80 / 20 basisch – So steigst du ein

Wie ich von einem Tag auf den anderen Tag von Junk Food auf Rohkost umgestiegen bin. Diese oder ähnliche Berichte hast du vielleicht schon öfter gelesen. Als ich in die basenreiche Ernährung eingestiegen bin, habe ich mir etwas mehr Zeit gelassen und auch heute noch gibt es Ausnahmen, die immer seltener werden aber durchaus noch vorkommen. Wenn wir in eine gesunde Ernährung umsteigen, nehmen wir uns häufig vor alles perfekt machen zu wollen und Knoblauchbaguettebei der kleinsten Ausnahme fühlen wir uns dann schwach und schmeißen alles hin, weil wir der Meinung sind, eine gesunde Ernährung nicht durchhalten zu können. Ich bin der Meinung, dass es auf das richtige Maß ankommt und nicht auf die Perfektion. Eine überwiegend basenreiche Ernährung ist mir persönlich wichtiger als eine durchgängig 100 % basische Ernährung, in der ich mich damit stresse, bloß nicht schwach zu werden, weil dies ungesund ist. Früher habe ich oft zwischen zwei Extremen geschwankt, entweder ganz gesund oder ganz ungesund. Heute esse ich 80/20 basenreich und wenn es alle paar Monate mal eine ungesunde Pizza gibt, dann verbuche ich das unter Ausnahme und gut ist. Mir geht es gut mit einer basenreichen Ernährung und es fällt mir daher auch nicht schwer mich überwiegend basisch zu ernähren. Daher ist es für mich leicht, nach einer Ausnahme wieder zu einer basenreichen Ernährung zurückzukehren. Allerdings war dies auch ein Prozess und ich habe meine Ernährung Schritt für Schritt umgestellt.

Wie kannst du in eine basenreiche Ernährung einsteigen?

  1. Variante

In meinem Online Coaching bekommst du einen Überblick über mögliche Säurequellen in deinem Alltag und du kannst herausfinden, welche Lebensmittel du überwiegend isst und welche davon Säurebildner sind. Wenn du ein Gefühl dafür hast, welche Säurebildner in deinem Alltag überwiegen und auf welche Säurebildner du leicht oder nur schwer verzichten kannst, ist es leichter, in die basenreiche Ernährung einzusteigen. Beginne nicht damit, alles Säurebildner rigoros aus deinem Leben zu verbannen. Verzichte auf die Säurebildner, die am wenigsten in deinem Alltag vorkommen und Nahrungsmittel, auf die du schlecht verzichten kannst, lasse nach und nach ausschleichen. Dies bedeutet, du reduzierst diese Schritt für Schritt und ersetzt Säurebildner durch gesunde Alternativen. Somit hast du nicht das Gefühl des Verzichts.

  1. Variante

Green vegetable and herbs smoothie with heart of poppy and sesame seeds. Love for a healthy raw food concept.

Versuche zunächst eine Woche mit einem basenreichen Frühstück zu starten. Danach kannst du in der zweiten Woche ein basenreiches Mittagessen in deinen Tag integrieren und in der dritten Woche dann auch ein basenreiches Abendessen. Somit steigst du nicht in einen komplett basenreichen Tag ein und nimmst dir von vorneherein alle deine lieb gewonnenen Gewohnheiten, sondern kannst dich Stück für Stück an eine neue Ernährungsweise rantasten.

Zu einer basenreichen Ernährung gehören auch basische Anwendungen. Wieso? Durch eine basenreiche Ernährung reduzierst du zwar Säuren, basische Anwendungen sind jedoch die beste Unterstützung, Säuren aus deinem Körper aktiv über die Haut auszuscheiden. Nachdem du zum Beispiel in den ersten Wochen deine Ernährung umgestellt hast, kannst du danach anfangen, ein Basenbad durchzuführen oder bewusst einige Atemübungen durchführen, welche die Abatmung von Säuren über die Lunge unterstützen.

Es geht also nicht darum, von heute auf morgen dein gesamtes Leben umzukrempeln, sondern eine neue Lebensweise zu integrieren und dich Stück für Stück daran zu gewöhnen, bis es dir ins Blut übergeht und dir nicht mehr fremd vorkommt. Dies ist ein Prozess, eine Zeitspanne, die du dir geben darfst.

Letztendlich bleibt es dir überlassen, ob du deine Ernährung von heute auf morgen umstellst, ob du dich 100% basisch ernähren möchtest oder eher 80/20 und eine langsame oder eine schnelle Umstellung bevorzugst.  

Mir hat eine langsame Umstellung geholfen, mich von alten Gewohnheiten bewusst zu lösen und mich langsam an neue gesunde Alternativen zu gewöhnen, womit diese nun Bestandteil meines Lebens sind ohne andauernd zwischen zwei Extremen zu schwanken. Es hat etwas länger gedauert, aber ich bin an mein Ziel gekommen, langfristig und ohne das Gefühl des Verzichts.

 

 

 

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