenreichen Ernährung angefangen habe, war dies noch nicht so und ich habe Kalorien gezählt, um einen Überblick zu bekommen, was ich esse und wie viel ich esse.

cream chocolate fruit cake sweet food dessert

Mit der Zeit war das aber nicht mehr nötig. Auch bei großen Obstsalaten mit guten Fetten wie Cashewcreme mit vielen ja ach so bösen Kalorien achte nicht auf die Kalorienanzahl. Kalorien sind nicht gleich Kalorien. Die Kalorien aus dem Obstsalat enthalten viele unterschiedliche Nährstoffe und können von meinem Körper verarbeitet werden. Esse ich morgens anstatt dessen aber Nutellabrötchen, fühle ich mich nicht lange gesättigt und diese Kalorien landen auf meinen Hüften und lassen meine Gedanken in die nächste Bäckerei abschweifen. Ich möchte damit nicht sagen, dass ich mich abends hinsetze und zügellos zwei Packungen Mandeln esse, weil dies gesunde Kalorien sind. Auch hier kann der gute Geschmack schnell mal zu einer ganzen Packung führen, selbst wenn eine kleine Handvoll reicht, um satt zu werden. Das Maß im Auge zu behalten gilt auch bei gesunden Nahrungsmitteln, keine Frage. Allerdings habe ich hier kaum Schwierigkeiten dies einzuhalten. Nach ein paar Mandeln, die Packung zu verschließen fällt mir sehr viel leichter, als eine Tüte Chips wegzulegen.

Zähle Nährstoffe – nicht Kalorien

Ich habe bei meinen Speisen ein Auge auf die Nährstoffe und nicht in erster Linie auf die Kalorien. Je mehr Nährstoffe, desto besser ist mein Körper gesättigt und bekommt, was er braucht. Nicht die leeren Kalorien, ohne Nährstoffe, die das Verlangen nach mehr wecken, sondern die Lebensmittel mit einer hohen Nährstoffdichte.

vegetable salad

Für viele bedeutet diese Ernährungsweise vielleicht eine Art von Verzicht. Verzicht auf industrielle Chips, Verzicht auf Brötchen, Verzicht auf Gewohntes. Dieser Verzicht ist für mich kein Verzicht, sondern eine wieder gewonnene Freiheit. Nicht mehr ständig an Essen zu denken, sondern seinem Tagesgeschehen nachgehen zu können und die nächste Mahlzeit zu essen, wenn das Hungergefühl sich meldet und nicht der Kopf. Hinzu kommt, dass ich ungesunde Nahrungsmittel durch gesunde Lebensmittel ersetze und dadurch auf nichts verzichten muss.    

 

80 / 20 basisch – So steigst du ein

Wie ich von einem Tag auf den anderen Tag von Junk Food auf Rohkost umgestiegen bin. Diese oder ähnliche Berichte hast du vielleicht schon öfter gelesen. Als ich in die basenreiche Ernährung eingestiegen bin, habe ich mir etwas mehr Zeit gelassen und auch heute noch gibt es Ausnahmen, die immer seltener werden aber durchaus noch vorkommen. Wenn wir in eine gesunde Ernährung umsteigen, nehmen wir uns häufig vor alles perfekt machen zu wollen und Knoblauchbaguettebei der kleinsten Ausnahme fühlen wir uns dann schwach und schmeißen alles hin, weil wir der Meinung sind, eine gesunde Ernährung nicht durchhalten zu können. Ich bin der Meinung, dass es auf das richtige Maß ankommt und nicht auf die Perfektion. Eine überwiegend basenreiche Ernährung ist mir persönlich wichtiger als eine durchgängig 100 % basische Ernährung, in der ich mich damit stresse, bloß nicht schwach zu werden, weil dies ungesund ist. Früher habe ich oft zwischen zwei Extremen geschwankt, entweder ganz gesund oder ganz ungesund. Heute esse ich 80/20 basenreich und wenn es alle paar Monate mal eine ungesunde Pizza gibt, dann verbuche ich das unter Ausnahme und gut ist. Mir geht es gut mit einer basenreichen Ernährung und es fällt mir daher auch nicht schwer mich überwiegend basisch zu ernähren. Daher ist es für mich leicht, nach einer Ausnahme wieder zu einer basenreichen Ernährung zurückzukehren. Allerdings war dies auch ein Prozess und ich habe meine Ernährung Schritt für Schritt umgestellt.

Wie kannst du in eine basenreiche Ernährung einsteigen?

  1. Variante

In meinem Online Coaching bekommst du einen Überblick über mögliche Säurequellen in deinem Alltag und du kannst herausfinden, welche Lebensmittel du überwiegend isst und welche davon Säurebildner sind. Wenn du ein Gefühl dafür hast, welche Säurebildner in deinem Alltag überwiegen und auf welche Säurebildner du leicht oder nur schwer verzichten kannst, ist es leichter, in die basenreiche Ernährung einzusteigen. Beginne nicht damit, alles Säurebildner rigoros aus deinem Leben zu verbannen. Verzichte auf die Säurebildner, die am wenigsten in deinem Alltag vorkommen und Nahrungsmittel, auf die du schlecht verzichten kannst, lasse nach und nach ausschleichen. Dies bedeutet, du reduzierst diese Schritt für Schritt und ersetzt Säurebildner durch gesunde Alternativen. Somit hast du nicht das Gefühl des Verzichts.

  1. Variante

Green vegetable and herbs smoothie with heart of poppy and sesame seeds. Love for a healthy raw food concept.

Versuche zunächst eine Woche mit einem basenreichen Frühstück zu starten. Danach kannst du in der zweiten Woche ein basenreiches Mittagessen in deinen Tag integrieren und in der dritten Woche dann auch ein basenreiches Abendessen. Somit steigst du nicht in einen komplett basenreichen Tag ein und nimmst dir von vorneherein alle deine lieb gewonnenen Gewohnheiten, sondern kannst dich Stück für Stück an eine neue Ernährungsweise rantasten.

Zu einer basenreichen Ernährung gehören auch basische Anwendungen. Wieso? Durch eine basenreiche Ernährung reduzierst du zwar Säuren, basische Anwendungen sind jedoch die beste Unterstützung, Säuren aus deinem Körper aktiv über die Haut auszuscheiden. Nachdem du zum Beispiel in den ersten Wochen deine Ernährung umgestellt hast, kannst du danach anfangen, ein Basenbad durchzuführen oder bewusst einige Atemübungen durchführen, welche die Abatmung von Säuren über die Lunge unterstützen.

Es geht also nicht darum, von heute auf morgen dein gesamtes Leben umzukrempeln, sondern eine neue Lebensweise zu integrieren und dich Stück für Stück daran zu gewöhnen, bis es dir ins Blut übergeht und dir nicht mehr fremd vorkommt. Dies ist ein Prozess, eine Zeitspanne, die du dir geben darfst.

Letztendlich bleibt es dir überlassen, ob du deine Ernährung von heute auf morgen umstellst, ob du dich 100% basisch ernähren möchtest oder eher 80/20 und eine langsame oder eine schnelle Umstellung bevorzugst.  

Mir hat eine langsame Umstellung geholfen, mich von alten Gewohnheiten bewusst zu lösen und mich langsam an neue gesunde Alternativen zu gewöhnen, womit diese nun Bestandteil meines Lebens sind ohne andauernd zwischen zwei Extremen zu schwanken. Es hat etwas länger gedauert, aber ich bin an mein Ziel gekommen, langfristig und ohne das Gefühl des Verzichts.

 

 

 

Green vegetable and herbs smoothie with heart of poppy and sesame seeds. Love for a healthy raw food concept.

Zuckerfrei leben

Zuckerfrei leben ist für viele Menschen unvorstellbar und vor allen Dingen sehen die meisten keinen Grund, ihren Zuckerkonsum zu überdenken. Dieser wird in unserer Gesellschaft auch gerne verharmlost und bei vielen Menschen auch gar nicht in Zusammenhang mit ihren gesundheitlichen Problemen gebracht. Zucker wird uns heutzutage überall untergejubelt, nicht nur in Süßigkeiten findest du Zucker, auch in deinem abgepackten Lachs oder in deinen Dressings aus dem Supermarkt. Wenn du dich häufig müde und abgeschlagen fühlst, ständig Verlangen nach Süßigkeiten bzw. Brot, Keksen und generell Backwaren hast, bist du vielleicht mittendrin in der Zuckerfalle. Oft essen wir aus Stress oder Kummer, doch wenn der Kummer und Stress weg sind, kann es sein, dass sich dein Körper an den Zuckerkonsum gewöhnt hat und du nun ein neues Problem hast….die Sucht nach mehr Zucker! Ich rede hier aber nicht von Obstzucker, sondern von Industriezucker. Weißer Zucker, raffinierter Zucker, ist nicht nur schlecht für deine Zähne, weißer Zucker entzieht deinem Körper Mineralstoffe und liefert deinem Körper nicht einmal ansatzweise, was dein Körper eigentlich braucht – Nährstoffe! 

Natürlich vs. künstlich

Erdbeere soloVorausgesetzt du bist nicht von Candida betroffen (ein Hefepilz, der im Übermaß in deinem Körper gesundheitsschädlich sein kann) und hast einen funktionierenden Stoffwechsel bzw. keine gesundheitlichen Probleme, kannst du deinen Süßhunger aus natürlichen Lebensmitteln wie Obst decken. Diese Lebensmittel geben dir dein natürliches Sättigungsgefühl wieder und werden oftmals zu Unrecht verurteilt. Fruchtzucker ist kein isolierter Zucker, sondern kommt im Verbund mit Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralien. Dein Körper kann diese natürlichen Lebensmittel verarbeiten und sich daraus nehmen, was er benötigt. Allerdings bedeutet dies nicht, dass gesunde Lebensmittel ein Freibrief sind für Völlerei. Auch ist die isolierte industriell hergestellte Fructose nicht mit Obstzucker gleichzusetzen und sollte vermieden werden. Ebenso sind Light-Produkte kein Ersatz.

Zuckerfrei bedeutet somit frei von Industriezucker und Ersatz durch natürlichen Zucker in Maßen.

Wenn du dich wieder fit fühlen möchtest und mehr Energie brauchst, dann vermeide möglichst alle künstlichen Nahrungsmittel, die Zucker enthalten und auch jegliche Backwaren wie Kuchen, Kekse, Brötchen aus Weißmehl etc.. Weißmehl erhöht den Blutzucker genauso  stark wie weißer Haushaltszucker. 

Dies ist zu Beginn wahrscheinlich eine schwere Zeit, denn dein Körper wird mit Entzugserscheinung reagieren, wie zum Beispiel Kopfschmerzen. Als „Methadonprogramm“ kannst du bei deinen Gelüsten anstatt zu Süßigkeiten nach Bananen, Beeren oder Melone greifen. Anstatt herkömmlichen Getreidesorten versuche glutenfreien Pflanzen wie Hirse, Quinoa oder Amarant in deinen Tagesplan einzubauen. Dein Körper wird am Anfang vielleicht großes Verlangen nach Obst haben, weil du wahrscheinlich ein Defizit an Nährstoffen hast, welches nun erst einmal wieder aufgefüllt werden muss. Begleitend kann dir hier zum Beispiel Gerstengraspulver oder ein Pflanzengranulat helfen. Mit diesen gesunden Nahrungsergänzungsmitteln wirst du Nebenwirkungen reduzieren und deine Mineralstoffdepots wieder auffüllen können. Du wirst sehen, dass du nach einiger Zeit nicht mehr so viel Obst, wie am Anfang essen wirst. Dein natürliches Sättigungsgefühl wird wieder einsetzen, wenn sich dein Körper von den künstlichen Produkten entwöhnt hat. Nun kannst du nach und nach deinen Obstkonsum zugunsten von Gemüse reduzieren. Hast du zum Beispiel bisher zwei Bananen in deinen Smoothie gemixt, ersetze jetzt einen Banane durch eine Handvoll Spinat. Hast du vorher Bananeneis gegessen, versuche nun anstatt dessen einige Gemüsesticks in deinen Alltag zu integrieren. Hier muss letztendlich jeder selbst definieren, wie weit der eigene Zuckerkonsum eingeschränkt werden soll und was der eigene Gesundheitszustand erlaubt. 

Obst in Maßen

Es spricht also nichts gegen Obst, aber auch hier gilt, dass langfristig Gemüse an erster Stelle stehen sollte und Obst somit in kleineren Mengen ( 3 – 4 Stücke Obst) in deinen Alltag integriert werden sollte. Du wirst feststellen, dass deine Gedanken nach deinem (industriellen) Zuckerentzug nicht mehr so oft ums Essen kreisen werden, sondern du dich durch die natürlichen Lebensmittel gesättigt und befriedigt fühlen wirst. Dein Körper bekommt die Nährstoffe, die er zur Erhaltung seiner Körperfunktionen benötigt und du kannst dem Teufelskreis nach „mehr“ entkommen.

Nach dem Entzug

KnoblauchbaguetteHaben wir diesen Schritt einmal geschafft, locken allerdings  oft die Versuchungen, doch mal wieder einen künstlichen Riegel zu essen oder eine Pizza. Dies kannst du machen, wenn die Ausnahme eine Ausnahme bleibt. Zu schnell sind wir aber wieder mittendrin in der Suchtfalle und das Spiel beginnt von vorne. Wenn du weißt, du kannst es nicht bei einer Ausnahme lassen, entscheide dich dafür, die Finger ganz von dieser Droge zu lassen.

Völlige Abstinenz

Natürlich kannst du dich auch entscheiden, einige Wochen ganz auf Obst bzw. natürlichen Zucker zu verzichten. Da dieses rigorose Entzugsprogramm bei vielen jedoch scheitert, ist der kleine Umweg über den Obstersatz und einer anschließenden Reduzierung des Obstkonsums zugunsten von Gemüse der leichtere. Leider haben wir uns allerdings durch unsere bisherige Lebensweise aus Weizenprodukten, Süßigkeiten sowie Milchprodukten bereits unseren Darm ruiniert, so dass eine Darmsanierung Voraussetzung ist, auch den Obstzucker wieder zu vertragen und richtig zu verstoffwechseln. Hier kannst du mit Hilfe eines Heilpraktikers die für dich richtige Vorgehensweise abstimmen. Grundsätzlich schadet es jedoch nie für einen gesunden Darm zu sorgen, was du in deinem Alltag zum Beispiel mit Brottrunk unterstützen kannst.

Was bringt dir die Umstellung? 

Früchtebowl

 

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Früchtebowl mit Toppings

Du benötigst: 

1 Tasse Heidelbeeren, 2 Bananen, 1 Birne, 3 Orangen, 2 Handvoll Cashew-Kerne, 1 EL Leinsamen

Zutaten Früchtebowl:

½ Tasse Heidelbeeren gefroren

1 Banane

½ Birne

½ Tasse Orangensaft, frisch gepresst aus 2 Orangen

1 kleine handvoll Cashew-Kerne

1 EL Leinsamen geschrotet

Zutaten Toppings:

½ Tasse Heidelbeeren gefroren

1 Banane

½ Birne

1 Orange

1 kleine Handvoll Cashew-Kerne

Optional:

1 EL Hagebuttenpulver gemahlen – Hagebuttenpulver enthält sehr viel Vitamin C und eignet sich bestens, um Müsli oder Obstsalat noch etwas nährstoffreicher zu gestalten. Dies ist aber kein Muss, sondern lediglich eine Möglichkeit.

Zubereitung Früchtebowl und Toppings:

Alle Zutaten für die Früchtebowl in einem Mixer cremig pürieren und in eine Schale geben. Die andere Hälfte der Birne und die übrige Banane in kleine Scheiben schneiden und zusammen mit den restlichen Heidelbeeren und ein paar Cashews als Topping über die pürierte Creme geben.

Tipp:

Immer wenn du Leinsamen in deinen Rezepten verwendest, trinke über den Tag verteilt auf jeden Fall 1 – 2 Liter stilles Wasser. Leinsamen binden Wasser und quellen in deinem Körper auf. Daher ist auf eine zusätzliche ausreichende Flüssigkeitsversorgung zu sorgen. 

Früchtebowl
Früchtebowl
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Green superfood.

Natürliche Lebensmittel, die dir für tolle Speisen zur Verfügung stehen

Wenn du dich weg von einer industriellen Ernährung, hin zu einer überwiegend natürlichen und damit pflanzlichen Ernährung orientierst, fallen dir zunächst vielleicht nur ein paar Pflanzen ein, die du kennst und die dir auch schmecken. Um dir einige Anregungen zu geben, findest du ein paar Tipps, welche natürliche Lebensmittel ich verwende – roh, gekocht, gekeimt oder auf andere Weise in Speisen integriert. Diese Liste ist lediglich ein Auszug und kann beliebig von dir ergänzt werden. Welche  verwendest du?

Amaranth, Ananas, Apfel, Aprikose, Aroniabeere, Artischocke, Aubergine, Austernpilz, Avocado

Banane, Bärlauch, Basilikum, Birne, Blattsalate, Blumenkohl, Bohnen, Brennnessel, Brokkoli, Brombeere, Buchweizen

Cashewkerne, Champignon, Chiasamen, Chicoree, Cranberry

Datteln, Dill, Dinkel

Erbsen, Erdbeere, Erdmandel, Erdnuss, Estragon

Feigen, Feldsalat, Fenchel,

Gerste, Gojibeere, Grapefruit, Granatapfel, Grünkohl, Gurke

Hafer, Hagebutte, Hanfsamen, Heidelbeere, Himbeere, Hirse

Ingwer

Johannisbeere 

Kakaobohnen, Kakifrucht, Karotte, Kartoffel, Kichererbsen, Kirsche, Kiwi, Knoblauch, Kohl, Kohlrabi, Kokosnuss, Kräuterseitling, Kümmel, Kürbis, Kürbiskerne

Lauch, Leinsamen, Linsen, Litschi, Löwenzahn

Maronen, Mais, Mandarine, Mandel, Mango, Mangold, Maracuja, Meerrettich, Melonen, Minze, Mirabellen

Nektarine, Nüsse

Olive, Orange, Oregano

Papaya, Paprika, Paranuss, Pastinake, Petersilie, Pfifferlinge, Pfirsich, Pflaume, Pinienkerne, Pistazien

Quinoa, Quitte

Radieschen, Reis, Rettich, Rhabarber, Rosenkohl, Rosmarin, Rote Bete, Rotkohl, Rucola

Schnittlauch, Sellerie, Sesamsaat, Sonnenblumenkerne, Spargel, Spinat, Spitzwegerich, Stachelbeere, Steinpilz, Süßkartoffel, Süßlupine

Thymian, Tomate

Wassermelone, Weintrauben, Wirsing

Zitrone, Zucchini, Zuckerrübe, Zwiebel

 

Tanja

Go green!

Das Netz ist mein zweites Zuhause und wie die meisten surfe ich mich fröhlich durch viele unterschiedliche Blogs. Meistens lasse ich mich treiben und komme von einem Beitrag zum nächsten. Nur sehr selten führt mich mein Weg gezielt auf bestimmte Blogs. Meine wenigen Lieblingsziele möchte ich euch in den nächsten Wochen vorstellen und den Anfang macht der tolle grüne Blog von Tanja. Tanja ist diplomierte Jugend- und Sozialpädagogin, sowie diplomierte Ernährungstrainerin (i.Ausb.), die eine schöne Leidenschaft mit mir teilt, die Begeisterung für grüne Smoothies. In ihrem Blog Blattgrün teilt sie mit uns ihre gesunden grünen Erfahrungen und inspiriert ganz wunderbar ebenfalls bewusst, gesund und einfacher durch das Leben zu gehen. Ihre originellen und humorvollen Texte über ihre vor allen Dingen auch nachhaltige Lebensweise zaubern mir immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht und machen einfach Freude.

Mehr über Tanja erfahrt ihr in dem folgenden Interview für das sich die liebe Tanja Zeit genommen hat worüber ich mich sehr gefreut habe. Viel Spaß beim Lesen!

 

Was sind deine derzeitigen Lieblingsthemen in Sachen Gesundheit?

Neben basenüberschüssiger, cleaner Ernährung beschäftigt mich derzeit das Thema Zucker sehr stark, welches auch ausschlaggebend für meine Diplomarbeit war. Da ich keinen reinen foodblog betreibe, liegt mir auch das Thema Nachhaltigkeit sehr am Herzen. 

Wie bist du darauf gekommen, einen Blog zu machen?

Ich hab schon immer gern Ressourcen, die mich selbst glücklicher machen, mit anderen geteilt. Das Internet macht dieses Erlebnis natürlich gleich noch viel einfacher!

Wie oft pro Woche veröffentlichst du Beiträge?

Ich halte es mit dem Blog so, wie im echten Leben auch: Wenn ich etwas zu sagen habe, sage ich es einfach. Das kann sich in stressigen Wochen vielleicht ein wenig hinziehen (I’m sorry!), wenn es die Zeit dann aber wieder gut mit mir meint, können es auch drei Artikel wöchentlich sein.

TanjaWas hat sich seit deinem Blog in deinem Leben verändert?

Vor allem meine Sichtweise in Bezug auf nachhaltigen Konsum. Ich versuche bewusst einfach zu leben. Heißt: Kokosöl ist mein Allrounder im Badezimmer, saisonales Obst und Gemüse sind meine Favoriten in der Küche und mein Kleiderschrank beschränkt sich auf „dezente“ 50 Stücke, von denen viele davon aus nachhaltiger Produktion stammen. Als Lifestyle-Blogger sollst du natürlich immer die neuesten Trends ausprobieren, Dinge kaufen und darüber schreiben, sowie zwischendurch auch mal ganz viel kochen, damit du haufenweise Fotos für Rezeptartikel hast. Das kann auch schnell überfordern und dann fährt die Motivation Achterbahn. Ich habe für mich gelernt auch im kleinen Rahmen und ohne Konsumüberfluss zu leben, was meinem Körper, der Umwelt und meinem Geldbörserl sehr zugute kommt.

Außerdem habe ich durch meinen Blog andere tolle BloggerInnen und auch nachhaltige Unternehmen kennengelernt, die ich allesamt in mein Herz geschlossen habe.

Wie geht dein Umfeld mit deiner Leidenschaft um?

Durchaus positiv! Meine Freunde, meine Familie und meine Arbeitskollegen lesen gerne mit und haben selbst immer wieder Ideen für neue Einträge, was mich sehr motiviert. Auch mein Herzensmann hat sich mittlerweile daran gewöhnt, dass unser Abendessen zuerst fotografiert werden muss und dann erst gegessen werden darf.

Wie hat die gesunde Ernährung dein Leben verändert?

Bis zu meinem 17. Lebensjahr bestand mein Essen mehr oder weniger aus ungesunden Fetten und Einfachzucker. Eine typisch jugendliche Revolution gegen alles, worin sich kleinste Mengen Gemüse verstecken könnte. Klar, dass man sich mit den Jahren immer müder, schlapper und kränker fühlt. Ich habe seit Beginn des Blogs, und eigentlich auch schon davor, genau aus diesem Grund mit verschiedensten Ernährungsstilen experimentiert, mir von vielen Ernährungsweisen tolle Dinge mitgenommen und sie am Ende in mein eigenes, kleines Ernährungskonzept eingebaut.

Die positivste grüne Veränderung in deinem Leben?

Die Liebe zum gesunden Essen und mein persönlicher Minimalismus. Weniger besitzen und trotzdem mehr haben. Vor allem mehr Zeit, weil weniger geputzt werden muss, mehr Geld, weil weniger gekauft wird und natürlich auch mehr Balance, da ich mich um weniger materielle Dinge sorgen muss.

Was ist dein nächstes Projekt?

Mein nächstes großes Projekt ist auf jeden Fall der Schritt in die Selbstständigkeit als Ernährungstrainerin und natürlich auch als Bloggerin.

Was hat dich an deiner Ausbildung zum Ernährungscoach bisher besonders an Themen interessiert? 

Die biochemischen Prozesse im Körper, denn unsere Organe sind allesamt kleine Wunderwerke der Evolution. Und um diese kleinen Wunderwerk auf lange Sicht störungsfrei zu halten, braucht es eine große Menge Wissen, um Zusammenhänge zu verstehen. Egal, ob es dabei um Säuren-Basen-Haushalte, Darmgesundheit oder „einfach nur“ gesunde Ernährung geht.

Wie gehst du mit Kritikern um, die deine gesunde grüne Ader nicht nachvollziehen können?

Ganz ehrlich: Bis heute habe ich niemanden persönlich getroffen, der die Liebe zur Natur nicht nachvollziehen kann. Klar gibt es hier und da sehr interessante Diskussionen über Nachhaltigkeit und Gesundheit, doch auch aus Standpunkten, die nicht meinem eigenen entsprechen, kann ich mir wichtige Dinge mitnehmen. 

Wer hilft dir bei der Umsetzung deiner grünen Leidenschaft?

Viel Hunger, ein großes Stückchen Neugierde und ein wenig Kreativität.

Wer inspiriert dich, hast du Vorbilder? 

Ich bin irrsinnig leicht zu inspirieren, von daher ist es sehr schwierig einzelne Vorbilder zu benennen. Deshalb kann ich an dieser Stelle nur sagen: Das Leben in all seinen Facetten. 

Dein derzeitiges Lieblingsbuch aus dem Gesundheitsbereich?

Fat Chance – The Hidden Truth About Sugar, Obesity And Disease von Dr. Robert Lustig

Dein grünes Lieblingsgericht?

Derzeit: Gemüsecurry mit Bulgur und Amaranth. Schnell gekocht, sättigend und sehr lecker!

Wie gehst du mit Versuchungen um?  

Ich bin so ungefähr das Gegenteil von diszipliniert! Gerade, wenn es um Kuchen oder Schokolade geht, hüpft mein inneres Zuckermonster in freudiger Erwartung auf den nächsten Zuckerflash in alle Richtungen. Als ernährungsbewusster Mensch muss man aber nicht asketisch leben! Ein Stück Kuchen verbindet man ja auch mit Geselligkeit, Freunden und Freude. Somit kann Kuchen durchaus Soul Food sein. Aber wie es halt so schön heißt: Die Dosis macht das Gift und der beste Zucker ist immer noch wenig bis kein Zucker – Der Bauchspeicheldrüse zuliebe. 

Was trinkst du abends wenn du weggehst? Hast du einen gesunden Drink als Tipp?

In erster Linie trinke ich das, was zum Essen passt. Das kann Wein, Bier oder auch einfach nur Wasser sein. Wenn es Cocktails gibt, dann gerne auch mal einen Caipirinha. Mein Tipp: Zu jedem alkoholischen Getränk zumindest ein Glas Wasser trinken und Alkohol, als Genussmittel, auch dementsprechend nur in kleinen Mengen genießen.

Dein grüner gesunder Lieblingssnack?

Bliss Balls aus Datteln, Rohkakao und Haselnüssen.

Dein liebstes Superfood?

Weizengras. Und Hanfsamen. Passen beide wunderbar in grüne Smoothies. 

Hast du Tipps, sich zu motivieren gesund zu essen, sich zum Sport aufzuraffen?

Lerne deinen Körper zu lieben und dich selbst als besten Freund zu sehen. Wenn du zufrieden mit dir selbst und ausgeglichen bist, behandelst du deinen Körper auch wie deinen eigenen kleinen Tempel. Und das ist gut so, denn du hast nur diesen einen. Du achtest automatisch darauf gesünder zu essen und wenn du viele bunte Lebensmittel voller Nährstoffe zu dir nimmst, wirst du zwangsläufig etwas an dir entdecken, das du vielleicht vorher noch gar nicht so wirklich kanntest, nämlich Bewegungsdrang. Du siehst: Alles ergibt sich von selbst, du musst nur damit beginnen! 

Machst du Sport? 

Ich bin weder Bewegungsmuffel, noch Sportfanatiker. Im Sommer findest du mich im See, am Fahrrad, auf dem Berg oder in Laufschuhen, während ich mich im Winter lieber unter der Decke verkrieche, abends mal durch Wald und Wiesen spaziere oder zwischendurch mit ganz viel Neujahrsmotivation Fitnessprogramme auf youtube ausprobiere. Was ich aber seit Jahren versuche relativ konstant in den Alltag zu integrieren ist Yoga.

Hast du auch Phasen in denen du alles hinschmeißen willst und aufgeben möchtest?

Immer wieder, aber die haben wir doch alle mal. Die Kunst dabei ist sich wieder aufzuraffen und weiterzumachen oder einen Schlussstrich zu ziehen und es einfach sein zu lassen. Dabei sollte man natürlich immer hinterfragen: Energieräuber oder Energietankstelle? 

Tanja neuDein langfristiges Ziel?

Weiterhin Blogartikel schreiben zu können, die das Leben ein klein wenig bunter, entspannter, gesünder und nachhaltiger machen, sowie dies auch gleichzeitig in meiner selbstständigen Tätigkeit als Ernährungscoach mit euch gemeinsam und vor allem für euch zu erreichen. Ein kleines Haus auf La Gomera wäre aber auch wunderbar. 

Welche Blogs liest du besonders gerne?

balanceakt.de, individualisten.at, healthyannafidschi.com, projekt-gesund-leben.de, elephantasticvegan.com, freiknuspern.de

Was machst du, um zu entspannen?

Kräutertee aufsetzen, ein gutes Buch lesen und mich über qualitytime mit dem Herzensmann freuen! 

Vielen Dank liebe Tanja für dieses Interview!

 

Tanjas Blog und ihre Beiträge für vegetarische und vegane Genüsse, gesunde Säfte, Omas alte Hausmittel und plastikfreie Naturkosmetik, Anspannung und Entspannung, sowie Tipps und Empfehlungen für den minimalistischen und fairen Konsum gibt es seit 2013 und auf allen Kanälen zu finden. Wo genau? Hier!

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Vorteile einer basenreichen Ernährung und warum sich unbedingt ein Versuch lohnt

Es ist Zeit für Veränderungen und du bist dir aber noch nicht sicher, ob eine basenreiche Ernährung das Richtige für dich ist? Die Durchführung dieses Lifestyles bietet dir vielfältige Vorteile. Einige davon führen wir dir im Folgenden auf.

  1. Du verlierst Depotfett und Problemzonen
  2. Du wirst ein besseres Hautbild bekommen
  3. Heißhungerattacken bleiben aus
  4. Du gleichst Mangelerscheinungen aus
  5. Deine Energie und Leistungsfähigkeit wird verbessert
  6. Dein Umfeld wird dich anders wahrnehmen
  7. Du wirst dich geistig wacher fühlen

Dank basenreicher Ernährung verlierst du lästige Fettpölsterchen an den richtigen Stellen

Bei einer Übersäuerung des Körpers bindet dein Körper Gifte und Säuren an Fett und Wasser. Daher treten zum Beispiel auch häufig Wasseransammlungen auf. Problemzonen sind Zeichen der neutralisierten Säuren, die im Bindegewebe eingelagert werden. Bekommt dein Körper genügend Mineralstoffe und kann sein Säure-Basen-Gleichgewicht wiederherstellen, besteht keine Notwendigkeit mehr, an Fett und Wasser festzuhalten und dein Körper lässt los. Durch die basenreiche Kost werden Schlacken abgebaut und Problemzonen können reduziert werden.

Du wirst ein besseres Hautbild bekommen

Nicht nur, dass durch eine basenreiche Ernährung die Fettpölsterchen und Problemzonen reduziert werden könne, auch das Hautbild verbessert sich. Während kalorienarme Diäten lediglich zu einen Gewichtsverlust führen, wird das Bindegewebe bei einer basenreichen Ernährung gestrafft und gereinigt. Die Haut wird zusätzlich durch eine basische Körperpflege unterstützt und zu einer natürlichen Selbstfettung angeregt, weswegen zusätzliches Eincremen nicht mehr notwendig sein muss.

Heißhungerattacken bleiben aus

Bei der basenreichen Ernährung geht es nicht um Verzicht, sondern darum, gesunde Alternativen zu finden. Der Körper erhält alles, was er benötigt und erzeugt weder Heißhungerattacken noch ein Heißhungergefühl.  

Du gleichst Mangelerscheinungen aus

Während bei Diäten oder einseitigen Ernährungsweisen häufig Mangelerscheinungen auftreten, hat der Körper bei einem basischen Lifestyle die Möglichkeit, sich wieder zu erholen und seine Depots aufzufüllen. Nicht nur die Körperfunktionen werden wieder optimal unterstützt, sondern auch das äußere Erscheinungsbild profitiert hiervon.

Deine Energie und Leistung wird verbessert

Bei künstlichen und denaturierten Produkten wird dein Körper nicht nur mit zu wenigen Mineralien versorgt, es werden ihm sogar noch Nährstoffe entzogen. Basische Ernährung steigert deine Energie und versorgt dich mit den notwendigen Vitaminen und Mineralien, die du für einen stressigen Alltag und in einem fordernden Leben benötigst. 

Dein Umfeld wird dich anders wahrnehmen

Das wirklich beachtliche bei einem basischen Lifestyle ist neben einer körperlichen Veränderung die innere Ausgeglichenheit und Belastbarkeit. Neben einem straffen Körper, strahlender Haut und klarer Ausstrahlung wirst du auch gelassener mit Stress umgehen können.

Du wirst dich geistig wacher fühlen

Nachdem dein Körper sich von künstlichen Produkten entwöhnt hat, wirst du dich geistig fitter und klarer fühlen. Sogenannter brain smog, ein vernebeltes Gefühl im Kopf und träges Denken gehören der Vergangenheit an.

Fazit

Behältst du alles in deinem Leben bei, wird sich auch an deinem Zustand nichts ändern. Mit leckeren gesunden Alternativen kannst du sehr viel für deine Gesundheit, dein Erscheinungsbild und auch dein inneres Gleichgewicht erreichen. Hierbei geht es nicht um eine radikale Veränderung deiner Lebensgewohnheiten, sondern eine Schritt für Schritt Umstellung mit gesunden Lebensmitteln um deine Ziele langanhaltend zu erreichen. Wie? 21 Tage begleite ich dich mit meinem neuen Onlineprogramm Schritt für Schritt in eine basischere Lebensweise. Es macht Spaß! Ich bin seit 10 Jahren dabei und gerne teile ich meine Erfahrungen mit dir. Liebe Grüße, Imke    

 

 

 

Smoothie from grapes and apple on white wooden background

Kurz und knapp! Darum hilft dir eine basenreiche Ernährung!

  1. Eine basenreiche Ernährung versorgt dich mit notwendigen Nährstoffen
  2. Eine basenreiche Ernährung funktioniert im Alltag
  3. Du kannst mit einer basenreichen Ernährung abnehmen und dein Hautbild verbessern
  4. Eine basenreiche Ernährung entschlackt und entgiftet

Eine basenreiche Ernährung versorgt dich mit notwendigen Nährstoffen

Wer zu wenig an gesunden Lebensmitteln zu sich nimmt, leidet irgendwann an Mineralstoffmangel. Basische Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Kartoffeln und zum Beispiel Mandeln versorgen unseren Körper mit allen notwendigen Nährstoffen. Werden zu viele verarbeitete Nahrungsmittel aufgenommen, die unser Köper nicht richtig verwerten kann, verschiebt sich unser Säure-Basen-Haushalt in den sauren Bereich. Übergewicht und gesundheitliche Probleme entstehen.

„Naturbelassene und vitale Substanzen unterstützen den Zustand von Körper, Geist und Seele. Je naturverbundener der Mensch lebt und je lebendiger seine Nahrung ist, desto tiefgreifender entwickelt sich seine Gesundheit – auch die seelische. Eine wichtige Voraussetzung, um selbstbestimmt zu leben und wirklich das zu tun, wofür man geboren ist.“ (St. Helia)

Sich basisch zu ernähren bedeutet vor allen Dingen sich natürlich zu ernähren. Woher stammt das Nahrungsmittel, woraus setzt es sich zusammen, enthält es wichtige Mineralien und Vitamine oder lediglich synthetische Zusatzstoffe?

Ist das Nahrungsmittel aus einem natürlichen Wachstumsprozess oder aber aus einer künstlichen Produktion entstanden? Die natürlichen Lebensmittel versorgen uns mit allen Nähr- und Vitalstoffen, die unser Körper benötigt um sein gesundes Gleichgewicht zu erhalten und einer Übersäuerung vorzubeugen.

Eine basenreiche Ernährung funktioniert im Alltag

Deine Ernährung sollte aus 80% basenbildenden Lebensmitteln und 20% Säurebildnern bestehen um deinen Säure-Basen-Haushalt auszugleichen, der Atmung, Kreislauf, Verdauung, Ausscheidung, Hormonproduktion, Abwehr und Immunität reguliert. Es gibt Basentabellen, die dir zu Beginn zur Orientierung dienen können, was saure, basische, säurebildende und basenbildende Lebensmittel sind.

Wenn es dir am Anfang schwer fällt, deine Ernährung umzustellen, so kannst du zuerst versuchen, den Anteil der säurebildenden Lebensmittel nach und nach etwas zu verringern. Besser ist es, du beginnst langsam, als dass du nach einer kurzen Zeit vor Übereifer aufgibst. Mit jeder kleinen Veränderung machst du einen weiteren Schritt, um der Übersäuerung in deinem Körper entgegenzuwirken. Die wenigsten wissen von gesunden Alternativen wie Konjac Nudeln (gesunde basische low-carb Nudeln), Linsen Spirelli, Kokoskonfekt, Chiasamenpudding, pflanzlichen Milchsorten und vielen leckeren Alternativen, die schnell, einfach und lecker in jeden Alltag integrierbar sind.

Du kannst mit einer basenreichen Ernährung abnehmen und dein Hautbild verbessern 

Zu viele Kalorien bedeuten mehr Fett. Aber was bedeuten zu viele Säuren?

Wenn du zu viel isst und dich zu wenig bewegst, lagert dein Körper Fettpölsterchen für schwere Zeiten ein. Die meisten Diäten sind nur einseitig und damit du sowohl deine Figur als auch dein Hautbild verbesserst, ist auch eine Säurereduktion notwendig.  Säuren und Gifte befinden sich vermehrt in unseren Nahrungsmitteln und auch in unserer Umgebung (Abgase, Chemikalien in Kosmetika) und entstehen durch zu viel Sport und auch Stress.
Säuren sind nicht per se schlecht, müssen sich jedoch in einem gesunden Gleichgewicht zu Basen in unserem Körper befinden. Durch die Zunahme der Säurequellen in unserem Leben, schadet ein Übermaß und unser Körper versucht diesen Säureüberfluss über Lunge, Nieren und Haut auszuscheiden. Akne und Neurodermitis zum Beispiel sind ein Zeichen, dass unser Körper versucht Gifte aus dem Körper auszuscheiden. Bei einer zu großen Säureflut, die unsere Entgiftungsorgane nicht mehr entsorgen können, werden die Reste im Körper eingelagert. Fett- und Bindegewebe sind die bevorzugten Lagerplätze für diese Schlacken. Schlacken sind in diesem Fall Salze. Die Säuren wurden mit Hilfe von Mineralien zu Salzen neutralisiert, um nicht unsere Organe zu schädigen.

Als Maßnahme gegen eine latente Übersäuerung bietet sich die Reduktion von Säuren aus der Ernährung und Umwelt an sowie zusätzliche Entgiftungsmaßnahmen. Somit kannst du sowohl Abnehmen als auch dein Hautbild verbessern!

Die Hauptverursacher von Säuren sind tierische Produkte, Stress, Medikamente, künstliche Stoffe wie Farb- und Konservierungsstoffe, Zucker und Getreide, Kaffee, Softdrinks und Alkohol. Reduzierst du diese Säurebildner wirst du mit schöner Haut, Gewichtsverlust und mehr Energie belohnt.

Eine basenreiche Ernährung entschlackt und entgiftet  

In der Naturheilkunde ist der Ausgleich des Säure-Basen-Haushalts eine der wichtigsten Grundlagen, was bereits Ernährungsforscher wie Ragnar Berg, Dr. Franz Mayr, Maximilian Bircher-Benner oder Friedrich Sanders betonten. Bei einer basenreichen Ernährung unterstützen basische Tees den Entgiftungsprozess und die Reinigung des Körpers. Viele Mineralien aus Gemüse und Kräutern neutralisieren Säuren und helfen dem Körper seine Säuren abzutransportieren. Unterstützt wird die Ausleitung von Giften bei Bedarf durch Entschlackung über die Haut (basische Bäder/Wickel) und angenehme Bewegung womit dein Lymphsystem angeregt wird.


2.2 Basisch Fit Muffins

Basisch Fit – Deine Kurzanleitung

Ein basenreicher Lifestyle unterscheidet sich zu anderen Ernährungsweisen indem nicht nur Säurequellen reduziert und Mineralstoffdepots aufgefüllt werden, sondern durch besondere basische Tees und basische Maßnahmen die Entgiftung des Körpers unterstützt wird. Altlasten des Körpers können gezielt entsorgt und sowohl Gesundheit, Körper und Hautbild  somit verbessert werden. Innere und äußere Zufriedenheit ist das Ergebnis. Mit unserer Kurzanleitung bekommst du einen ersten Blick in einen basenreichen Lifestyle! Wir freuen uns, dir bei deinem Einstieg zu helfen. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.

Basisch Fit – Kurzanleitung

 

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Parkschlösschen Huas

Ayurvedakur an der Mosel

Es gibt Zeiten im Leben, in denen man einige Tage gezielt nutzen möchte, um wieder zu sich finden und ein tiefes Bedürfnis nach innerer Ruhe,  Entgiftung und Stärkung von Körper und Geist verspürt.

Eine Ayurvedakur, die in diesem Zusammenhang wohl jedem ein Begriff ist, ruft oftmals entweder Begeisterung oder aber auch völliges Unverständnis hervor. Letzteres beruht vielleicht auf Unwissenheit oder eventuell Angst vor unbekanntem Neuland. Auch ich wusste nicht wirklich, was mich erwartet als mich mein Weg völlig intuitiv an die Mosel führte um eine Ayurveda Kur durchzuführen. Ohne Vorstellungen aber mit Vorurteilen packte ich meinen Koffer und suchte das Unbekannte. Eine Panchakarma-Behandlung, die ich im Parkschlösschen in Traben-Trarbach bekommen sollte, versprach messbare Steigerung des Wohlbefindens und der Leistungsfähigkeit. Genau das, was ich brauchte. Durch gezielte Entgiftung, vitalstoffreiche Kost und Pflanzenmedizin würde man sich nicht nur besser fühlen, sondern auch besser aussehen. Gekauft! Natürlich war mir klar, dass es sich bei dieser Kur um die schonende Variante handelte. Wer sich mit den verschiedenen ayurvedischen Entgiftungsmaßnahmen schon einmal auseinander gesetzt hat, weiß, was ich meine. Mir reichte jedoch das Experiment der natürlichen Reinigung mit gesunder Kost begleitet von Ölmassagen oder Stirngüssen.

Parkschlösschen pulsIm Ayurveda sind gesundheitliche Probleme stets Folge eines durch Stress, falsche Lebensweise und Ernährung verursachten inneren Ungleichgewichts. Ziel der Behandlungen ist es daher, das Gleichgewicht wiederherzustellen und so das Immunsystem zu stärken. Meine Devise. Das besondere an der Kur ist der individuelle Ansatz. Zu der Behandlung gehörte daher auch eine ärztliche Untersuchung eines Ayurveda Arztes. Ich bin grundsätzlich ein Freund alter Weisheiten und war neugierig!

Als ich in Traben-Trarbach an der Mosel ankam, erwartete mich eine wirklich sehr ruhige und warme Atmosphäre. Gediegen aber nicht spießig. Das Personal aufmerksam und authentisch. Die Gästebetreuerin nahm sich ausgiebig Zeit, mir das Hotel und die Abläufe der nächsten Tage zu erklären. Ich fühlte mich von Anfang an aufgehoben. Was mich besonders interessierte war die Klientel. Wer macht Ayurvedakuren? Abgehobene Esoteriker? Ich stellte fest, dass das Durchschnittsalter so um die 40+ war. Allerdings gab es auch durchaus jüngere Gäste, die sich eine Auszeit gönnten (ich). Viele Selbständige und Kreative, sowie Geschäftsleute mischten sich bei den Mahlzeiten im Speisesaal.

An meinem ersten Tag sah ich mich lediglich um und machte mich mit allem vertraut. Am nächsten Tag hatte ich meine erste Massage und den Arzttermin, worauf mein individuelles Programm abgestimmt werden würde. Ich war gespannt auf den Yogi. Fast schon aufgeregt. Der Yogi war natürlich kein Yogi, sondern ein ausgebildeter ayurvedischer Mediziner. Ein wenig unkonventionell sah er aus. Mit seinen blondierten Haaren und vielen Ringen war ich ansatzweise sowohl irritiert als auch fasziniert. Nachdem ich einen ausführlichen Anamnesebogen ausgefüllt hatte, tastete er meinen Puls und berichtete mir u.a. von meinem Heißhunger auf Süßes und meinen Allergien. Also nichts Neues. Dafür aber umso beeindruckender, denn in meinem Anamnesebogen hatte ich vergessen, dies zu erwähnen. Er legte meinen Kurplan fest und es ging es los.

Während der ersten Tage wurde entgiftet. Mir ging es in dieser Zeit nicht besonders gut. Ich spürte im ganzen Körper parkschlösschen massagewie die Gifte in Bewegung kamen, d.h. ich hatte Kopf- und Gliederschmerzen und war sehr erschöpft. Ich schlief viel zwischen den Behandlungen, was mir gut tat und mir bei anderen Urlauben eher schwer fällt. Der eigene Druck, möglichst aktiv zu sein und gerne auch Sehenswürdigkeiten für Facebook festzuhalten, begleitete mich bei diesem Aufenthalt nicht, da die Ausgangslage und der Aufenthaltsort ganz der Bestimmung zur Erholung dienten und ich mir damit die eigene Erlaubnis der Entspannung zugestand. Allerdings kann auch der Tagesablauf im Parkschlösschen straff gestaltet werden. Zusätzliche Yogastunden, Meditationen oder Sporteinheiten sowie Vorträge und Kochkurse stehen bereit und warten bis die erste Heilkrise überwunden ist.

Das absolute Highlight im Parkschlösschen sind für mich definitiv alle Massagen und Dampfbäder. Die Massagen sind einstündig und ein einzigartiges Erlebnis.

Nach ein paar Tagen merkte ich, wie meine Kräfte wieder erwachten, meine Haut frischer wirkte und ich ein paar Kilos verlor. Trotz des richtig guten Essens. Wobei ich hier nicht unterschlagen möchte, dass ich dies erst nach den Anfangstagen richtig auskosten konnte. Während der Entgiftungsphase gleicht das Essen eher einer Suppendiät, allerdings einer sehr exquisiten. Die ayurvedische Küche mit ihren Kräutern hat es mir trotz meiner anfänglichen Vorurteile absolut angetan. Natürlich habe ich mich im hauseigenen Shop gleich mit einem Kochbuch und Zutaten wie Ghee und neuen Gewürzmischungen eingedeckt.

Parkschl essenInsgesamt haben mir nicht nur die körperlichen Behandlungen sehr gut getan. Die abgeschiedene und ruhige Umgebung ermöglicht eine innerliche Besinnung, was sich sehr positiv auf mich ausgewirkt hat. Innere Klarheit war das Ergebnis dieser zunächst ungewohnten Stille.

Abschließend kann ich sagen, es war gut am eigenen Körper zu erfahren, wie schnell und positiv sich eine gründliche Entgiftung und gesunde Ernährung auf das Wohlbefinden auswirkt. Durch die Gespräche beim Arzt wurde mir erläutert, was ich an meiner Ernährung verbessern kann und tun muss, um das Ergebnis auch im Alltag zu erhalten. Mir wurden meine schlechten Angewohnheiten bewusster, ich habe neue Ideen für die Ernährung zu Hause und zur Stressbewältigung mitnehmen können. Last but not least bin ich sehr außergewöhnlichen Menschen begegnet, mit denen ich mich bis heute verbunden fühle. Die Klientel? Gesundheitsbewusst aber nicht fanatisch, offen aber nicht aufdringlich, spirituell aber nicht abgehoben.

Das Parkschlösschen hat mich wieder geerdet und den Grundstein für eine bewusste und spirituelle Persönlichkeitsentwicklung gelegt. Eine Entwicklung, die gesundheits- und herzorientiert ist und mir bis heute den Weg zeigt. Namasté.

Bilder: © Ayurveda Parkschlösschen

2.2 Basisch Fit Muffins

Neujahrs Blaubeer Cashew Dessert

Unser leckeres Neujahrsdessert – basenreich, vegan und glutenfrei, ein Traum!

Einfach, schnell, lecker und beeindruckend. Kreiere dir dein ganz besonderes Dessert zum Neujahr 2016!

Neujahrs Blaubeer Cashew Dessert
Portionen Vorbereitung
6 Desserts 10 Minuten
Wartezeit
1 Stunde abkühlen
Portionen Vorbereitung
6 Desserts 10 Minuten
Wartezeit
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Neujahrs Blaubeer Cashew Dessert
Portionen Vorbereitung
6 Desserts 10 Minuten
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Portionen Vorbereitung
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Zutaten
Boden:
Füllung
Portionen: Desserts
Anleitungen
  1. Die Zutaten für den Boden in einem leistungsstarken Mixer vermischen. Eventuell 1-2 El Kokosmus hinzugeben, sollte der Mix zu trocken sein. Die fertige Mischung in eine kleine Silikomuffinform geben. Für die Füllung die Cashews 5 minuten in Wasser quellen lassen und zusammen mit dem Saft einer 1/2 und den weiteren Zutaten außer den Blaubeeren mixen. Die Mischung ebenfalls in die Form geben. Nun die Blaubeeren im Mixer vermischen und oben auf die Füllung geben. Die Formen 1 Stunde gefrieren und hinterher mit frischen Blaubeeren oder Himbeeren verzieren. Quele: Mind Body Green
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Basisch Fit in vier Wochen – Dein eBook

Werde Basisch Fit!

Smoothie from grapes and apple on white wooden background

Müde? Erschöpft? Deine Waage steht still? Das eBook Basisch Fit in vier Wochen gibt dir nicht nur die Basics einer basenreichen Ernährung mit auf den Weg, sondern enthält Tipps und Tricks zur Gewichtsabnahme, Verbesserung deines Hautbilds sowie Einkaufslisten, alles über basische Körperpflege und Informationen über Fitness und inneren Ausgleich. Du wirst verstehen, wieso dein Körper an Fettpölsterchen festhält und Haarausfall oder Problemzonen keine Sackgasse sind. Basisch Fit macht dich basisch fit!

 
Kleeblatt Wolken

Basisch Fit ins neue Jahr! Buchverlosung für Einsteiger!

Update Februar 2016: Die Gewinnerin ist bereits benachrichtigt und wir gratulieren nochmal der lieben Sandra. Die nächste Buchverlosung ist bereits geplant  – zusammen mit einer Überraschung!

———————————————————————————————–Wir alle sprechen über Kalorien, die effektivsten Diäten und neusten Sportarten. Wir ernähren uns augenscheinlich gesund, haben die besten Ärzte, die besten Medikamente aber quälen uns trotzdem mit Übergewicht oder Problemzonen herum und fühlen uns ausgelaugt sowie erschöpft. Ausgelaugt? Sätze wie „ Ich bin sauer“ oder „ Ich fühle mich ausgelaugt“ stehen an der Tagesordnung und das damit zusammenhängende Säure-Basen Thema ist den meisten somit näher als sie dachten. Aber wer spricht schon über Säuren? Was sind überhaupt Säuren? Wie entstehen Säuren in unserem Alltag? Den wenigsten ist bewusst, dass sowohl ihre Ernährung als auch ihre Lebensweise Säuren produzieren, die Grund für Haarausfall, Müdigkeit, Problemzonen und sogar den Stillstand auf ihrer Waage sein können. Neben ungesunden Lebensmitteln sehen wir uns zusehends mit Chemikalien in Kosmetika und einem hektischen Alltag mit viel Druck und Stress konfrontiert, so dass ein ungesunder Lebensstil und damit eine große Säureflut leicht überhand nehmen.

Reduziere Säuren! Bleib Basisch Fit!

book title of healthy lifestyle isolated on a wooden table over dark backgroundGenau hier setzt das neue Buch „Basisch Fit für Einsteiger“ an, das bald auf dem Markt erscheint. Das Buch richtet sich an alle Neulinge der Basischen Ernährung und möchte dir eine Orientierungshilfe geben, Säureproduzenten in deinem Alltag zu erkennen und gesunde Alternativen zu finden. Mit unserer Ernährung haben wir ein großartiges Werkzeug in der Hand um damit immens Einfluss sowohl auf unser Äußeres als auch unser Inneres nehmen zu können. Unsere Ernährung hat sich in den letzten Jahrzehnten schleichend verändert und wir bemerken gar nicht mehr, dass unser Essen oftmals nur noch aus künstlichen Zutaten besteht.

Wichtig ist hierbei eine vielseitige Herangehensweise und zusätzlich darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig, unkompliziert und wohltuend neben einer basischen Ernährung die Ausleitung von eingelagerten Säuren ist. Oftmals werden bei Diäten entweder nur Kalorien gezählt, das Sportpensum erhöht oder einseitig gegessen. Trotz Gewichtsabnahme bleiben Einlagerungen an Oberschenkel oder Bauch erhalten und eine Verbesserung des Hautbilds ist nicht erkennbar. Übergewicht und Problemzonen resultieren aus mehreren Ursachen und einseitige Diäten sprechen nur einen Aspekt des Stoffwechsels an. Das Auffüllen unseres Körpers mit Nährstoffen und die Ausleitung von Säuren und Giften werden häufig vernachlässigt. Dabei ist es wichtig, Säuren aus industriellen Nahrungsmitteln sowohl zu reduzieren als auch gleichzeitig Einlagerungen zu lösen und auszuscheiden. Somit kann sowohl die Figur als auch das Hautbild verbessert werden.

Der Schwerpunkt liegt auf einer kontinuierlichen Versorgung unseres Körpers mit ausreichend nährstoffhaltigen Lebensmitteln und Maßnahmen um anfallende Säuren in unserem Alltag sowohl zu reduzieren als auch auszuscheiden.

 

Kleeblatt WolkenWenn du an einer Verlosung des neuen Buchs teilnehmen möchtest, schreibe einfach eine email an info@basischfit.de. 

 

Viel Glück!