Archiv für den Autor: Imke

assortment of juice

Meine wichtigsten Bestandteile der basenreichen Ernährung

  1. Pflanzengranulat
  2. Wasser
  3. Vulkangestein/Heilerde
  4. Omega-3-Fettsäuren
  5. Protein  

Pflanzengranulat

Je nach dem wie basisch du dich ernährst, ist es manchmal notwendig, dass du deinem Körper zusätzlich die Möglichkeit gibst, deine Mineralstoffdepots wieder aufzufüllen und die bei einer Entgiftung wieder aufgelösten älteren Säuren und Gifte zu neutralisieren. Hierzu benötigst du zusätzliche pflanzliche Mineralstoffe, die dein Körper, im Gegensatz zu künstlichen Präparaten, aufnehmen und  verwerten kann. Tägliche anfallende Säuren und bisherige „Altlasten“ können neutralisiert und Mineralstoffdepots wieder aufgefüllt werden, so dass nicht nur für die Körperfunktionen genügend Nährstoffe zur Verfügung stehen, sondern auch für Depots in Haarboden und Fingernägel, was für viele von besonderer Bedeutung ist.   

Wasser

Flüssigkeit spielt eine besondere Bedeutung bei einer basenreichen Ernährung. Nicht irgendein Wasser, sondern stilles mineralarmes Wasser, denn es geht ja um das Entgiften und Abtransportieren. Wasser sollte mineralarm sein, da es Stoffwechselreste aufnehmen und abtransportieren soll. Quellwasser ist ebenfalls mineralarm und kann immer als Maßstab gesehen werden. Ebenso in die Kohlensäure in Wasser zu meiden, die sich kontraproduktiv auf den Säure-Basen-Haushalt im Körper auswirkt. 

Vulkangestein/Heilerde

Zur Bindung der Gifte und Säuren wird häufig besonders das Vulkangestein Zeolith empfohlen. Zeolith soll nicht nur eine enorme Bindungskraft haben, sondern zugleich Silicium enthalten, was besonders für Haut, Haare, Knochen und das Bindegewebe von Bedeutung ist. Häufig wird bei einer Ernährungsumstellung vergessen, wie wichtig es ist, den Körper bei der Entsorgung der Gifte zu unterstützen. Hier kannst du allerdings auch Algen verwenden oder Heilerde.

­

In Deutschland und in der EU ist  Natur Zeolith Klinoptilolith nur als Futtermittelzusatz  und in der Aquaristik erlaubt, wenn es für das einzelne Produkt keine Zertifizierung  als Medizinprodukt gibt.
 
 

Omega-3-Fettsäuren

Gesunde Fette und Öle spielen in einer basenreichen Ernährung eine besondere Rolle. Sie wirken entzündungshemmend und sind für den Erhalt unseres Körpers unerlässlich. Omega-3-Fettsäuren kann unser Körper nicht selbständig herstellen und gehören zu den lebensnotwendigen Nährstoffen, auf die du entsprechend achten solltest. Leinsamen und Chiasamen sind eine gute Quelle, die du in deinen täglichen Speiseplan einbauen kannst. Bei mir gibt es Leinsamen und Chiasamen sehr häufig in meinem Müsli zum Frühstück.

Protein

Protein benötigt unser Körper jeden Tag in ausreichenden Mengen und besonders veganer haben Befürchtungen, nicht genügend Eiweiss aufzunehmen. Neben Grünkohl, Spinat, Hanfsamen, Nüssen, Hülsenfrüchten können zum Beispiel Reis- oder Lupinenprotein bei erhöhtem Bedarf in einen Smoothie gerührt werden. Es sollte besonders auf die Herkunft und strenge Qualitätskriterien geachtet werden, um dem  Körper mit einem künstlichen Eiweißshake nicht letztendlich mehr Schaden zu zufügen.

 

 
Smoothies

Mehr Energie und Leichtigkeit!

Mehr Power, weniger Müdigkeit, mehr Motivation, weniger Antriebslosigkeit, nebenbei auch ein paar Pfunde weniger und mehr Leichtigkeit! Dies sind meine Ergebnisse einer basenreichen Ernährung und basischen Lebensweise.  Was bedeutet dies genau? Eine basenreiche Ernährung bedeutet mit Hilfe der Ernährung und Lebensweise ein Übermaß an Säuren zu reduzieren. Dies kann nachhaltig nicht nur unsere Gesundheit, sondern auch unser Äußeres und unser Wohlbefinden beeinflussen. Zu viele Säuren können von Problemzonen, Haarausfall, brüchigen Fingernägeln bis hin zu chronischen Krankheiten und Abgeschlagenheit führen. Besonders Müdigkeit kommt sehr häufig in unserer heutigen Gesellschaft vor, was in alltägliche Sätze wie „Ich bin ausgelaugt“ oder ich bin sauer“ zum Ausdruck kommt und in engem Zusammenhang mit unserem Säure-Basen-Haushalt stehen kann.

Was können die positiven Begleiterscheinungen einer basenreichen Ernährung sein?

  1. Reduzierung von Depotfett und Problemzonen

Zu viele Säuren in unserem Körper können dazu führen, dass der Körper an Fett und Wasser festhält, um Säuren zu binden und zu verdünnen. Ein Gewichtsstillstand kann die Folge sein sowie ausgeprägte Problemzonen. Cellulite und Reiterhosen sind oftmals das Resultat neutralisierter Säuren, die sich in Fett- und Bindegewebe einlagern. Ernähren wir uns basenreich und bringen wir unseren Säure-Basenhaushalt wieder ins Gleichgewicht, kann unser Körper Fett und Wasser loslassen und Problemzonen und eingelagerte Säuren können abgebaut werden.

  1. Verbesserung unseres Hautbilds

Während kalorienreduzierte Diäten und Ernährungsweisen unser Hautbild leiden lassen und fahle oder schlaffe Haut die Folge sein können, hilft eine basenreiche Ernährung das Hautbild zu stärken und basische Anwendungen wirken unterstützend um die Haut zu straffen. Durch die Versorgung mit Mineralien und Vitaminen wird die Haut genährt, kann sich erholen und wieder beginnen zu strahlen. Basische Anwendungen reinigen das Bindegewebe und unterstützen die Selbstfettung unserer Haut.

3. Minderung von Heißhungerattacken

Durch eine basenreiche Ernährung bekommt unser Körper, wonach er verlangt. Nähr- und Vitalstoffe. Unser Körper wird mit gesunden Kohlenhydraten, Eiweißen und Fetten versorgt, die ihn nicht belasten, sondern welche er durch die natürliche Form verarbeiten und verwerten kann. Dadurch, dass ungesunde durch gesunde Lebensmittel ersetzt werden entsteht nicht das Gefühl des Verzichts und Heißhungerattacken bleiben aus.

  1. Vorbeugung von Mineralstoffmangel

Einseitige Diäten führen häufig zu einem Mineralstoffverlust und Folgen wie möglicherweise Haarausfall. Eine basenreiche Ernährung ist eine langfristige Umstellung, die sogar unsere Mineralstoffdepots wieder auffüllen kann und somit nicht nur unsere Körperfunktionen unterstützt, sondern auch gleichzeitig durch die Vielzahl an Mineralstoffen Haut, Haare und Nägel kräftigt und sich somit auch positiv auf unser Äußeres auswirken kann.

  1. laufenSteigerung der Energie und der Leistungsfähigkeit

Industrieprodukte liefern nicht nur zu wenig Mineralien, diese führen sogar dazu, dass unserem Körper noch zusätzlich Mineralien entzogen werden. Wir fühlen uns leer und ausgelaugt. eine basenreiche Ernährung mit ihren zahlreichen Lebensmitteln reich an einer hohen Nährstoffdichte versorgt uns mit Energie und sorgt dafür, dass wir uns wieder leistungsfähiger fühlen können.

  1. Innere Ausgeglichenheit

Nicht nur der Körper und das Hautbild können sich durch eine basenreiche Ernährung zum Positiven verändern. Auch auf das Wohlbefinden kann sich ein basenreiche Ernährung positiv auswirken. Positive Nebeneffekte einer basenreichen Ernährung sind eine innere Ausgeglichenheit und eine bessere Stressresistenz.

  1. Klarer Kopf

Schon einmal den Begriff brain smog gehört? Wenn sich der Kopf vernebelt anfühlt, wir nur langsam und schwer denken können, spricht man auch von brain smog. Nach ein paar Wochen Entwöhnung von Industrieprodukten wird sich der Kopf wieder viel klarer und freier anfühlen. Schnelleres und besseres Denken sind einige Beobachtungen, die sich bei vielen Leuten nach einigen Wochen basenreicher Ernährung einstellen.

Die basenreiche Ernährung kann also einige positive Auswirkungen auf unseren Körper bewirken und ist durchaus einen Versuch wert. Es handelt sich hier um eine langfristige Umstellung und nicht um eine kurzfristige Diät. Die Umstellung kann Schritt für Schritt erfolgen, so dass nach und nach Säurebildner durch gesunde Alternativen ersetzt werden können.

Variety of healthy appetizer: toasts and salads with fresh vegetables

Tipps für einen basischeren Tag

Ernährst Du Dich basenreich, unterstützt Du Deinen Körper automatisch mit sehr vitalstoffreichen Lebensmitteln, womit Du Deine Körperdepots wieder auffüllen kannst. Gleichzeitig reduzierst Du dadurch Säuren. Unser Körper produziert jedoch permanent Stoffwechselreste, Säuren und Gifte, was Du besonders morgens beim Aufwachen bemerkst, wenn Dein Körper über Nacht entgiftet hat. Um Deinen Körper bei der Aus- scheidung dieser Gifte am Vormittag zu entlasten, kannst Du ihn folgenderweise unterstützen:

  1. Über Nacht haben sich Säuren und andere Stoffe in Deinem Mund gesammelt. Damit diese nun nicht sofort wieder mit dem Essen und Trinken in den Magen und Darm gelangen und somit zurück in Deinen Körper, ist es zu empfehlen, dass Du noch vor dem Frühstück Deine Zähne und Deinen Mundraum reinigst, zum Beispiel durch Ölziehen.
  2. Nach der Zahnreinigung unterstützt Du den Entgiftungsprozess durch das Trinken von 1–2 Gläsern Wasser (still, mineralarm). Dadurch verdünnst Du die Säuren, die Dein Körper über Nacht zur Ausscheidung bereitgestellt hat, und reinigst Deinen Körper von innen. Das Wasser unterstützt Deine Nieren bei der Entgiftung und regt zusätzlich Deinen Darm und Stoffwechsel an.
  3. Trockenbürstungen regen Deine Lymphe und damit den Abtransport von Säuren an. Zusätzlich wird Dein Bindegewebe durch die Behandlung mit Bürstungen durchblutet und gestrafft.
  4. Starte bestenfalls mit Obstsalaten oder Smoothies in den Tag, um Deinen Körper bei der Entgiftung zu unterstützen.
  5. Unterstütze Deinen Körper durch reichlich stilles (Detox-)Wasser (siehe Rezepte) und Obst.
  6. Salate und Gemüse sowie Beilagen aus Hülsenfrüchten helfen Dir zu viel Energie über den Tag. Ergänze Deine Salate und Gemüse mit Kräutern wie Koriander, Rosmarin oder achte besonders auf Bitterstoffe. Diese sind z.B. in Chiroée oder Rucola enthalten und eignen sich wun- derbar, um Deine Entgiftungsorgane zu unterstützen. Auch wirken diese appetitbremsend.

Gönne Dir ab und zu ruhig ein basisches Eis oder einen Chiapudding (mit Chia sind die Samen der mexikanischen Chiapflanze gemeint, welche Du im Reformhaus kaufen kannst).

Um Deinen Körper mit zusätzlichen wichtigen Nährstoffen zu versorgen, ob nun zur Vorbeugung oder bei Problemen wie Haarausfall, brüchigen Fingernägeln oder bei Abgeschlagenheit, bieten sich tagsüber zusätzliche pflanzliche Ergänzungen wie zum Beispiel Gerstengras an. Gerstengras kann ich Dir besonders empfehlen, da hier neben lebenswichtigen Vitaminen wie B1, B2, B12, C, E auch lebenswichtige Mineralien (Calcium, Eisen, Zink und Natrium) sowie u.a. alle essentiellen Aminosäuren zu finden sind. Die hohe Vitalstoffdichte versorgt Deinen Körper mit lebenswichtigen Nährstoffen in einer natürlichen für Deinen Körper gut verwertbaren Form. Synthetisch erzeugte Vi- talstoffe kann unser Körper nur beding aufnehmen im Gegensatz zu diesen natürlichen pflanzlichen Nährstoffen. Gerstengras bitte nicht in heiße Getränke einrühren, weil sonst die Inhaltsstoffe zerstört werden.

Wenn Du mittags keine warme Mahlzeit hattest, kannst Du diese auch am Abend nachholen. Lediglich mit Rohkost solltest Du vorsichtig sein. Bereite Dir Ofengemüse zu oder Pfannengemüse, leckere Suppen oder Kartoffeln mit Quinoa, Hirse oder Hülsenfrüchten. Auch Gemüsebratlinge kannst Du essen.

Was gibt es noch?

  • Vor dem Schlafengehen kannst Du noch einen beruhigenden basischen Abendtee trinken.
  • Sogenannte Basenpuffer in Form von 1–2 TL Pflanzengranulat helfen Deinem Körper die in der Nacht anfallenden Säuren besser zu neutralisieren.
  • Wenn Du morgens oft schwere Beine hast, kannst Du über Nacht basische Strümpfe tragen, die Deinen Körper ebenfalls bei der Ent- giftung über Nacht unterstützen.
  • Ebenso ist es empfehlenswert, am Abend noch etwas natürliches Vitamin C zum Beispiel aus Sanddorn zu sich zu nehmen. Am Abend unterstützt Vitamin C die Zellgeneration und somit auch den Schlackenabbau über Nacht.

Trinke morgens 1- Gläser stilles mineralarmes Wasser, Basentees oder auch mal eine Tasse Matcha (Latte) oder goldene Milch (ein Getränk aus Pflanzenmilch und Kurkuma). Auch kannst Du Deinem Wasser mit Früchten ein wenig Geschmack verleihen (sog. Detoxwasser) oder etwas Wasser mit Brottrunk mischen. Birkenwasser oder Kokoswasser sind ebenfalls noch abwechslungsreiche Alternativen. Diese Getränke bekommst Du im Reformhaus oder auch im Drogeriemarkt. Gemüsesäfte kannst Du ebenfalls in Deinen Tagesplan integrieren, genauso wie in Maßen ein Glas frisch gepressten Obstsaft.

Somit hast Du nun einen Überblick, wie Du Deinen Tag etwas basischer machen kannt. Damit Du auch die passenden Speisen dazu hast, habe ich dir über 100 Rezepte vom Frühstück über Alternativen zu Nudeln, Pizza bis hin zu Grillrezepten in meinem Booklet zusammengestellt. Dies kannst du einzeln oder im Jubiläumspaket zusammen mit meinem Online Programm bestellen. 

Ein basenreicher Tag im Überblick

Hier bekommst du einen Einblick, wie ein basenreicher Tag aussehen kann.

Hinweis: Wenn Du bisher wenig Obst und Gemüse gegessen hast, solltest Du Obst zunächst nur morgens, mittags Salate und ab 17 Uhr nur noch gedünstetes Gemüse oder Suppen essen. Auch ist es besser, in der Anfangsphase maximal 3 Obst- bzw. Gemüsesorten zu mischen.

Morgens 

Ernährst Du Dich basenreich, wirst Du Deinen Körper mit sehr vitalstoffreichen Lebensmitteln unterstützen, womit Du Deine Körperdepots wieder auffüllen kannst. Gleichzeitig reduzierst Du dadurch auch Säuren. Unser Körper produziert jedoch trotzdem weiterhin permanent Stoffwechselreste und Säuren, was Du besonders morgens beim Aufwachen bemerkst, wenn Dein Körper über Nacht entgiftet hat. Um Deinen Körper bei der Ausscheidung dieser Gifte am Vormittag zu entlasten, kannst Du ihn folgenderweise unterstützen:

  1. Über Nacht können sich Säuren und andere Stoffe u.a. in Deinem Mund gesammelt haben. Damit diese nun nicht sofort wieder mit dem Essen und Trinken in den Magen und Darm gelangen und somit zurück in Deinen Körper, ist es zu empfehlen, dass Du noch vor dem Frühstück Deine Zähne und Deinen Mundraum reinigst (z.B. Ölziehen).
  1. Nach der Zahnreinigung unterstützt Du den Entgiftungsprozess durch das Trinken von 1–2 Gläsern Wasser (still, mineralarm). Dadurch verdünnst Du die Säuren, die Dein Körper über Nacht zur Ausscheidung bereitgestellt hat, und reinigst Deinen Körper von innen. Das Wasser unterstützt Deine Nieren bei der Entgiftung und regt zusätzlich Deinen Darm und Stoffwechsel an.
  1. Trockenbürstungen mit z.B. einer Klosterbürste regen Deine Lymphe und damit den Abtransport von Säuren an. Zusätzlich wird Dein Bindegewebe durch die Behandlung mit Bürstungen durchblutet und gestrafft.
  1. Starte bestenfalls mit Obstsalaten oder Smoothies in den Tag um Deinen Körper zu entlasten. Etwas später kannst Du etwas basisches Brot oder Müsli aus glutenfreien Pflanzen essen.

Vormittags

Unterstütze Deinen Körper durch stilles Wasser. .

Mittags

Salate und Gemüse sowie Beilagen aus Hülsenfrüchten, Hirse und Avocado helfen Dir zu viel Energie für den Tag. Ergänze Deine Salate und Gemüse mit Kräutern wie Koriander, Rosmarin oder achte besonders auf Bitterstoffe.  Diese sind z.B. in Chiroée oder Rucola enthalten und eignen sich wunderbar, um Deine Entgiftungsorgane zu unterstützen. Auch wirken diese appetitbremsend.

Nachmittags 

Gönne Dir ab und zu ruhig ein basisches Eis, 1–2 oder einen Chiapudding (Mit Chia sind die Samen der mexikanischen Chiapflanze gemeint, welche Du im Reformhaus kaufen kannst). 

Um Deinen Körper mit zusätzlichen wichtigen Nährstoffen zu versorgen, ob nun zur Vorbeugung oder bei Problemen wie Haarausfall, brüchigen Fingernägeln oder bei Abgeschlagenheit, bieten sich tagsüber zusätzliche pflanzliche Ergänzungen wie zum Beispiel Gerstengras an. Gerstengras kann ich Dir besonders empfehlen, da hier neben lebenswichtigen Vitaminen wie B1, B2, B12, C, E auch lebenswichtige Mineralien (Calcium, Eisen, Zink und Natrium) sowie u.a. alle essentiellen Aminosäuren zu finden sind. Die hohe Vitalstoffdichte versorgt Deinen Körper mit lebenswichtigen Nährstoffen in einer natürlichen für Deinen Körper gut verwertbaren Form. Bei synthetisch erzeugten Vitalstoffen ist fraglich, inwiefern unser Körper diese aufnehmen kann. Gerstengras bitte nicht in heiße Getränke einrühren, weil sonst die Inhaltsstoffe zerstört werden könnten.

Abends

Wenn Du mittags keine warme Mahlzeit hattest, kannst Du diese auch am Abend nachholen. Lediglich mit Rohkost solltest Du abends vorsichtiger sein (evtl. Verdauungsprobleme). Bereite Dir Ofengemüse zu oder Pfannengemüse, leckere Suppen oder Kartoffeln mit Quinoa, Hirse oder Hülsenfrüchten. Auch Gemüsebratlinge kannst Du essen.

  • Vor dem Schlafengehen kannst Du noch einen beruhigenden basischen Abendtee trinken.
  • Sogenannte Basenpuffer in Form von 1–2 TL Pflanzengranulat helfen Deinem Körper die in der Nacht anfallenden Säuren besser zu neutralisieren
  • Wenn Du morgens oft schwere Beine hast, kannst Du über Nacht basische Strümpfe tragen, die Deinen Körper ebenfalls bei der Entgiftung über Nacht unterstützen.
  • Ebenso ist es empfehlenswert, am Abend noch etwas natürliches Vitamin C zum Beispiel aus Sanddorn zu sich zu nehmen. Vitamin C unterstützt u.a. die Zellgeneration. 
  • Ab und zu kannst Du ein basisches Bad oder Fußbad machen, um Säuren zusätzlich aus Deinem Körper zu leiten

Getränke 

Trinke morgens 1 – 2 Gläser stilles mineralarmes Wasser, Basentees oder auch mal eine Tasse Matcha (Latte) oder goldene Milch (ein Getränk aus Pflanzenmilch und Kurkuma). Auch kannst Du Deinem Wasser mit Früchten ein wenig Geschmack verleihen (sog. Detoxwasser) oder etwas Wasser mit Brottrunk mischen. Birkenwasser oder Kokoswasser sind ebenfalls noch abwechslungsreiche Alternativen. Diese Getränke bekommst Du im Reformhaus oder auch im Drogeriemarkt. Gemüsesäfte kannst Du ebenfalls in Deinen Tagesplan integrieren, genauso wie in Maßen ein Glas frisch gepressten Obstsaft.

 

Somit hast Du nun einen Überblick, wie Dein basenreicher Tag aussehen kann. Dies sind alles Möglichkeiten und Du musst nicht alles gleichzeitig umsetzen, sondern kannst Stück für Stück Deinen Alltag anpassen. 

kl

Lebensmitteleinteilung für Einsteiger

Wenn Du Dich mit der basischen Ernährung noch nicht auskennst, möchtest Du Dich am Anfang vielleicht an einer Basentabelle orientieren, die Dir eine Übersicht der einzelnen Lebensmittel gibt. Du wirst im Netz auf unterschiedliche Angaben und Basentabellen stoßen. Dies liegt u.a. daran, dass bei einigen Listen einzig und alleine säure- und basenbildende Lebensmittel mit ihrem jeweiligen pH-Wert aufgeführt und bei anderen auch zum Beispiel sogenannte „gute“ und „schlechte“ Säurebildner unterschieden werden. Weiterhin geben einige Tabellen den pH-Wert vor der Verstoffwechslung der Lebensmittel an, bei anderen beziehen sich die Angaben auf den Wert nach der Verstoffwechslung.


Bild1Gute und schlechte Säurebildner

Wie erwähnt, wirst Du in einigen Tabellen auf gute und schlechte Säurebildner stoßen. Schlechte Säurebildner sind zum Beispiel Chips, deren säurebildende Wirkung größer als die gesundheitliche ist. Diese Nahrungsmittel enthalten fast ausschließlich leere Kalorien und nur wenige oder keine Nährstoffe. Dadurch werden dem Körper zusätzliche basische Mineralien entzogen. Sogenannte gute Säurebildner, wie zum Beispiel Spinat, versorgen den Körper trotz ihrer enthaltenen Säuren oder säurebildenden Eigenschaft mit überdurchschnittlich vielen Vitalstoffen und belasten unseren Körper nicht mit Zusatzstoffen. Gute Säurebildner gelten somit als gesund. Zu ihnen gehören in einigen Basentabellen Soja, Rosenkohl, Nüsse, Hülsenfrüchte und Knoblauch. Wenn Dir eine genaue Auflistung einzelner Lebensmittel wichtig ist, kannst Du Dir für den Anfang einfach eine Tabelle Deiner Wahl raussuchen und Dich vorerst daranhalten, die dort aufgeführten schlechten Säurebildner (besonders Industrieprodukte) zu meiden, und Dich bei Obst und Gemüse an Deiner persönlichen Verträglichkeit der Lebensmittel orientieren. Bei den sogenannten guten Säurebildner überwiegen die Mineralien und Vitamine und daher sind diese auch wichtig für Deinen Körper. Integriere also die guten Säurebildner aus Basentabellen auf jeden Fall in Deinen Speiseplan, wenn Du sie verträgst, und versuche im ersten Schritt die schlechten weitestgehend zu meiden.

Es geht bei der basenreichen Ernährung um einen bewussten Einsatz säurebildender Lebensmittel in Maßen, so dass unser Körper diese noch verarbeiten kann. Es geht nicht darum, Säurebildung kategorisch zu vermeiden.

Grundsätzlich kannst Du Dir merken, dass Nahrungsmittel mit Eiweißgehalt Säurebildner sind. Die säureliefernde Wirkung hängt von der Höhe ihres Eiweißgehalts ab. Je mehr Eiweiß, desto säurebildender die Wirkung. Beim Abbau der im Eiweiß enthaltenen Purine entsteht Harnsäure. Pflanzliche Eiweiße sind dabei leichter zu verstoffwechseln als tierisches Eiweiß und enthalten weniger Purin. In diesem Zusammenhang sind besonders Sahne und Soja häufig diskutierte Themen hinsichtlich ihrer Zuordnung in den Basentabellen. Sahne hat im Verhältnis zu Milch und Joghurt viel Fett aber wenig Eiweiß. Bei einigen Fachleuten wird sie daher als basisch oder neutral bezeichnet. Sahne schadet aufgrund der geringen Säurebildung also nicht, ist aber auch nicht hilfreich bei der Entgiftung. Aus diesem Grund wird sie auch bei einigen Basenkuren meistens nicht empfohlen, da es in dieser Zeit hauptsächlich um eine Entschlackung geht. Auch das Thema Soja ist in diesem Zusammenhang umstritten. Manche Eiweiße wie z. B. Sojaeiweiß werden oft mit Lupineneiweiß gleichgesetzt, das nur in geringen Mengen Purine enthält und daher kaum säurebildend ist (im Vergleich zu tierischen Eiweißquellen). Daher gehört Soja bei manchen Experten zu basischen Lebensmitteln.

Lebensmitteleinteilung für Einsteiger

Um Dir Deinen Einstieg zu erleichtern, möchte ich Dir die Einteilung zeigen, wie ich sie für mich im Alltag lebe. 80 % meiner Lebensmittel sind basenüberschüssig und 20 % können aus säurebildenden Produkten bestehen. Dies sind allerdings Säurebildner, die nur wenig Säuren bilden und noch eine überwiegend gesundheitliche Wirkung haben. Kombiniert werden können hierzu neutrale Lebensmittel, die weder säurebildend noch basisch wirken. Industrieprodukte versuche ich vollständig zu vermeiden.   

Hier die Einteilung im Überblick:

Neutrale Lebensmittel

Hochwertige Fette und Öle: z.B. Kokosöl, Leinöl, Hanföl, Olivenöl, Rohmilchbutter, Sahne 

Basenreiche Lebensmittel 80%

Obst, Gemüse, Salate, Keimlinge, Sprossen, Mandeln, Trockenfrüchte, Kartoffeln, Avocados, Kräuter, Gewürze        

Zusätzlich zur Unterstützung des Säure-Basen-Gleichgewichts:

Bewegung, frische Luft

Getränke in einer basenreichen Ernährung

Grüne Smoothies (selbst gemacht), Kräutertees, stilles mineralarmes Wasser (z.B. mit Zitrone oder Minze) 

Säurebildner 20%

Nüsse, Samen, Ölsaaten, Lupineneiweiß, Konjak, – oder Buchweizen- Nudeln, Ur-Getreide, Haferflocken, Hirse, Quinoa, Amarant, Buchweizen, Hülsenfrüchte, Roher Kakao, Mais, Pflanzliche Proteinpulver, Honig, Fisch, Fleisch

Wie Du siehst, gehören einige pflanzliche Lebensmittel zu den Säurebildnern. Diese enthalten aber im Gegensatz zu reinen Industrieprodukten noch für den Körper wichtige Nährstoffe. Tierische Produkte sind grundsätzlich ein umstrittenes Thema, nicht nur wegen ihrer säurebildenden Eigenschaft. Daher ist es empfehlenswert, diese weitestgehend zu reduzieren oder möglichst ganz zu ersetzen. Ich ersetze alle tierischen Milchprodukte durch pflanzliche und nachdem ich zunächst Fisch und Fleisch langsam reduziert habe, esse ich fast gar kein Fleisch mehr (1 – 2 Mal im Jahr).  

Zusätzliche Säurebildner und Gifte sind: Stress,  körperliche Überbelastung, Umweltgifte (z.B. Abgase, Elektrosmog) und Medikamente.

Säurebildner und Gifte aus der Umwelt können wir nur schwer beeinflussen und gerade deswegen ist es besonders wichtig, die belastenden Stoffe, die wir selbst steuern können (Ernährung), weitestgehend einzuschränken. 

Getränke in Maßen bei einer basenreichen Ernährung 20 %

Matcha-Tee, Kakao aus pflanzlicher Mandelmilch Rohkost-Kakao, Pflanzliche Drinks (Reisdrink, Haferdrink – ohne Zusatzstoffe), Lupinenkaffee

Meiden solltest Du

Tierische Milchprodukte (Quark, Joghurt, Käse), Fertigprodukte (Fast-Food, Industrieprodukte, Dosengerichte), konventionelle Getreideprodukte, Weizen (u.a. in Rahmspinat, Soßen), Zucker, Kochsalz, synthetische Süßstoffe, Zusatzstoffe (Geschmacksverstärker), raffinierte und gehärtete Fette, Alkohol, Softgetränke, Kaffee, Mineralwasser 

Diese Produkte werden überwiegend zu Säuren in Deinem Körper verstoffwechselt ohne viele Nährstoffe zu liefern und wirken daher eher nachteilig auf Deinen Körper.  

Was bedeutet dies in der Umsetzung?

Dies bedeutet an erster Stelle, iss was wächst. Also naturbelassen und unverarbeitet.  Für uns ist es mittlerweile normal Fertigmüsli, Mikrowellengerichte und coffee to go in unserem Alltag zu finden. Auch steht Getreide oft ganz oben auf unserem Speiseplan. Aber hierbei handelt es sich überwiegend längst nicht mehr um Ur-Getreide in seiner unveränderten Form, sondern um gezüchtete Sorten.

Grob gesagt, empfehle ich dir die folgenden Säurebildner Schritt für Schritt ausschleichen zu lassen:

  1. Zucker
  2. Weizen (Achtung, auch in Soßen, Rahmspinat enthalten)/konventionelles Getreide
  3. Tierische Produkte (Milch, Joghurt, Käse, Fleisch, Fisch)
  4. Kaffee, Softgetränke
  5. Künstliche Produkte mit Zusatzstoffen 
  1. Zucker

Meiden solltest du auf jeden Fall raffinierte Kohlenhydrate, herkömmliche Süßigkeiten und Produkte mit zugesetzten industriellen Zuckern.  Zucker ist ein starker Säurebildner und führt nicht nur zu schlechten Zähnen, sondern kann durch seine säurebildende Wirkung auch den Mineralstoffverlust unterstützen. 

  1. Weizen, konventionelles Getreide

Glutenhaltige Lebensmittel finden sich ebenfalls nicht in einer basenreichen Ernährung. Die einzige Ausnahme ist gekeimtes Getreide, denn durch den Keimprozess wird das Getreide basisch. Anstatt Getreide kannst Du Pseudogetreide verzehren.

  1. Tierische Produkte

Tierische Produkte enthalten sowohl Purine, die zu Harnsäure verstoffwechselt werden, als auch schwefelhaltige Aminosäuren, die zu Schwefelsäure in unserem Körper führen. Somit gehören tierische Produkte zu der Gruppe der Säurebildner. Meine Handhabung mit tierischen Produkte führe ich Dir an anderer Stelle auf.

  1. Kaffee und Softgetränke

Kaffee und insbesondere Softgetränke, die oftmals nicht nur viel Zucker, sondern auch Phosphatverbindungen enthalten, die zu Phosphorsäure verstoffwechselt wird, zählen zu den Säurebildnern, die Du besser meiden solltest.

  1. Künstliche Produkte mit Zusatzstoffen

Vermeide Produkte die Zusatzstoffe wie zum Beispiel Konservierungsmittel, Farbstoffe und Aromen enthalten. Sie entsprechen keiner natürlichen basenreichen Ernährung. 

Desweiteren rate ich Dir, industriell verarbeitete Fette und Öle weitgehend zu vermeiden. Als Alternative kannst du kleine Mengen kaltgepresster Öle zu Deinen Mahlzeiten integrieren. Diese zählen zu den neutralen Lebensmitteln, da sie weder basisch noch säurebildend verstoffwechselt werden. Hast Du weiteren Fettbedarf, kannst du diesen in Maßen durch Nüsse oder Avocados stillen.

Dieser Überblick mag für dich nun auf den ersten Blick unmöglich erscheinen, jedoch nur, weil dir wahrscheinlich die Alternativen hierzu noch nicht so vertraut sind.

Mit gesunden Alternativen wird dein Speiseplan nicht leerer werden, sondern einfach nur etwas anders aussehen. Du wirst jedoch feststellen, dass du einige Säurebildner leicht ersetzen kannst, andere wiederum wirst du vielleicht nur schwer loslassen können. Besonders Käse, Weizen und Zucker beinhalten Stoffe, die unser Verlangen danach unterstützen und den Verzicht daher erschweren. Ich habe mich oft für zu schwach gehalten, wenn ich die Finger nicht von bestimmten Produkten lassen konnte, bis ich verstanden habe, dass ich auf einige Stoffe mehr reagiere als andere. Damit meine ich, dass ich zum Beispiel kein Problem habe, auf Chips zu verzichten, dafür aber sehr stark auf Zucker reagiere und hier nicht von heute verzichten kann, sondern wirklich über eine Art Methadonprogramm (basische Süßigkeiten) den Ausstieg gefunden habe. Manche Produkte erfordern nach einer gewissen Zeit gar keinen Ersatz mehr, andere schon. Auch unsere Konditionierung spielt mit in unser Essverhalten und vieles mehr. Damit möchte ich dir keinen Freibrief geben, dich weiterhin ungesund zu ernähren, aber dir verständlich machen, dass es gewisse Hindernisse gibt, die uns bei einer gesunden Ernährung herausfordern. Und das immer wieder. Meine Schwäche für Zucker ist bis heute vorhanden und ich habe gelernt, damit umzugehen. Industriellen Zucker ersetze ich zum Beispiel durch Dattelsirup, Agavendicksaft oder Kokosblütenzucker.

Und wie sieht nun deine neue Ernährungsweise aus?

Basenreich bedeutet also überwiegend pflanzlich mit vielen Ballaststoffe, die wichtig für einen gesunden Ernährungsplan sind. Hinzu kommen Pseudogetreide (Amarant, Hirse, Quinoa, Buchweizen), Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Nüsse, Samen, Obst und Gemüse, gesunde kaltgepresste Öle und Fette. Hülsenfrüchte zählen in vielen Tabellen zu den gesunden Säurebildnern, was bedeutet, dass diese Lebensmittel zwar Säuren bilden aber trotzdem die gesundheitliche Wirkung durch die enthaltenen Nährstoffe überwiegt. Hülsenfrüchte gehören daher zu den 20 Prozent, die ich in Maßen integriere.

Fisch und Fleisch aus der Gruppe der tierischen Produkte zählen in einigen Tabellen zu den schlechten, in anderen noch zu den guten Säurebildner. Ich habe beide zu Beginn meiner Ernährungsumstellung noch 1-2 Mal pro Woche in den Speisplan integriert. Es kommt letztendlich(immer) auf die Verhältnismäßigkeit von Fleisch und Gemüse (basischen Lebensmitteln) an und diese gesund zu regulieren.  Oft essen wir viel Fleisch mit Gemüse als Beilage mehrmals die Woche. Bei einer basenreichen Ernährung essen wir stattdessen viel Gemüse mit Fleisch als Beilage und zwar nur maximal zweimal in der Woche. Wenn schon Fleisch, dann wähle hochwertiges Bio-Fleisch aus biologischer, nachhaltiger und artgerechter Haltung. Mittlerweile esse ich schon aus ethischen Gesichtspunkten fast gar kein Fleisch mehr (max. einmal oder zweimal im Jahr) und habe mich sowohl von Fisch als auch von Fleisch durch eine kontinuierliche Reduzierung entwöhnt. Von Milch oder Milchprodukte rate ich dir aus mehreren Gründen ganz ab. Zum einen gilt Milch als sehr schleimbildend, was dazu führen kann, dass in Deinem Darm eine Schleimschicht entsteht und Nährstoffe nicht mehr aufgenommen werden können. Zum anderen können durch den Erhitzungsprozess Nährstoffe verloren gehen, so dass Deine Milch durch das enthaltene Eiweiß nicht nur ein Säurebildner ist, sondern es auch noch fragwürdig ist, inwiefern Milch noch für Deinen Körper verwertbare Stoffe enthält.

Insgesamt bedeutet dies also:

Überwiegend vegetarische Lebensmittel, Obst, Gemüse, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Pseudogetreide oder gekeimtes Getreide, Nüsse, Samen, Keimlinge in Kombination mit kaltgepressten Ölen sind die Hauptbestandteile einer basenreichen Ernährung.

Durch den hohen Anteil natürlicher Lebensmittel führt diese basenreiche Ernährung Deinem Körper alle notwendige Vitamine, Mineralien, Ballaststoffe und Spurenelemente zu. Über die gesunden Fette erhält Dein Organismus die lebensnotwendigen Fettsäuren. Letztendlich verzichtet diese Ernährungsweise auf krankmachende oder belastende Stoffe und Nahrungsmittel wie Zucker, Industrie- und Milchprodukte, die verstärkt Säuren bilden. Beachte dabei immer Deine persönliche Verträglichkeit der einzelnen Lebensmittel.

Alles in allem also eine richtig gute Ausgangsbasis um Dich fit zu halten und vielleicht ganz nebenbei noch ein paar überflüssige Pfunde zu verlieren. Ganz einfach, oder?

Falls Dir jetzt auf Anhieb keine Alternativen zu Süßigkeiten, Eis und Pizza einfallen, dann kann ich Dich beruhigen, denn auch hierfür gibt es gesunde basenüberschüssige Möglichkeiten.  Und keine Sorge, sie schmecken! Was du an einem basenreichen Tag essen kannst und alle weiteren Hintergrundinformationen erzähle ich dir in meinen Videos, die es ab März zu sehen gibt. Was genau du dort erfährst, siehst du in den Vorschauvideos. Anmelden kannst du dich jetzt schon unter info@basischfit.de.

Basische Tipps für den Alltag

Koffein, Weizen, Zucker und Stress verursachen ein Übermaß an Säuren in unserem Körper. Wir werden anfälliger für Krankheiten, fühlen uns müde und schlapp. Um die vielen Säuren zu reduzieren und unseren Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen, hier ein paar Tipps für deinen Alltag.

  1. Bitterstoffe

Wir lieben es süß und in 80% der Produkte im Supermarkt findest du mittlerweile zugesetzten Zucker. Selbst den Äpfeln werden die ursprünglichen Bitterstoffe rausgezüchtet weil die Verbraucher süße Früchte bevorzugen. Bitterstoffe braucht unser Körper allerdings um unsere Organe zu stärken und unseren Körper bei der Entgiftung zu unterstützen. Einfach mal wieder bewusst einen Salat mit Chicoree essen, einen Tee aus Bitterstoffen trinken oder auch eine Messerspitze Bitterstoffbasenpulver  in den Tag einbauen. Dein Stoffwechsel kommt wieder in Schwung und deine Gesundheit unterstützt.

  1. Wasser

Wasser reinigt deine Zellen, transportiert Nährstoffe und hilft, überschüssige Giftstoffe abzutransportieren. Je nach Körpergröße empfehlen sich 2 – 3 Liter pro Tag. Besonders morgens haben sich viele Säuren und Stoffwechselreste in deinem Körper angesammelt und mit Wasser gleich früh morgens verdünnst du diese Säuren und hilfst deinem Körper, diese zu entsorgen. Stilles mineralarmes Wasser sollte auf deinem Tagesplan bei einer basenreichen Ernährung auf jeden Fall auf der Liste stehen.  Gerne mit einem Schuss Zitrone, etwas Minze oder Ingwer.

  1. Lymphaktivierung

Ebenso, wie Wasser deinem Körper bei der Entgiftung hilft, kannst du zusätzlich deine Lymphe tagsüber unterstützen, die quasi die Müllabfuhr deines Körpers ist und für den Abtransport der Abfallprodukte sorgt. Leider aktiviert sich die Lymphe nicht von alleine. Trampolinspringen, Lymphdrainagen oder Treppensteigen aktivieren dein Lymphsystem und damit den Abtransport von zu vielen Säuren, die deinen Körper belasten.  

  1. Zucker und Weizen ersetzten

Zucker und Weizen sind starke Säurebildner und indem du tagsüber einfach mal auf zuckerhaltige Snacks verzichtest und stattdessen basische Süßigkeiten isst und dein Brot durch glutenfreie Pflanzen ersetzt, senkst du deinen Säurepegel erheblich. Entlaste deinen Körper indem du Säurebildner ersetzt.  

  1. Gerstengras

Eine extra Portion grünes Gemüse liefert dir viele Nährstoffe und bringt dein Säure-Basen Haushalt wieder ins Gleichgewicht. Gerstengraspulver gibt dir eine extra Portion Chlorophyll und kann morgens in einem Glas Wasser in besonders hohen Belastungszeiten oder nach einer längeren ungesunden Ernährungsweise kurweise genommen werden, um die Basenspeicher wieder aufzufüllen.

  1. Ölziehen

Gleich morgens vor dem Zähneputzen kannst du das Ölziehen durchführen. Mit Sesamöl ziehst du das Öl 10 – 15 Minuten durch den Mund und reinigst so deinen Mundraum effektiver als mit der Zahnbürste. Das Immunsystem soll dadurch entlastet werden, Kopfschmerzen gelindert und auch die Zähne sollen wieder weißer werden. Die Zähne und das Zahnfleisch sind leicht das Zuhause vieler Bakterien und Viren, die Krankheiten verursachen können.   

  1. Tief atmen

Ganz easy in den Alltag einzubauen und doch vergessen wir das bewusste Atmen leider viel zu oft. Über die Atmung werden Säuren abgeatmet und je tiefer du atmest, desto besser. Einfach mal wieder öfter im Büro das Fenster aufmachen, nicht nur um eine kleine Pause einzubauen, sondern um gezielt Säuren abzuatmen.

  1. Füße in die Wanne

Abends nach der Arbeit vor den Fernseher oder Emails am PC checken? Skypen mit Freunden oder einfach mal durch Internet surfen?  Aus nur mal eben kurz wird schnell am eine Stunde und in dieser Stunde kannst du deine Füße auch in ein basisches Fußbad stellen. Über die besonders vielen Schweißdrüsen an den Füßen entgiftest du extrem stark und kannst ganz nebenbei Säuren aus deinem Körper leiten.  

fab3

Alternativen zu Shampoo – Wascherde

WERBUNG Vor einigen Wochen war es soweit. Nachdem ich schon meine Körperlotionen und Gesichtscremes sowie Zahnpasta durch natürliche Kosmetik ersetzt habe, wollte ich einen weiteren Versuch starten. Mein Shampoo bereitete mir schon länger kein gutes Gefühl mehr mit den viele chemischen Stoffen, die auf der Rückseite gelistet sind. Glücklicherweise habe ich dann die Wascherde bei der Firma Regenbogenkreis entdeckt. Ich beziehe bei Regenbogenkreis schon länger Zeolith (Vulkangestein) und Sangokoralle (Mineralien) und durfte die Wascherde kostenlos testen. Die Wascherde (lavare = waschen) wird in Nordafrika bereits seit Jahrhunderten ein natürliches Mittel zur Pflege von Haut und Haaren. Das besondere an der
WaschWascherde ist, dass sie mit Verbindung in Wasser aufquillt und eine gelige Konsistenz gebildet wird. Die feinen Partikel haben die Fähigkeit, Schmutz und überschüssiges Fett aus dem Haar aufzusaugen. Das kannst du dir ähnlich wie bei einem Löschblatt vorstellen. Das Schöne daran, deine Haare und Haut werden nicht vollständig entfettet, wie oftmals bei einigen industriellen Shampoos.  In der Packungsbeilage werden die Vorteile der Lavarerde folgendermaßen beschrieben:
 reizfrei und sehr hautverträglich, glänzendes und geschmeidiges Haar, seltener gewaschenes Haar, absolut umweltverträglich, frei von synthetischen Duft-, Farb-und Konservierungsstoffen. Wie kannst du dir die Wascherde nun vorstellen? 

Wer unbedingt auf Schaum für die Haarwäsche und einen starken Duft besteht, der wird womöglich enttäuscht werden. Denn Wascherde ergibt ein lehmige Masse, die mich an unsere Schlammschlachten im Wattenmeer als Kinder erinnert. Die Wascherde ist auch nicht fertig aus der Packung anzuwenden, sondern wird erst vorher mit etwas Wasser vermischt und angerührt. Wie bin ich genau vorgegangen?

erdeIch habe 3 – 5 Esslöffel Wascherde mit etwas Wasser angerührt, so dass eine lehmige Konsistenz raus kam. Hier muss eventuell ein bisschen herumexperimentiert werden, jedenfalls war es bei mir so. Die Mischung habe ich etwas quellen lassen. In dieser Zeit habe ich dann noch etwas anderes gemacht. Dann habe ich die Wascherde auf meine Kopfhaut und Haaransatz massiert. Diese Matschepampe auf dem Kopf zu haben, ist gewöhnungsbedürftig, aber mich hat das alles amüsiert und das ich nicht zig Chemikalien in meinen Körper massiere, gibt mir ein viel besseres Gefühl als mit meinem herkömmlichen Shampoo. Nach einer kurzen Einwirkzeit habe ich alles vorsichtig wieder ausgewaschen, was überhaupt kein Problem war. Meine Haare fühlten sich nach dem Ausspülen sofort weich und auch gut an. Die Duschwände haben allerdings nach der Prozedur einen extra Schauer benötigt… 

Ich habe erst überlegt, nach der Wäsche meine Haare noch mit Zitronenwasser abzuspülen (saure Rinse), was aber gar nicht nötig war. Ich bin absolut zufrieden mit meiner neuen Alternative. Das Haar ließ sich gut kämmen und war griffig. Das Anrühren ist zwar ein bisschen gewöhnungsbedürftig aber kostet nicht wirklich viel Zeit. Ich wasche inzwischen seit ca. 2-3 Wochen mit Wascherde und habe mich an das Anrühren und die Konsistenz gewöhnt. Die Haare sind glänzend und weich. Ich nehme nicht mehr als 4 Esslöffel pro Wäsche, somit hält sich auch der Verbrauch in Grenzen.  Die Umstellung wird  sicherlich noch etwas Zeit in Anspruch nehmen, denn auch wenn die Haare sauber und kämmbar sind, fühlen sie sich noch nicht so an, wie ich es gewohnt bin, was ich aber schon öfter gelesen hatte und somit darauf vorbereitet war. Wer übrigens trockenes Haar hat, kann 1 – 2 Tropfen Öl dazugeben. 

Vielen Dank für das zur Verfügungstellen von Regenbogenkreis. Ich durfte die Wascherde kostenlos testen. Dies beeinflusst meine Meinung aber nicht im geringsten.

Mehr zum Thema basische Körperpflege spreche ich auch in meinem 21 Tage Programm zur basischen Ernährung an.

Voll verzuckert und dick durch weniger Kalorien

Das Thema Zucker beschäftigt mich schon seit Jahren. Immer wieder bemerke ich die negativen Auswirkungen und frage mich trotzdem immer wieder, ob ich mir diese nur einbilde oder sie wirklich so gravierend sind. Dummerweise falle ich trotz der Auswirkungen gerne immer wieder darauf rein. Die Abstände werden zwar immer größer aber so gut ich Weizen, tierischen Produkten und anderen Säurebildner in meinem Speiseplan ersetzt habe, umso schwieriger fällt es mir bei dem Thema Zucker. Jeder hat eben sein eigenes Laster.  Nun habe ich den Film „Voll verzuckert“ gesehen und auch wenn ich sehr gut über dieses Thema informiert bin, hat er mir wieder neue Impulse gegeben und mir den Rücken gestärkt.

Der Film zeigt einen Selbstversuch, in dem 60 Tage lang Produkte mit insgesamt 40 Teelöffel Zucker gegessen werden. Unrealistisch?

Es wird die Zuckermenge gegessen, die ein Australier durchschnittlich aus Supermarktprodukten zu sich nimmt – 40 Teelöffel. Und damit ist nicht die Zuckermenge aus Eiscreme oder anderen offensichtlich zuckerhaltigen Produkten gemeint, sondern der zugesetzte Zucker in vermeintlich gesunden Produkten wie Müsli und Joghurt. Bei einem heutzutage gesunden Frühstück aus u.a. Cornflakes und Saft können schon beim Frühstück schnell 20 Teelöffel zusammenkommen.

Zwischen Euphorie und Antriebslosigkeit

Die Veränderungen durch den Zuckerkonsum des Darstellers sind nicht nur körperlich, was mich in meiner Erfahrung bestätigt, dass Zucker einen erheblich negativen Einfluss auf unsere Stimmung haben kann.

Die Versuchsperson zeigte schon nach 12 Tagen 3,5 Kilogramm mehr auf der Waage und das nur durch „gesunde“ Produkte mit versteckten Zuckern. Daneben war ein gravierender Einfluss auf die Laune festzustellen. Stimmungsschwankungen machten sich breit und auf eine gute Laune folgte Lustlosigkeit und Antriebslosigkeit, bis zuckerhaltige Produkte die Stimmung wieder nach oben puschten. Zwischen Euphorie und Stimmungstief.  Ganz klar wird in diesem Film der Zusammenhang von Zucker auf psychische Störungen auch ausgesprochen und darauf hingewiesen, dass hier durchaus ein Zusammenhang bestehen kann.

Interessant fand ich den Hinweis, dass früher 10 % der Produkte im Supermarkt zugesetzten Zucker enthielt, jetzt ganze 90%. Würde man die zuckerhaltigen Produkte entfernen, wären die Regale quasi leer. Früher war die natürliche Ernährung vorrangig und industrielle Produkte Ausnahmen, heute ist es umgekehrt.

Der Film macht auch ganz klar deutlich, dass es nicht um den Fruchtzucker in Obst geht, sondern den raffinierten Zucker und die zugesetzte isolierte Fructose in den Produkten. In Obst wird uns Zucker zusammen mit Ballaststoffen und Mineralien geliefert, ein richtiges (Kraft)Paket. Die Ballaststoffe sind sättigend und unser Körper wird mit Nährstoffen versorgt. Unser natürliches Sättigungsgefühl setzt ein. Bei isolierter Fructose, künstlichen Snacks werden wir dazu verleitet, schnell neue Snacks zu uns zu nehmen und das Verlangen nach mehr hält uns immer auf Trab, wie einen Junkie auf Drogen.  Die schnelle Energie tut uns kurz gut und setzt Endorphine frei. Es werden die gleichen Belohnungszentren wie zum Beispiel bei Nikotin bedient. Leider aber nur ein kurzer „Rausch“. Es kann zu einer Art Zwang führen und der Drang zur Sucht werden.

In dem Film wird auch nochmal über die Tricks der Zuckerindustrie berichtet, wie unsere genetischen Veranlagungen nach dem süßen Geschmack ausgenutzt werden und es gibt viele Hintergrundinfos über Herkunft, Produktion, Wirkung von Zucker und andere interessante Dinge.    

Auch wird nochmal verdeutlicht, dass uns der Verzehr ungesunder Snacks zwischendurch von klein auf antrainiert wird. In der Werbung gibt es um halb zehn das „gesunde“ Frühstückchen oder die „extra Portion Milch“ (Milchzucker) in Schulpausen.   In meiner Generation waren das wohl die „gesunden“ Fruchtzwerge.  Aber bei uns gab es damals Süßes nur als Ausnahmen und nicht als reguläre Zwischenmahlzeit. Kein Wunder, dass Mütter zu Hause gegen Windmühlen kämpfen, wenn Kindern diese zuckerhaltigen Produkte durch Werbung und in der Schule als Normalität vermittelt werden.

Dick durch weniger Kalorien – Kalorien sind nicht gleich Kalorien

Am besten fand ich, dass bei dem Experiment herauskam, was ich an mir selbst festgestellt habe. Dieselbe Menge an Kalorien in einer anderen Zusammensetzung kann zu Gewichtsverlust und einer festeren Körperstruktur führen. Der Zuckerkonsument in dem Video hat vorher drei Jahre zuckerfrei gelebt und ca. 2300 Kalorien am Tag zu sich genommen. Während des Experiments hat sich die Kalorienmenge nicht erhöht, teilweise sogar verringert. Verändert hat sich also nur die Herkunft der Kalorien. Anstatt Zucker aus Obst und Gemüse, gesunden Fetten und Ölen, Fleisch, Fett und Avocados setzten sich die Kalorien 60 Tage aus zuckerhaltigen Nahrungsmitteln zusammen und der Darsteller nahm trotz gleicher oder geringerer Kalorienmenge fünf Kilo zu. Seine Stimmung veränderte sich negativ und auch seine sportliche Leistung nahm ab. Weniger Kalorien aber dafür eine Fettleber, mehr Hunger und Trägheit. Toller Tausch!

Somit: Die Kalorienherkunft ist entscheidend und die Zusammensetzung zählt! 2000 Kalorien aus unterschiedlichen Nahrungsmitteln wirken auch unterschiedlich.   

Völlig legal auf Droge

Natürlich geht es letztendlich um ein Übermaß an Zucker und kein Nahrungsmittel ist im Übermaß gesund. Aber durch das Angebot heutzutage merken wir gar nicht mehr, dass wir durch Müsliriegel und Snacks das Übermaß sehr schnell erreicht haben, ohne dass es uns bewusst ist. Niemand isst freiwillig 20 Zuckerwürfel und trotzdem nehmen viele von uns diese letztendlich unbewusst zu sich und fragen sich, warum sie ständig müde und abgeschlagen sind, obwohl sie sich gesund ernähren. Das Fatale daran, unser Körper gewöhnt sich schnell an den hohen Zuckerkonsum und wir funktionieren in dem Teufelskreislauf. Es wird als gegeben akzeptiert und wir denken, dies ist der Normalzustand.

Unser Geist ist benebelt und unsere Gesellschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten angepasst und schleichend verändert. Heutzutage gehören zuckerhaltige Getränke bei jeder Party dazu. Zucker ist legitim und nur die wenigsten wollen und können noch darauf verzichten.    

Kalter Entzug

Aber wie kommen wir nun aus dieser Zuckerfalle wieder raus? Und was passiert nach einem Verzicht auf zugesetzten Zucker?

Der Darsteller verzichtet nach dem Experiment wieder ganz auf industriellen Zucker und zeigt in der ersten Woche des Entzugs sowohl Kopfschmerzen, Gereiztheit als auch Schlafschwierigkeiten. Ebenfalls hat er mit Heißhunger auf Zucker zu kämpfen. Nach zwei bis vier Wochen ist sein Verlangen nach Zucker aber endlich verschwunden und nach zwei Monaten auch seine Lebensfreude zurück. Seine Laune ist wieder besser und der Kopf wieder klar.

Reversible Schäden

Sehr faszinierend ist die Tatsache, dass die durch den Zuckerkonsum entstandene Fettleber des Darstellers wieder verschwand und sich der Körper wieder erholte.  

Es dauert also, bis wir uns wieder an ungesüßte Gerichte gewöhnen und jeder muss für sich selbst rausfinden, ob er seinen Zuckerkonsum reglementieren kann und will oder ein konsequenter Verzicht sinnvoller für ihn ist.  Warum ganz verzichten? Das Leben ist doch so viel besser, wenn man nicht ständig auf der Jagd ist!

Fazit: Im Supermarkt auf die Obst- und Gemüseabteilung zusteuern, alles was dazwischen ist übergehen. Statt Zucker gesunde Fette und Öle wählen und nicht auf „gesunden“ Fruchtzucker in Produkten reinfallen. Nicht natürlicher Fruchtzucker, sondern raffinierter Zucker und extra Fruchtzucker in isolierter Form verschlechtern unsere Gesundheit. Hier habe ich dir noch ein paar Tipps aufgeschrieben, um zuckerfrei durch den Alltag zu kommen. 

Und: Vergeude deine Zeit nicht mit Kalorien zählen! 

Lohnt sich der Film?

Wenn man sich vorher schon mit dieser Thematik auseinandergesetzt hat, ist dieser Film vielleicht nichts Neues und auch die Ergebnisse nicht überraschend. Ich finde er bestätigt, was der ein oder andere vielleicht selbst an seinem eigenen Körper erfahren hat, aber nicht glauben konnte. Wie kann es sein, dass Zucker so einen gravierenden Einfluss auf Körper und Psyche haben kann, aber es einem keiner sagt und dazu noch in fast allen Nahrungsmitteln steckt.

Viele denken, sie würden sich gesund ernähren, kommen aber ungewollt in einen Teufelskreis, der sie öfter als nötig essen lässt und in das Verlangen nach mehr hineinzieht.  Zucker ist heutzutage in Nahrungsmitteln enthalten, die nicht mit zugesetzten Zuckern in Verbindung gebracht werden (Lachs, Gemüse im Glas). Wenn man bedenkt, dass sich der Darsteller zwei Monate lang genau von diesen vermeintlich gesunden (aber industriell verarbeiteten) Lebensmitteln ernährt (und nicht von eindeutigen Zuckerbomben wie Süßigkeiten und Croissants), so macht das sehr nachdenklich.

Der Film ist keine 37 Grad Doku, aber für Leute, die sich um das Thema Zucker noch nie große Gedanken gemacht haben, ist er informativ und sensibilisiert, vermehrt bewusst einzukaufen.  

Es gibt noch einen ähnlichen Film, Fed Up – Du bist, was du isst, den ich mir als nächstes anschauen werde.

Bei den Büchern handelt es sich um Partnerlinks und du verlässt diese Seite.

10675769_493391687469914_7013032325093989321_n

Gastbeitrag von Hans-Jürgen Lahann

11018858_546225708853178_7144190175255095347_nIch habe über viele Jahre einige Erfahrungen mit der basischen Ernährung gemacht und freue mich immer über Berichte von anderen, mit ähnlichen Erfahrungen. In diesem Artikel schildert Hans-Jürgen Lahann,  was ihn zu einer gesünderen Ernährungsweise bewegt hat und wie es ihm damit erging. 

Die heilende Wirkung basenreicher Ernährung

„Euer Essen sollte Eure Medizin sein.“ Hippokrates

„Lassen Sie ihr Gemüse etwa immer anbrennen?“ fragte der Kinderarzt meine Mutter mit gespielter Entrüstung. Nein, angebrannt war das Gemüse, das meine Mutter immer mittags auf den Tisch brachte nicht. Ich verweigerte trotzdem regelmäßig diese Gemüsebeilagen, was meine Mutter schließlich dazu brachte, beim Kinderarzt um Unterstützung zu bitten. Sie machte sich halt Sorgen um meine Gesundheit. In der Folge wurde ich gemartert mit allem, was die damalige Industrie zum Thema Vitaminsubstituierung zu bieten hatte: Rotbäckchensaft, Vitaminpillen, Bonbons, und am „beliebtesten“ war der Esslöffel „Multisanostol“, direkt aus der Tube in den Mund. Mich schüttelt es heute noch. Und immer mit der Drohung: „Wenn Du das nicht isst, muss der Arzt Dir Vitaminspritzen geben!“

Im Grunde waren die Bedenken meine Mutter aber gar nicht so unbegründet, wie ich heute weiß. Auch wenn sie es damals aus Unwissenheit falsch angegangen ist und auch wenn nicht die Vitamine das Hauptproblem waren, sondern die Mineralstoffe.

Die wirklich gesunde und heilende Wirkung pflanzlicher Nahrung habe ich erst 40 Jahre später kennen gelernt, und das auch erst nach einer längeren Leidensgeschichte.

Gesundheitliche Probleme 

Gesundheitliche Probleme hatte ich schon immer, auch wenn sie nicht sehr dramatisch waren. Immer mal wieder Magenschmerzen mit dem typischen Nüchternschmerz, was den Kinderarzt aber nicht auf den Verdacht einer Magen-Schleim-Haut-Entzündung brachte. So etwas hat man als Jugendlicher ja nicht, in dem Alter!

In der Pubertät kam dann aus heiterem Himmel eine Pollenallergie dazu. Bei einem Klassenausflug ins Grüne konnte ich vor juckenden Augen und laufender Nase kaum an den pädagogischen „Angeboten“ teilnehmen. Die treffende Diagnose einer Mitschülerin, die auch betroffen war: „Du hast Heuschnupfen, ganz klar!“ „Was? Damit hatte ich noch nie was zu tun und meine Eltern auch nicht!“ Half aber nichts, war so und wurde ärztlich bestätigt In den nächsten Jahren habe ich dann alles mitgemacht, was die Medizin und Naturheilkunde gegen Heuschnupfen so zu bieten hat Von Cortisonspray, Antihistaminika und Desensibilisierung, es hatte alles kein Erfolg. Die Ernährung hinterfragte leider niemand kritisch. 

Später kamen sogenannte Spannungskopfschmerzen bei Stressbelastung dazu. Und aus den Magenschmerzen entwickelte sich tatsächlich ein handfestes Zwölffingerdarm-Geschwür. Nicht witzig. 

Arthrose 

2012 bekam ich dann aber eine Diagnose, mit der ich überhaupt nicht gerechnet hatte (aber wer rechnet schon mit Diagnosen?). Immer wieder kehrende Schmerzen in meinem rechten Knie brachten mich schließlich zu einem bekannten Sportorthopäden. Nach einem kurzen Tastbefund und einem Röntgenbild war es dann klar: Arthrose Stufe 3-4 im rechten Knie. Im Alter von Ende 40…..WAS? Wieso das? Wo kommt das denn her?! Achselzucken… Genetische Disposition, Schiefstellung der Beine (ich habe leider O-Beine…), besondere Belastung… solche Erklärungen bekam ich! 

Bei der Therapie sah es nicht besser aus. Der Doc sagte was von „Gelenkersatz möglichst spät, Einlagen probieren, Kniebandage, eventuell Hyaluron-Spritzen oder eine Begradigung des Beines mit einer großen OP “ . Entscheiden sollte ich das bitte selbst, das wäre schließlich nur eine Frage des Leidensdruckes… Aha…

Bandage und Einlagen ging ja noch ohne großen Aufwand. Aber schon bei den Spritzen habe ich zurück geschreckt. Spritzen direkt in das Gelenk und bei einer Infektion muss das Gelenk versteift werden, dann kann es unter Umständen nicht mal mehr ersetzt werden… ne, danke. Heilung gab es dadurch auch nicht, nur eine momentane Besserung… das musste doch auch anders gehen? 

Ich habe dann versucht mich schlau zu machen und bin schließlich über einen Erklärungsansatz für Arthrose gestolpert, der die Arthrose nicht als „normalen“ Verschleiß des Knorpels ansieht, sondern ganz klar formuliert, dass Arthrose eine Stoffwechselerkrankung ist. Hervor gerufen durch einen übermäßigen Verzehr von tierischem Eiweiß, Kohlehydraten und durch das Essen zu falschen Zeiten. Kurz, durch Übersäuerung. Und nicht nur die Arthrose, auch viele andere „Zivilisationskrankheiten“ seien dadurch erklärbar. 

Mein Basen-Weg 

Ich habe mich dann lange dagegen gewehrt, diese basenreichen Ernährungsempfehlungen umzusetzen. Obwohl ich aus ethischen Gründen schon länger mit der veganen Ernährung geliebäugelt hatte, wollte ich sie nicht konkret umsetzen. Der Verzicht auf Käse, mein geliebtes Sonntags-Frühstücks-Ei und das leckere Eis beim Italiener wog einfach zu schwer. 

Überzeugt hat mich dann das Argument in einem Buch, es für sechs Wochen auszuprobieren. Danach könne man beurteilen, ob sich dadurch Verbesserungen einstellen oder nicht. Wenn ja, kann man gut dabeibleiben, wenn nicht, kann man wieder seine alten Gewohnheiten annehmen und hat nix verloren. Das war ein „Deal“. Wenn ich ehrlich bin, wollte ich den Beweis antreten, dass das eh nix bringt, damit ich in Ruhe weiter das essen konnte, was ich wollte. 

Ich hatte mich sowas von getäuscht Ich muss dazu sagen, ich bin konsequent. Mir war klar, dass ich keine Ausnahmen machen wollte. Einmal eine Ausnahme gemacht, dann muss ich innerlich alles diskutieren… „Komm, das letzte Mal war es ja auch nicht schlimm… Das kleine Stück… Und gestern warst Du ganz konsequent…“ usw… das wollte ich nicht. Also radikal alles eingehalten und von heute auf morgen weggelassen bzw. umgestellt… Nach 3 Wochen hielt ich allerdings den Verzicht auf Süßigkeiten nicht mehr aus und sündigte hier und dort wieder etwas… Ohne Zucker geht es leider heute auch noch nicht. Aber wenn dann immer ohne tierisches Eiweiß, das blieb konsequent so. 

Gesund gegessen… 

Das Ergebnis nach 4 Wochen hat selbst mich total überrascht: 

  • Mein Knie war absolut Schmerz frei; die Kniebandage, die ich bis dahin immer beim Gassi-Gehen getragen hatte, konnte zuhause bleiben
  • Ich habe noch nie einen so robusten Magen gehabt, Geschwüre oder Magenschleimhautentzündung gehörten der Vergangenheit an
  • Kopfschmerzen habe ich kaum noch, und wenn dann wesentlich weniger stark
  • Seit der Ernährungsumstellung ist der Heuschnupfen verschwunden! Nach über 30 Jahren jeden Sommer nur mit Medikamenten überstanden und jetzt… weg… seit der Umstellung und nicht wieder gekommen. 

Nachdem ich mir diese Ergebnisse mal richtig vor Augen geführt hatte, war mir klar, dass ich diese Form der Ernährung nicht mehr ändern wollte, sondern sie weiter beibehalten und verstetigen wollte. 

Ich wollte noch mehr Menschen damit begeistern und davon überzeugen, wie einfach es ist, gesund zu werden, wenn man die richtigen Entscheidungen trifft. Deshalb habe ich angefangen, einen Internet Blog zu schreiben, auf dem ich über meine Erfahrungen berichte und Informationen und Tipps weitergebe. Du erreichst ihn unter https://schmerzfrei-durch-ernaehrung.de/blog 

Anders essen, anders Leben 

Seit der Zeit meiner Ernährungsumstellung merke ich auch, wie sich meine Essgewohnheiten und auch Vorlieben verändert haben. Fastfood, Fleisch, Käse usw. ruft bei mir noch keinen Ekel hervor, aber ich kann gut darauf verzichten. Und während ich früher die Obst und Gemüse Abteilung im Supermarkt immer schnell durchquert habe, läuft mir jetzt dort immer das Wasser im Munde zusammen und der Einkaufswagen ist schon voll, wenn ich da durch bin. Obwohl ich inzwischen am allerliebsten bei meinem Hofladen um die Ecke leckeres Bio-Gemüse und Obst kaufe. Das tut nochmal so gut. 

Heute hätte es meine Mutter leichter mit mir und müsste keine teuren Präparate kaufen und sich der Kritik des Kinderarztes aussetzen. Heute würde sie sich Sorgen machen, weil ich kein Fleisch esse. Dabei bin ich gesünder, wie je zuvor!

Vielen lieben Dank Hans-Jürgen-Lahann!!!!

 

 

 

ik-buchkleinHier geht es zum Basisch Fit Online Programm. Alles zur basischen Ernährung und Tipps zum Einstieg und zur Durchführung im Alltag.

Buchweizen – gekeimt oder ungekeimt?

Buchweizen enthält zwar das Wort „Weizen“ hat aber mit dem herkömmlichen Weizen nichts zu tun, denn er gehört zu den Knöterichgewächsen und ist damit auch glutenfrei. Allerdings kann Buchweizen wie Getreide verwendet werden und man nennt Buchweizen auch gerne Pseudogetreide. Buchweizen enthält sehr viele Nährstoffe, weswegen ich mich dazu entschieden habe, mal ein wenig damit herumzuexperimentieren. Besonders hervorzuheben sind Magnesium, Kalium aber auch Lezithin, welches die Entgiftungsfunktion der Leber unterstützt.  Wird Buchweizen gekeimt, so erhöht sich der Mineralstoffgehalt, weswegen ich dir auch gekeimten Buchweizen empfehle, welcher durch seinen hohen Nährstoffgehalt basisch ist.  

Der gekeimte Buchweizen enthält das Co-Enzym Q10, welches u.a. entzündungshemmend wirkt und das Immunsystem stärkt.  Hinzu kommt, dass Buchweizen alle essenziellen Aminosäuren enthält.

Du kannst dir aus Buchweizenmehl leckeres Brot und leckere Pancakes backen oder gekeimten Buchweizen zum Frühstück in deinem basischen Müsli essen. Wenn du gekeimten Buchweizen essen möchtest, kannst du ca.100 g Buchweizen zunächst 30 – 60 Minuten in ausreichend Wasser ein und spülst ihn danach gut ab. Je länger er eingeweicht wird, desto weniger wird er keimfähig sein. Den abgespülten Buchweizen gibst du in ein Keimglas und lässt ihn 1 – 2 Tage keimen. In diesem Zeitraum muss er jeden Tag 2 – 3 Mal abgespült werden. Ist der Buchweizen gekeimt, einfach nochmal abspülen und abtropfen lassen. Du kannst ihn dann direkt essen oder aber auch trocknen.

Datteln – gesünder als du denkst

Seitdem ich alternative Süßungsmittel nutze, ist die Dattel aus meiner Küche nicht mehr wegzudenken. Manchmal esse ich zwei bis drei Datteln einfach so, manchmal mische ich sie mit etwas Wasser zu einem Dattelsirup (für Smoothies, auf Pancakes (aus Buchweizenmehl), in Eis zusammen mit gefrorenen Bananen etc), mixe sie in Energieriegel oder in meinem Bananenshake. Allerdings alles nur in Maßen.

Ich kaufe meine Datteln im Reformhaus ohne zusätzlichen Zuckerzusatz und in Bioqualität, um das Risiko von chemischen Düngemitteln zu reduzieren.  Die Datteln enthalten viel Eisen, sind Kaliumlieferant, enthalten Kalzium, Proteine und Ballaststoffe. Sogar die Vitamine A, B und C findest du in der Dattel. Der hohe Eisengehalt in der Dattel hilft bei Konzentrationsschwierigkeiten und kalten Händen und Füßen.  Neben dem o.g. Kaliumgehalt ist in Datteln ebenfalls Magnesium enthalten, empfehlenswert zum Beispiel um Anspannungen zu reduzieren. Die enthaltenen Vitamine, wie das Vitamin A unterstützen zum Beispiel die Sehkraft und die Regeneration der Hornhaut des Auges. Besonders interessant fand ich, dass Datteln entzündungshemmend wirken und somit helfen, Schmerzen in Gelenken zu lindern.

Und wo kommt sie her, die Dattel? Heimisch ist die Dattelpalme im Persischen Golf, kultiviert wird sie heute von Nordafrika bis Pakistan. Die Datteln, die du bei uns zu kaufen bekommst, sind häufig aus Tunesien. Also, keine Angst vor der süßen Dattel. Wenn du Süßhunger hast, ist es wichtig, dass du dir keine Verbote setzt, sondern nach gesunden Alternativen ausschau hältst. Im Gegensatz zu herkömmlichen Süßigkeiten, enthalten die basischen eben viele Vitamine und Mineralien während es sich bei industriellen Produkten lediglich um „leere“ Kalorien handelt. Diese werden sogar noch zu Säuren verstoffwechselt, was dazu führen kann, dass zur Neutralisation dieser deinem Körper sogar wichtige Mineralien entzogen werden. Somit fühlen wir uns auch irgendwann ebenfalls „leer“.   

Mit diesem Onlinekurs kannst du in eine basenreiche Ernährung einsteigen:

dahlke

Gratis ebook – Basisch Fit kurz & knapp

Damit du einen schnellen Einblick in die basenreiche Ernährung bekommst und dir die ersten Schritte etwas einfacher fallen, bekommst du hier die Kurzversion in PDF-Form von „Basisch Fit für Einsteiger“ . Nutze einfach das Formular oder schicke einfach eine email an info@basischfit.de mit dem Betreff „Basisch Fit kurz & knapp“ und es geht los. Viel Freude damit!!

Ihr Name (Pflichtfeld)

Ihre E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)

Betreff
[Basisch Fit kurz & knapp]

Ihre Nachricht

Detox water with watermelon and mint

Basische Lebensmitteleinteilung und Basics für Einsteiger

Als Einsteiger fragst du dich vielleicht, was saure und basische Lebensmittel sind und wie du bei den vielen Informationen den ersten Einstieg finden kannst. Hier gibt es ein paar Basics und eine zusammenfassende Richtlinie der Lebensmitteleinteilung für dich. 

Basentabellen

Wenn du dich mit der basischen Ernährung noch nicht auskennst, möchtest du dich am Anfang vielleicht an einer Basentabelle orientieren, die dir eine Übersicht der einzelnen Lebensmittel gibt.
Du wirst im Netz auf unterschiedliche Angaben und Basentabellen stoßen. Dies liegt u.a. daran, dass bei einigen Listen nur säure- und basenbildende Lebensmittel mit ihrem jeweiligen pH-Wert aufgeführt und bei anderen Tabellen zusätzlich sogenannte „gute“ und „schlechte“ Säurebildner unterschieden werden. Weiterhin geben einige Auflistungen den pH-Wert vor der Verstoffwechslung an, bei anderen beziehen sich die Angaben auf den Wert nach der Verstoffwechslung. Als Einsteiger empfehle ich die weiter unten aufgeführte Einteilung nach Peter Jentschura.

Saure und basische Lebensmittel

Sauer schmeckende Lebensmittel wie z. B. Zitrusfrüchte sind zwar „sauer“ im Geschmack, werden aber trotzdem häufig als basisch bezeichnet. Gemeint ist damit ihre basenbildende Eigenschaft. Die Zitrone z.B. schmeckt sauer, ist aber nicht säure- sondern basenbildend – und spendet unserem Körper somit wichtige Mineralstoffe.
Nicht jeder verträgt Fruchtsäuren (z.B. empfindliches Zahnfleisch) und wenn dies bei dir der Fall ist, solltest du trotz der gesunden Eigenschaft auf deinen Körper hören und dir anstatt dessen eine Obstsorte suchen, die dir bekommt.

Gute und schlechte Säurebildner

Wie bereits erwähnt, wirst du in einigen Tabellen auf „gute“ und „schlechte“ Säurebildner stoßen. „Schlechte“ Säurebildner sind zum Beispiel Chips, deren säurebildende Wirkung größer als die gesundheitliche ist. Diese Nahrungsmittel enthalten fast ausschließlich leere Kalorien und nur wenige oder keine Nährstoffe. Dadurch werden dem Körper zusätzliche basische Mineralstoffe entzogen. Sogenannte „gute“ Säurebildner wie z.B. Spinat versorgen den Körper trotz ihrer Säuren oder säurebildenden Eigenschaft mit überdurchschnittlich vielen Vitalstoffen und belasten unseren Körper nicht mit Zusatzstoffen. Gute Säurebildner gelten somit als basenüberschüssig und gesund. Zu ihnen gehören in einigen Basentabellen Soja, Rosenkohl, Nüsse, Hülsenfrüchte und Knoblauch.

Mahlzeiten im Vergleich – Frühstück

Herkömmliches Frühstück

Graubrot               S
Butter                    N
Marmelade           S
Kaffee / Kakao     S

        -> Säureüberschüssig

S = Säureüberschüssig
N = Neutral
B = Basenüberschüssig
 

Herkömmliches gesundes Frühstück

Halbfettjoghurt    S
Vollkornbrot         S
Halbfettmargarine  S
Halbfettkäse         S
Schwarzer Tee     S

  -> Säureüberschüssig

 

Basenreiches Frühstück

Chiasamenpudding              B
Fruchtsalat:
Banane, Melone, Mango     B
Kokosmus, Mandeln         N/B
Lupinenkaffee /                   B
Kaffee (mit Kardamom)     S

  -> Basenüberschüssig

Sahne und Soja

Sahne und Soja sind häufig diskutierte Themen hinsichtlich ihrer Zuordnung in den Basentabellen. Grundsätzlich kannst du dir merken, dass Nahrungsmittel mit Eiweißgehalt Säurebildner sind. Die säureliefernde Wirkung hängt von ihrem Eiweißgehalt ab. Je mehr Eiweiß, desto säurebildender wirkt es. Beim Abbau der im Eiweiß enthaltenen Purine entsteht Harnsäure. Pflanzliche Eiweiße sind leichter zu verstoffwechseln als tierisches Eiweiß und enthalten kaum Purine. Sahne hat im Verhältnis zu Milch und Joghurt viel Fett aber wenig Eiweiß. Bei einigen Fachleuten wird sie daher als basisch oder neutral bezeichnet. Sahne schadet aufgrund der geringen Säurebildung also nicht, ist aber auch nicht hilfreich bei der Entgiftung. Aus diesem Grund wird sie auch bei einigen Basenkuren häufig nicht empfohlen, da es in dieser Zeit hauptsächlich um eine Entschlackung geht. Auch das Thema Soja ist in diesem Zusammenhang häufig umstritten. Manche Eiweiße wie z. B. Sojaeiweiß werden häufig mit Lupineneiweiß gleichgesetzt, das nur in geringen Mengen Purine enthält und daher nur gering säurebildend ist (im Vergleich zu tierischen Eiweißquellen und zu an-deren Hülsenfrüchten). Daher gehört Soja bei manchen Experten zu basischen Lebensmitteln.

Lebensmitteleinteilung für Einsteiger

Hier findest du eine zusammenfassende Richtlinie der Lebensmitteleinteilung nach Peter Jentschura, die ich dir als Einsteiger empfehle. 80% deiner Lebensmittel sollten hiernach basenüberschüssig sein und 20% können aus säureüberschüssigen Produkten bestehen. Industrieprodukte sollten gemieden werden.

 

Basenüberschüssige (80%) -> Natürliche Lebensmittel

Reifes Obst, Gemüse, Kartoffeln
Kräuter, Gewürze, Salate
Keime, Sprossen
Mandeln, Kerne, Nüsse wie Haselnüsse
Avocados
Glutenfreie Pflanzen
Wasser ohne Kohlensäure
Kräutertees

Zusätzlich basenbildend
Bewegung
Frische Luft 

Säureüberschüssig (20%)

Hülsenfrüchte
Fleisch
Fisch
Milchprodukte
Honig
Kaffee
Sojaprodukte

Einige pflanzliche und tierische Lebensmittel gehören gemäß dieser Aufstellung ebenfalls zu den Säurebildnern. Fleisch und Fisch sind zwar Säurebildner, enthalten aber im Gegensatz zu den meisten reinen Industrieprodukten noch verwertbare Nährstoffe. Dies gilt ebenso für einige pflanzliche Säurebildner zu denen zum Beispiel die Hülsenfrüchte gehören und welche daher auf deinem Speiseplan stehen dürfen.

Zusätzliche Säurebildner

Stress
Körperliche Überbelastung
Umweltgifte (z.B. Abgase, Elektrosmog)
Medikamente

Säurebildner wie Abgase und Elektrosmog können wir kaum beeinflussen und gerade deswegen ist es besonders wichtig, die belastenden Stoffe, die wir selber steuern können, weitestgehend einzuschränken.

Säurearten

• Essigsäure (aus Süßwaren)
• Milchsäure (aus Sport)
• Harnsäure (aus Fleisch)
• Acetylsalizylsäure (aus Medikamenten)
• Gerbsäure (aus Kaffee)
• Salzsäure (aus Stress) 

Meide Industrieprodukte und künstliches

Fast Food, Fertiggerichte, Dosennahrung
Weißmehlprodukte
Zucker, Kochsalz
Raffinierte und gehärtete Fette (Margarine)
Synthetische Süßstoffe, Geschmacksverstärker
Kohlensäurehaltige Getränke, Kaffee, Softdrinks, Lightgetränke
Alkohol, Zigaretten 

Neutral
Hochwertige pflanzliche Öle, Butter, Sahne

 

Wenn dir eine genaue Auflistung einzelner Lebensmittel wichtig ist, kannst du dir für den Anfang einfach eine Tabelle deiner Wahl raussuchen und dich vorerst daran halten, die dort aufgeführten schlechten Säurebildner (besonders Industrieprodukte) zu meiden und dich bei Obst und Gemüse an deiner persönlichen Verträglichkeit der Lebensmittel zu orientieren. Die Mineralien und Vitamine überwiegen bei den sogenannten guten Säurebildnern und sind daher auch wichtig für deinen Körper.

 -> Integriere die guten Säurebildner aus Basentabellen auf jeden Fall in deinen Speiseplan wenn du sie verträgst und versuche im ersten Schritt die schlechten weitestgehend zu meiden.

Mit einer Reduzierung von Säuren aus der Ernährung hast du bereits einen ersten Schritt getan, um deinem Körper zu helfen sich von Giften und Säuren zu befreien. Zur weiteren Unterstützung kannst du zu Hause Entgiftungsmaßnahmen wie basische Bäder durchführen um Stoffwechselreste schneller aus deinem Körper zu transportieren. Dein Körper kann so über die Haut entgiften und Nieren sowie Leber entlasten.

vegetable woman

Basenreich einkaufen

Was kaufst du ein für eine basenreiche Ernährung? Wie fängst du an? Ganz einfach, ersetze die bisherigen künstlichen Produkte, Weizen, Süßigkeiten, Alkohol und Kaffee durch natürliche Lebensmittel. Warum? Diese Nahrungsmittel fördern eine Übersäuerung deines Körpers, weil diese bei der Verstoffwechslung zu einer Säurebildung in deinem Körper führen. Allerdings sind es nicht nur Nahrungsmittel, die zu einer Säurebildung in unserem Körper führen. Es gibt einige weitere Faktoren, die dies begünstigen:

 

1. Ernährung:Bild1

Tierische Produkte wie Fleisch, Fisch, Eier, Käse, Quark; Zusatzstoffe wie Konservierungsstoffe, Farbstoffe und z.B. Süßstoffe, industrieller Zucker, Getreide, Weißmehlprodukte; Softgetränke, Kaffee, Alkohol

2. Medikamente, Antibiotika

3. Schadstoffe, Abgase, Gifte in Kosmetika und Kleidung

4. Stress

5. Übermäßiger Sport

Besonders weil wir Faktoren wie Abgase aus der Umwelt nur wenig beeinflussen können, ist es um so wichtiger, durch die Ernährung unser Säure-Basen-Gleichgewicht zu beeinflussen und wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Eine basenreiche Ernährung ist ein guter Anfang.

Was du davon hast? Eine basenreiche Lebensweise hilft dir dabei Fett zu reduzieren, deine Energie und Ausdauer zu erhöhen, gesundheitliche Probleme zu verbessern, deinen Schlaf zu intensivieren und eine schönere Haut zu bekommen.

Zu deiner basenreichen Ernährung kannst du noch basische Körperpflege ergänzen, was deinen Körper zusätzlich unterstützt, Säuren und Gifte auszuscheiden. Auch basische Tees helfen, die eingelagerten Säuren zu lösen und aus dem Körper zu transportieren. Basische Voll- oder Fußbäder sowie basisches Duschgel in Form von Naturseifen sind besonders effektiv für eine sanfte geschmeidige Haut, frei von Schlacken und Giften. Es ist wichtiger, jeden Tag ein bisschen die Ausscheidung bzw. Reduzierung von Säuren zu unterstützen, anstatt einmal jährlich eine Kur zu machen. In dem du regelmäßig  deinen Körper bei der Entsäuerung unterstützt, lagern sich die Säuren erst gar nicht ein und werden umgehend aus deinem Körper befördert. Dies schützt auch vor unnötigem Mineralstoffmangel, denn Mineralstoffe werden für die Neutralisation von Säuren herangezogen. Sorgst du für die schnelle Entsorgung von Säuren und Giften, stehen Mineralstoffe weiterhin für deinen Körper zur Verfügung und werden nicht unnütz verbraucht, was zu Haarverlust, brüchigen Fingernägeln und anderen Folgen führen kann.

Basics für einen basenreichen Einkauf

  • Am besten kaufe so natürlich wie möglich ein. Iss, was wächst und diese Lebensmittel  möglichst in allen Farben.
  • Bevorzuge regionales Gemüse und Obst nach Saison 
  • Kaufe überwiegend frische unverarbeitete und naturbelassene Lebensmittel
  • Verzichte auf Produkte mit langen Zutatenlisten und/oder Zutaten, die du nicht kennst oder nicht aussprechen kannst

Deine basenreiche Einkaufsliste

Aus der Gemüseabteilung/Wochenmarkt/Biomarkt: 

Kürbis, Karotten, Knoblauch, Zucchini, Broccoli, Paprika, Gurke, Tomaten, Radieschen, Zwiebeln, Süßkartoffeln, Spinat, Avocado, Rucola, Blumenkohl, Rosenkohl, Sellerie, Kopfsalat, Grünkohl, Pilze, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Chicoree, Wildkräuter, Kohl, Sprossen, Rettich, Lauch
  

Obst (Bio):

Bananen, Orangen, Äpfel, Grapefruit, Birnen, Beeren, Zitronen, Mango, Granatapfel

Protein:

Hülsenfrüchte, Nüsse, (Hanf)Samen, Reisprotein, Tofu, Tempeh, Lupinen, Algen, Leinsamen

Nüsse/Samen:

Walnüsse, Walnüsse, Cashews, Mandeln, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Leinsamen, Sesam, Pinienkerne

Mehlsorten:

Mandelmehl, Kichererbsenmehl, Reismehl, Quinoamehl, Kokosmehl, Buchweizenmehl   

(Pseudo)Getreide/glutenfreie Pflanzen: 

Amaranth, Quinoa, Buchweizen, Hirse 

Pflanzliche Milchprodukte (ungesüßt/ohne Zusätze): 

Mandelmilch, Reismilch, Kokosnussmilch, Cashewmilch  

Öle/Fette:

Olivenöl, Kokosnussöl, Avocadoöl, Hanföl, Leinsamenöl, Rohmilchbutter

Getränke:

Wasser, Matcha, Ginsengtee, basischer Tee, Lupinenkaffee, Chi-Cafe bio Brottrunk, Ingwertee, goldene Milch, Kokoswasser, Birkenwasser

Süße/Zucker:

Birkenzucker, Kokosblütenzucker, Stevia

Nudeln:

Linsen Spirelli, Konjak Nudeln, Fit `n`Free – glutenfreie Nudeln

Gewürze / Kräuter:

Zimt, Vanille, Kardamom, roher Kakao, Chiliflocken, Ingwer, Kurkuma, Schnittlauch, Basilikum, Sesamsalz, Ursalz, Rosmarin, Koriander, Majoran, Thymian, Oregano, Salbei, Zitronengras  

Superfoods:

Gerstengras, Hanfsamen, Maca, Lucuma, Leinsamen, roher Kakao, Spirulina, Chiasamen, Goji Beeren, Aroniabeeren, Acai Beeren, Baobab

Aufstriche:

Vegetarische Aufstriche, Guacamole, Bio Mandelmus, Erdnussmus

Toppings (für Müsli/Obstsalate):

Erdmandelflocken, Kokosraspeln, Mandeln, Mandelmus, Kokosmus, Chiasamen, Wurzelkkraft/Pflanzengranulat, Gojibeeren, Aroniabeeren, Rosinen, getrocknete Ananas,

Ersetze:

Raffinierten Zucker, Weißmehl, Softgetränke, Fast Food, Alkohol, tierische Produkte

Der Speiseplan

Tag 1

Frühstück:
Basenreiches Müsli aus glutenfreien Pflanzen mit pflanzlicher Milch und Gewürzen  (Zimt, Vanille nach Geschmack)
Snack:
Smoothie (z.B. Banane, Apfel, Spinat)
Mittag:
Salat, Kichererbsenbratlinge, Ofengemüse
Snack:
1 Apfel mit Erdnuss- oder Mandelbutter
Abendessen:
Gemüsepfanne
Snack:
 Grünkohlchips

Mehr Übersichten für deine basenreichen Tagen bekommst du auch in der kostenlosen Kurzanleitung.  Tipps findest du auch auf Facebook, in meinen Basisch Fit Büchern  und in dem dazugehörigen Online Kurs.

 

Diese Seite enthält externe Partnerlinks. 


 
 
 
 

Meine Top 6 bei Erkältung und für neue Energie

Bei den ersten Anzeichen einer Erkältung hole ich meine Wunderwaffen raus. Ein Mittelchen hilft besser als das andere. Welche das sind? Los geht`s…

1. Schwarzkümmelöl

Schwarzkümmelöl hilft nicht nur aufgetragen bei Hautunreinheiten, es hilft auch wunderbar bei Erkältungen und Halsentzündungen. Schwarzkümmel gehört zu den Hahnenfußgewächsen und weder zum Kreuzkümmel noch zu dem allgemein bekannten Kümmel.

In einer sehr geringen Menge enthält das Öl ca. 1% ätherische Öle, was ich beim ersten Probieren nicht wusste und etwas gewöhnungsbedürftig war. Das Öl wirkt antifungizid und kann somit gegen Pilze und Viren verwendet werden. Dank der vielfältigen über 100 wertvollen Inhaltsstoffe kann das Öl auch bei Akne und Schuppenflechte unterstützend äußerlich eingesetzt werden. Hinsichtlich Erkältungen hat Schwarzkümmelöl nicht nur eine entzündungs- und schmerzhemmende Wirkung, sondern auch eine desinfizierende und steigert ganz nebenbei noch das Immunsystem.  

Das Schwarzkümmelöl erhältst du in Apotheken und Drogeriemärkten, Bioladen und Reformhäusern. Es lohnt sich, eine teurere und damit hochwertige Sorte zu kaufen. Die kaltgepressten Sorten aus kontrolliert biologischem Anbau sind immer die besser Wahl. Hier bleiben die Inhaltsstoffe geschont und im Öl enthalten.  

Am besten ist es, Schwarzkümmelöl schon vorbeugend einzunehmen. Dies kannst du innerlich über einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten machen. Hier lässt du dich hinsichtlich der Dosis am besten von einem Apotheker beraten, in vielen Ratgebern wird die Einnahme in Form von einem Teelöffel täglich und in akuten Situationen dreimal täglich einen Teelöffel empfohlen. Das Öl hat es wirklich in sich und ich kann es besonders bei Halsschmerzen empfehlen. Lecker ist allerdings etwas anderes. Aber mir hilft es immer super.

Wer sich bereits mit dem Thema Ölziehen beschäftigt hat, auch hierfür eignet sich das Schwarzkümmelöl. 

Mehr zum Schwarzkümmelöl und die wirklich ganz vielen und tollen Eigenschaften findest du auch auf der Seite „Schwarzkuemmelöl 360°“.

2. Manuka Honig

Manuka Honig steht bei mir in akuten Erkältungssituationen noch vor dem Schwarzkümmelöl, besonders bei Schnupfen. Am besten in Verbindung mit Ingwertee oder goldener Milch. Das schöne, der wichtige Inhaltsstoff Methylglyoxal (MGO), der den Manukahonig so wertvoll macht, ist hitzebeständig und somit ist der Honig wunderbar in heiße Getränke einzurühren. Wer den Honig das erste Mal kauft, wird wahrscheinlich bei dem Preis umfallen, aber es lohnt sich. Der Honig ist ja auch nicht als täglicher Aufstrich gedacht, sondern dosiert und gezielt einzusetzen. Auf dem Honig ist der MGO-Gehalt jeweils angegeben und somit auch in unterschiedlichen Preisklassen erhältlich.

Manuka Honig wird aus dem Nektar der Blüten des Manuka-Strauchs, welcher ein Verwandter des australischen Teebaums ist, gewonnen. Die neuseeländischen Ureinwohner nutzen den Manuka-Honig bereits seit Jahrhunderten als Heilmittel, besonders auch bei Wunden und Verletzungen. Die Wirkung des Honigs wurde sogar in Studien bestätigt. 

3. Brottrunk / Fermentgetreide

Was ist bei Erkältungen besonders wichtig? Das Immunsystem zu stabilisieren. Und wo sitzt das Immunsystem? Im Darm! Somit empfehle ich besonders den Brottrunk um den Darm aufzubauen und das Immunsystem zu stärken. Das probiotische Gärgetränk aus Brot hilft zur Darmsanierung, Stärkung des Immunsystems und auch bei Hautproblemen und kann sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden. Bei Erkältungen hilft zusätzlich ein Getränk aus 1 – 2 Teelöffeln Fermentgetreide und Brottrunk. Beides wird mit warmen Wasser aufgegossen und schluckweise getrunken. Das Fermentgetreide wird aus der abgefilterten Gärsubstanz des Brottrunks gewonnen, getrocknet und zu einem Pulver vermahlen. Das Fermentgetreide hat ähnliche Eigenschaften wie der Brottrunk und beide sind in Kombination unschlagbar.

4. Cistus-Tee – Kräutertees mit antiviraler Wirkung

Sind wir erkältet, geht nichts über einen wärmenden Kräutertee. Besonders kann ich Cistus-Tee empfehlen. Die antivirale und antibakterielle Wirkung ist wissenschaftlich bewiesen und der Tee damit ein super Helfer in Erkältungszeiten. Die Heilpflanze Cistus incanus aus dem Mittelmeerraum, auch als Zistrose oder Cystus bekannt, soll sogar Schwermetalle ausleiten. In der Pflanze kommen die Polyphenole in einer sehr hohen Konzentration vor. Dies sind sekundäre Pflanzenstoffe mit antiviraler Wirkung. Indem sie das verhindern, dass sich Viren an unsere Körperzellen andocken, haben sie eine enorm schützende Wirkung auf unseren Körper. Bei einer Erkältung helfen zwei bis drei Tassen Zistrosentee täglich, die Erkältung zu mindern aber auch zur Vorbeugung. Hinzu kommt, dass der Tee auch äußerlich zur Hautpflege eingesetzt werden kann um die Haut zu straffen. 

5. Zeolith

Wenn unser Körper belastet ist, helfen einerseits viele Nährstoffe um wieder auf die Beine zu kommen, andererseits ist es aber auch wichtig, unseren Körper bei der Ausscheidung von Schadstoffen zu helfen. Zeolith ist ein Vulkangestein, dass die schlechten Stoffe binden und  ausscheiden soll. Es heißt, die guten Stoffe wie Vitamine und Mineralstoffe werden von diesem Vulkangestein nicht gebunden und somit auch nicht entzogen. Bei Bedarf würden einige Mineralstoffe, die im Zeolith enthalten sind sogar abgegeben, falls diese deinem Körper fehlen.  Durch diese Entgiftung kann sich das Säure-Basen-Gleichgewicht wieder regulieren und das Immunsystem wird unterstützt.

Wie es sein kann, das Zeolith feststellt, ob dem Körper bestimmte Mineralstoffe fehlen und vieles mehr kannst du in dem Buch „Stein des Lebens“ nachlesen. Bei der Einnahme von Zeolith gibt es einiges zu beachten (Herkunft, Medikamenteneinnahme etc.) weswegen du unbedingt vor dem Kauf und Einsatz von Zeolith-Produkten deinen Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker fragen solltest. Ich nehme Zeolith regelmäßig zur Entgiftung und fühle mich sehr gut damit.  Zeolith zur Entgiftung – Buchvorstellung „Siliziummineralien und Gesundheit“ von Dr. med. Dr. med Karl Hecht

­

In Deutschland und in der EU ist  Natur Zeolith Klinoptilolith nur als Futtermittelzusatz  und in der Aquaristik erlaubt, wenn es für das einzelne Produkt keine Zertifizierung  als Medizinprodukt gibt.

6. Umckaloabo

Lustiger Name. Ein Wurzelextrakt aus einer südafrikanischen Geranienart, dass eine immunstärkende Wirkung hat. Dies wurde bereits in Studien nachgewiesen und auch ohne Studien kann ich dir von positiven Erfahrungen damit berichten. Bei den ersten Anzeichen angewendet, waren die ersten Erkältungsanzeichen schnell verschwunden. Umckaloabo verhindert die Ausbreitung von bereits eingewanderten Viren und kann so bei rechtzeitigem Einsatz das Schlimmste verhindern.  Die kleinen Fläschchen bekommst du in der Apotheke.

Fazit 

Somit sind das meine kleinen Helferchen bei den ersten Anzeichen einer Erkältung. Ganz nebenbei gehören zu meinen Energieboostern und damit zur Vorbeugung von Erkältungen natürlich Gerstengras und Wurzelkraft, was ich nur nochmal erwähnen wollte. Im Moment gibt es das Gerstengras sogar nicht mehr nur pur, sondern die Triple Mischung Gerstengras, Weizengras und Tulsi. Das ist sehr gewöhnungsbedürftig aber besonders in meiner derzeitigen Stressphase gibt es mir besonders viel Kraft. Du möchtest wissen, was Tulsi ist? Das ist indisches Basilikum. Go green!!!!

 

Brennnesselsuppe

Regionale Superfoods – Die Queen

Sie ist nicht so wirklich beliebt wenn man ihr öfter mal näher gekommen ist, aber dafür umso wertvoller für unsere Gesundheit. Die Brennessel – als sehr wirksame Heilpflanze bekannt und geschätzt.

Wir haben so nährstoffreiche Pflanzen in unserer Umgebung, da es ist nicht wirklich notwendig teure superfoods zu kaufen. Auch ich kaufe zwar gerne internationale superfoods, weil es mir gefällt, neue Zutaten auszuprobieren und ich einfach grundsätzlich eine Schwäche für superfoods habe. Mir ist es aber auch wichtig, darauf hinzuweisen, dass die Pflanzen, die in unserer Heimat wachsen, ebenso wertvoll sind.

Detoxing

Die Entgiftung und Unterstützung unserer Leber mit Pflanzen wie zum Beispiel der Brennessel ist besonders wichtig, denn durch die vielen Säurebildner und täglichen Gifte tut es unserem Körper gut, Hilfe bei der Entsorgung zu bekommen. Die Brennessel soll allerdings nicht nur die Leber unterstützen, sondern auch gegen Arthritis helfen und Blasen- sowie Nierensteinen vorbeugen. Mal ganz zu schweigen von der Stärkung unserer Abwehrkräfte durch ihre Inhaltsstoffe wie Vitamin C, A und D sowie Eisen, Magnesium und Kalzium. Was viele nicht wissen, die Brennessel ist tatsächlich auch eine wertvolle Eiweißquelle für Veganer.

Verwendung der Brennessel in der eigenen Küche

Superfoods spelt using a large selection of fruits and vegetables

Du fragst dich, wie du bitte Brennesseln verzehren sollst? Es gibt einmal Brennessel – Saft im Reformhaus, wenn du es ganz bequem möchtest und du kannst die frische Brennessel mit Gummihandschuhen pflücken und für Suppen, Smoothies oder sogar Salate verwenden. Für letztere rohe Verwendung ist es wichtig, die Brennhaare der Pflanze zu entfernen, indem du zum Beispiel mit einem Nudelholz ein paar Male über die Brennessel rollst. Für einen Smoothie kannst du zum Beispiel Birne, Apfel, Banane und eine Handvoll Brennessel mit etwas Wasser zu einer cremigen grünen Konsistenz vermischen. Für einen Tee einfach eine Handvoll Brennesseln mit 1 Liter heißem Wasser übergießen, einige Minuten ziehen lassen und abseihen. Eine Teekur mit Brennessel wirkt blutreinigend und blutbildend heißt es.

Damit du zu jeder Jahreszeit etwas von dieser wertvollen Pflanze hast, kannst du sie zwischen Frühjahr und Herbst sammeln und nach dem Trocknen daraus dein eigenes superfood Pulver herstellen. Einfach die getrockneten Brennesseln in deinem Mixer zermahlen und in ein Glas abfüllen.

Das Pulver kannst du mit Wasser vermischen, über Salate oder in deinen Smoothie geben.

F & A Frage & Antwort

Gesundheitsmythen Teil II

1. Milch ist gesund

Tierische Milch gehört zu den Nahrungsmitteln, die am meisten Schleim bilden. Dies kann zu Atemwegserkrankungen führen. Auch kann eine Schleimbildung in deinem Darm eine Folge sein, wodurch Nährstoffe nicht mehr richtig aufgenommen werden und ein Mineralstoffmangel daraus entstehen könnte. Bei der Erhitzung der Milch gehen viele Vitamine und Enzyme verloren, was auch nicht unbedingt für den Gesundheitsfaktor von tierischer Milch spricht. Dafür können sich jedoch Hormone und Medikamentenrückstände in deiner Milch befinden, kein guter Ersatz meiner Meinung. Aber dafür enthält die Milch ja viel Kalzium. Stimmt. Das Problem ist jedoch, dass für die Kalziumaufnahmen ein bestimmtes Verhältnis von Magnesium und Kalzium vorliegen muss, was bei Milch leider nicht der Fall ist. Die Kalziumaufnahme aus Milch beträgt somit nur 30% während die Kalziumaufnahme aus grünem Gemüse bei 40 – 60% liegt. Hinzu kommt, dass durch das enthaltene Milcheiweiß Säuren in unserem Körper entstehen, die mit Hilfe von basischen Mineralien neutralisiert werden müssen. Somit kann es sogar noch zu einem zusätzlichen Verlust von Kalzium kommen, wenn dein Körper zur Neutralisation von Säuren aus deinen Mineralstoffdepots das basische Kalzium benötigt. Tierische Milch kann sehr gut durch pflanzliche Milch ersetzt werden, wie Mandelmilch, Dinkelmilch oder Kokosmilch. Die pflanzliche Milch kannst du dir ganz leicht selbst herstellen oder natürlich auch kaufen.

2. Vollkornbrot ist gesund

Brot ist heutzutage nicht mehr das Brot wie vor vielen Jahren. Die Sorten sind meistens überzüchtet und oft mit Chemikalien angebaut.

Grundsätzlich ist Getreide keinesfalls ungesund, Getreide ist ungesund wenn:

1. es sich um gezüchtete Sorten handelt
2. du Getreide als Hauptnahrungsmittel verwendest
3. es sich um Auszugsmehle handelt  

Unser Getreide enthält heutzutage einen überhöhten Glutengehalt und eine veränderte Glutenstruktur, was sich auf unsere Gesundheit negativ auswirken kann. Gluten ist ein Klebereiweiß und je mehr Gluten die Produkte enthalten, desto besser lassen sich kommerzielle Backwaren herstellen. Gluten wird auch das Opium des Weizens genannt, da bei der Verstoffwechslung Stoffe entstehen, die appetitanregend wirken und dein Verlangen nach mehr Brot verstärken. Bei den Getreidesorten ist Weizen die Getreidesorte, die am meisten verändert ist. Daher rate ich dir, Weizen grundsätzlich zu meiden. Sowohl Weißmehlprodukte, bei denen es sich lediglich um ein isoliertes Produkt handelt, ohne jeglichen Nährwert, als auch Vollkornprodukte. Denn auch die Vollkornprodukte können einen überhöhten optimierten Proteinanteil enthalten, der sich negativ auf deine Gesundheit auswirken kann. Wenn du zu Getreide greifen möchtest, dann zu Vollkornprodukten aus Ur-Getreide wie zum Beispiel Einkorn oder Emmer oder Ur-Dinkel wie zum Beispiel Schwabenkorn. Auch diese enthalten Gluten, allerdings noch in ihrer Ursprungsform, welche für unseren Körper besser verträglich ist. Leider haben wir uns unseren Körper allerdings schon dermaßen ruiniert, dass wir meistens überhaupt kein Gluten mehr vertragen. Somit bietet sich an, auf glutenfreie Pflanzen wie Hirse, Quinoa, Buchweizen oder Amarant umzusteigen.  

3. Haarausfall ist genetisch bedingt.

Ernähren wir uns überwiegend mit Nahrungsmitteln, die stark säurebildend sind, führt dies schnell zu einer Überbelastung unserer Entgiftungsorgane. Unsere Entgiftungsorgane haben nur eine begrenzte Ausscheidungskapazität und ist diese ausgereizt, müssen Säuren vorerst in unserem Körper eingelagert werden. Hierfür werden die Säuren mit Hilfe von basischen Mineralien neutralisiert und in unserem Bindegewebe oder Fettgewebe eingelagert. Die dafür benötigten Mineralien sollten wir eigentlich über unsere Ernährung zuführen. Leider ernähren wir uns aber mineralstoffarm und säurebildend, weswegen unserem Körper nichts anderes übrig bleibt, als die benötigten Mineralien aus seinen körpereigenen Mineralstoffdepots zu nehmen. Mineralstoffdepots sind zum Beispiel Fingernägel, Knochen, Sehnen. Bänder und auch Haare. Somit kann ein Haarausfall auch auf einen Mineralstoffmangel zurückzuführen sein.

Healthy lifestyle fitness woman drinking green vegetable smoothie juice after running exercise.  Close up of smoothie and stomach. Healthy lifestyle concept with fit female model outside on beach.

4.  Gewichtsabnahme funktioniert nur durch Kalorienreduktion  

Vielleicht hast du schon öfter versucht durch Kalorienreduktion abzunehmen, aber trotzdem mit einem Gewichtsstillstand zu kämpfen gehabt. Bei einem Übermaß an Säuren bindet unser Körper Säuren an Fett und verdünnt diese mit Wasser. Ernähren wir uns basenreich und bringen wir unseren Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht, hat unser Körper keinen Grund mehr an Fett und Wasser festzuhalten und neben Säuren und Giften lässt unser Körper auch Fett und Wasser los. Eine basenreiche Ernährung basiert auf pflanzlichen Lebensmitteln wodurch automatisch Fett und Kalorien reduziert werden und eine Gewichtsabnahme unterstützt wird. Werden nun noch gezielt Schlacken abgebaut und ausgeleitet (mit Hilfe von basischen Tees und basischen Anwendungen), können auch die Problemzonen reduziert werden und der Umfang an Bauch, Hüften und Po reduziert sich.

5. Fruchtzucker ist ungesund

Industriezucker solltest du meiden und deinen Süßhunger bestmöglich aus Obst decken. Oft wird hier aber der Obstzucker auf eine Ebene mit dem Industriezucker gestellt und genauso verteufelt. Fruchtzucker ist jedoch kein isoliertes künstliches Produkt (im Gegensatz zu Fructose in Fertigprodukten) und kommt im Verbund mit Mineralstoffen, Vitaminen und Ballaststoffen. Dein Körper verwertet Obstzucker somit ganz anders als Industriezucker oder die zugesetzte Fructose in Industrieprodukten. Obst in Maßen solltest und darfst du, abhängig natürlich von deinem gesundheitlichen Zustand, auf jeden Fall in deine basenreiche Ernährung integrieren und ohne schlechtes Gewissen genießen.              

F & A Frage & Antwort

Gesundheitsmythen Teil I – Es gibt keine Schlacken! Oder doch?

Es gibt einige sogenannte Mythen, die im Zusammenhang mit der basenreichen Ernährung oft aufkommen und ganz leicht beantwortet werden können.  

1. Es gibt keine Schlacken

Schlacken sind im Zusammenhang mit der basenreichen Ernährung nichts anderes als neutralisierte Säuren. Produziert dein Körper durch eine ungesunde Ernährung und / oder Lebensweise zu viele Säuren, muss er diese einlagern. Allerdings kann dein Körper Säuren nicht einfach so einlagern, schließlich handelt es sich hier um aggressive Flüssigkeiten. Daher werden diese Säuren zunächst unschädlich gemacht indem sie mit Hilfe von basischen Mineralien zu Salzen neutralisiert werden. Diese Salze werden dann an Fett und Wasser gebunden und als Schlacken bezeichnet, die in deinem Fett- und Bindegewebe eingelagert werden.  

2. Es gibt keine Übersäuerung

Stimmt, je nachdem, wie du Übersäuerung definierst. Wird zur Definition der pH-Wert des Blutes herangezogen, wird es schwierig bei einem gesunden Menschen eine Übersäuerung zu diagnostizieren, da der pH-Wert des Blutes immer im basischen Bereich sein muss. Schwankt der pH-Wert so befinden wir uns in einer lebensbdedrohlichen Situation. Ähnlich wie deine Körpertemperatur immer konstant sein muss, gilt das ebenso für den pH-Wert des Blutes. Allerdings ist diese Definition nicht die einzige. Wenn dein Körper mit zu vielen Säuren konfrontiert wird, diese einlagert und daraus Folgen entstehen wie zum Beispiel Haarausfall und brüchige Fingernägel (zur Neutralisation der Säuren werden Mineralien benötigt, die dann nicht mehr für ihre eigentlichen Aufgaben zur Verfügung stehen und somit kann es durch Mineralstoffmangel zu Haarausfall etc kommen), sprechen Naturheilkundler bereits von einer Übersäuerung. Daher entstehen häufig Verwirrungen, weil Naturheilkundler bereits bei den ersten möglichen Folgen von zu vielen Säuren von einer Übersäuerung sprechen und Ärzte lediglich den pH-Wert des Blutes betrachten. Bei Folgen wie brüchigen Fingernägeln oder Celulite ist dein Blut aber immer noch basisch und ein Arzt würde hier sagen, es besteht keine Übersäuerung während ein Naturheilkundler hier bereits von zu vielen Säuren sprechen würde.  

3. Cellulite ist genetisch bedingt

In der heutigen Zeit ernähren wir uns von sehr vielen Säurebildnern wie zum Beispiel tierischen Produkten, Weißmehl und Fertiggerichten. Diese Ernährung kann dazu führen, dass sich zunehmend Neutralsalze in unserem Bindegewebe ablagern, die als Cellulite sichtbar werden. Daher sind auch oft kalorienreduzierte Diäten oder exzessive Sporteinheiten erfolglos, da eine säurebedingte Cellulite und säurebedingte Problemzonen nur schwer abgehungert oder abtrainiert werden können. zu viel Sport hingegen kann sogar die Cellulite noch begünstigen. Bei zu viel Sport, also einer Überbeanspruchung des Körpers, wird Milchsäureproduziert, die eine Entmineralisierung und somit auch eine Bildung von Schlacken begünstigt. Hochleistungssportlerinnen zum Bespiel sind zwar schlank, aber nicht unbedingt cellulitefrei (Milchsäurecelllulite). Eine gezielte Entschlackung dagegen kann

1. Umfang an Bauch, Hüften, Po und Oberschenkeln begünstigen
2. Das Hautbild verbessern, Cellulite mindern
3. Den Stoffwechsel optimieren  

4. Nicht ohne Frühstück aus dem Haus

Müsli mit Milch - Fitness-FrühstückViele kennen diesen Spruch und sorgen daher für eine ordentliche Grundlage mit Eiern, Speck und deftigen Nahrungsmitteln, um für den Tag gerüstet zu sein. Was den wenigsten bekannt ist, unser Körper befindet sich morgens in der Entgiftungsphase und deftige Mahlzeiten hemmen diesen Prozess. Über Nacht neutralisiert dein Körper Säuren und diese stehen morgens zur Ausscheidung bereit. Leichte Speisen wie Obst und Smoothies so wie viel Wasser am morgen unterstützen deinen Körper, die über Nacht angefallenen Säuren zu verdünnen und auszuscheiden. Nimmst du Weißmehlprodukte, Kaffee oder Fertigprodukte zu dir erhöhst nur noch zusätzlich die am Morgen ohnehin schon große Säuremenge in deinem Körper anstatt die über Nacht abgebauten Säuren auszuscheiden. Wenn dir daher nicht nach einem großen deftigen Frühstück ist, nimm dir etwas Obst auf die Hand, mach dir einen leichten Smoothie und iss etwas später ein basenriecheiches Frühstück wie zum Beispiel einen gemischten Obstsalat oder ein Müsli aus glutenfreien Pflanzen.  
   

5. Ohne tierische Produkte ist es schwierig seinen Eiweißbedarf zu decken

Je mehr Eiweiß du zu dir nimmst, desto höher ist die Säureproduktion in deinem Körper. Pflanzliche Produkte enthalten sehr viel weniger Purine als tierische Produkte, welche zu Harnsäure verstoffwechselt werden, und sind daher in einer basenreichen Ernährung vorzuziehen. Auch entgehst du bei einer pflanzlichen Ernährung natürlich zusätzlichen Belastungen durch Hormone oder Medikamente, die in Fleisch und Fisch enthalten sein können.

Als pflanzliche Eiweißquellen bieten sich eine Menge Alternativen an wie zum Beispiel Hanfsamen, Amarant, Quinoa, Lupinen, Leinsamen, Mandeln, Nüsse, Algen, Grünkohl oder Hülsenfrüchte. Auch kannst du zusätzlich bei erhöhtem Eiweißbedarf zum Beispiel einen Proteindrink aus Reispulver, Lupinenprotein, Erbsenprotein oder Hanfprotein zu dir nehmen.    

Im nächsten Teil:

1. Milch ist gesund
2. Vollkornbrot ist gesund
3. Haarausfall ist genetisch bedingt
4. Gewichtsabnahme funktioniert nur durch Kalorienreduktion
5. Fruchtzucker ist ungesund

book title of healthy lifestyle isolated on a wooden table over dark background

Wie entgiftest du richtig?

Du hast das Bedürfnis, deinen Körper mal wieder zu reinigen? Deine Haut könnte besser sein? Du fühlst dich müde? Von Zeit zu Zeit wollen wir unseren Körper entlasten und unsere Gesundheit mal wieder bewusst unterstützen. Bei Entgiftung denken wir dann an eine Entgiftungskur, an ein Entschlackungswochenende oder einen reinigenden Obsttag. Dies ist sicherlich eine gute Idee aber letztendlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Warum? Dein Körper ist 24 Stunden dabei, Stoffwechselrest abzubauen und zu entgiften. Besonders in der Nacht ist die Leber, dein zentrales Entgiftungsorgan, hochaktiv und Säuren werden neutralisiert und zur Ausscheidung bereit gestellt. Somit wäre es also sinnvoller, deinen Körper nicht nur einmalig und zeitlich begrenzt bei seinem Entgiftungsprozess zu unterstützen, sondern regelmäßig. Und zwar jeden Tag. Wenn du deinem Körper täglich hilfst, Säuren zu reduzieren und auszuscheiden, müssen weder Mineralien aus deinen Mineralstoffdepots zur Neutralisation der Säuren verwendet werden, noch müssen neutralisierte Säuren in Form von Schlacken eingelagert werden. Wenn du dafür sorgst, dass Säuren und Gifte umgehend aus deinem Körper entsorgt werden, wirst du dich durchgehend besser, fitter und gesünder fühlen. Her geht es nur um kleine Maßnahmen, wie zum Beispiel Kräuter und Gewürze in deinen Alltag zu integrieren, die den Entgiftungsprozess unterstützen, oder mal eine Ölziehkur, oder ab und zu ein basisches Bad oder moderate Bewegung. Lieber immer kleine Schritte und dafür regelmäßig und eine umgehende Entlastung deines Körpers anstatt alles ansammeln und dann krampfhaft innerhalb von 7 Tagen in einer Entschlackungskur alle angesammelten Säuren und Gifte auf Biegen und Brechen versuchen loszuwerden.

Wie gehst du vor?

fitness word cloud

1. Reduziere dauerhaft Säurebildung durch eine basenreiche Ernährung und eine ausgeglichene Lebensweise.

Solange du dich weiter von Weißmehlprodukten, Softgetränken und vielen tierischen Produkten ernährst, wird dein Körper sich immer nur um die neu eintreffenden Säuren kümmern. Erst wenn deine Entgiftungsorgane genügend Kapazitäten frei haben, können sie sich um die „Altlasten“ kümmern, deine Problemzonen und das Auffüllen von Mineralstoffdepots. Reduziere daher Säurebildner wie Industriezucker, Weißmehlprodukte, Fertiggerichte, tierische Produkte, Softgetränke und Alkohol. Auch ist es wichtig, Stress zu reduzieren, da Stress zur Ausschüttung von Stresshormonen führt, welche die Stoffwechselaktivitäten in unserem Körper aktivieren, die für die Säureproduktion verantwortlich sind.

2. Löse eingelagerte Schlacken (neutralisierte Säuren) und fülle deine Mineralstoffdepots wieder auf.

Die eingelagerten Säuren in deinem Körper müssen nun, nachdem dein Körper durch eine basenreiche Ernährung wieder Kapazitäten frei hat, erst wieder gelöst und dann aus deinem Körper geleitet werden. Dies kannst du mit Hilfe von basischen Tees, Gemüsesäften und Wasser (still, mineralarm) erreichen. Basischer Tee bricht die Neutralsalze (neutralisierte Säuren/Schlacken) in deinem Körper wieder auf und die „alten“ Säuren werden wieder frei. Es ist wichtig, die doppelte Menge Wasser zu trinken, damit die frei gewordenen Säuren ausreichend aus dem Körper geleitet werden. Ebenso wichtig ist es, auf zusätzliche Mineralstoffe zu achten. Frei gewordenen Säuren müssen gepuffert werden und unsere Entgiftungsorgane brauchen Unterstützung. Die Mineralstoffe helfen nicht nur Säuren zu puffern und neutralisieren, auch können deine Mineralstoffdepots wieder aufgefüllt werden, die über Jahre hinweg geplündert wurden, um das zu viel an Säuren zu neutralisieren. Hier kannst du extra Pflanzengranulate zu dir nehmen, oder verstärkt superfoods wie Wildpflanzen, Bitterstoffe, Avocado, Samen, Sprossen, Keimlinge, zusätzlich Algen oder Gerstengras in deine Speisen integrieren.

3. Effektive Ausleitung von Säuren über die Haut.

Natürlich unterstützt du deinen Körper durch das Trinken von Wasser bereits bei der Ausleitung von Säuren. Meistens ist dies jedoch nicht ausreichend. Unsere Haut ist unser größtes Entgiftungsorgan und dies können wir uns zu Nutze machen. Mit basischen Anwendungen wie basischen Bädern oder Fußbädern, Saunagängen mit Basenpuffern (basisches Peeling vor dem Saunagang), unterstützen wir aktiv die Ausleitung von Säuren über die Haut. Wenn du zum Beispiel nach einer sehr intensiven Sporteinheit oder einem stressigen Tag ein Basenbad machst, können neu entstandenen Säuren sofort über die Haut ausgeschieden werden. Somit entzieht dein Körper deinen Depots keine Nährstoffe um die Säuren zu neutralisieren und beugst effektiv einem Strukturverfall vor (Falten, Haarausfall etc.). Besonders wenn du die unter Punkt eins und zwei aufgeführten Maßnahmen durchführst, ist eine zusätzliche Entgiftung deines Körpers über die Haut zu empfehlen, um deinen Körper nicht wieder durch die vielen frei gewordenen Säuren zusätzlich zu belasten.

Zusammengefasst bedeutet dies, dass du durch eine basenreiche Ernährung kontinuierlich einer Übersäuerung vorbeugst, durch basische Tees Schlacken lösen kannst und durch die zusätzliche Aufnahme von pflanzlichen Mineralstoffen, deinen Körper bei der Entgiftung und Auffüllung seiner Mineralstoffdepots unterstützt. Regelmäßig durchgeführte basische Anwendungen sorgen dafür neu eintreffende Säuren umgehend zu entsorgen und alte wieder freigesetzte Säuren schnellstmöglich aus dem Körper zu befördern. Entgiftung ist ein regelmäßiger Prozess deines Körpers, der daher am besten auch regelmäßig unterstützt werden sollte und nicht einmalig oder sporadisch.  

vegetables vegetarian with wild rice

Basenreich leben – So esse ich heute

Bei einer Ernährungsumstellung wird oft davon ausgegangen, dass die Speisen ab sofort nur noch aus Obst und Gemüse bestehen. Ich muss allerdings sagen, dass die Vielfalt an saisonalen Obst- und Gemüsesorten nicht wirklich klein ist und es zusätzlich tolle Möglichkeit gibt, diese mit verschiedensten Kräutern und gesunden Ölen oder glutenfreien Pflanzen zu ergänzen. Viele möchten ihre Ernährung umstellen, vergessen aber, dass hierfür die Bereitschaft etwas an den bisherigen Gewohnheiten zu ändern eine Voraussetzung ist. Es ist schwierig, mit vielen tierischen Produkten, Weizenmehl und Softdrinks eine basenreiche Ernährung durchzuführen. Ich esse auch noch ab und zu mal ein Nutellabrötchen oder esse ein paar Chips. Allerdings kommt dies einmal im Quartal vor und danach wird bei mir wieder basenreich gegessen und diese Ausnahme nicht fortgesetzt. Früher war es bei mir umgekehrt, ich habe mich von viel Weizenprodukten, Milchkaffee, Süßigkeiten und Nudeln ernährt und alle paar Monate gab es mal einen Obsttag.

Meine Ernährung heute

Ich esse gerne Gemüse und Salate und auch habe ich nicht das Gefühl von Verzicht, wenn ich mich überwiegend basenreich ernähre. Was hat sich bei mir geändert? Welche Nahrungsmittel ersetze ich?

1. Ich trinke keine tierische Milch mehr. Milch ist das letzte, was mir fehlt. Milch ist nicht nur ein großer Schleimbildner, was zu Atemwegserkrankungen führen kann, Milch enthält auch keine Nährstoffe, die ich nicht auch anderweitig decken könnte. Anstatt tierischer Milch mache ich mir Mandelmilch selbst, trinke zum Beispiel Kokos-Reismilch oder auch mal andere pflanzliche Milchsorten. Du bist der Meinung du brauchst Milch, um deinen Kalziumbedarf zu decken? Damit das Kalzium von deinem Körper richtig aufgenommen wird, benötigt dein Körper Magnesium. Allerdings ist das Verhältnis von Magnesium zu Kalzium ist der Milch sehr ungünstig, so das nur etwa 30 % aufgenommen werden können. Im Vergleich, bei grünem Gemüse liegt die Kalziumaufnahme zwischen  40 und 60 %. Hinzu kommt, dass die Verstoffwechslung des Milcheiweißes zu einer Säurebildung in deinem Körper führen kann, was sogar noch einen Kalziumverlust begünstigen kann. Zur Neutralisation der entstandenen Säuren benötigt dein Körper nämlich basische Mineralien, welche sich dein Organismus aus seinen körpereigenen Mineralstoffdepots zieht. Mit Kokosmilch mache ich mir Eiscreme, mit Mandelmilch backe ich, Dinkelmilch oder Kokos-Reismilch mische ich mir in meinen Matchatee, der meinen Kaffee ersetzt.

Matcha2. Ich trinke keinen Kaffee mehr. Morgens gab es bei mir immer Milchkaffee – to go. Vormittags noch einen weiteren Latte Macchiato und nachmittags dann nochmal einen Milchkaffee mit Vanille. Von diesem Trip bin ich ganz runter. Ich habe diese Gewohnheit ganz ausschleichen lassen. Ich habe allerdings nicht sofort vollständig auf Kaffee verzichtet, sondern mir Milchkaffee nur noch gekauft, wenn ich mich nachmittags oder am Wochenende verabredet hatte. Also nicht mehr jeden Tag morgens mittags und abends. Ich habe ausprobiert, was mir morgens anstatt dessen schmeckt. Ich habe Lupinenkaffee ausprobiert, unterschiedliche basische Tees, mal Ingwerwasser getrunken, dann Ginsengtee getestet, welcher ebenfalls eine anregende Wirkung hat und schließlich bin ich auf Matcha Tee gestoßen. Matcha Tee ist ein Tee aus gemahlenem Grünteepulver und hat im Gegensatz zu Kaffee eine langsam ansteigende Wirkung und zusätzlich noch viele Antioxidantien. Ich trinke Matcha Tee mit Kokosreismilch oder Dinkelmilch. Den Tee schäume ich mit meinem Matchabesen auf und habe so einen guten Ersatz für meinen bisherigen Kaffee Latte.

3. Ich esse kein Brot mehr. Brot macht mich süchtig. Ich habe immer viel Brot, Croissants, Kekse usw. gegessen und weil ich schnell das Verlangen nach mehr habe, versuche ich möglichst ganz darauf zu verzichten. Ab und zu gibt es nochmal eine Ausnahme, wie das oben erwähnte Nutellabrötchen, aber hier bleibt es dann auch dabei. Heutzutage sind die Brotsorten leider meistens überzüchtet und selbst die Vollkornprodukte können einen überhöhten Eiweißanteil enthalten, der unserem Körper schaden kann. Ich esse morgens im Winter ab und zu Müsli aus glutenfreien Pflanzen, wie zum Beispiel das Morgenstund Müsli von Jentschura, oder ich mache mir Leinsamencracker selbst. Dazu gibt es dann zum Beispiel Avocadopaste und Tomaten, Paprika etc oder ich kaufe mir ab und an das Essener Brot. Dies ist Brot aus gekeimtem Getreide. Weder Urgetreide noch Brote aus glutenfreien Pflanzen sind basisch, was nicht heißt, dass diese nicht gesund sind und eine basenreiche Ernährung sehr gut ergänzen können. Nur Brot aus gekeimten Getreidesorten ist basisch und hierzu gehört zum Beispiel das Essener Brot. Aber auch dies kommt bei mir sehr sehr selten vor. Bei mir gibt es meistens Obst oder Smoothies zum Frühstück- Die Smoothies können sehr gehaltvoll sein und manchmal mache ich mir diese auch zu einer Art Kaltschorle zum Löffeln. Ich gebe noch ein paar Toppings wie Granatapfel oder Pflanzengranulate darüber und danach bin ich satt.  

4. Ich esse grundsätzlich keine Weizenprodukte mehr. Pizza und Nudeln standen bei mir an der Tagesordnung. Heute esse ich viel lieber Gemüsepfannen, Pilzpfannen, Kartoffelauflauf, selbstgemachte Pommes, Hirseauflauf oder Gemüsebratlinge. Wenn mir wirklich nach Nudeln oder Pizza ist, dann gibt es die gesunde Variante. Ich habe Linsenspirelli als Nudelersatz und ab und zu esse ich diese mit selbst gemachtem Pesto oder mische diese mit einem selbst gemachten Gemüse Ratatouille.      

5. Ich esse kein Fleisch, kein Fisch und keine Eier mehr. Fisch und Fleisch sind in einer basenreichen Ernährung im Verhältnis 80/20 integrierbar und daher gibt es auch hier die ein oder andere Ausnahme und einmal in sechs Monaten landet Fisch oder Fleisch auf meinem Teller. Eier habe ich allerdings seit Jahren nicht gegessen. Du fragst dich wie ich backe? Es gibt heutzutage wirklich für fast alles einen gesunden Ersatz und für Eier kannst du, je nachdem was ersetzt werden soll, Chiasamen, Kichererbsenmehl oder Pfeilwurzelstärke nehmen. Dies sind nur drei mögliche Alternativen von vielen anderen.

An Beilagen esse ich Hülsenfrüchte oder mal Sojamedaillons. Auch brate ich mir gerne Austernpilze als Zutat für meinen Salat an und finde diese schmecken ähnlich wie Putenbrust. Mit dieser Ansicht stehe ich allerdings bisher alleine da. Ich vermisse weder Fleisch noch Fisch großartig, daher habe ich mich auch nie um einen adäquaten Ersatz bemüht. Allerdings kannst du ja mal Lupinenfleisch ausprobieren, was eine Möglichkeit sein soll. Hier habe ich aber keinen eigenen Erfahrungswert.

Detox water cocktail

6. Ich trinke keine Softgetränke. Softgetränke standen sowieso kaum auf meinem Tagesplan, aber davon lasse ich nun rigoros die Finger. Die Phosphorsäure in Cola zum Beispiel eignet sich hervorragend, um Moos an der Hausfassade zu entfernen, in meinem Körper hat diese Art von Reiniger nichts zu suchen. Ich habe auch kein Problem darauf zu verzichten, im Gegenteil, ich bekomme diese Getränke gar nicht mehr runter. Ich trinke stilles mineralarmes Wasser und mische mir hier frische Früchte hinzu, mache mir viele unterschiedliche Tees oder mixe mir mal einen leichten Smoothie mit Kokoswasser oder Birkenwasser.

Dies sind nur einige Beispiele, wie ich bei einer basenreichen Ernährung meine bisherigen Nahrungsmittel ersetze. Als nächstes werde ich mir Nutella selbst herstellen, um auch hier  einen gesunden Ersatz zu haben, wenn die alten Muster wieder durchkommen  😉